Hallo Leute!
Eisdielen gibt es viele in Wien - kleine und große, traditionelle und spezielle.
Eine ganz kleine Eisdiele habe ich jetzt im 8. Bezirk unweit der Alser Straße und dem Alten AKH entdeckt.
Leones
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Lage
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Das Leones ist ein wirklich kleiner Laden, direkt bei der Haltestelle der 5er Linie (Lange Gasse) an der Kreuzung zur Alser Straße.
Ambiente
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Der kleine Shop ist sehr modern eingerichtet und bietet ein paar wenigen Leuten auch einen Sitzplatz. Auch das Eis wird hier speziell Luft- und Lichtdicht aufbewahrt - das macht gleich ein interessantes Feeling wie in einer alten, italienischen Eisdiele.
Bedienung
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Die Bedienung ist wirklich super freundlich. Als wir reinkamen, sprach ich mit meinem Mann, ob wir uns setzen wollen oder ein Eis im Hörnchen nehmen. Die Dame sagte gleich strahlend, dass wir uns auch mit der Waffel setzen können (was ja in Eisdielen eher die Ausnahme ist). Gut, der Shop war ziemlich leer, ich weiß nicht, wie es ist, wenn es streßiger ist, aber so war es absolut perfekt.
Eis
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Nun zum wichtigsten Thema, dem Eis. Ich hatte ein Bällchen Kiwi, ein Bällchen dunkle Schokolade (siehe Bild). Das Eis wird mit frischen Zutaten gemacht und im täglichen bzw. saisonalen Wechsel angeboten. Aber die Frische schmeckt man eben auch, es ist definitiv kein Vergleich zu 08/15 Eisdielen sondern spielt in einer Liga mit den Eisdielen Vidoni (im 3. Bezirk) und La Romana (im 7. Bezirk).
Gerade das Kiwi-Eis hat mich mit seiner angenehmen frische sehr überzeugt. Das Eis wird nach Tradition der italienischen Gelatomacher hergestellt. Dunkle Schokolade hätte etwas cremiger sein können, aber das ist wirklich mäkeln auf hohem Niveau. Selbst die Waffel war extrem lecker und knackig.
Die Qualität hat allerdings auch ihren Preis - 3,20€ wurden für die 2 Bällchen fällig.
Fazit
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Eine kleine, niedliche Eisdiele mit qualitativ hochwertigem und sehr frischem Eis. Wirklich sehr lecker - ich bin schon sehr gespannt auf viele neue Kreationen, ich werde sicherlich nochmal vorbeischauen, wenn ich in der Gegend bin. Momentan liegt das Leones nach dem La Romana und dem Vidoni auf Platz 3 meiner Lieblingseisdielen in Wien - aber das kann sich sicherlich noch ändern.
In diesem Sinne
Eure Anke
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Dienstag, 10. Mai 2016
Mittwoch, 30. März 2016
{Josefstadt, Museum, Volkskunde} Das Chaos-Museum
Hallo Leute!
Volkskundemuseen kennt wohl jedes Kind - es gibt sie überall und sie beschäftigen sich mit den unterschiedlichsten Völkern. Und das Wiener Volkskundemuseum beschäftigt sich mit einem kleinen, wilden Bergvölkchen genannt Österreichern.
Volkskundemuseum Wien
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Lage
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Das Museum liegt im kleinsten der Wiener Bezirke, in der Josefsstadt, im 8. Bezirk nahe der Alserstraße in der Laudongasse - bestens mit der Tram Linie 5 oder dem Bus Linie 13A zu erreichen.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Kontakt
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Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag 10-17 Uhr
Montag geschlossen
außer an Feiertagen
24. und 31. Dezember 10-15 Uhr
Schließtage:
1. Jänner, Ostersonntag,
1. Mai, 1. November,
25. Dezember
Eintrittspreise:
wir hatten mal wieder mit der Niederösterreichcard freien Eintritt (1x pro Jahr)
Eintritt € 8
SeniorInnen, Ö1 Club Mitglieder, Josefstadt Card, u.a. € 6
Studierende und Lehrlinge (19 bis 27 Jahre), Arbeitslose € 4
Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 19. Lebensjahr,
KulturpassinhaberInnen, Mitglieder des Vereins für Volkskunde
Mitglieder von ICOM und Museumsbund Österreich Inhaber der NÖ Card
und der Erste Bank Card FREI
Jahreskarte € 22
Familienkarte € 15
Wien Karte € 6
Gruppentarif ab 10 Personen, Eintritt pro Person € 5
(ab 11 Personen hat der Gruppenleiter freien Eintritt)
Führungstarif pro Person € 4
Gruppenpauschale für Führungen unter 10 Personen € 40
Kontakt:
Österreichisches Museum
für Volkskunde
Laudongasse 15-19, 1080 Wien
T: +43 1 406 89 05
F: +43 1 408 53 42
E: office@volkskundemuseum.at
W: www.volkskundemuseum.at
Ausstellung
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Die Ausstellung gliedert sich in eine Dauerausstellung (Erdgeschoss) und einer Sonderausstellung (Obergeschoss). Die Sonderausstellung wechselt etwa alle 3 Monate. Derzeit ist das eine spannende und außergewöhnliche Ausstellung zum Thema Flucht und Vertreibung nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Hier werden mit Beamern unterschiedliche Interviews an die Wände projiziert, man kann sich setzen und den alten Menschen (Vertriebenen wie Verbliebenen) zuhören. Mich hat das bewegt, da meine Großeltern zwar nicht nach Österreich sondern nach Deutschland vertrieben wurden. Viele Geschichten haben mich sehr an die Berichte meiner Großeltern erinnert.
Die Ausstellung im Untergeschoss beschäftigt sich mit dem Österreichischen Brauchtum, beschäftigt sich aber zu geschätzt 50% mit kunstvoll bemalten Möbeln. Sogar eine komplette Bauernstube wurde rekonstruiert. Eine Sonderausstellung, die in die Dauerausstellung integriert wurde, beschäftigt sich mit den Möbeln von Anna und Sigmund Freud, die teils sogar aus Wien nach England transferiert wurden, weil sie vor allem Anna das Gefühl von Heimat gab,
Die Ausstellung an sich wirkt auf mich nicht nur unspektakulär, sondern auch relativ chaotisch konzipiert - manche Möbel verdeckten andere komplett oder Erklärungen dazu, so dass man sich förmlich durch die Bauernschränke hindurchschieben musste. Auch der Weg, den man durch die Ausstellung nehmen soll, schien nicht so recht klar, ich jedenfalls sah Teile mehrmals, andere Teile nur einmal, irgendwie wirkte das Ganze etwas Labyrinthartig.
Ein relativ günstiges Cafe gibt es auch noch, das haben wir allerdings nicht genutzt.
Fazit
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Das Positive zu erst: Die Sonderausstellung im Obergeschoss des schönen, alten Gebäudes, ist bewegend und außergewöhnlich. Ich hätte den alten Leuten Stundenlang zuhören können. Sie erzählen aus der Zeit vor, während und nach dem Krieg - eine Generation, die ihre Geschichte nicht mehr allzu lange erzählen kann - wirklich interessant.
Das Negative: Die Dauerausstellung ist mir nicht durch irgendwelche hochinteressanten Stücke in Erinnerung geblieben, sondern viel mehr dadurch, dass sie mehr als zugestellt wurde - als Besucher verliert man hier leicht den Überblick - und irgendwie zusammenhangslos wurde dann die Freud-Ausstellung eingebunden, bei Erklärungstafeln musste man gelegentlich raten, zu welchem Stück sie denn nun gehören.
Ich komme nur wieder, wenn eine spannende Sonderausstellung ist - die Dauerausstellung ist eher schwach.
In diesem Sinne
Eure Anke
Volkskundemuseen kennt wohl jedes Kind - es gibt sie überall und sie beschäftigen sich mit den unterschiedlichsten Völkern. Und das Wiener Volkskundemuseum beschäftigt sich mit einem kleinen, wilden Bergvölkchen genannt Österreichern.
