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Freitag, 9. Mai 2014

Da traut sich auch der Piefke mal raus aus Wien...

Hallo Leute!

Ohne Auto ist für mich Landkind ganz ungewohnt, aber als wir nach Wien zogen, war es für mich schnell nur logisch, mein Auto zu verkaufen. Nicht nur wegen Autobahngebühren, sondern auch wegen der komplizierten Verkehrssituation in Wien hat das Auto einfach nix gebracht. Zu den meisten Zeiten kommt man eh leichter mit den Öffentlichen von A nach B.

Nun sind wir aber auch häufiger auf kleinen Ausflügen unterwegs. Und da immer ein Carsharing-Auto für immerhin 69€/Tag ist ja auch teuer, gerade wenn man in der Nähe bleibt...

Daher haben wir uns kürzlich eine Vorteilscard Classic zugelegt.


Vorteilscard Classic
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Kauf
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Gekauft haben wir die Karten online über oebb.at. Dort haben wir uns registriert und die Karten per Kreditkarte (Bankeinzug geht auch) gekauft. Dabei kann man sich noch aussuchen, ab wann die Karte gilt und man kann gleich loslegen. Man bekommt direkt eine vorläufige Karte, mit der man die Rabatte nutzen kann.

Die Karte kostet übrigens 99€ pro Jahr.


Rabatte
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Man bekommt mit der Karte 50% auf alle Käufe an Fahrkartenautomaten, online und über Handy für Normalfahrkarten im Inland.

Außerdem bekommt man 45% auf alle Tickets an Personenkassen.

Schließlich bekommt man noch 25% auf alle Fahrten ins Ausland.


Einsatz
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Ich habe die Karte bisher nur bei online-Käufen und am Fahrkartenautomaten eingesetzt. Gibt man dabei an, dass man eine Vorteilscard Classic hat, muss man diese nur bei der Fahrscheinkontrolle vorzeigen. Kein Eingeben einer Nummer und kein Einlesen der Daten o.ä. Bei der Kontrolle muss man Vorteilscard und Ausweis (die Karte ist eben nicht übertragbar) vorzeigen und fertig ist. Den 50% Rabatt habe ich so immer ohne Probleme bekommen.


Fazit
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Die Karte entspricht beinahe der Bahncard 50 aus Deutschland, ist aber um mehr als die Hälfte günstiger. Wir sind seit dem Kauf auf jeden Fall öfter mit der Bahn unterwegs und verzichten immer mehr auf das Carsharing Auto. Gut für die Umwelt und gut für den Geldbeutel. Ich denke mal, das nächste mal werden wir auch nicht nach Deutschland fliegen, sondern gemütlich mit der Bahn fahren... Billiger und trotzdem kommen wir (dank der Direktverbindung Wien - Fulda mit dem ICE) fast genauso schnell an.

Dafür, dass man an der Personenkassa weniger Rabatt bekommt, habe ich Verständnis. Schließlich genießt man ja dabei auch noch einen Service, den ich allerdings eh meistens nicht brauche. Von daher sind bei mir eigentlich bei allen Inlandsfahrten die 50% drin...

Wir bekommen die 99€ mit Sicherheit nach spätestens 3 Monaten wieder raus, fahren oft zum Wandern nach Niederösterreich, auch ein Trip zur Semmeringbahn ist schon geplant. Es ist eben so, dass man nach 2 Jahren in Wien schon so langsam alles kennt und so traut sich der Piefke eben mal aufs Land.

Von mir bekommts für die Vorteile dieser Karte jedenfalls klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Dienstag, 6. Mai 2014

Willkommen im Touri-Wahnsinn

Hallo Leute!

Die Niederösterreich Card (ich weiß, ich mach schon wieder Werbung dafür, ich find die aber ganz toll) bringt so einiges mit sich. Vor allem schaut man sich manchmal auch Dinge näher an, um die man vorher einen großen Bogen gemacht hat. Eins dieser Attraktionen ist die Vienna Ring Tram.


Vienna Ring Tram
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Fahrplan
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Die Vienna Ring Tram wird von den Wiener Linien betrieben und hat ihren Start- und Endpunkt am Schwedenplatz direkt neben der Straßenbahnhaltestelle der Linie 1. Sie fährt täglich zwischen 10 und 17:30 im 30 min Takt.


Eintritt
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Der Eintritt kostet 8€, für Kinder von 6 bis 16 Jahren kostet es 4€. Der Fahrpreis gilt jeweils für die Runde, die 25 min dauert.

Ein Kopfhörer für den Audioguide ist inklusive. Tickets gibt es direkt beim Schaffner.


Interieur
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Die Straßenbahn ist eine einfache umgebaute BIM der Wiener Linien. Innen gibt es Holzsitze, wobei jeder Platz mit einem Audioguide ausgestattet ist. Dieser lässt sich in 8 Sprachen betreiben. Neben Deutsch und Englisch sind alle wichtigen Touristensprachen dabei - Ungarisch, Russisch, Spanisch, Italienisch usw.


Audioguide
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Der Audioguide ist relativ nüchtern. Da ich die Ringstraße inzwischen schon ganz gut kenne, war ich von "Deutsch" schnell gelangweilt und sprang auf die 9. Sprache... Wienerisch. In herrlich selbstironischer Art und Weise gemischt mit Schrammelmusik und Wiener Liedern bekommt man erläutert, dass an der Ringstraße viele Denkmäler von Nichtwienern stehen usw.


Touristischer Wert?
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Ich muss sagen, ich hatte eine herrliche Gaudi bei der Fahrt, eben weil ich die ganze Geschichte wirklich witzig fand. Gerade die selbstironische Art, wie ein Urwiener alles erläutert ist schon echt witzig. Die Göttin der Weisheit etwa, die den Parlamentariern aus Enttäuschung den Rücken zeigt.

Touristischen Wert hat die Rundfahrt allerdings keine. Das liegt nicht nur daran, dass die Erläuterungen relativ oberflächlich sind, sondern auch daran, dass die Bahn an sich zu schnell ist. Sie hat das gleiche Tempo wie eine normale Straßenbahn. Wenn man die Sachen nicht kennt, kann man teils gar nicht schnell genug gucken, da war das, was erläutert werden sollte, schon wieder weg. Fotos machen geht so gut wie gar nicht, aber wenigstens einen Kopfhörer habe ich geschenkt bekommen...






Fazit
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Also ich muss sagen, wäre ich jetzt ein Tourist, hätte ich mich geärgert. Zumal man fast die gesamte Runde auch ohne Probleme die Einserbim nehmen kann, mit der kann man dann auch zwischendurch auch aussteigen und sich etwa im Volkspark oder beim Parlament umschauen, ohne dass man vorbeirast. So hat man ja nichtmal Zeit für ein Foto.

Die Erläuterungen auf Deutsch waren jetzt nicht so spannend. Auf Wienerisch wars witzig, eine Gaudi, für die ich aber keine 8€ ausgegeben hätte.

Wenn ich Besuch bekomme, werde ich auch weiterhin mit der 1er BIM vom Prater bis zum Schwarzenbergplatz fahren. Die Bahn führt zwar nicht ganz um die Ringstraße, aber die Strecke die sie nicht nimmt, geht eh entlang des Stadtparks, wo man nicht so viel sieht. Und das, was man per Audioguide erzählt bekommt, kann man in jedem Stadtführer nachlesen. Dann kann man wenigstens auch mal aussteigen und 10 min schauen bis die nächste 1er BIM kommt und dann weiterfahren.

Ich fand die Vienna Ring Tram besser als ich gedacht habe, aber eigentlich nur, weil ich alles entlang der Strecke schon kenne und mich herrlich über die Selbstironie amüsiert habe, mit der auf Wienerisch berichtet wird, warum etwa Goethe am Ring steht, obwohl er kein Wiener war. Einen wirklichen Touristischen Wert hat sie aber überhaupt nicht.

In diesem Sinne

Eure Anke

Donnerstag, 24. April 2014

Die NÖ Karte

Hallo Leute!

Heute möchte ich euch mal wieder eine tolle Art vorstellen, Wien und die nähere Umgebung zu entdecken...

Niederösterreich Card
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Kosten
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Die Karte kostet für Erwachsene 54€, für Jugendliche (6 bis 16 Jahre) 25€. Sie ist vom 1. April bis zum 31. März des Folgejahres gültig. Für eine Verlängerung gelten reduzierte Preise (49€ ab 16 Jahre, 22€ Jugendliche). Bis zu 3 Kinder unter 6 Jahren haben in Begleitung eines NÖ Karten-Inhabers freien Eintritt.


Bezug
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Ich habe meine NÖ Card online bestellt. Sie wird personalisiert und dann zugeschickt. Bezahlung erfolgt entweder mit Kreditkarte oder per Sofortüberweisung. Die Verlängerung erfolgt ebenfalls online über www.niederösterreichcard.at.


Was hat die Karte zu bieten?
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Das wichtigste ist: Die Karte bietet freien Eintritt zu 319 Ausflugszielen in Niederösterreich und den angrenzenden Bundesländern. Darunter sind alleine 21 in Wien (u.a. Madame Tussauds, das Riesenrad, das Heeresgeschichtliche Museum, die Nationalbibliothek). Darunter fallen auch einige Schifffahrten auf der Donau (Krems - Melk - Krems oder Wien - Bratislava - Wien) allerdings nur zu eingeschränkten Zeiten. Auch das Weltkulturerbe Stift Melk, der Heldenberg oder kleinere Museen wie das Industriemuseum in Wiener Neustadt, einige Freibäder oder Bahnen gehören dazu. Beispielsweise die Schneebergbahn gehört dazu.

Außerdem gibt es reduzierte Preise bei so einigen Unternehmen. Etwa bietet carsharing.at reduzierte Preise für NÖ-Card Inhaber. Auch gibt es spezielle Reiseangebote mit Spezialpreisen in Hotels usw.

Schließlich gibt es noch Partnergasthäuser, bei denen man mit der NÖ-Card Punkte sammelt. Das allerdings finde ich eher witzig, muss man doch innerhalb des Jahres 500€ ausgeben, um einen 10€ Gutschein zu erhalten. Wir haben das letztes Jahr gar nicht genutzt, so viel gehen wir dann auch wieder nicht essen.


Einsatz
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Die Karte gilt in manchen Museen zu einem beliebig häufigen Eintritt, manchmal jedoch wird man registriert und erhält nur einmaligen Eintritt, was auch verständlich ist.


Fazit
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Wir haben die NÖ Card im vergangenen Jahr wirklich häufig eingesetzt und damit bei Ausflügen so einiges gespart. So kostet alleine Madame Tussauds normalerweise schon 19,50€ Eintritt. Angeblich kann man, wenn man alles innerhalb eines Jahres macht  2.350€ sparen.

Beim nächsten schönen Wochenende schauen wir immer erstmal, was die NÖ Card so zu bieten hat. Beispielsweise werden wir beim nächsten mal einen Ausflug auf den Schneeberg machen.

