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Mittwoch, 25. Mai 2016

{Landstraße - Brot - Bistro} Nee, nicht Bernd!


Hallo Leute!

Natürlich, Glutenfrei und Vegan - das liegt ja derzeit voll im Trend. Auch bei den Bäckerein und Kaffeehäusern in Wien. Joseph Brot ist gleich eine ganze Kette mit einem angegliederten Kaffeehaus bzw. Bistro. Das musste auch mal probiert werden.

Joseph Brot - Landstraße
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Lage
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Das Joseph Brot Landstraße liegt im 3. Bezirk, direkt an der Landstraßer Hauptstraße schräg gegenüber der Mall.

Die zweite Filiale befindet sich in der Naglergasse im 1. Bezirk.

Geöffnet ist täglich von 8 bis 21 Uhr - Samstags bis 18 Uhr - Sonntags ist geschlossen.


Die Bäckerei
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Die Bäckerei ist wohl das, was man eine klassische Biobäckerei nennen würde. Es gibt Biobrote und Brötchen, die z.T. auch im wiederverwendbaren Brotsackerl verkauft werden. Es gibt aber auch allerhand für Naschkatzen - Muffins, Cupcakes und Windbeutel z.B. Natürlich ist alles etwas teurer als in der klassischen Bäckerei, aber das spielt für das Klientel der Bäckerei wohl nicht die größte Rolle. Auch gibt es hier Dinge wie Biohonig und hausgemachte Senfsorten etc.


Charme geht anders
Das Bistro
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Vom Bistro habe ich mir einiges erwartet, gerade weil die Leckereien in der Theke so viel versprachen.

Doch ich war ein wenig enttäuscht. Die Tische waren schmutzig und die beiden Kellner, die man wohl am ehesten als Hipster beschreiben könnte, waren eher desinteressiert.

Das Lokal an sich versprühte für mich eher den Charme einer Mensa, vermutlich aufgrund der hohen Decken und der wenigen Lärmschluckenden Elemente empfand ich es als sehr laut und das obwohl ich mich in die hinterste Ecke zurückgezogen hatte.

Für mich fehlte nur noch die Selbstbedienung - aber nein, irgendwann nahm man mich dann doch wahr während man zu zweit am Computer einen Plausch hielt.


Das Essen
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Ich hatte die Frühstückskarte und wollte gerne etwas Süßes. Die Auswahl war nicht sonderlich groß, daher entschied ich mich für die Pancakes mit Ricotta Käse für 6,90€. Die waren wirklich lecker - garniert mit Blaubeeren und Sauce sowie etwas Krokant. Die wurden frisch zubereitet und kamen nach etwa 10 Minuten, was ich völlig in Ordnung fand.

Die Karte wechselt wöchentlich.


Fazit
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Meins wird das Joseph wohl nicht werden - also zumindest das Bistro nicht. Es hat für mich leider nicht den Charme, den ich mir erwartet hätte. Die beiden Kellner waren desinieressiert, die Tische dreckig und das Lokal an sich hat in etwa das Ambiente wie die Gießener Mensa oder auch einem McDonalds Restaurant - mit Papieruntersetzern.

Das Essen dagegen war wirklich lecker und auch nicht zu teuer - trotzdem, ins Bistro werde ich wohl nicht nochmal gehen - aber an der Theke die Leckereien sahen so gut aus, das ist sicherlich nochmal einen Besuch wert.

Insgesamt gibt es von mir 3 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Samstag, 6. Februar 2016

{Wieden - Kaffeehaus} Wie bei der Oma...


Hallo Leute!

Kaffeehäuser sind in Wien Kult. Und in letzter Zeit gibt es immer mehr Konzepte, die diese Tradition erneuern - mehr oder weniger erfolgreich... Ein ganz Besonderes dieser Cafés habe ich für euch besucht.

Vollpension
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Lage
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Das Vollpension liegt im Herzen des Wiener Freihausviertels in der Schleifmühlgasse im 4. Wiener Gemeindebezirk - unweit des Naschmarktes.

Das das Konzept erfolgreich ist, merkt man daran, dass ich bisher zweimal dort war, einmal musste ich wieder gehen, weil schon 3 andere Gruppen auf Tische warteten, einmal habe ich warten müssen. Reservierung ist empfohlen.


Ambiente
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Wie bei der Oma... so ist wohl die beste Umschreibung des Ganzen. Das Ganze wirkt auf den ersten Blick stark zusammengewürfelt - tiefe Tische, hohe Tische, gemütliche Sessel und einfache Holzstühle. All das in einem sehr rustikalen Keller mit unzähligen Bildern von "Enkelkindern" und Postkarten in den unterschiedlichsten Rahmen.

Dazu gibt es eine Kuchentheke, an der der frisch gebackene Kuchen von älteren Damen in Spitzenschürze zubereitet wird.


Speisen
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Neben den Kuchen (je Stück 2,90€) und Torten (je Stück 3,90€) werden einfache Speisen, etwa Fritatatensuppe angeboten oder auch ein Brunch.

Ich habe mich hauptsächlich auf das Kuchenangebot gestürzt und war recht angetan von meinem Nusskuchen. Die Kuchen sind alle nicht großartig konditormäßig aufgemotzt, sondern eben genau das, was man bekommt, wenn man zur Oma zum Kaffee kommt - und das noch dazu zu sehr fairen Preisen.

Witzig ist auch, dass auch das Geschirr wirkt wie bei der Oma aus dem Schrank - verschnörkeltes Besteck, Tassen und Teller bunt und nicht zusammenpassend - wie als hätte man es bei der Oma aus dem Schrank genommen.



Fazit
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Atmosphäre wie bei der Oma, Kuchen wie bei der Oma, Kaffee wie bei der Oma - fehlt eigentlich nur noch die eigene Oma am Tresen und das Lokal wäre perfekt. Ich habe mich jedenfalls extrem wohlgefühlt.

Das Lokal strahlt eine sehr angenehme Gemütlichkeit aus, auch wenn es relativ voll ist, sogar die Toiletten sind stilecht antik.

Und der Kuchen ist absolut grandios - zum Probieren der Mittagskarte muss ich DRINGEND wiederkommen.

Von mir gibt es ganz klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Montag, 1. Februar 2016

{Wien - Restaurant - Kaffeehaus} Ich glaub, meine Torte lebt wirklich

Außenansicht

Hallo Leute!

Manchmal hat man das ja: Lokale sind vollkommen hip, jeder muss mal dagewesen sein. Und deshalb habe ich mich auch mal aufgerafft und mir die Pure Living Bakery angeschaut - und ich war wenig begeistert...

Pure Living Bakery
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Lage
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Es gibt in Wien 2 Filialen. Die ältere und größere Filiale liegt in Wien Hietzing, unweit des Eingangs zum Schloßpark von Schönbrunn (in der werde ich der Firma auch noch ne Chance geben). Die zweite, die ich getestet habe, liegt im 7. Bezirk in der Burggasse 68.

Auffällig ist schonmal, dass das Lokal etwas schizophren daherkommt. 2 Firmenschilder - eines mit "Ice Dream Factory" und eines mit "Pure Living Bakery". Das war für mich ein kleines bisschen verwirrend, zumal es auch beispielsweise 2 verschiedene Einträge auf yelp und in anderen einschlägigen Quellen gibt.



Ein halber, sauberer Tisch
Ambiente
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Das Lokal wirkt auf den ersten Blick relativ hip. Sonntags nachmittags hatten wir Glück und bekamen den letzten Platz. Und als wir dann saßen, waren wir auch ganz zufrieden, dass wir einen 4-Mann-Tisch hatten. Auf dem Tisch stapelte sich nämlich (wie auch auf anderen Tischen) schon das Geschirr.

Nun wurde man zur Theke gebeten, um dort die Bestellung aufzugeben. Sowas finde ich ja immer nervig, zumal man in dem Fall auch das Bestellte trotzdem an den Tisch gebracht bekommt. Aber nun ja, so kann man sich den Kuchen wenigstens vorher ansehen (und meiner sah da auch noch recht hübsch aus).

Großer Nachteil davon, dass der Kellner nicht zum Aufnehmen der Bestellung an den Tisch kommt: Er sieht die Geschirrstapel auf dem Tisch nicht - bei uns hatte sich schon das Geschirr von mindestens 2 vorher am Tisch sitzenden Gruppen angesammelt.




Milchshake - kam nach 40 Minuten
Essen und Getränke
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Die Kuchen sehen echt lecker aus. Es gibt vor allem amerikanisch geprägte Süßspeisen (Brownies, Chocolate Banana Cake, Cinnamon Rolls etc.) sowie Milchshakes, Bagels und eben die klassischen Cafés usw.

Wie schon gesagt, mein Chocolate Banana Cake sah echt lecker aus - das Stück kostete immerhin 3,90€. Als er dann am Tisch ankam, sah er aus, als hätte der Kellner ihn zwischendurch mal auf den Boden geworfen. Entschuldigung war dann "Ja, der ist halt so cremig". Heißer Tipp: Das Messer vor dem Schneiden in heißes Wasser tauchen (nein, das hat man nicht gemacht), dann passt die Optik auch zu Geschmack und Preis, weil lecker war es allemal.

Der Cappuccino war durchschnittlich, aber auch relativ teuer (4,10€). Den Zucker musste ich in den Geschirrbergen am Tisch erst suchen.

Der Milchshake, den mein Mann hatte, war auch zufriedenstellend.

Ja, das kam wirklich so an den Tisch

Service
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Der Service war für mich eine absolute Katastrophe. Wir haben 3 Teile bestellt, die dann innerhalb von 40 Minuten am Tisch ankamen: Der Kuchen nach 5 Minuten, der Cappuccino nach 20 Minuten, der Milchshake nach 40 Minuten. Als ich mich zwischendurch erkundigte, war das Argument, dass eine (von 5) Kolleginnen krank sei. Gut, 20 Minuten würde ich dann verzeihen, aber 40 ist bei den Preisen schon eine Frechheit.

Mehrfach kam dabei ein Kellner an unserem Tisch vorbei, leider kam keiner auf die Idee, die Geschirrberge mal mit in die Küche zu nehmen. Als wir dann kurz vorm Gehen waren, kam einer der Kellner und suchte Geschirr zusammen, weil das in der Küche ausgegangen war.




Fazit
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Die Pure Living Bakery finden viele Leute ganz toll. Und ich muss sagen, der Kuchen schmeckte auch besser als er aussah (allerdings hätte meine 3jährige Nichte den Kuchen besser von der Platte auf den Teller bekommen).

Dass man an die Theke muss, um zu bestellen, ist noch ganz ok. Es ist ja quasi eine Bäckerei. Nur würde ich in keiner Bäckerei 40 Minuten auf meine Sachen warten. Wenn wir nicht schon gezahlt hätten, wären wir wohl gegangen. Für die hohen Preise ist der Service wirklich eine Frechheit.

Ich werde dem Laden wohl bei Gelegenheit nochmal eine Chance geben und mir die Hietzinger Filiale anschauen, weil wie gesagt, der Kuchen war echt lecker.

In diesem Sinne

Eure Anke

Donnerstag, 19. November 2015

{Kaffeehauscheck} Ohne Reue

Sieht gut aus -
war aber nicht meins -
Schokoteuferl


Hallo Leute!

Das Wiener Kaffeehaus ist ja selten kalorienfrei. Etwas ganz Besonderes ist da das Jaja's im ersten Bezirk...

Jaja's Low Carb Café und Bistro
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Lage
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Das Jaja's ist mit seinem Hauptgeschäft in der Johannesgasse im Ersten Wiener Gemeindebezirk. Dabei handelt es sich um eine Seitengasse der Kärntner Straße. Die Gegend ist gut zu erreichen, so halten sämtliche U-Bahnen (außer der U6) genauso in Laufweite wie die Ringstraßentrams.


Ambiente
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Das Jaja's ist relativ klein, 2 kleine, 2 große Tische, ein Tresen und das war's schon. Der ganze Shop ist allerdings sehr liebevoll eingerichtet und dekoriert. Es lädt dazu ein, länger sitzen zu bleiben - viel Betrieb ist nicht, obwohl die belebte Kärntner Straße quasi in Sichtweite liegt.


Angebot
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Das Angebot beruht komplett auf dem Low Carb Konzept. Neben diversen Cupcakes, Kuchen und Torten werden auch Low Carb Speisen (z.B. Österreichs erste Low Carb Pizza und verschiedene Salate). Die Hauptspeisen liegen zwischen 8 und 13€. Es gibt auch diverse, variierende Speisen und Menüs.


Mein Besuch
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Was ich zunächst mal ein bisschen schade finde, es gibt keine echte Getränkekarte, in der man schauen kann, was angeboten wird. Über dem Kuchentresen hängt ein Bildschirm, auf dem dann nach und nach der Karteninhalt durchzieht. Mich hat das erstmal verwirrt, ich habe immer lieber was am Tisch in der Hand.

Nun wählte ich einen Schokoteufel Cupcake (stolze 5,50€) und einen Cappuccino (3,50€). Auf den Cupcake war ich natürlich besonders gespannt und am Ende leider wenig begeistert. Zum Beispiel war der Cupcake mit Chiliflocken dekoriert. Da habe ich mir dann den Cupcake auch so ein bisschen scharf vorgestellt. Doch diese Schärfe habe ich leider nicht rausgeschmeckt. Sowohl der Teig als auch das Topping waren relativ fest, vor allem der Teig war recht trocken.


Fazit
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Das Jaja's ist ein nettes, kleines Bistro im Ersten Bezirk, gemütlich, sehr liebevoll eingerichtet, für den Bezirk relativ ruhig, es lädt quasi zum Verweilen ein, dazu, ein Buch herauszuholen und zu lesen. Auch die drei Mädels vom Team sind sehr freundlich und vor allem ist das Freundliche nicht aufgesetzt, wie man es manchmal hat. Man fühlt sich hier gleich willkommen.

Zugegeben, der Low Carb Cupcake war einfach nicht mein Fall, ich hab mir ein bisschen Schärfe in der Schokolade erwartet. Und vor allem war mir der Cake zu trocken und auch das Topping war mir zu fest. Dafür liegt er aber auch nicht so auf den Hüften... Aber ich habe schon beschlossen, bald wiederzukommen. Beim nächsten mal wird aber die Pizza getestet.

In diesem Sinne

Eure Anke

{Kaffeehauscheck} Der kleine Italiener

Hallo Leute!

Nachdem ich im Sommer auf der Suche nach dem besten Eis in Wien war, wird es jetzt, da es langsam dann doch mal kühler wird draußen, Zeit, die Cafés, Kaffeehäuser und Caffebars von Wien mal näher unter die Lupe zu nehmen.

Mein erster Test führte mich in den ersten Bezirk. Direkt an der Votivkirche und der Ringstraße gelegen befindet sich eine Caffebar, die auf einen klangvollen, italienischen Namen hört.

Testa Rossa Caffebar
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Lage
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Die Bar könnte eigentlich nicht optimaler liegen - direkt an der Station Schottentor, die gerade für Straßenbahnen ein Verkehrsknotenpunkt der Stadt bildet. Dazu liegt die Universität Wien schräg gegenüber und auch die Gebäude der Meduni liegen nicht weit entfernt. Dennoch liegt sie beinahe ein bisschen Versteckt hinter dem Stationsgebäude der Straßenbahn.


Ambiente
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Die Bar ist relativ modern und in 2 Ebenen angelegt. In der oberen Etage, einer Art Empore, liegt der Raucherbereich, unten der Nichtraucherbereich. Unten liegt eine lange Bar und mehrere kleine Tische mit roten Polstersesseln. Mir persönlich war die Bar fast schon ein bisschen zu modern, es fehlte mir ein bisschen die Gemütlichkeit eines Kaffeehauses. Zudem stehen momentan auch draußen noch Sitzgelegenheiten (verständlich, in Wien sind es Mitte November noch 25°C).

WLAN ist gratis, das Passwort muss man aber beim Personal erfragen.





Speisenangebot
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Die Caffebar ist deutlich mehr als das. Sie bietet auch zahlreiche warme Speisen und Salate an - ich durfte am Nachbartisch mal linsen, das sah schon sehr lecker aus.

Aber ich bin natürlich zum Kaffee gekommen, da musste ein Stück Kuchen her. Es gab neben den Klassikern (Schoko-, Sachertorte, Apfelstrudel) etwas, was mir direkt ins Auge sprang. Das war das Wort "hausgemacht". Und obwohl das Stück 40 ct teurer war, rief es quasi nach mir. Es gab die hausgemachte Tiramisutorte. Und was soll ich sagen: Ein Gedicht. Mir hat schon gefallen, dass man nicht das traditionelle Tortenstück bekam, sondern etwas rundes, mit einem Schokogitter und einer Physalis als Deko. Und geschmacklich wurde dann auch noch das eingehalten, was die Torte optisch versprach.

Das einzige, was mir ein bisschen italienisch (pardon spanisch) vorkam - ich bekam dazu als Besteck einen großen Suppenlöffel. Nachdem ich dann einmal gelöffelt hatte, war gefühlt die halbe Torte weg. Ich hab dann den Löffel aus der Melange genommen, dann hatte ich länger was von dem Genuss.