Volkskundemuseum Wien
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Lage
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Das Museum liegt im kleinsten der Wiener Bezirke, in der Josefsstadt, im 8. Bezirk nahe der Alserstraße in der Laudongasse - bestens mit der Tram Linie 5 oder dem Bus Linie 13A zu erreichen.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Kontakt
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Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag 10-17 Uhr
Montag geschlossen
außer an Feiertagen
24. und 31. Dezember 10-15 Uhr
Schließtage:
1. Jänner, Ostersonntag,
1. Mai, 1. November,
25. Dezember
Eintrittspreise:
wir hatten mal wieder mit der Niederösterreichcard freien Eintritt (1x pro Jahr)
Eintritt € 8
SeniorInnen, Ö1 Club Mitglieder, Josefstadt Card, u.a. € 6
Studierende und Lehrlinge (19 bis 27 Jahre), Arbeitslose € 4
Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 19. Lebensjahr,
KulturpassinhaberInnen, Mitglieder des Vereins für Volkskunde
Mitglieder von ICOM und Museumsbund Österreich Inhaber der NÖ Card
und der Erste Bank Card FREI
Jahreskarte € 22
Familienkarte € 15
Wien Karte € 6
Gruppentarif ab 10 Personen, Eintritt pro Person € 5
(ab 11 Personen hat der Gruppenleiter freien Eintritt)
Führungstarif pro Person € 4
Gruppenpauschale für Führungen unter 10 Personen € 40
Kontakt:Österreichisches Museum
für Volkskunde
Laudongasse 15-19, 1080 Wien
T: +43 1 406 89 05
F: +43 1 408 53 42
E: office@volkskundemuseum.at
W: www.volkskundemuseum.at
Ausstellung
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Die Ausstellung gliedert sich in eine Dauerausstellung (Erdgeschoss) und einer Sonderausstellung (Obergeschoss). Die Sonderausstellung wechselt etwa alle 3 Monate. Derzeit ist das eine spannende und außergewöhnliche Ausstellung zum Thema Flucht und Vertreibung nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Hier werden mit Beamern unterschiedliche Interviews an die Wände projiziert, man kann sich setzen und den alten Menschen (Vertriebenen wie Verbliebenen) zuhören. Mich hat das bewegt, da meine Großeltern zwar nicht nach Österreich sondern nach Deutschland vertrieben wurden. Viele Geschichten haben mich sehr an die Berichte meiner Großeltern erinnert.
Die Ausstellung im Untergeschoss beschäftigt sich mit dem Österreichischen Brauchtum, beschäftigt sich aber zu geschätzt 50% mit kunstvoll bemalten Möbeln. Sogar eine komplette Bauernstube wurde rekonstruiert. Eine Sonderausstellung, die in die Dauerausstellung integriert wurde, beschäftigt sich mit den Möbeln von Anna und Sigmund Freud, die teils sogar aus Wien nach England transferiert wurden, weil sie vor allem Anna das Gefühl von Heimat gab,
Die Ausstellung an sich wirkt auf mich nicht nur unspektakulär, sondern auch relativ chaotisch konzipiert - manche Möbel verdeckten andere komplett oder Erklärungen dazu, so dass man sich förmlich durch die Bauernschränke hindurchschieben musste. Auch der Weg, den man durch die Ausstellung nehmen soll, schien nicht so recht klar, ich jedenfalls sah Teile mehrmals, andere Teile nur einmal, irgendwie wirkte das Ganze etwas Labyrinthartig.
Ein relativ günstiges Cafe gibt es auch noch, das haben wir allerdings nicht genutzt.
Fazit
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Das Positive zu erst: Die Sonderausstellung im Obergeschoss des schönen, alten Gebäudes, ist bewegend und außergewöhnlich. Ich hätte den alten Leuten Stundenlang zuhören können. Sie erzählen aus der Zeit vor, während und nach dem Krieg - eine Generation, die ihre Geschichte nicht mehr allzu lange erzählen kann - wirklich interessant.
Das Negative: Die Dauerausstellung ist mir nicht durch irgendwelche hochinteressanten Stücke in Erinnerung geblieben, sondern viel mehr dadurch, dass sie mehr als zugestellt wurde - als Besucher verliert man hier leicht den Überblick - und irgendwie zusammenhangslos wurde dann die Freud-Ausstellung eingebunden, bei Erklärungstafeln musste man gelegentlich raten, zu welchem Stück sie denn nun gehören.
Ich komme nur wieder, wenn eine spannende Sonderausstellung ist - die Dauerausstellung ist eher schwach.
In diesem Sinne
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