Die Karte lohnt sich für den einen oder anderen schon für einen NÖ-Urlaub, für uns, die wir in Wien wohnen und beinahe jedes Wochenende unterwegs sind, lohnt sie sich allemal. Sogar ein Wochenende in Wien kann die 54€ schon locker rausholen (Riesenrad kostet 10€, Madame Tussauds kostet 19,50€, dazu vielleicht noch 3 Museen und man hat die 54€ locker raus.

Die Karte macht Werbung für eine tolle Ausflugsregion und lockt einen quasi, auch mal wohin zu fahren und eine Region zu entdecken, die man bisher noch nicht gesehen hat. Innerhalb von 1 Jahr schafft man sicher nicht alles.

In diesem Sinne

Eure Anke

Freitag, 29. November 2013

Im Wiener Netz: Kultursparen

Hallo Leute!

Als ich damals nach Wien zog, fiel mir in der U-Bahn eine Werbung auf vom sogenannten Wienclub. Da habe ich mich dann gleich angemeldet, weil diese Karte viele Vorteile versprach...

Clubwien
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Anmeldung
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Zur Anmeldung gibt man einfach seine Adresse und Email an und bekommt dann nach etwa 2 Wochen die Mitgliedskarte zugeschickt. Das ganze ist absolut gratis und uneingeschränkt gültig.

Gewinnspiele
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Beim Wienclub werden ständig Gewinnspiele der Partner angeboten. So gibt es etwa exklusive Führungen in Partnermuseen, Konzerttickets, Fussballtickets, Bücher usw. Dabei muss man sich jeweils einloggen und das ganze jeweils anklicken. Benachrichtigt wird man anschließend per Email. Ich habe dabei in einem Jahr 2x Tickets für das Konzerthaus, 1x Fussballtickets und ein Buch gewonnen.

Zudem gibt es noch den wien.at Buchclub, bei dem monatlich 3 Bücher vorgestellt werden, die man dann gewinnen kann. Ich habe dabei bisher ganze 7 Bücher abgestaubt.


Vorteile der Wienclub-Karte
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Mit der Wienclub-Karte hat man verschiedene Vorteile. Es gibt Discount in verschiedenen Museen (zwischen 1 und 5 €), etwa im Kunsthaus, im Kunsthistorischen Museum, im Donauturm, im technischen Museum, im Mozarthaus usw.). Das Kunsthaus bietet Wienclub Mitgliedern Montags derzeit sogar freien Eintritt.

Zum Teil bekommt man die Vorteile mit der Clubkarte für 2 Personen.

In verschiedenen Restaurants, darunter auch die berühmte Hollerei, im bekannten Cafe Altwien oder auch das TGI-Fridays gibt es Prozente,

Verschiedene Theaterbühnen, geben Prozente auf Karten. Dazu gehören Kabarett-Bühnen, aber auch das Volkstheater.

Außerdem werden verschiedene Freizeitangebote mit % versehen, etwa Tanzkurse, Tenniscenter, Tauchkurse, eine Donau-Schiffsrundfahrt usw.

Alle Vorteile kann man auf der Homepage ansehen und eine vollständige Liste bekommt man auch mit der Clubkarte.

Außerdem kann man noch verschiedene Flyer über Wien bestellen.


Kalender
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Ein Kalender zeigt außerdem zahlreiche Attraktionen in Wien, die man wunderbar in die Wochenendplanung einbeziehen kann.


Homepage
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Die Homepage ist nett und sehr übersichtlich gestaltet mit einer intuitiven Navigation.



Fazit
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Die Mitgliedschaft im Wienclub ist absolut gratis und man kann, gerade wenn man viel in Museen unterwegs ist, vieles in Wien ausprobieren will, einiges ausprobieren und kommt dadurch zum Teil auch auf Ideen, die man sonst nicht gehabt hätte, oder man erhält Bücher, die man sonst nie gelesen hätte.

Gerade bei den Museen gibt es häufig da Rabatt, wo man, wenn man in Wien lebt, eh über kurz oder lang mal landet, KHM etwa, aber auch bei kleineren Museen, wie dem Josephinum. Ich habe da schon wirklich viel gestöbert und viele Museen entdeckt. Gleichzeitig macht der Wienclub, der irgendwie mit wien.at verbandelt ist, Werbung für tolle Ereignisse in unserer tollen Stadt.

Von mir gibt es für den Wienclub klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Dienstag, 29. Oktober 2013

Wissen, wann man wohin fahren kann

Hallo Leute!

Wien hat eines der am besten ausgebauten Nahverkehrsnetze in Europa. U-Bahnen, Schnellbahnen, Straßenbahnen und Busse arbeiten in einem engen System zusammen. Eine Übersicht findet man auf dieser Homepage...




www.wienerlinien.at
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Wiener Linien
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Die Wiener Linien ist ein Teil der Stadtwerke, die für U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse in Wien verantwortlich sind. Träger der Schnellbahnen ist die ÖBB.


Funktionen der Homepage
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Wichtigste Information ist wohl die Fahrplaninfo. Zum einen kann man sich hier von jeder Linie zu jeder Station den Fahrplan herunterladen, so dass man sich etwa den Fahrplan der Haltestelle, die vor der Haustüre ist, direkt in den Flur hängen kann. Zum anderen kann man Haltestellen oder Adressen eingeben und man bekommt Vorschläge, wie man mit dem Nahverkehr am schnellsten dorthinkommt. Es wird einem gezeigt, welche U-Bahnen, Busse und Straßenbahnlinien man nehmen muss, wie lange es dauert und wann die Bahnen fahren. Obwohl die Schnellbahnen nicht direkt zum Netz der Wiener Linien gehören (aber mit deren Fahrkarten genutzt werden können), werden auch die Schnellbahnlinien mit einbezogen. Dabei wird immer die schnellste Strecke bevorzugt. Auch der Fahrpreis wird direkt dargestellt.