Getränketechnisch ist man in der Testa Rossa Bar auch auf alles eingestellt - Alkoholika sind alle vorhanden. Ich hatte eine Melange (wie gesagt, es sollte ja ein Kaffeetest werden). Und die war auch sehr gut. Für den Preis von 3,40€ war sie zudem für den Ersten Bezirk auch noch verhältnismäßig günstig.


Personal
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Nun, wenn man ein Lokal in zwei Ebenen hat, hat man immer ein Problem: gestreßtes Personal. So war es leider auch im Testa Rossa. Es gab nur eine Kellnerin für beide Ebenen. Die musste natürlich für jeden kleinen Wunsch nach oben laufen. Ich muss sagen, ich wäre dann auch gestresst, wenn ich 20x pro Stunde die Treppe hoch und runter laufen muss. Die Dame war freundlich aber versprühte leider nur sehr wenig Charme (erst nach den 1,60€ Trinkgeld kam ihr ein Lächeln über die Lippen).


Fazit
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Das Testa Rossa ist eine sehr moderne Caffebar, die für mich glaube ich eher ein Restaurantbetrieb ist. Ich bin ein wenig zwiegespalten. Auf der einen Seite war die Torte wirklich grandios und man ist hier auch tatsächlich in der Lage, eine halbwegs brauchbare Melange zu machen.

Auf der anderen Seite vermisse ich ein wenig Gemütlichkeit. Das könnte man vielleicht schon mit ein wenig mehr grün vielleicht erreichen. Ich bin mir da noch nicht ganz so sicher und muss wohl noch ein bisschen weiter suchen - nach einem Café, das beides zu bieten hat - Charme und gute koffeinhaltige Getränke.

In diesem Sinne

Eure Anke


Sonntag, 22. Februar 2015

{Alsergrund - Kaffee} Ein außergewöhnliches Kaffeehaus

Hallo Leute!

Wien ist wohl eine - wenn nicht DIE Kaffeehauptstadt Europas. Ein ganz neues und echt cooles Café möchte ich euch heute vorstellen.

Café Jonas Reindl
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Lage
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Das Jonas Reindl - benannt übrigens nach der naheliegenden U-Bahn-Station - liegt direkt bei der Station Schottentor unmittelbar an der Währinger Straße. Die Lage ist optimal - die Hauptuni und die Meduni sind nicht weit.


Ambiente
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Das Ambiente ist recht hipp. Man kommt rein und kommt zunächst an die große Kaffee-Bar. Hier sieht man auf großen Tafeln, was man so bestellen kann - Spezialitäten sind natürlich Kaffees und Craftbiere, außerdem gibt es hausgemachten Eistee und verschiedene Kuchen und Sandwiches.

Die Sitzgelegenheiten sind zum einen mit kleinen Tischen ausgestattet. Die stehen vor einer langen Polsterbank und dazu gibt es Stühle. Auch gibt es zwei Theken mit höheren Stühlen und zwei Tische mit Sesseln.



Kaffees
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Die Kaffees sind sogenannte Spezialkaffees, bei denen darauf geachtet wird, dass tatsächlich wesentlich mehr bei den Bauern ankommt als etwa bei Fairtrade, weil eben nicht über 20 Zwischenhändler gehandelt wird, sondern direkt beim Bauern gekauft wird. Wie der Besitzer mir erzählte, kommen in dem Fall von 40€ Endpreis pro kg 10€ beim Bauern an, bei Fairtrade sind es 2,80€. Ob das stimmt, weiß ich natürlich nicht, wenn es stimmt, ist es natürlich klasse.

Sehr viel wird hier frisch aufgebrühter Filterkaffee verkauft, was mich gewundert hat, da ich nicht wusste, dass sowas heute noch so gefragt ist. Als man mich aber 3 unterschiedliche Sorten probieren ließ, habe ich auch verstanden, welch unterschiedliche Aromen dabei entstehen (angeblich über 700).

Genial ist hier der Cappuccino, einer der besten, die ich bisher in Wien getestet habe - und das sind in der Stadt des Kaffeehauses nicht gerade wenige. Der ist sehr schön aromatisch und mit einem Preis von 3,20€ auch für Wien preislich im unteren Durchschnitt.


Fazit
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Ich hatte das Glück, von den beiden Mitarbeitern - einer war der Besitzer und der andere gar der "österreichische Staatsmeister im Kaffeerösten" (was es nicht alles gibt) - allerhand über Kaffee lernen zu dürfen. Die beiden sind echte Kaffeefreaks - in 2 Stunden Gespräch habe ich mehr über Kaffee erfahren als im ganzen Leben davor - vor allem dass Kaffee ähnlich viele unterschiedliche Aromen entwickeln kann wie etwa Wein.

Zugegeben, für mich war Kaffee bisher Kaffee - bis ich dann mal 3 Sorten nebeneinander probieren durfte, das war wirklich spannend.

Das Kaffee an sich ist stark auf den Durchgangsverkehr der Studenten ausgelegt, weshalb es von Außen recht unscheinbar ist und Innen nicht extrem viele Plätze hat. Auch preislich liegt es im Vergleich etwa zum nahen ersten Bezirk wirklich günstig.

Das Jonas Reindl ist ein spannendes Kaffeehaus, es ist ein anderes Kaffeehaus im Vergleich zu den Klassikern wie etwa dem nahegelegenen Landmann. Es ist ein junges Kaffeehaus mit Mitarbeitern, die wirklich viel Ahnung von Kaffee haben und dieses Wissen auch sehr gerne teilen. Es hat sicherlich nicht das Flair wie das klassische Kaffeehaus, das Touristen so erwarten. Ich bin aber sicher, dass der Besitzer darauf keinen Wert liegt, sondern viel mehr auf einen Richtig guten Kaffee.

Ich bin begeistert, das Jonas Reindl wird mich sicherlich wieder sehen!

In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 24. September 2014

[Rezension] All about Coffee

Hallo Leute!

Wenn man in Wien eins lernt, dann ist das Kaffee trinken. Ich habe, bevor ich herzog, keinen Kaffee getrunken, inzwischen bin ich ein leidenschaftlicher Kaffeehausbesucher... Eins lernt man schnell, wenn man in Deutschland einen Kaffee bestellt, ist das ganz einfach, in Wien gleicht das schon beinahe einer Wissenschaft.

Nun, ein schönes und sehr amüsantes Buch ist in der Stadtbekannt-Reihe im Holzbaum-Verlag erschienen...

Kaffee in Wien
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Daten
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Verlag: Holzbaum
ISBN: 978-3-902980-14-4
Preis: 9,99€


Inhalt
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In diesem Buch geht es um das Schwarze und Braune, was die Wiener Seele weit mehr bewegt als die Politik. In kaum einer anderen Stadt habe ich so viele gemütliche Kaffeehäuser erlebt, wie in Wien. Und in kaum einem Cafe gibt es weniger als 10 Sorten Kaffee. Die Melange gehört schon zur Wissenschaft des Wienerseins dazu.

In diesem Buch geht es darum, wie Kaffee funktioniert. Es geht um die Kaffeehauskultur, um die Gäste im Kaffeehaus kurzum einfach um alles rund um den Kaffee und das Kaffeehaus, was es zu wissen gilt. Die wichtigsten Kaffeehäuser werden dabei genauso dargestellt, wie allerhand skurriles rund um den Kaffee, die Röstereien in Wien und die hippen Neuen in der Wiener Kaffeeszene. Selbst die Kaffeeketten - Coffee Bay oder McCafe - kommen mit einem eigenen Kapitel nicht zu kurz.




Fazit
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Als Neuwiener merkt man schnell, dass der Kaffeehauskellner die Nase rümpft, wenn man im Kaffeehaus einen Kaffee bestellt. Das klingt erstmal ungewöhnlich. Wenn man als Tourist kommt, ist das noch OK. Aber die Ober scheinen eine Nase dafür zu haben, wer länger als ein paar Tage in Wien bleibt. Und so ist es ein echter Faux Pas. Und wenn man das auch noch mit einem Piefke-Akzent macht, so wie ich, dann hat man Glück, wenn man nicht gleich des Lokals verwiesen wird. So werden in diesem Buch alleine im Bereich "Lexikon" 32 Kaffeespezialitäten vorgestellt. Inzwischen habe ich auch alles vom Advokat bis zum Zarenkaffee durchprobiert - man muss sich nur trauen.

In diesem kleinen, wirklich amüsant geschriebenen Büchlein wird alles vorgestellt, was man über Kaffee wissen sollte, bevor man sich als Zugezogener, vielleicht auch noch außerhalb des 1. Bezirks ins Kaffeehaus trauen kann. Auch die einzelnen Cafes von hipp bis ganz klassisch werden hier vorgestellt.

