Montag, 7. Juli 2014

Anke in der Wachau (1): Donaudampfschifffahrtskapitänsgehilfin

Hallo Leute!

Am Wochenende war ja schönes Wetter. Und wenn schönes Wetter ist, besteht bei uns ja immer besonders große Ausflugsgefahr. Ein absoluter Top-Ausflug von Wien aus ist natürlich die etwa 100 km entfernte Wachau. So machten wir uns auf den Weg und ließen uns mal überraschen...

Schifffahrtsmuseum Spitz
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Lage
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Das Museum liegt im Spitzer Tal, etwa 800 m von der Donau entfernt nahe der Ruine Hinterhaus. Mit dem Auto kommt man bis vor die Türe (ab Donauufer gut ausgeschildert). Mit dem Bus nimmt man die WL1, die zwischen Krems und Melk fährt und steigt bei der Station Spitz Hinterhaus aus. Von dort folgt man einem kleinen Wanderweg (ca. 10 Minuten), der bestens mit gelben Schildern ausgezeichnet ist.


Öffnungszeiten und Eintrittspreise
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12. April - 31.Oktober 2014täglich von 10:00 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr
Sonn- und Feiertage 10:00 - 16:00 Uhr durchgehend
Kein Schließtag 

Erwachsene € 5,50
Gruppen (ab 10 Pers.) € 4,50
Senioren (mit Ausweis) € 4,50
Kinder € 3,50
Kindergruppen (ab 10 Pers.) € 3,00
Führungen neben Eintrittspreis pro Pers. € 1,00 (mindestens jedoch € 15,–)

1x freier Eintritt mit der Niederösterreichcard



Ausstellung
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Das Museum befindet sich seit 1970 im barocken Erlahof in Spitz an der Donau. Es widmet sich der Geschichte der Donauschifffahrt von den Römern hauptsächlich bis in die Zeit der Dampfschifffahrt. So wird etwa die Originalausstattung eines Pferdegespanns gezeigt, das die Schiffe stromaufwärts ziehen musste. In Miniaturen wird auch gezeigt, wie die bis zu 60 Pferde ganze Schiffszüge auf dem Treppelweg ziehen mussten, um stromaufwärts zu gelangen.

Oben sind auch noch Spuren der barocken Geschichte des Hauses zu sehen. Absolutes Highlight ist hier eine alte Schiffsorgel. Auch gibt es hier zahlreiche historische Schiffsmodelle, etwa das Kriegsschiff Maria Theresias oder die Schiffe, die genutzt wurden, um den Unterlauf der Donau zu erkunden.

Im Außenbereich ist außerdem die historische Rollfähre Spitz zu sehen.

Die Ausstellung ist partiell auch multimedial gestaltet, mit einem Kinosaal, in dem Filme zu Zitaten über die Donau in der Wachau zu sehen sind. Oder man schaut durch kleine Bullaugen. Auch die Schiffsorgel spielt per Tastendruck.









Fazit
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Für mich ist dieses Museum absolut sehenswert, gerade weil es die Mühen der frühen Donauschifffahrt so wunderbar illustriert. Mich hat vor allem die Miniatur des Pferdegespanns fasziniert. Gerade wenn man sich überlegt, dass die Gespanne teils vom heutigen Rumänien aus bis Bayern gezogen werden mussten von solch einer riesigen Anzahl von Pferden, die Schiffe die Versorgung für die Tiere geladen haben musste, die Tiere bei jedem Nebenfluss erstmal mit kleinen Schiffen übergesetzt werden mussten, ist das schon ziemlich krass.

Das Schifffahrtsmuseum ist ein tolles, sehr lehrreiches kleines Museum in der Wachau, was man, wenn man ausreichend Zeit mitbringt, unbedingt anschauen sollte. Den kleinen Abstecher von der Uferstraße ist es absolut wert.

Von mit gibt es klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke