Hallo Leute!
Es gibt kaum einen Ort, wo Hauptstädte näher zusammenliegen - zumindest wenn man von Landeshauptstädten spricht - von Wien (Österreich) nach Bratislava (Slowakei) sind es gerade einmal rund 50 km - doch das dort liegende Marchfeld hat nicht nur einiges an Geschichte zu bieten - es ist auch eine Art Obst- und Gemüsekammer Österreichs - Spargel etwa kommt hier nur aus dem Marchfeld, auch Spinat findet man viel aus dem Marchfeld.
Diese Gegend ist also den einen oder anderen Tagesausflug von Wien aus wert.
Unterwegs zwischen Wien und Bratislava
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Daten
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Autorin: Christina Rademacher
Verlag: pichler
ISBN: 3854317212
Preis: 19,90€
Broschiert, 176 Seiten
Inhalt
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Nördlich der Donau zwischen Wien und Bratislava erstreckt sich eine Ebene, die man, wenn man Österreich, dem Land der Berge denkt, so gar nicht auf dem Schirm hat. Doch ist sie nicht nur landschaftlich ein sehr reizvolles Gebiet für Radtouren. Christina Rademacher stellt uns die Gegend vor.
Schon der Adel wusste genau, wo er seine Schlösser baute - so residierte zum Beispiel erst Prinz Eugen und später die Habsburger im prunkvollen Schloss Hof, Kaiser Karl unterschrieb seine Abdankung in Schloss Eckardsau.
Natürlich wird auch der wirtschaftliche Aspekt nicht ausgelassen - der Gemüseanbau versorgt ganz Österreich - vor allem der Marchfeldspargel ist bekannt. Gleichzeitig findet man nördlich der Donau auch einen der letzten verbliebenen Auwälder, den Nationalpark Donauauen.
Auch historisch hat das Marchfeld mit seinen zahllosen Schlachtfeldern einiges zu bieten.
Natürlich kommen bei diesem Guide auch die sportlichen Aktivitäten nicht zu kurz: Wandern, Radfahren, Klettern, Baden, Golf etc.
Der Reihe nach stellt uns die Autorin Schlachtfelder, Bauerndörfer, Gemüsefelder, Schlösser, den Nationalpark und die sportliche Action vor - vergisst dabei auch nicht die Adressen von Gasthäusern oder auch, wo man den besten Marchfeldspargel direkt am Hof kaufen kann. Auch kleinere Touren werden kurz vorgestellt, wie man etwa die Donauauen am besten erkunden kann usw.
Einige tolle Bilder, manches sogar ungewöhnlich für einen Reiseführer, fehlen natürlich nicht.
Fazit
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Ich liebe Wandern im Marchfeld - der große Vorteil für diejenigen, denen es beim Wandern weniger um Kondition geht - es ist wirklich FLACH. Und trotzdem bietet sich eine grandiose Natur - mit unheimlich vielen Gegensätzen. Man hat die Donauauen und gleichzeitig die riesigen Gemüsefelder, riesige Windparks aber auch große Naturparks. Und alles quasi vor der Haustüre-
Ich habe in den letzten 4 Jahren schon einige Ausflüge ins Marchfeld gemacht und dabei immer einen tollen Guide wie diesen vermisst. Ich habe mir immer alles bei wikipedia und ähnlichen Seiten zusammensuchen müssen.
Grandios finde ich, dass der Guide nicht ganz so klassisch aufgebaut ist (Norden: Das sehenswert etc.), sondern viel mehr ein bisschen nach Themen geordnet ist. Und auch die sind nicht ganz so typisch - beispielsweise wird ausführlich über die Gemüsewirtschaft geschrieben - wo bekommt man den besten Spargel? Welches Gemüse bekommt man frisch aus dem Marchfeld?
Auch das "Action" Kapitel finde ich super, das eine oder andere muss da einfach noch probiert werden.