Einfach rundum ein gelungenes Buch. Für mich ist es sogar das beste aus der Stadtbekannt-Reihe, es ist amüsant und sehr komprimiert geschrieben, beschränkt sich aber eben doch nicht auf die Touri-Cafes, wie das Sacher oder das Hawelka, die eigentlich in jedem Reiseführer stehen.

Von mir gibt es ganz klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Donnerstag, 24. April 2014

Terrassencafe

Hallo Leute!

Heute darf ich euch mal wieder ein nettes Stück Wiener Kaffeehauskultur vorstellen...

Terrassencafe Hundertwasserhaus
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Lage
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Das Hundertwasserhaus ist im 3. Wiener Gemeindebezirk und liegt direkt an der Löwengasse. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist es am besten mit der Straßenbahn 1 (führt von der Prater Hauptallee vorbei am Schwedenplatz und der Oper zum Stefan-Fadinger-Platz) zu erreichen. Die Station heißt Hetzgasse.

Das Cafe liegt im 1. Stock und der davorliegenden Terrasse und ist quasi nicht zu übersehen.


Platzangebot
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Wir waren im Winter dort. Damals hatte die Terrasse nicht geöffnet. Das Touristenaufkommen ist beim Hundertwasserhaus erwartungsgemäß immer relativ hoch. Und dennoch und obwohl wir zu 8 waren, bekamen wir schnell und problemlos samstags nachmittags einen Platz. Drinnen sind etwa 10 Tische, draußen sind es normalerweise etwa 15 bis 20. Bei schönem Wetter wirkt das Cafe immer sehr gut besucht. Es ist also wie immer - Glück muss man haben.


Ambiente
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Das Ambiente ist jetzt nicht wirklich genial. Drinnen erinnert es mich mit seinen Holzbeschlägen eher an eine 70er Jahre Kneipe als an das Hundertwasserhaus. OK, die geschwungenen Linien sind zu erkennen, aber wer wegen des Hundertwasser-Erlebnisses in ein Cafe geht, sollte lieber das Cafe Dunkelbunt im Kunsthaus (etwa 200 m entfernt) gehen.


Auswahl
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Die Auswahl ist ganz OK. Es gibt natürlich alle Sorten von Kaffee, die man von den Kaffeehäusern so kennt. Dazu gibt es frische Mehlspeisen. Der Apfelstrudel geht so. Er ist nicht begeisternd, vermutlich stammt er aus der Tiefkühltruhe, aber er schmeckt ganz OK. Außerdem gibt es kleinere Snacks wie belegte Toasts.

Die Preise sind für die Touristische Lage wirklich günstig. So kostete die Melange nur 3,20€, normalerweise ist 3,60€ Durchschnitt, bei Touristischen Zielen sind schonmal 4€ drin.


Bedienung
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Die Bedienung war sehr freundlich. Das Lokal war nicht besonders voll, wir haben unseren Kaffee sehr schnell bekommen. Der eine Toast und der Apfelstrudel, der noch erwärmt werden mussten, haben 10 min gedauer. Der Toast war - wie man mir sagte - sehr gut und frisch belegt. Der Apfelstrudel war OK. Ich habe zwar schon besseren gegessen, aber es gab auch schon schlimmeres (besonders war er durch und durch warm was nicht selbstverständlich ist).


WCs
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Die Toiletten sind nur für Gäste, was durchaus verständlich ist. Sie sind sauber und funktionsfähig.


Behinderte und Kinder
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Zu den beiden Themen wird ja bei Lokalen häufig bei mir nachgefragt.

Man kommt über eine steile Rampe in den ersten Stock. Es ist daher für Rollstuhlfahrer nicht angenehm, aber ggf. mit Hilfe möglich. Das Cafe an sich ist allerdings relativ eng. Ich kann nicht von eigenen Erfahrungen sprechen, aber ich denke dass das Lokal nicht wirklich unmöglich ist für Rollstuhlfahrer aber sicherlich auch nicht perfekt.

Für Kinder werden sofort Malsachen auf den Tisch gestellt um sie zu beschäftigen.





Fazit
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Das Terrassencafe ist überraschend günstig und bietet in den Sommermonaten eine tolle Terrasse gleich im 1. Stock des Hundertwasserhauses. Drinnen erinnert es vom Ambiente her allerdings ein kleines bisschen an das Klubhaus vom Tennisverein, das in den 70ern zuletzt renoviert wurde.

Man findet hier meistens ein schönes Plätzchen für eine kleine Pause, wer aber wegen des Hundertwasser-Ambientes hingeht, sollte sich lieber für das 200 m entfernte Cafe Dunkelbunt entscheiden.

In diesem Sinne

Eure Anke

Donnerstag, 20. März 2014

Kaffeehaustest: Kurkonditorei

Hallo Leute!

Oberlaa ist in Wien vor allem bekannt für seine Kurtherme. Doch dort gibt es auch ein schönes Kaffeehaus, was inzwischen Filialen in der ganzen Stadt hat...

Kurkonditorei Oberlaa
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Getestete Filiale
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Wir waren Sonntags in der Kurkonditorei direkt bei der Therme im 10. Bezirk (Kurbadstraße). Weitere Filialen gibt es u.a. am Neuen Markt im 1. Bezirk, an der Landstraßer Hauptstraße im 3. Bezirk, am Naschmarkt im 6. Bezirk u.v.m.). Genauere Adressen der weiteren Filialen findet man unter www.oberlaa-wien.at!

Die Filiale ist derzeit mit der 68 A und der 67E erreichbar. Die Straßenbahn 67 fährt derzeit aufgrund der Bauarbeiten an der neuen U-Bahn-Linie nicht bis Oberlaa. Ab soweit ich weiß 2017 kommt man mit der U1 dorthin.

Die Konditorei ist täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet.


Ambiente
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Dank des tollen Wetters hatten wir das große Glück, draußen in der Sonne einen Platz ergattern zu können. Von dort hat man einen schönen Ausblick. Innen scheint das ganze relativ modern.


Bedienung
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Obwohl für draußen nur 2 Ober zuständig waren, bekamen wir unseren Kaffee und unseren Apfelstrudel recht schnell. Und das trotz des alkoholisierten Gastes am Nachbartisch, der den Kellner ganz schön auf Trapp gehalten hat (incl. Polizeieinsatz). Davon hat sich der Ober aber überhaupt nicht aus der Ruhe bringen lassen, was mich echt beeindruckt hat.


Essen und Getränke
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Wir hatten beide eine Melange und einen Apfelstrudel, was uns am Ende gut 13€ kostete. Ein normaler Preis für Wien. Zudem gibt es aber noch Torten in allen Varianten, dass einem wirklich das Wasser im Mund zusammenläuft.

Neben dem üblichen Kaffeehausbetrieb gibt es allerdings auch noch ganz ausgezeichnete Pralinen, Kuchen und Torten. Wir haben uns gleich noch eine Schachtel Pralinen mitgenommen, die waren zwar teurer als die Supermarktpralinen, aber dafür auch richtig lecker. Man kann dort auch Torten nach Wunsch bestellen, wenn man denn das nötige Kleingeld hat. Dafür sind diese aber wirklich hochwertig gemacht, ich konnte ein paar davon vor der Abholung sehen.


Toiletten
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Die Toiletten waren nicht zu beanstanden - sehr sauber und völlig gepflegt, so wie es sich eben für ein Kaffeehaus der höheren Klasse gehört.






Fazit
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Wenn die Sonne scheint, ist ein Besuch bei der Kurkonditorei in Oberlaa absolut seine Zeit wert. Der Apfelstrudel war gigantisch gut - manchmal bekommt man da ja einfach eingefrorenes Zeug - und auch die Melange war super. Aber auch innen kann man sehr schön sitzen.

Der Service war trotz der Störungen eines Mitgastes perfekt, das Wetter war perfekt, der Sitzplatz war perfekt.

Was will man mehr, die Konditorei Oberlaa bekommt von mir klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 8. Januar 2014

Kaffeehaus Geheimtipp mit Flair

Hallo Leute!

Bei meinen Streifzügen durch den 1. Bezirk von Wien kam ich neulich zu einem kleinen Cafe, das seinem Namen alle Ehre macht.

Kleines Cafe
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Lage
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Das kleine Cafe liegt am Franziskanerplatz im 1. Bezirk. Die grüne Fassade ist auf dem kleinen Platz kaum zu übersehen.


Öffnungszeiten
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Mo.-Sa. 10:00 - 02:00
So. 13:00 - 02:00


Ambiente
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Im Sommer gibt es draußen einen schönen Gastgarten, in dem man in der Sonne seine Melange genießen kann.

