Samstag, 18. Juni 2016

{Neubau - Museumsquartier - Moderne Kunst} #MumokMorning



Hallo Leute!

Ein Museum mal ganz für sich haben? Klingt fast wie im Traum. Gut, dafür um 8.15 vor der Tür zu stehen dann wohl eher weniger. Trotzdem habe ich die Einladung von Instagramers of Vienna genutzt und war mit einer kleinen Gruppe beim #Mumokmorning.


Mumok
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Lage
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Das MUMOK ist gemeinsam mit dem Leopoldmuseum das Zentrum des Wiener Museumsquartiers in den alten Hofreitställen im 7. Bezirk unweit der Hofburg. Entsprechend gut ist auch die Anbindung - etwa mit der U2 Museumsquartier oder Volkstheater und mit der U3 Volkstheater.

Das Mumok liegt im Haupthof und ist das vom Haupteingang aus rechte der beiden Neubauten, die umgeben sind von den alten Prunkställen.


Eintrittspreise, Öffnungszeiten
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Außergewöhnlich für Museen: es ist täglich geöffnet.

Montag: 14:00–19:00
Dienstag bis Sonntag: 10:00–19:00
Donnerstag: 10:00–21:00


Der Eintritt kostet für Erwachsene 11€, Kinder unter 19 Jahre sind wie in vielen Wiener Museen frei - Rabatte möchte ich hier nicht anführen - näheres findet ihr unter mumok.at


Geschichte
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Das "Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien" - oder kurz MuMoK (MUseum MOderner Kunst) entstand als 20er Haus im Schweizergarten im Jahr 1962. Dort wurde damals der Pavillion der Weltausstellung in Brüssel recycled und als Museum für Gegenwartskunst.

1977 wurde eine umfassende Ausstellung der Werke der Aachner Kunstsammler Irene und Peter Ludwig vorbereitet. Danach waren beide bereit, zahlreiche Stücke als Dauerleihgabe in Wien zu belassen. Daraufhin wurde aber die kleine Halle zu klein und mit dem Palais Liechtenstein wurde ein weiteres Museumsgebäude angemietet.

An ihrem heutigen Platz ist die Sammlung seit dem Umbau des Museumsquartiers im Jahr 2001 - dort kann auf 4 Hauptebenen und zahlreichen Zwischenebenen die Sammlung in wechselnden Ausstellungen bewundert werden - wobei meist eine Ausstellung aus eigenen Beständen stammt, die andere Ausstellung aus Leihgaben.


Ausstellungen
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Nun, da die Ausstellungen ständig wechseln, ist es natürlich schwierig hier etwas zu schreiben. Aus dem eigenen Fundus wird momentan die Ausstellung Wir Wegbereiter gezeigt, die die Anfänge des Mumok unter dem Direktor Werner Hoffmann gezeigt - unter anderem Werke von Picasso.

Zum Fundus der mehr als 9000 Werke gehört aber nicht nur Picasso, sondern auch so klangvolle Namen wie Beuys, Christo oder Niki de Saint Phalle - klangvolle Namen, die nicht nur dem Kunstkenner etwas sagen.


Fazit
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Nun, ich mag ja Museen wirklich gerne - aber moderne Kunst wollte bisher noch nie so richtig an mich ran. Aber vielleicht lag es am beinahe leeren Museum oder auch am sehr futuristischen Gebäude mit den 4 ultraschnellen Aufzügen - aber ich habe mich im MuMoK auf anhieb wohlgefühlt - vielelicht auch, weil die "Wir Wegbereiter" Ausstellung auch einiges über die lange Geschichte des Museums erzählt hat und nicht nur die Werke zusammenhangslos an die Wand gehängt hat. Oder aber es lag an der netten Führung früh morgens um 8.

Ich werde sicherlich mal wieder vorbeischauen, wenn es mal wieder eine spannende Ausstellung gibt.

Von mir gibt es für das Museum klare 5 Sterne - immerhin das erste mal, dass ich aus einem derartigen Museum komme und kein einziges mal "Das könnte ich auch malen" gesagt habe.

In diesem Sinne

Eure Anke