Auch die anderen Kapitel bieten auch für mich das eine oder andere Neue, was es zu erkunden gilt - der Vorteil ist ja, das Ganze liegt ja quasi vor meiner Haustüre.
In diesem Sinne
Eure Anke
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Dienstag, 21. Juni 2016
Mittwoch, 6. April 2016
{Ausflüge - Niederösterreich - Baden} Kuren wie die Kaiser
Hallo Leute!
Dass Wien ganz toll ist, habe ich ja schon oft genug erwähnt - vor allem weil man so toll fliehen kann. Nur etwa 20 Minuten mit dem Zug entfernt (Richtung Süden) liegt die wunderschöne kaiserliche Kurstadt Baden.
Kurpark
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Lage
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Der Kurpark schließt direkt an die Altstadt an und ist kaum zu verfehlen. Er liegt direkt am Kaiser Franz Ring.
Geschichte
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Baden, damals noch Aquae genannt, war mit seinen schwefelhaltigen Quellen schon in der Römerzeit ein beliebter Kurort.
Zur kaiserlichen Kurstadt wurde Baden dann unter Kaiser Franz I., der 1796 bis 1834 die Stadt zur Sommerresidenz erhob. Dadurch kam im Sommer der gesamte Hofstaat nach Baden und damit auch der Reichtum - und nach dem großen Stadtbrand von 1812 erhielt die Kurstadt das noch heute einheitliche Biedermeier-Stadtbild.
Der Kurpark ist geprägt durch die Casinos, die im Jugendstil errichtet wurden. Sie werden seit 1936 als Casino betrieben. An dieser Stelle stand zuvor das kaiserliche Kurbad, das Theresienbad aus dem der Kurort entstand.
Der Park
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Insgesamt ist der Park beeindruckende 54 Hektar groß und ist zum Wald hin kaum klar begrenzt - so gibt es auch bei meinem inzwischen 5. Besuch noch immer Ecken, die neu zu entdecken sind. Es ist schließlich der größte Kurpark Europas.
Der Park liegt am äußeren Hang des Wienerwaldes. Im unteren Bereich gibt es vor allem im Sommer nachmittägliche Konzerte, die in einer Konzertmuschel abgehalten werden. Zusätzlich gibt es ein schickes und immer gut besuchtes Café.
Auch im unteren Bereich, aber schon am Hang, erkennt man einen kleinen Tempel (der Mozarttempel) und ein Denkmal für Lanner und Strauß. Bei weiterer Suche findet man zahllose Denkmäler diverser Komponisten und Kaiser, die die Geschichte Badens prägten. Hier ist schon im März eine reiche und bunte Bepflanzung.
Steil nach oben führen die Wanderwege, die sich immer wieder kreuzen. Diese führen dann weiter über den Kalvarienberg über den Anninger bis nach Pfaffstätten und Gumpoldskirchen. Leider sind die innerhalb des Parks nicht sonderlich gut ausgeschildert.
Im oberen Bereich kommt man an 3 historischen Villen vorbei, von denen eine eine Pension beheimatet.
Fazit
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Ich mag den Kurpark in Baden, weil man bei jedem Besuch neue, beeindruckende Ecken entdecken kann - und das nicht nur aufgrund der eher schlechten Beschilderung der Wanderwege.
Auch sind die Ecken ganz unterschiedlich. Der Park bietet schattige und sonnige Ecken, gärtnerisch gepflegte und scheinbar der Natur überlassene Ecken und auch bei starkem Besuch (am Wochenende ist immer recht voll) findet man hier in manchen Ecken auch absolute Ruhe. Im Sommer gibt es jeden Nachmittag klassische Konzerte.
Zum Wandern bietet der Park einen optimalen Ausgangspunkt für Wanderungen in den Wienerwald - das wusste Beethoven auch schon, ist er doch ein wichtiger Teil des Beethovengangs zwischen Gumpoldskirchen und Baden - Abzug gibt es aber trotzdem, weil gerade für Wanderer eine bessere Beschilderung der Wege toll wäre - außerhalb des Parks funktioniert es schließlich wieder.