Drinnen ist das ganze eher gemütlich wie eine Kneipe, es gibt etwa 10 Tische in kleineren Nischen mit Lederbänken und einige Plätze an der Bar. Einziger Nachteil ist allerdings, wenn man zu mehreren kommt, kann das schonmal ein Platzproblem geben. Wir kamen zu zweit und landeten an der Theke.

Es spielt ruhige, angenehme Musik. Zeitungen sind natürlich auch ausreichend vorhanden, wie es sich für das Kaffeehaus gehört. Man kann hier wirklich locker den ganzen Tag rumsitzen, lesen und gucken. Die Atmosphäre ist eher locker.


Bedienung
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Die Bedienung ist wirklich immer sehr nett. Das ganze wirkt weniger steif und traditionell als im klassischen Kaffeehaus. Meine Schwägerin bestellte zum Beispiel nur was zu Essen und bekam gleich ein Glas Wasser dazu (selbstverständlich kostenlos). Gleichzeitig ist man aber nicht aufdringlich und schwätzt den Gästen etwas auf.




Speisen
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Die Speisekarte ist eher klein. Hauptsächlich gibt es Brote aller Art (Tomate, Schmalz, Wurst, Käse, Lachs usw.) für 3,70 - 4,50€. Dafür bekommt man dann aber auch eine gut sättigende Portion, die frisch zubereitet wird. Es gibt auch kleine, warme Speisen, etwa Suppe, auch in der gleichen Preisklasse und wenn man meiner Schwägerin glauben darf auch lecker.


Getränke
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Die Kaffeepreise liegen etwa im normalen Durchschnitt, weit unter den normalen Preisen im 1. Bezirk. Eine Melange kostet etwa 3,20€.


Preise
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Die Preise sind weit entfernt von Hawelka oder Schwarzenberg. Für eine Melange zahlt man gut 3,20€, normaler Durchschnitt in Wien. Für ein reichlich belegtes Tomatenbrot zahlt man 3,70€.


Fazit
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Das Kleine Cafe ist für mich eines der schönsten Kaffeehäuser der Stadt. Es liegt angenehm ruhig, in diese Richtung verirren sich nur sehr wenige Touristen. Im Sommer bietet es draußen ein paar Tische auf dem Franziskanerplatz. Es gibt günstige Speisen für den kleinen Hunger (vor allem die verschiedenen Brote sind echt lecker. Es ist gemütlich und bietet alles, was man für einen gemütlichen Tag im Kaffeehaus braucht - Zeitungen und einen bequemen Platz.

Das Kaffeehaus gehört für mich zu einem echten Geheimtipp, in dem man mich mit Sicherheit öfter antreffen wird, als in den touristisch überlaufenen Gegenden. Trotzdem bekommt man im Kleinen Cafe mit Sicherheit nicht immer einen Platz. Es heißt nämlich nicht nur so, es ist auch klein.

In diesem Sinne

Eure Anke

Freitag, 20. Dezember 2013

Ein weiterer Wiener Klassiker

Hallo Leute!

Heute darf ich euch mal wieder ein klassisches Wiener Kaffeehaus vorstellen...


Konzertcafe Schwarzenberg
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Lage
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Das Kaffeehaus liegt direkt am Schwarzenbergplatz und ist mit verschiedenen Straßenbahnen (71, D, 2 u.v.m.) gut zu erreichen (Station Schwarzenbergplatz). Es liegt mehr oder minder direkt gegenüber vom Hotel Imperial. Die U-Bahnstation Karlsplatz (U1, U2, U4) liegt ebenfalls zu Fuss nicht weit entfernt. Parken ist im 1. Bezirk ja generell schwierig, aber es gibt in der Gegend auf jeden Fall verschiedene Parkgaragen.



Ambiente
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Das bereits seit 1861 an dieser Stelle betriebene Cafe Schwarzenberg ist eines der ältesten und traditionsreichsten Wiener Kaffeehäuser. Man findet dort die klassische Einrichtung (Marmortische) zum Teil in Nischen, zum Teil stehen die Tische aber auch frei. Man hat auf der einen Seite einen verspiegelten Rauchsalon, auf der anderen Seite einen Nichtraucherbereich mit Holzvertäfelung. Ganz klassisch sind natürlich die hohen Decken und die Kronleuchter.

Gleich am Eingang gibt es eine Kuchentheke aus massivem Holz.



Kaffee und Kuchen
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Kaffee und Kuchen sind hier im Vergleich zu normalen Cafes relativ teuer. Die Melange ist mit rund 4,20€ etwa um 1-1,50€ teurer als in Häusern, die weiter weg vom Zentrum liegen. Dafür ist etwa der Einspänner deutlich kleiner. Auch die Kuchenstücke sind ziemlich klein und etwa der Brownie kostet 3,70€.


Frühstück
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Einmal monatlich wird ein Jazzfrühstück veranstaltet, bei dem man aus einer extra Frühstückskarte wählen kann und man musikalische Begleitung hat. Das ist ganz nett, man sollte allerdings dringend 3 Wochen vorher reservieren. Vorteil: Man zahlt nur das, was man tatsächlich verzehrt.


Personal
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Der Kaffeehauskellner an sich ist ja relativ rabiat. Das kennt man aber aus allen Klassikern und das macht auch so ein bisschen den Charme der stets im Anzug gekleideten Kellner aus. Großer Vorteil allerdings ist, dass man nach einer Bestellung in Ruhe gelassen wird, man mit einer Melange auch notfalls den ganzen Tag bleiben darf.


Fazit
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Ich finde das Cafe Schwarzenberg immer hochgradig interessant. In den anderen beiden Klassikern (Hawelka oder Central) sieht man hauptsächlich Touristen. Im Schwarzenberg allerdings habe ich eine höhere Pelzdichte als in jedem anderen Kaffeehaus entdeckt. Das scheint für mich das Haus zu sein, in dem auch der reiche Wiener Sonntags sein Frühstück einzunehmen pflegt. Das Publikum ist dabei aber gemischt, was das ganze besonders interessant macht. Da sitzen zwei 20 Jährige in Jeans genauso wie die bepelzte Dame mit dem Herrn im Anzug.

Man bekommt seinen Kaffee schnell. OK, er ist teuer, aber wir machen sowas auch nicht jeden Tag. Im 1. Bezirk ist alles teuer und im Vergleich zum Zentral und zum Hawelka sind die Preise ähnlich.

Wer also das echte Kaffeehausfeeling haben will und nicht nur in einer chinesischen Touristengruppe den "Küss die Hand" Schmäh, der sollte mal ins Cafe Schwarzenberg gehen. Auch die regelmäßig stattfinden Konzerte (Programm auf der Homepage) sind absolut super.

Von mir gibt es 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke


PS: Ich mag immer nicht so gerne in solchen Restaurants rumfotografieren. Außenaufnahmen gibt es nach meinem nächsten Besuch am Schwarzenbergplatz.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Wiens ungewöhnlichste Orte (Cafe Neko)

Hallo Leute!

Auf meiner Suche nach ungewöhnlichen Orten stieß ich kürzlich auf das wohl einzige Kafeehaus in Wien, das von einer Japanerin geführt wird. Aber das ist nicht das einzige spezielle, es sind die Katzen, die das ganze zu etwas speziellen machen.


Cafe Neko
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Lage
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Das Cafe Neko liegt unweit der Kärntner Straße nahe des Stephansdoms. Es befindet sich in der Blumstockgasse 5 (Ecke Ballgasse) und ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet.


Angebot
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Es gibt eigentlich alles, was man im Kaffeehaus so erwartet: Neben den klassischen Kaffees (Melange, Brauner, Schwarzer usw.) gibt es noch japanische Tees sowie Säfte einheimischer Bauern.

An Speisen gibt es hausgemachten Kuchen, Eis und daneben auch 4 pikante japanische Snacks.

Ich hatte eine Melange. Hierbei hat man sich besonders viel Mühe gegeben. Ich fand ein mit Schokosirup gezeichnetes Katzengesicht auf dem Schaum, besonders süß wie ich fand, vor allem, weil der Preis mit 3,20€ sogar etwas unterhalb des Preisniveaus im 1. Bezirk (normalerweise 3,50€ bis 4,20€). Natürlich gibt es das klassische Glas Wasser dazu.





Katzen
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Das ungewöhnliche in dem Cafe sind derzeit 5 Katzen, die hier ihrer Wege gehen. Alle 5 stammen aus dem Wiener Tierheim und dösen in ihren Kisten vor sich hin oder kommen auch bei den Besuchern mal zu Besuch. Der Hit sind sie bei den Kindern, die (wenn die Katzen Lust haben) einen Spielkamerad finden.