Als nächstes gibt es den Ticketshop, in dem angezeigt wird, auf welche Arten man sich welche Tickets beschaffen kann, ob Online (und Ausdrucken), mit dem Ticketautomaten oder auch mit dem Handy. Auch welche Tickets es gibt, wird hier gezeigt.

Unter Service findet man dann wichtige Adressen, etwa das Fundbüro oder die Service-Stellen (jeweils mit Öffnungszeiten). Hier gibt es auch Downloads zum Unternehmen und vieles mehr.

Unter Aktuelles wird alles über Haltestellenverlegungen oder defekte Aufzüge, Erweiterungen oder auch Vorteile mit der Jahreskarte gezeigt.

In der Erlebniswelt geht es dann um das Straßenbahnmuseum, Vermietungen von Oldtimer-Bims (für Feiern).

Unter Unternehmen gibt es dann alles über aktuelle Jobs und alle Infos zu den Wiener Linien.

Schließlich unter Netzausbau gibt es alles über die aktuellen Großbaustellen auf der U1 und bald auf der U4 (Modernisierung).


Sprachen
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Man kann die Homepage in Deutsch und in Englisch aufrufen.


Fazit
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Die Homepage ist absolut super. Man bekommt absolut problemlos alle Infos, die man braucht, wenn man in Wien unterwegs ist. Super übersichtlich bekommt man sogar mitgeteilt, wo derzeit Aufzüge oder Rolltreppen repariert werden. Sogar Fahrscheinkontrollen werden hier angekündigt.

Besonders schön finde ich, dass man einfach die Start- und die Ziel-Adresse angibt (nichtmal die Haltestelle) und man bekommt direkt angezeigt, wie man in Wien am schnellsten von A nach B kommt. Das ist mit Sicherheit die wichtigste und von mir am meisten genutzte Funktion der Seite. Gerade im komplexen Wiener Öffisystem ist das absolut perfekt. Umleitungen, Haltestellenverlegungen usw. werden direkt angezeigt. Mobil gibt es übrigens die passende App (Qando).

Ich bin mit dieser übersichtlichen Homepage absolut zufrieden. Man bekommt alle Infos, die man braucht und die Fahrpläne der Busse, Straßenbahnen und der U-Bahn, die bei uns vor der Haustüre abfahren, hängen dank der Homepage inzwischen sogar bei uns im Flur.

Die Homepage ist eigentlich IMMER erreichbar, ich hatte nur einmal die Meldung, dass Wartungsarbeiten stattfinden, ansonsten ist die Seite immer stabil und gut anwählbar.

Von mir gibt es klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke
 

Samstag, 26. Oktober 2013

Mein perfekter Tag in Wien

Hallo Leute!

Nachdem ich ja inzwischen quasi fast jede wichtige Sehenswürdigkeit in meinem Blog angesprochen habe, wurde ich gebeten, mal zusammenzufassen, was man sich anschauen sollte, wenn man einen Tag, ein Wochenende oder eine ganze Woche Zeit hat, um sich Wien anzuschauen... Mein perfekter Tag in Wien!

Mein Tag in Wien
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Beginnen würde ich meinen perfekten Tag am Stephansplatz, da rund um den Dom der Betrieb im Verlauf des Tages stark zunimmt. Wenn man um 8:30 oder 9:00 startet, hat man noch die Chance, ohne großes Gedränge den Dom und den Platz zu genießen. Wenn man nicht unbedingt auf einen der beiden Türme (jeweils 5€ für Erwachsene, 2€ für Kinder; Auffahrt mit dem Aufzug, Achtung nix für Schwindelfreie weil Metallgerüst) rauf will, braucht man dort auch nicht viel länger als 30 Minuten, da man im Dom aufgrund von Absperrungen ohnehin nicht viel rumlaufen kann. Man kann im Dom an Führungen teilnehmen. Die beginnen täglich um 15 Uhr und kosten 5€.

Blick vom Nordturm auf die Fiaker am Stephansplatz
Vom Stephansplatz geht man dann weiter am Graben entlang vorbei an der Pestsäule und der Peterskirche rüber zum Kohlmarkt. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf die Hofburg und den Michaelerplatz. Nicht entgehen lassen sollte man sich den Franz Joseph Platz mit der Augustinerkirche. Dorthin gelangt man am Michaelertor links. In der Augustinerkirche, die reich geschmückt ist, haben u.a. Sisi und Franz Joseph geheiratet.

Von dort geht man am besten zurück zum Michaelertor und passiert den Innenhof und kommt auf der anderen Seite zum berühmten Heldenplatz. In der Gegend sind unzählige traumhafte Museen. Sehr empfehlenswert ist die Schatzkammer, super sind natürlich Kunst- und Naturhistorisches Museum, für die jedoch selbst ein ganzer Tag an Zeitbudget draufgeht.
Pestsäule am Graben

Peterskirche

Kornmarkt mit Michaelertor


Vom Heldenplatz kann man dann je nach Wetterlage durch den Volksgarten flanieren, oder man steigt am Burgring in die Linie 1, die zu weiteren Sehenswürdigkeiten der Wiener Ringstraße führt. Unter anderem kommen Richtung Prater zunächst das Parlament, dann das Rathaus und die Votivkirche. Am Schwedenplatz wird dann Zeit für ein Mittagessen in einer der zahlreichen Kneipen und Restaurants.