Eintritt ist übrigens frei!
Von mir gibt es 4 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Dass Wien ganz toll ist, habe ich ja schon oft genug erwähnt - vor allem weil man so toll fliehen kann. Nur etwa 20 Minuten mit dem Zug entfernt (Richtung Süden) liegt die wunderschöne kaiserliche Kurstadt Baden.
Kurpark
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Lage
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Der Kurpark schließt direkt an die Altstadt an und ist kaum zu verfehlen. Er liegt direkt am Kaiser Franz Ring.
Geschichte
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Baden, damals noch Aquae genannt, war mit seinen schwefelhaltigen Quellen schon in der Römerzeit ein beliebter Kurort.
Zur kaiserlichen Kurstadt wurde Baden dann unter Kaiser Franz I., der 1796 bis 1834 die Stadt zur Sommerresidenz erhob. Dadurch kam im Sommer der gesamte Hofstaat nach Baden und damit auch der Reichtum - und nach dem großen Stadtbrand von 1812 erhielt die Kurstadt das noch heute einheitliche Biedermeier-Stadtbild.
Der Kurpark ist geprägt durch die Casinos, die im Jugendstil errichtet wurden. Sie werden seit 1936 als Casino betrieben. An dieser Stelle stand zuvor das kaiserliche Kurbad, das Theresienbad aus dem der Kurort entstand.
Der Park^^^^^^
Insgesamt ist der Park beeindruckende 54 Hektar groß und ist zum Wald hin kaum klar begrenzt - so gibt es auch bei meinem inzwischen 5. Besuch noch immer Ecken, die neu zu entdecken sind. Es ist schließlich der größte Kurpark Europas.
Der Park liegt am äußeren Hang des Wienerwaldes. Im unteren Bereich gibt es vor allem im Sommer nachmittägliche Konzerte, die in einer Konzertmuschel abgehalten werden. Zusätzlich gibt es ein schickes und immer gut besuchtes Café.
Auch im unteren Bereich, aber schon am Hang, erkennt man einen kleinen Tempel (der Mozarttempel) und ein Denkmal für Lanner und Strauß. Bei weiterer Suche findet man zahllose Denkmäler diverser Komponisten und Kaiser, die die Geschichte Badens prägten. Hier ist schon im März eine reiche und bunte Bepflanzung.
Steil nach oben führen die Wanderwege, die sich immer wieder kreuzen. Diese führen dann weiter über den Kalvarienberg über den Anninger bis nach Pfaffstätten und Gumpoldskirchen. Leider sind die innerhalb des Parks nicht sonderlich gut ausgeschildert.
Im oberen Bereich kommt man an 3 historischen Villen vorbei, von denen eine eine Pension beheimatet.
Fazit
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Ich mag den Kurpark in Baden, weil man bei jedem Besuch neue, beeindruckende Ecken entdecken kann - und das nicht nur aufgrund der eher schlechten Beschilderung der Wanderwege.
Auch sind die Ecken ganz unterschiedlich. Der Park bietet schattige und sonnige Ecken, gärtnerisch gepflegte und scheinbar der Natur überlassene Ecken und auch bei starkem Besuch (am Wochenende ist immer recht voll) findet man hier in manchen Ecken auch absolute Ruhe. Im Sommer gibt es jeden Nachmittag klassische Konzerte.
Zum Wandern bietet der Park einen optimalen Ausgangspunkt für Wanderungen in den Wienerwald - das wusste Beethoven auch schon, ist er doch ein wichtiger Teil des Beethovengangs zwischen Gumpoldskirchen und Baden - Abzug gibt es aber trotzdem, weil gerade für Wanderer eine bessere Beschilderung der Wege toll wäre - außerhalb des Parks funktioniert es schließlich wieder.
Eintritt ist übrigens frei!
Von mir gibt es 4 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
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