Das gesamte Cafe ist sehr Katzenfreundlich gestaltet. Die Tür zur Küche bleibt für sie natürlich immer verschlossen. Aber sie haben einen eigenen Rückzugsraum, wenn der Trubel im Cafe zu viel wird. Sie haben 20 m Kletterbaum und können sich somit auch immer zurückziehen. Sie schienen sich sehr wohl zu fühlen, immerhin waren als ich dort war 4 Stück in ihrem Körbchen und dösten vor sich hin.

Für den kleinen Hunger der Katzen ist auch gesorgt. Es steht eine Portion Katzensnack (1€) auf der Karte.

Die beiden Leute vom Lokal geben auch sehr viel Acht, dass es den Katzen gut geht. Eine Bedienung beispielsweise erklärte den anwesenden Kindern, warum Katzen auch Ruhe brauchen und beantwortete sehr geduldig alle Fragen der Kleinen.


Ambiente
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Das Cafe wurde erst im vergangenen Jahr eröffnet und wirkt insgesamt sehr modern und extrem sauber. Gut, ein paar Krümel Katzenfutter lagen rum, was aber daran lag, dass eins der Kinder kurz vorher den Napf versehentlich umgetreten hat, aber ansonsten wirklich perfekt.


Fazit
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Das Cafe Neko ist ein sehr außergewöhnliches Cafe, das aber ein absolutes Flair hat und dazu einlädt, wenn man nicht gerade mit dem Hund unterwegs ist oder eine Katzenhaarallergie hat, dort lange sitzen zu bleiben. Man gibt sich hier super viel Mühe, die Besitzerin ist immer da und unterhält sich mit den Gästen. Das Cafe ist mit viel Liebe geführt und das merkt man auch. Hier unterhält man sich auch mal mit der Kellnerin, was beim Kaffeehaus nicht immer geht, da sind die Kellner eigentlich nur am Rennen.

Die Katzen wirken auf mich sehr gesund und sind auch nicht irgendwie komisch geprägt, dass sie jedem Gast auf den Tisch springen und den Kuchen klauen o.ä. Es wird sehr darauf geachtet, dass die Tiere nicht gegen ihren Willen hochgenommen oder aus dem Körbchen gerissen werden. Ich hatte nur einmal kurz Besuch vom roten Kater, der aber schnell das Interesse wieder verloren hat. Sie tun eben das, wo sie Lust zu haben.

Ich bin begeistert und werde dort demnächst wohl öfter zu Gast sein.

In diesem Sinne

Eure Anke

Montag, 16. September 2013

Die ungewöhnlichsten Orte Wiens (Cafe Dunkelbunt)

Hallo Leute!

Heute möchte ich euch mal wieder ein Kaffeehaus vorstellen, was allerdings nichts gemein hat mit den Häusern aus der Kaiserzeit, die man im 1. Bezirk so findet...

Cafe Dunkelbunt
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Lage
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Das Cafe liegt in den Räumlichkeiten des Kunsthauses bzw. Hundertwassermuseums an der Unteren Weißgerber Str. Keine Sorge übrigens, man kommt da auch ohne Ticket rein... Am besten kommt man mit den Straßenbahnlinien 1 und O dorthin.


Ambiente
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Wie man Werke von Hundertwasser so kennt, ist das Ambiente dieses Cafes etwas ganz besonderes. Zum einen hat man einen großen Hof mit zahlreichen Bäumen und bunt gekachelten Tischen. Zum anderen hat man ganz im Stil Hundertwassers einen aufwendig gestalteten Wintergarten, ebenfalls mit möglichst wenig geraden Linien und möglichst bunt und ein kleines bisschen verrückt. (Bilder gibts später auf ciao).







Angebot
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Eine Melange bzw. einen Einspänner gibt es für 3,90Euro. Wiener Apfelstrudel kostet ebenfalls 3,90Euro. Außerdem gibt es verschiedene kleine Speisen, etwa Kaiserschmarrn oder Penne. Alle Speisen kosten weniger als 10Euro, was für so ein spezielles Restaurant wirklich günstig ist.




Öffnungszeiten
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Das Restaurant ist genau eine Stunde länger wie das Museum geöffnet (10 bis 20 Uhr). Für Events kann es aber auch für länger gebucht werden.


Fazit
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Wer ein wirklich spezielles Cafe in Wien erleben will, sollte absolut einen Abstecher in das Hundertwassermuseum (Kunsthaus) machen. Hier kann man im speziellen, wunderschönen Ambiente eines von Hundertwasser gebauten Hauses dinieren oder auch nur seinen kleinen Braunen genießen.

Die Preise in dem Cafe sind im Vergleich absolut in Ordnung, das Personal ist sehr freundlich, wobei es sich dabei nicht um den klassischen Kaffeehauskellner handelt, sondern um junge Damen mit verhältnismäßig kurzen, schwarzen Röcken. Wie hat der nette ältere Herr (aus Deutschland) am Nachbartisch so schön (laut) gesagt? "Oh, ich find das Kaffeehaus toll, endlich mal keine Pinguine, sondern mal was zum gucken").

Was zum gucken gibts in diesem Cafe aber alleine schon aufgrund der Architektur, den vielen grünen Pflanzen. Selbst bei schlechtem Wetter lädt die Lokalität ein, lange sitzenzubleiben und einfach nur zu staunen (was sich im Museum übrigens noch verstärkt).

Der Kaffee (ich hatte einen Einspänner) ist übrigens sehr lecker und kommt - ganz traditionell kostenlos - mit einem Glas Leitungswasser. Die Speisen habe ich nur gesehen, sie sahen aber sehr lecker aus und der Apfelstrudel (von meinem Freund) roch auch sehr gut.

Insgesamt ist das Cafe Dunkelbunt, wie es offiziell heißt, sehr sehenswert und lädt zu einem ausführlichen Besuch ein. Von mir gibt es klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke


Donnerstag, 5. September 2013

Und es gibt so viel zu gucken...

Hallo Leute!

Heute war ich für euch mal wieder in einem klassischen Wiener Kaffeehaus. Darüber gibt es heute einen Bericht für euch...

Cafe Central
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Lage
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Das Cafe Central liegt im Bereich der U-Bahnstation Herrengasse und damit mitten im 1. Bezirk. Mit dem Auto dorthin zu gelangen, ist schwierig. Am Besten fährt man wohl mit der U3 (Herrengasse).

Das Gebäude ist Teil des Palais Ferstel.
Außenansicht des Cafe Central



Geschichte
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Das Cafe Central wurde bereits 1876 eröffnet. Zu seinen Stammgästen gehörten unter anderem Hugo von Hofmannstal und der Architekt Adolf Loos.


Ambiente
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Das Cafe Central ist relativ hell, im Vergleich etwa zum Cafe Hawelka und nicht ganz so intensiv besucht wie der Konkurrent am Graben. Dafür wirkt das ganze erheblich neuer und sauberer und wirkt dadurch wesentlich edler. Vor der Tür ist bei gutem Wetter ein kleiner Gastgarten, der ganz nett ist, zumal sich der Autoverkehr in dem Bereich in Grenzen hält.

Kommt man rein, steht man erstmal vor der riesigen Kuchentheke, in die ich ja am Liebsten gleich reingebissen hätte. Neben den traditionellen Wiener Gebäcksorten (Sachertorte und Apfelstrudel) gibt es wirklich alles mögliche, von Sahnetorten bis hin zu Obstböden.

Die Tische an sich sind so, wie man das aus dem Kaffeehaus kennt. Man hat kleine Marmortische und die traditionellen Kaffeehausstühle. Außerdem gibt es viele Kronleuchter.




Freundlichkeit
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Für ein Wiener Kaffeehaus sind die Ober wirklich super freundlich und fix. Normalerweise hört man immer wieder "komme gleich". Ich hatte, obwohl fast alle Tische belegt waren, meinen kleinen Braunen nach 7 min. Ich wurde gleich gefragt, ob ich denn noch eine Torte haben will oder einen Strudel. Auch die Rechnung kam relativ schnell.



Sauberkeit
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Das Kaffeehaus war supersauber und gepflegt.


Fazit
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Das Kaffeehaus ist wirklich genial. Ich liebe es, ins Kaffeehaus zu gehen und einfach nur zu gucken. Ich finde das Central wirklich toll, da es im Vergleich etwa zum Hawelka ein viel gemischteres Publikum hat. Neben Touristen mit ihren Kameras laufen hier auch die aufgestylten Damen der High Society Wiens rum. Alleine schon das ganze Ambiente ist einfach genial.

