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Montag, 7. März 2016

{Wieden - Restaurant - Fast Food} Schnell und Vegan

Hallo Leute!

Mc Donalds und Burger King schreiben immer rotere Zahlen. Das liegt wohl auch daran, dass es immer mehr Alternativen gibt - gesunder, gemütlicher und nur unwesentlich teurer. Eine besonders interessante Alternative in Wien ist Vegan...

Schillinger's Swing Kitchen
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Lage
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Das Schillinger's gibt es in Wien inzwischen gleich zweimal.

Die Hauptfiliale ist in der Schottenfeldgasse im 7. Bezirk. Wir haben die Filiale in der Operngasse unweit des Karlsplatzes und des Naschmarkts im 4. Bezirk besucht.

Geöffnet ist von 11 bis 22 Uhr - jeden Tag (auch Feiertags).


Ambiente
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Man bestellt eigentlich wie bei McDonalds an einer Theke. Dort bekommt man eine Nummer, die aufgerufen wird, wenn der Burger dann fertig ist. Das hat allerdings keine 10 Minuten gedauert - während der Burger frisch zubereitet wurde.

Das Ambiente ist einfach, besonders gemütlich würde ich es nicht nennen. Am Fenster gibt es rundherum eine Theke mit Hochsesseln (ohne Polster) genauso wie im hinteren Bereich, wo es einen hohen Tisch gibt, an den etwa 12 Personen passen - meist muss man sich ihn teilen.

Die Deko ist auch recht einfach, in der Mitte des Tisches steht ein kleines Kräutergesteck, sowie Pfeffer und Salz. Einfach aber gut.


Essen
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Das Essen ist vom Konzept her auf völlig veganes Essen ausgerichtet - auch die Verpackungen (inklusive der Plastikbecher) sind vollständig kompostierbar.

Ich hatte einen Chiliburger mit Swing Cola (Spezialcola der Firma) und Pommes für 8,60€ - und ich muss ehrlich sagen, ich bin immer wieder überrascht, wie nahe man an ein Fleischburger herankommen kann, wenn man einen Veganen Soja Patty benutzt. Ich muss sagen, der Burger ist wirklich lecker, frisch zubereitet.

Auch die Pommes sind wirklich lecker, schön breit und knusprig, so ganz anders als bei McDs, wo sie mir meist völlig versalzen vorkam.

Neben den 4 Burger Varianten gibt es auch Vegane Wraps und Vegane Süßspeisen - das Tiramisu soll der absolute Hammer sein, das habe ich mir allerdings für das nächste mal aufgehoben, denn nach dem Burger war ich gut gesättigt.



Fazit
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Nein, ich bin keine Veganerin - und trotzdem fand ich den Burger bei Schillinger's absolut lecker - erstaunlich wie nahe man mit einem Soja-Burger an einen richtigen Burger herankommt - und einen besonderen Vorteil hat es, denn der Burger liegt weit weniger schwer im Magen.

Mir gefällt das Konzept - alles ökologisch, alles fair trade - und trotzdem nicht viel teurer als bei McDonalds.

Vom Ambiente war ich jetzt nicht so begeistert, weil wir beim vollen Laden (Samstags mittags) am Gemeinschaftstisch landeten. Der eine mag sagen, dass man neue Leute kennenlernt, ich mag sowas ja nicht so. Für den Andrang ist der Laden vielleicht einfach ein bisschen zu klein.

Von mir gibt es insgesamt für dieses tolle Konzept sehr gute 4 Sterne und ich komme sicher gerne wieder, denn man bekommt einen guten, günstigen und vor allem gesunden Burger. Ich werde sicher wiederkommen!

In diesem Sinne

Eure Anke

Samstag, 6. Februar 2016

{Wieden - Kaffeehaus} Wie bei der Oma...


Hallo Leute!

Kaffeehäuser sind in Wien Kult. Und in letzter Zeit gibt es immer mehr Konzepte, die diese Tradition erneuern - mehr oder weniger erfolgreich... Ein ganz Besonderes dieser Cafés habe ich für euch besucht.

Vollpension
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Lage
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Das Vollpension liegt im Herzen des Wiener Freihausviertels in der Schleifmühlgasse im 4. Wiener Gemeindebezirk - unweit des Naschmarktes.

Das das Konzept erfolgreich ist, merkt man daran, dass ich bisher zweimal dort war, einmal musste ich wieder gehen, weil schon 3 andere Gruppen auf Tische warteten, einmal habe ich warten müssen. Reservierung ist empfohlen.


Ambiente
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Wie bei der Oma... so ist wohl die beste Umschreibung des Ganzen. Das Ganze wirkt auf den ersten Blick stark zusammengewürfelt - tiefe Tische, hohe Tische, gemütliche Sessel und einfache Holzstühle. All das in einem sehr rustikalen Keller mit unzähligen Bildern von "Enkelkindern" und Postkarten in den unterschiedlichsten Rahmen.

Dazu gibt es eine Kuchentheke, an der der frisch gebackene Kuchen von älteren Damen in Spitzenschürze zubereitet wird.


Speisen
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Neben den Kuchen (je Stück 2,90€) und Torten (je Stück 3,90€) werden einfache Speisen, etwa Fritatatensuppe angeboten oder auch ein Brunch.

Ich habe mich hauptsächlich auf das Kuchenangebot gestürzt und war recht angetan von meinem Nusskuchen. Die Kuchen sind alle nicht großartig konditormäßig aufgemotzt, sondern eben genau das, was man bekommt, wenn man zur Oma zum Kaffee kommt - und das noch dazu zu sehr fairen Preisen.