Mit dem 1er kann man dann weiter fahren zum Hundertwasserhaus, das allerdings nur einen kurzen Zwischenstop wert ist. Am Prater läuft man dann die Hauptallee Richtung Westen und gelangt zum Wurstelprater. Hier können sich vor allem die Kinder austoben und die Erwachsenen können sich auf dem Riesenrad entspannen und gemächlich für 10€ eine Runde drehen. Hier ist eigentlich das ganze Jahr Jahrmarkt.

Riesenrad

Donau Tower - Höchstes Kettenkarussell Europas

Ein kleines bisschen Zeit sollte noch sein, eine Fahrt nach Schönbrunn sollte man nämlich nicht vergessen. Schönbrunn ist wohl eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten in Wien. Vom Prater gelangt man mit der U1 (bis Schwedenplatz) und dann der U4 (bis Schönbrunn) hin. Im Sommer ist der Park bis 21 Uhr geöffnet. Ein Besuch des Schlosses an sich lohnt nicht wirklich, aber man sollte sich auf jeden Fall den Schlosspark nicht entgehen lassen. Der ist beeindruckend angelegt und selbst nach mehrmaligen Besuchen entdeckt man immer noch neue Ecken.



Den Tag kann man dann wunderbar bei Plachutta mit einer riesigen Portion Tafelspitz ausklingen lassen (nahe Schönbrunn Dommayergasse). 

Insgesamt ist es doch etwas stressig, wenn man nur einen Tag in Wien hat. Das oben beschriebene Programm haben wir schon mehrfach mit unserem Besuch durch, ich kann garantieren, dass man abends ins Bett fällt. Bei Bedarf kann man natürlich das eine oder andere weglassen. Oder aber man bleibt gleich ein ganzes Wochenende in Wien.

In diesem Sinne

Eure Anke

Dienstag, 3. September 2013

Donaurundfahrt - Nicht sonderlich spannend...

Hallo Leute!

Heute gibt es mal wieder einen neuen Bericht aus meiner Wahlheimat. Nachdem am vergangenen Wochenende die Oma zu Besuch war, haben wir ein paar "seniorengerechte" Touren gemacht. Unter anderem waren wir auf der Donau unterwegs.


Große Donaurundfahrt
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Einstiegsmöglichkeiten
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Es gibt insgesamt 3 Zustiegsmöglichkeiten: An der Schiffstation am Schwedenplatz, an der Donaumarina und direkt bei der Reichsbrücke.


Preise
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Es gibt die Möglichkeit, eine ganze oder eine halbe Runde mitzufahren. Die Preise für die halbe Runde sind wiefolgt:

Schwedenplatz - Marina Wien      1 Stunde              € 19,-
 Schwedenplatz - Reichsbrücke      2 Stunden      € 19,-
 Marina Wien - Reichsbrücke      15 Minuten      € 19,-
 Marina Wien - Schwedenplatz      1,5 Stunden      € 19,-
 Reichsbrücke - Schwedenplatz      1,5 Stunden      € 19,-


Der Preis für die ganze Runde liegt bei 25€. Das gilt auch, wenn man von der Reichsbrücke zur Marina Wien fährt.


Abfahrtszeiten
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A      30.03. - 19.04.2013      täglich          -        täglich          -                  -
A      20.04. - 08.05.2013      täglich      täglich      täglich      täglich          -
A      09.05. - 15.09.2013      täglich      täglich      täglich      täglich      täglich
A      16.09. - 29.09.2013      täglich      täglich      täglich      täglich          -
A      30.09. - 27.10.2013      täglich          -        täglich          -               -
Schwedenplatz               10:30      11:30      14:00      15:00      16:00
 Schleuse Freudenau                 |                 |             |         |         |
 Marina Wien                      12:10      13:10      15:40      16:40      17:40
 Reichsbrücke                      12:25      13:25      15:55      16:55      17:55


B      30.03. - 19.04.2013      täglich          -              täglich         -                 -
B      20.04. - 08.05.2013      täglich      täglich      täglich      täglich         -
B      09.05. - 15.09.2013      täglich      täglich      täglich      täglich      täglich
B      16.09. - 29.09.2013      täglich      täglich      täglich      täglich         -
B      30.09. - 27.10.2013      täglich          -       täglich         -               -
 Reichsbrücke                      12:30      13:30      16:00      17:00      18:00
 Schleuse Nußdorf                 |                  |            |                  |            |
 Schwedenplatz              13:50      14:50      17:20      18:20      19:20


A bzw. B sind jeweils die halbe Runde. Zum Preis von 25€ fährt man die Strecke A+B.


Unsere Tour
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Wir begannen die Tour bei TOP Wetter, allerdings auch bei starkem Wind um 14 Uhr am Schwedenplatz. Da ich mich vorher für den Wien-Club (www.clubwien.at) kostenlos registriert hatte, gab es 20% Rabatt. Beim Kauf der Tickets erfuhr ich jedoch, dass man 2€ pro Person Treibstoffzuschlag zahlen muss. Da habe ich irgendwie gedacht, dass man die Tickets auch einfach hätte teurer machen können. Irgendwie merkwürdig. Die Tickets habe ich 2 Stunden vorher bei der Service-Station am Schwedenplatz gekauft.

Einstieg war etwa 10 Minuten verspätet. Da waren dann gleich 2 Schiffe, die bereit standen. Eines machte nur die Kanalrundfahrt, das andere machte die große Runde. Ich fand das ein bisschen unkoordiniert, da man eine halbe Stunde später die Anlegestellen leer hatte, so dass die Schiffe auch zeitversetzt hätten ablegen können. Da wäre die Menschenmenge kleiner gewesen.

Dann begann die Fahrt in Richtung Urania, entlang des Donaukanals, den Prater zur linken, den 3. und den 11. Bezirk zur rechten Seite. An der Schleuße Freudenau war dann etwas warten angesagt, da hier, am Wasserkraftwerk, eine Höhe von 8 Metern überwunden werden muss. Das dauerte etwa 20 Minuten. An der Donau ging es dann vorbei an der ersten buddhistischen Pagode Österreichs in Richtung Marina Wien. Dort stand dann der erste Stop an.

Was ich sehr schade fand: Draußen gab es kaum Plätze, so dass wir im stickigen Innenraum saßen. Das war zwar nett, weil man zu beiden Seiten etwas sehen konnte, aber bei 27 Grad im Schatten könnte so ein Glaskasten schonmal klimatisiert sein. Der Preis für Essen und Getränke war in Ordnung. Für eine Portion Pommes, einen Apfelstrudel und 4 Getränke habe ich 18€ gezahlt. Wenn man aber bedenkt, dass wir schon 88€ für die Fahrt an sich gezahlt haben, da hätte ruhig ein Getränk dabei sein können.

Ab der Marina hatten wir dann einen Platz auf dem Deck. Ab hier ging es dann vorbei am Ernst-Happel-Stadion in Richtung Reichsbrücke. Hier sieht man die niedlichen Hausboote, die am Ufer der Donauinsel festliegen. Auf Höhe der Reichsbrücke passiert man die Uno-City und die Jubiläumskirche. Hier erfolgt dann noch ein weiterer Stop. Weiter oben kommt man dann an einem großen Schulschiff vorbei und biegt dann am Fuße des Leopoldsbergs wieder zurück auf den Donaukanal. Hier geht es durch die Nussdorfer Schleuße nach unten. Dann, vorbei an der Hundertwasser-Müllverbrennungsanlage in Spittelau wieder zurück zum Schwedenplatz.

Die Toiletten sind übrigens halbwegs sauber, eben so, wie man es bei großen Menschenmengen erwarten kann.



Fazit
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Diese Tour ist für Senioren ganz interessant, gehört aber definitiv NICHT zum Pflichtprogramm in Wien. Die Tour ist völlig überteuert, das Schiff wirkt total schrammelig, obwohl es laut Datenblatt erst im April in Dienst genommen wurde. Und wirklich viel sehen kann man auf der Tour auch nicht. Ich denke, die Erfahrung, durch die beiden Schleußen zu fahren, ist zwar ganz nett, auch die Stadt mal vom Wasser aus zu sehen, ist auch nett, aber eben nicht mehr. Das einzige, was ich vorher noch nicht gesehen hatte, war die Pagode. Und das ist jetzt auch nicht sooooooooooooooooooooo spannend. Am Kanal gibt es einige nette Örtlichkeiten, aber auch das ist jetzt nicht so unendlich spektakulär.

Ich fand die Tour insgesamt eher anstrengend, den ersten Teil saßen wir im stickigen Glaskasten, in dem die Luft förmlich stand. Das war ziemlich eklig. Für unsere Seniorin wars ganz gut, draußen war es dann aber auch wieder zu zugig.

Alles in Allem ist die Tour teuer und man kann getrost drauf verzichten. Man kann sie mal machen, sie ist aber insgesamt eher langweilig. Das Schiff ist schrammlig, auch wenn es angeblich "neu" sein soll.

Und plötzlich 2€ pro Person Treibstoffzuschlag? Himmel, dann macht die Tickets doch einfach 2€ teurer, als die Leute dann so abzuziehen und erst am Ende zu sagen, dass es dann doch pro Person nochmal 2€ mehr kostet.

Wenn man in Wien mal einen Nachmittag zu viel Zeit hat und keine Ahnung hat, was man machen sollte, und zu viel Geld hat, kann man sich das mal anschauen, aber sonst fand ich sie eher fragwürdig. Für mich waren das 3,5 Stunden vertane Zeit...

In diesem Sinne

Eure Anke

Montag, 2. September 2013

KHM-Jahreskarte: 7 Museen für 1 Jahr um nur 34€

Hallo Leute!

In meinem Blog möchte ich euch auch die eine oder andere Sparmöglichkeit in Wien vorstellen, Tipps, die auch nützlich sein können, wenn man länger in Wien ist, aber auch, wenn man als Tourist die Stadt besichtigen will... Eine davon ist die Jahreskarte vom Kunsthistorischen Museum...


KHM Jahreskarte
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Kosten
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Die Jahreskarte des Kunsthistorischen Museums kostet ab dem 19. Lebensjahr 34€ (davor ist der Eintritt in die Museen kostenlos). Man bekommt das Ticket bei allen Museen. Man benötigt einzig einen Lichtbildausweis, da das Ticket personalisiert wird und nicht übertragbar ist. Zusätzlich gibt es 2€ Rabatt für Jahreskartenbesitzer der Wiener Linien.


Gültigkeit
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Das Ticket ist ab der Ausstellung 1 Jahr gültig. Bei jedem Besuch benötigt man seinen Lichtbildausweis und kann jedes der 7 Museen so oft besichtigen, wie man möchte.

- Kunsthistorisches Museum (Maria-Theresien-Platz; Einzeleintritt 14€ in Kombi mit der Neuen Burg)
- Neue Burg (Heldenplatz)
- Kaiserliche Schatzkammer (in der Hofburg; Einzeleintritt 12€)
- Kaiserliche Wagenburg (in Schönbrunn; Einzeleintritt 6€)
- Weltmuseum (in der Neuen Burg; Einzeleintritt 8€)
- Österreichisches Theatermuseum (Palais Lobkowitz; Einzeleintritt 8€)
- Schloss Ambras Innsbruck (in Innsbruck; Einzeleintritt 10€)



Alle weiteren Infos über die Sammlung bekommt man online unter www.khm.at oder über die KHM-App.


Sparpotential
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Als absoluter Museumsfan ist das Sparpotential für mich extrem hoch. Ich war alleine schon 4x im Kunsthistorischen Museum, da dieses Museum so groß ist, dass man mit einem mal kaum hinkommt. Außerdem kann man mit diesem Ticket die ständig wechselnden Sonderausstellungen besuchen. Wenn man länger oder öfter in Wien ist, sollte man sich wirklich den Kauf dieses Tickets überlegen.

Jetzt, wo der Herbst wieder beginnt, werde ich definitiv die anderen Museen noch anschauen, was ich sicherlich auch ohne Jahreskarte getan hätte. Und wenn man dann insgesamt die Summe der Tickets berechnet, kommt man alleine bei den Wiener Museen auf 48€.

Ich bin sehr zufrieden. Im nächsten Jahr ist dann die Jahreskarte des Naturhistorischen Museums dran. Man muss ja alles mal probieren.

Von mir gibt es für die Jahreskarte des KHM definitiv 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

 

Donnerstag, 29. August 2013

Wien-App (4): Kunsthistorisches Museum


Hallo Leute!

Wer sich längerfristig mit den Wiener Museen beschäftigt, kommt am Kunsthistorischen Museum nicht vorbei. Über Wien verteilt gehören mehrere Häuser zum KHM, vor allem aber das Kernhaus ist Anziehungspunkt für viele Menschen, nicht nur Touristen.

Heute teste ich für euch ein nettes kleines Programm für das Smartphone, das über das KHM informieren soll.

Kunsthistorisches Museum App
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Kauf und Download
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Die App gibt es gratis im App Store bzw. im Google Play Store. Sie hat 3,4 MB und der Download erfolgt automatisch.


Inhalt
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Startet man die App, bekommt man zunächst einmal Informationen zu den Highlights aus dem Haupthaus und den Nebenhäusern in der Wagenburg und der Neuen Burg. Dabei werden Gegenstände und Bilder aus den verschiedenen Abteilungen (Kunsthaus, Gemäldegalerie, Antikensammlung, Münzgalerie) gezeigt, aber auch etwa ein Hofkleid der Kaiserin Elisabeth. Gezeigt werden 40 Gegenstände aus allen Sammlungen, die man als Museumsbesucher gesehen haben sollte, incl. etwa Infotafel-artig weitere Informationen, etwa über den Besitzer oder die Entstehungsgeschichte des Gegenstandes.

Unter Aktuell bekommt man Informationen über aktuelle Sonderausstellungen, Events und den aktuellen Blog, in dem das Museum aktuelle Informationen mit den Besuchern teilt.

Schließlich bekommt man unter Informationen noch Infos über alle zum KHM gehörenden Museen (Kunsthistorisches Museum am Maria-Theresien-Platz, Neue Burg, Schatzkammer, Kaiserliche Wagenburg und Schloss Ambrass in Innsbruck).


Aufmachung
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Die Aufmachung wirkt sehr nett und sehr professionell. Man findet sich sehr schnell zurecht und erkennt die "Highlights" auf dem Foto sehr schnell wieder. Eine Funktion, mit der man bestimmte Gegenstände suchen kann, wäre natürlich genauso interessant, wie eine Funktion, in der einem in dem riesigen Haus gezeigt wird, wo man den Gegenstand findet. Das würde die App für den Besuch im KHM noch interessanter machen.







Fazit
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Diese kleine App liefert eigentlich fast alle nötigen Informationen für den Besuch in allen Häusern des KHM. Man kann sofort die Öffnungszeiten abrufen, die Eintrittspreise und die Adressen. Man bekommt aber auch nicht alles in der App gezeigt, sonst bräuchte man ja gar nicht mehr hinzugehen. Ein paar Funktionen könnten noch zugefügt werden. Beispielsweise könnte man die ungefähre Lage zeigen, auf einem Lageplan des Museums, damit man die Highlights vor Ort auch findet.

Ich bin mit dieser App insgesamt sehr zufrieden. Ich bin inzwischen Jahreskartenbesitzer des KHM und da kann man immer schonmal reinschauen. Die Informationen bekommt man generell vor Ort auch noch ausführlicher dargelegt, weshalb ich der Meinung bin, dass die App zwar nett ist und sehr professionell gemacht, der Besuch ist aber dennoch immernoch netter, wenn man das Smartphone zu Hause lässt.

In diesem Sinne

Eure Anke

Dienstag, 27. August 2013

Carsharing in Wien: Car2Go der große Test

Hallo Leute!

Da ich mein Auto nun verkauft habe, musste für kleine Besorgungen eine Alternative zu den Öffis her. Da bietet sich eine tolle Möglichkeit: Carsharing.