Das Cafe Central ist, obwohl es auch Speisen wie etwa Wiener Schnitzel, gibt, das was man sich unter einem Kaffeehaus so vorstellt. Weiter hinten hängen Bilder von der Kaiserin und dem Kaiser an der Wand.

Die Preise sind im oberen Durchschnitt. 2,80€ für den kleinen Braunen (in etwa ein Mocca mit Milch für die Fremdsprachler) ist absolut in Ordnung. Dafür darf man sich ja dann auch stundenlang hinsetzen und einfach nur gucken. Mich fasziniert es ja alleine schon, die Ober zu beobachten. Geschmacklich ist der Kaffee in Wiener Kaffeehaus eh immer super. Der kleine Braune ist relativ stark und sehr intensiv im Geschmack.
Kuchentheke - Mmmmmmmmmmmmmmh

Kleiner Brauner


Ich mag das Central sehr, unter einer Stunde geh ich da eigentlich niemals raus, einfach schon, weil es da so viel zu gucken gibt und weil es nicht ganz so überlaufen ist wie das Hawelka. Allerdings muss ich mich immer Arg beherrschen, dass ich die Kuchentheke nicht einfach leere. Und wenn es langweilig wird, liegen auch hier natürlich Tageszeitungen aller Art aus. Für mich ein sehr empfehlenswertes Haus...

In diesem Sinne

Eure Anke

Samstag, 31. August 2013

Nice Rice - Das vegetarische Cafe

Hallo Leute!

Wenn man durch Wien läuft, findet man allerhand verschiedene Cafes. Ein ganz spezielles, was ich kürzlich gefunden habe, ist das Nice Rice in der Mariahilferstraße.


Nice Rice
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Lage
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Das Nice Rice ist im 6. Bezirk an der Mariahilferstraße. Allerdings liegt es nicht direkt an der Mahü, sondern im Raimundhof. Das ist eine kleine Passage, die etwas Richtung Innenstadt im Bereich des Kaufhaus Gerngross liegt.

Kontakt
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Mariahilfer Strasse 45 Top 49
im Raimundhof
1060 Wien
Tel: 01 / 586 28 39
E-Mail: mail@nicerice.at

Öffnungszeiten
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Mo-Sa 10-19 Uhr. An Sonn- und Feiertagen geschlossen.


Ambiente
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Man geht durch eine kleine Passage. Das Cafe liegt in einem kleinen, sonnigen Hinterhof. Man fühlt sich gleich fernab des Trubels der immer belebten Mariahilferstraße. Hier ist wirklich nicht viel los. Und dennoch fühlt man sich gleich wohl. Es ist ein nettes kleines Cafe mit einem gewissen alternativen Charme.






Essen und Getränke
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Wir waren zum Kaffee dort. Die Preise sind im Vergleich zur nicht gerade fernen Mariahilferstraße wirklich gut. Die Melange kostet etwa 1€ weniger (2,80€) und kommt mit einem großen Glas Leitungswasser. Normalerweise bekommt man immer gratis ein kleines Glas, in den Kaffeehäusern im 1. Bezirk teils gar nicht mehr. Kuchen gibt es 2 Sorten, beide mit Bio-Produkten gemacht. Einen Dinkel-Waldbeeren- und einen Dinkel-Pfirsich-Kuchen. Beide kosten 3,50€. Das klingt erstmal viel, wenn man sich aber das Bild anschaut, sieht man, dass man dafür wirklich etwas bekommt. Das ganze ist super dekoriert und macht gleich Lust darauf.


Dinkel-Waldbeer-Kuchen (3,50€)


Die normalen Speisen sind alle vegetarisch und kosten zwischen 9 und 15€. Wir werden bald zurückkommen, um auch das mal auszutesten.


Fazit
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Wenn einen der etwas alternative Flair nicht stört, ist das Nice Rice ein echter Geheimtipp. Genial ist es vor allem, dass man nach dem Shopping hier entspannen kann. Das Cafe ist in einem ruhigen Hinterhof, nur etwa 20 m von der belebten Fussgängerzone entfernt, und dennoch will man hier einfach sitzenbleiben, man sitzt nicht mitten im Strom der Shopper, es guckt einem nicht ständig einer auf den Tisch.

Die Preise sind einfach super, 2,80€ für die Melange sind im Vergleich für den Bereich der Mariahilferstraße wirklich toll.

Wir werden hier nach dem Shopping jetzt öfter unsere Melange genießen und ganz bald wieder herkommen, um die Speisen des Restaurants zu testen.

In diesem Sinne

Eure Anke

Montag, 15. April 2013

Schiffstation Wien City - Ist es ein Schiff?




 Hallo Leute!

Am Wochenende war ich mal wieder für euch unterwegs in Wien. Das Wetter war endlich etwas besser und deshalb wurde es Zeit für einen Kaffee im Freien. Am Schwedenplatz ist mir schon seit längerem ein Lokal aufgefallen, das ein bisschen aussieht wie ein Donau-Kreuzfahrtschiff...


Schiffstation Wien City
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Erreichbarkeit
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Die Schiffstation liegt direkt am Donaukanal am Schwedenplatz. Zu erreichen ist der am Besten mit der U-Bahn U1 oder U4 (Station Schwedenplatz). Aber auch verschiedene Straßenbahnen halten dort, zum Beispiel die 1 und die D.

Zu übersehen ist das Lokal nicht, nimmt die Gläserfront doch einen Teil des Schwedenplatzes ein.
Schiffstation Wien City - Am Schwedenplatz

Was gibt es dort?
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In der Schiffstation Wien City gibt es oben ein Cafe mit Gastgarten, unten gibt es ein Restaurant, was wir allerdings noch nicht getestet haben (ist ziemlich teuer). Das Cafe ist drinnen relativ klein, hat aber eine große Bar, an der auch Cocktails ausgeschenkt werden.

Außerdem werden ganz unten noch die Ausflugsschiffe wie der Twin City Liner (Wien-Bratislava) und die Schiffe der DDSG Danube abgefertigt.

Außerdem betreibt die Stadt Bratislava hier noch ein Infozentrum mit dem Namen "Gate to Bratislava", über das auch Karten für das Kulturangebot in Bratislava verkauft werden. 

Blick auf das Sonnendeck



Preise
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Die Preise sind ok bis teuer. Für einen Almdudler und ein kleines Radler haben wir 7€ gezahlt.


Bedienung
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Unsere Bedienung war nett aber vermutlich relativ neu. Sie kam gleich zweimal bei uns an den Tisch und wollte die Bestellung aufnehmen. Der Betrieb war nicht so riesig - es war zum Sonnenuntergang, wo es zu früh war für Cocktails und zu spät für Kaffee - deshalb war sie auf dem Sonnendeck alleine unterwegs. Dennoch hatten wir unsere Getränke relativ schnell. Außerdem wurde mir gleich eine Decke angeboten. Sehr nett :-).


Fazit
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Die Lokalität ist echt nett, abends am Sonnendeck direkt am Kanal zu sitzen und die Sonne zu genießen. Man hat einen direkten Blick auf die Marienbrücke und auf der anderen Seite auf die Schwedenbrücke. Wir werden mit Sicherheit im Sommer öfter mal dort vorbeischauen und die Sonne genießen. Allerdings gibt es am Donaukanal mit Sicherheit Lokalitäten, wo man sein Bier günstiger bekommt (und dabei im Liegestuhl hocken kann). Wir werden sie alle durchprobieren - ihr dürft gespannt sein!

In diesem Sinne

Eure Anke


Witzige Lokaltipps gibt es im unten verlinkten Buch...

 

Samstag, 13. April 2013

Hawelka - Wiener Charme für Touristen


Hallo Leute!

Heute möchte ich euch ein echtes Wiener Urgestein vorstellen. Wien ist ja bekannt für seine Cafehaus-Kultur. Und mit Sicherheit eines der bekanntesten Häuser ist das Cafe Hawelka im 1. Bezirk.


Cafe Hawelka
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Lage
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Das Cafehaus Hawelka liegt in einer kleinen Seitengasse in der Nähe des Stephansplatzes (Doroteergasse 6). Auf dem Weg vom Stephansdom zur Hofburg sieht man rechter Hand ein kleines Hinweisschild. Mit der U-Bahn steigt man U1 oder U3 Stephansplatz aus. Mit dem Auto hinkommen ist eher schwierig, weil dort Fussgängerzone ist.


Geschichte
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Das Cafehaus Hawelka eröffnete 1936 und liegt seit 1939 in der Doroteengasse. Es wurde von Leopold und Josephine Hawelka gegründet und heute (soweit ich weiß) von deren Enkel geleitet. 