Witzig ist auch, dass auch das Geschirr wirkt wie bei der Oma aus dem Schrank - verschnörkeltes Besteck, Tassen und Teller bunt und nicht zusammenpassend - wie als hätte man es bei der Oma aus dem Schrank genommen.



Fazit
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Atmosphäre wie bei der Oma, Kuchen wie bei der Oma, Kaffee wie bei der Oma - fehlt eigentlich nur noch die eigene Oma am Tresen und das Lokal wäre perfekt. Ich habe mich jedenfalls extrem wohlgefühlt.

Das Lokal strahlt eine sehr angenehme Gemütlichkeit aus, auch wenn es relativ voll ist, sogar die Toiletten sind stilecht antik.

Und der Kuchen ist absolut grandios - zum Probieren der Mittagskarte muss ich DRINGEND wiederkommen.

Von mir gibt es ganz klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Dienstag, 11. November 2014

Ein bisschen peruanisches Flair auch in Wien

Hallo Leute!

Im vergangenen Sommer hat in Wien tatsächlich auch ein Peruaner aufgemacht. Und als wir davon hörten, musste der nach unserem Peruurlaub natürlich getestet werden... Man muss ja mal schauen, wie authentisch peruanisch man in Wien so kocht...

Lima 56
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Lage
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Das Lima 56 liegt im 4. Wiener Gemeindebezirk, direkt an der Favoritenstraße, weniger als 200 m vom neuen Wiener Hauptbahnhof entfernt.


Kontaktinformationen
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ADRESSE
Favoritenstraße 56 in 1040 Wien
Tel  +43.1.5035888

Die Reservierung kann auch über Quandoo erfolgen, der neuen App zum Tische reservieren.


ÖFFNUNGSZEITEN

MONTAG BIS FREITAG
11:30 bis 15:00 Uhr
17:00 bis 23:00 Uhr

SAMSTAG UND SONNTAG
11:00 bis 23:00 Uhr


Empfang
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Das Lokal macht auf den ersten Blick schon einen etwas schickeren Eindruck. So sprang natürlich auch gleich der Kellner mir zur Seite und half mir aus meiner Jacke. Der Empfang war wirklich extrem freundlich.


Ambiente
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Das Restaurant ist sehr modern eingerichtet, allerdings auch mit traditionell peruanischen Elementen. So sind zur Wanddekoration Bilder von traditionellen Festen in Peru angebracht und auch die Tischdecken haben das bekannte Muster - so wie man es in Peru öfter sieht. An der gegenüberliegenden Wand waren Bilder verschiedener Chilis angebracht, natürlich auch passend zur Küche.


Essen
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Wir bekamen gleich eine Vorspeisenplatte für 4 Personen für 54€ offeriert. Hier gab es traditionelle peruanische Vorspeisen wie Causa und Papas alla Huacachina. Hier merkte man gleich, dass die Küche sogar relativ starke Authentizität aufweist.

Hauptspeisen - hier dominieren Fisch und Hühnchen - gibt es zwischen 9 und 13€, wobei man dafür wirklich eine reichliche Portion bekommt.

Meine Hauptspeise - Aji - war sogar sehr authentisch, wie ich es auch in Peru bekommen habe. Nur leider war es eiskalt - das kann aber bei einer Gruppe  von 12 Personen schonmal passieren. Ich habe mich allerdings auch nicht beschwert, da ich den anderen 11 nicht beim Essen zuschauen wollte. Das war zwar ein bisschen schade, aber geschmacklich wars echt OK.

Meerschweinchen gab es übrigens nicht - das Braten von Meerschweinchen ist aus rechtlichen Gründen leider untersagt. So mussten sich die anderen mit unseren Cuy-Geschichten aus Peru - wo man die wirklich am Spieß am Straßenrand kaufen kann - begnügen.

Versagt hat man für mich leider beim Pisco Sour. Das Nationalgetränk bekamen wir als Absacker serviert. Geschmacklich war er ganz OK, leider war er aber nicht genug gemixt, weshalb noch kleine Eisstückchen im Eischnee zu finden waren. Das hatten wir in Peru nie und ich empfand das als eher unangenehm. Aber wenn man keinen Pisco Sour kennt, sollte man den ruhig probieren - schmecken tut er nämlich wirklich.





Fazit
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Das Lima 56 ist ein wirklich gelungenes und sehr authentisches peruanisches Lokal in Wien, geleitet von echten Peruanern. Ich durfte auch den Koch kennenlernen, natürlich ebenfalls ein Peruaner.

Besonders die Vorspeisen - Causa de Pollo und Papa alla Huacachina - konnten wir in Peru zu Hauf ausprobieren und ich konnte keinen Unterschied feststellen.

Kleiner Abzug in der B-Note - meine Hauptspeise war kalt. Das lag aber sicher an der Gruppengröße. Bei 2-4 Leuten wäre das wohl nicht passiert. Alle Gerichte werden frisch zubereitet und haben den original peruanischen Flavour.

Bei den Getränken gab es natürlich auch Cusquena, das peruanische Bier. Was leider fehlte - oder ich habs übersehen - war peruanischer Wein, es gab nur welchen aus Chile. Aber das störte mich weniger als die Eisstückchen im Pisco. Das geht wirklich besser. Aber wenn ich vorher keinen in Peru getrunken hätte, hätte ich das wahrscheinlich gar nicht gemerkt.

Pluspunkte kann das Lokal aber wieder mit dem gehobenen Ambiente und den peruanischen Akzenten sammeln. Auch die Bewirtung ging nicht freundlicher und herzlicher.

Insgesamt ein gutes Lokal, das es sich zu testen lohnt.

In diesem Sinne

Eure Anke