Nach dem Krieg wurde das Haus schnell wiedereröffnet und trotz der immer moderner werdenden Bars blieb man hier dabei, den "Braunen" noch über dem Holzofen zuzubereiten. Einzig eine Espressomaschine wurde in den 60ern installiert. Schnell macht man sich vor allem in der Wiener Künstlerszene einen Namen.




Inneneinrichtung
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Die Inneneinrichtung ist tatsächlich seit der Übernahme des kleinen "Cafe Ludwig" durch die Hawelkas unverändert geblieben (stammt also aus den 20er und 30er Jahren). Einen dem entsprechenden Charme verbreitet das Cafe auch. Teils hat man das Gefühl, dass der Kaiser selbst noch an einem der Tische gesessen haben könnte. Sogar die Marmortische und die Thonet-Sessel stammen noch von damals, genauso wie die Holztäfelung. 

An der einen Wand hängen unzählige Plakate von Künstlern, die Gäste der Hawelkas sind und waren. Sie zeugen von Konzerten, Ausstellungen und anderen künstlerischen Veranstaltungen. Eine weitere Wand ist behängt mit Kunstwerken, die die Gäste Hawelka geschenkt haben. Mir bekannte waren allerdings nicht dabei.

Im Sommer gibt es vor der Tür außerdem weitere Sitzplätze.

Doroteergasse - Etwa in der Bildmitte das Hawelka



 
Publikum
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Wir hatten einigermaßen Glück, wir waren um die Mittagszeit dort, dann ist immer relativ wenig los.

Allerdings hat sich das Publikum leider im Gegensatz zu früher zu seinen Ungunsten verändert. Waren es früher Künstler und Politiker, sind es heute zumeist Amerikaner und Japaner mit dicken Kameras. Das Cafe steht halt leider in wirklich jedem Reiseführer als "traditionsreichstes Cafehaus Wiens".

Trotzdem sieht man immer mal wieder Leute dazwischen, die es sich mit einer Zeitung oder einem Laptop gemütlich machen. Es gehört im Hawelka nämlich zum guten Ton, dass man sich mit einem "kleinen Braunen" wirklich so lange dort hinsetzen kann, wie man lustig ist. Man wird nicht vertrieben, um den Tisch freizubekommen. Man kann es sich so richtig gemütlich machen.


Fazit
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Das Cafehaus Hawelka ist absolut sehenswert, gerade weil es das verströmt, was sich so viele - vor allem Touris - unter Wiener Charme vorstellen. Ich habe hier beispielsweise erst einmal gehört, dass der Kellner "Küss die Hand" sagt bei der Verabschiedung, und das war Herr Hawelka jun., der natürlich auch persönlich bedient. Die alten Hawelkas sind bereits verstorben, Leopold erst kürzlich im Alter von 100 Jahren.

Auch dieses wirklich alte Flair versprüht Gemütlichkeit. Erst dachte ich, das ist alles vollkommen schrammelig und vergammelt, aber erst nach ein paar Minuten dachte ich, gleich kommt Sissi um die Ecke (auch wenn die Kaiserin nie dort war, verstarb sie doch Jahre vor der Eröffnung).

Man sollte aber unbedingt darauf achten, zur Mittagszeit, am besten unter der Woche hinzugehen. Ich bin neulich nochmal Sonntags nach der Kirche dort vorbeigegangen und da war dann schon eine Schlange für einen Tisch.

Wenn man mal ein echtes, originales Cafehaus erkunden will, sollte man unbedingt ins Hawelka gehen. Auch wenn die Preise gesalzen sind. Für eine Schokolade und einen Cappucino habe ich immerhin 8,40€ bezahlt - aber dafür "Küss die Haaaand"...

In diesem Sinne

Eure Anke

 

Mittwoch, 10. April 2013

Gloriette - Cafe: Frühstück in gediegenem Ambiente

Hallo Leute!

Die Gloriette liegt im Schlosspark von Schönbrunn. Sie ist kaum zu übersehen, liegt sie doch auf der Gartenseite des Schlosses, oben am Berg. Man geht am Neptunenbrunnen vorbei, den Berg hoch und im wirklich sehenswerten Gartenhaus findet man ein Cafe.


Gloriette Cafe
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Wie kommt man hin?
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Es gibt zwei U-Bahnstationen der U4, die beide ähnlich weit entfernt sind. Ich würde die Station Hietzing empfehlen, da alle Touristen in der Station Schönbrunn aussteigen, da sind einfach mehr Leute unterwegs. Fährt man eine Station weiter, muss man die gleiche Strecke laufen, kommt nur von der anderen Parkseite. Wenn man mit dem Auto kommt, folgt man einfach den Parkplätzen für den Zoo bzw. für das Schloss.


Kontakt
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Telefon +43 1 879 13 11
Telefax +43 1 879 13 11 - 11
email: office@gloriette-cafe.at


Öffnungszeiten
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Das Cafe hat von 9 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit geöffnet.


Ambiente
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Wie bereits gesagt, ist die Gloriette eine Art Gartenhaus der Habsburger, der lange Jahre von diesen als Speisesaal genutzt wurde.

Der Raum ist insgesamt sehr hoch und sehr reich verziert. Außerdem gibt es nach hinten raus bei gutem Wetter auch noch einen Gastgarten. Der darf leider nur nach hinten raus liegen, vorne hätte man den schöneren Ausblick.

Für mich ist die Gloriette einer der schönsten Punkte Wiens. Man hat hier einen wunderbaren Ausblick über die ganze Stadt und über den gesamten Schlosspark.

Personal
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Wir sind von einem netten Ober bedient worden, der sehr bemüht und freundlich war. Er hat sich auch gleich um unseren 12jährigen Gast gekümmert, der anfangs nicht so begeistert von dem ganzen war. Er hat ihn aber dann doch von einer heißen Schokolade überzeugen können.

Die 3 Kaffees und die 1 Schokolade kamen wirklich schnell und das trotz des vollen Hauses - ich würde schätzen, es waren 5 Minuten. Wir bekamen auch gleich alles angeboten, was inklusive beim Buffet war.

Der Klavierspieler hat in den 2,5 Stunden, in denen wir da rumsaßen, ein mal für 2 Minuten Pause gemacht um sich einen Saft zu holen.


Sissi-Buffet
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Zum Preis von 29€ für Erwachsene kann man am Wochenende zwischen 9 Uhr und 11:30 das Sissi-Buffet einnehmen. Kinder zahlen 11€ zwischen 13 und 19 Jahren zahlt man 19€.

Dafür bekommt man ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit allerlei Brötchen, Wurst, Käse, Lachs, Croissants, Müsli, verschiedenen Kuchen, also eigentlich alles, was einem zum Frühstück so einfallen kann. Ganz nett und nicht selbstverständlich ist, dass alle Kaffee-Spezialitäten inklusive sind.

Sehr gediegen ist die Spezialität des Gloriette Cafes. Das ist nämlich ein original Wiener Guglhupf mit kandierten Pfeilchen. Davon bekommt man dann auch noch ein Stück mit nach Hause.


Fazit
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Wer in gediegenem Ambiente frühstücken will, ist hier genau richtig. Vor allem hat man es sich nach dem Aufstieg auf den Gloriette-Berg auch auf alle Fälle verdient. Natürlich gibt es preisgünstigere Brunch-Lokalitäten, aber ein Brunch in der Gloriette - wo übrigens auch der Kaiser sehr gerne sein Frühstück einnahm, ist mit Sicherheit ein einmaliges Erlebnis.

Das Buffet bietet eigentlich alles, was das Herz so begehrt. Aber auch da gibt es sicher Buffets mit größerer Auswahl. Ich hätte mir zum Beispiel Frischkäse gewünscht. Aber das Ambiente macht es hier sicher aus. Sehr schön ist es, dass der Kaffee jedlicher Art (auch die Schokolade, Cappuccino, Latte Macciato, Wiener Melange etc.) komplett inklusive ist. Sogar ein Gläschen Prosecco ist dabei. Der einzige wirklich große Minuspunkt beim Buffet ist der Orangensaft. Der war einfach nur dünn und viel zu süß. Für den Preis hätte ich mir da schon etwas frisch gepresstes gewünscht. Auch war nicht so schön, dass es Butter und Marmelade nur in abgepackt gab, so wie man es aus dem Krankenhaus kennt.

Allerdings sollte man sehen, dass man etwa 2-3 Wochen vorher reserviert. Wir haben 2 Wochen vorher reserviert und bekamen leider nur noch für Samstag einen Platz, Sonntag war schon alles voll.

Das Buffet ist sicher nichts, was ich einmal im Monat machen würde - dafür ist es einfach zu teuer. Aber es ist ein Erlebnis, einmal im gleichen Ambiente wie der Kaiser zu speisen, ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt.

In diesem Sinne

Eure Anke