Car2Go
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Verfügbare Städte
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Ulm
Düsseldorf
Hamburg
Vancouver
San Diego
Wien
Washington
Portland
Toronto
Miami
Calgary
Köln
Stuttgart
London
Seatle
Birmingham
Amsterdam
Austin
Berlin

Meine Erfahrungen beziehen sich alleine auf Wien. Es ist derzeit noch nicht möglich, die Karte aus einer Stadt in einer anderen Stadt zu benutzen. So kann ich mit meiner Wiener Karte nicht einfach nach Berlin fliegen und dort in ein Auto einsteigen. Daran wird derzeit aber wohl gearbeitet.


Anmeldung
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Die erste Anmeldung erfolgt mit dem Ausfüllen des Datenbogens. Das geht online. Hier muss man ein Bankkonto angeben, von dem die Gebühren wöchentlich abgebucht werden. Außerdem sollte man mindestens 1 Jahr im Besitz eines Führerscheins sein.

Als nächstes muss man dann in den Car2Go Shop. Der ist in Wien auf der Linken Wienzeile. Dort legt man dann die Bankomatkarte und den Führerschein vor und erhält die Mitgliedskarte. Mit einem europäischen oder einem internationalen Führerschein läuft das alles ganz unproblematisch.

Dann bekommt man in einer kleinen Gruppe zusätzlich noch eine Einführung direkt am Auto zur Bedienung usw. und schon kann man loslegen.


Gebühren
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Die Gebühren sind ganz einfach:

Anmeldegebühr: 19€
Fahrtgebühr pro min.: 0,31€
Fahrtunterbrechung pro min.: 0,19€

Gebühr pro Stunde: 14,90€

Gebühr pro Tag: 69€

Flughafenzuschlag: 9,90€

Die Gebühr pro Stunde bzw. pro Tag beginnt jeweils, sobald die Gebühr der Einzelmiete den jeweils höheren Tarif übersteigt.


Das Konzept
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Man bekommt eine Scheckkarte, mit der man alle in Wien vorhandenen 600 Smarts aufmachen kann, wenn sie frei sind. Das erkennt man an einem kleinen grünen Lämpchen am Kartenleser auf der Windschutzscheibe. Ist es gelb, ist der Wagen reserviert, ist es rot ist er besetzt.

Dann kann man einfach einsteigen und losfahren. Dazu muss man am Bordcomputer noch den PIN eingeben und dann kann man den Schlüssel nehmen, muss noch den Wagen auf irgendwelche Schäden überprüfen und den Wagen bewerten. Dann kann man fahren. Man kann bis zu 48 Stunden österreichweit fahren und muss den Wagen dann irgendwo innerhalb des Geschäftsgebiet abstellen. Dabei muss man darauf achten, dass man den Wagen nicht im Parkverbot abstellt und die Parkuhr stellt. Schließlich muss man noch die Sauberkeit bewerten und neue Schäden wählen. Dann zieht man die Karte nochmal über die Scheibe und wartet, bis das grüne Licht leuchtet. Will man die Fahrt unterbrechen und sichergehen, dass das Auto nach dem Kaffee noch da ist, kann man die Fahrt unterbrechen. Das kostet dann anstatt 31 ct nur noch 19ct.

Wie findet man die Autos? Ganz einfach. Man kann entweder unter Car2Go.com schauen, wo gerade Autos stehen und sie reservieren, außerdem gibt es eine App für das Smartphone. Oder bei 600 Smarts findet man auch schonmal zufällig einen.

Tanken muss man übrigens nicht: Car2Go stellt eine Tankkarte zu Verfügung, mit der man in ganz Österreich kostenlos tanken kann. Tut man das, bekommt man von Car2Go 20 Freiminuten geschenkt, wenn das Auto schon in der Reserve war.

Zum Flughafen nach Schwechat kann man auch fahren, allerdings kostet das Beginnen oder Beenden der Miete dort 9,90€ extra. Die Wagen stehen dort in Parkhaus 4, für das man auch eine Parkkarte erhält.

Schließlich sind seit Neuestem auch die beiden IKEA in Wien dem Geschäftsgebiet angeschlossen, so dass man hinfahren und die Miete dort beenden kann, um dort einen weiteren Smart für die Rückfahrt zu mieten. Für kleine IKEA-Einkäufe reicht das.


Die Autos
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Die Autos sind alle identisch. Es handelt sich um kleine, Innenstadttaugliche Smart C mit Automatik-Getriebe. Sie sind weiß und blau und dadurch sehr leicht zu erkennen. Natürlich sind sie nur für 2 Leute ausgelegt und der Kofferraum ist für normale Einkäufe absolut ausreichend. Sie sind ausgestattet mit einem Bordcomputer, der eine direkte Verbindung zu Car2Go herstellen kann und gleichzeitig als Navi funktioniert.


Ein Blick aus dem Fenster genügt, ich könnte gleich losfahren.

Die Autos sind mit Ledersitzen ausgestattet. Außerdem haben sie ein Automatikgetriebe mit Start-Stop-System. Das kann im Stau erstmal irritierend sein, aber man gewöhnt sich dran. Die Sauberkeit wurde vorher von Usern bewertet, das kann man über die App einsehen. Ich habe damit noch kein Problem gehabt. Im Winter war die Scheibenwaschflüssigkeit gelegentlich ein bisschen knapp, gelegentlich werden die Autos dann in die Werkstatt gebracht und alles gereinigt und aufgefüllt.

Geschäftsgebiet
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Das Geschäftsgebiet umfasst leider nicht ganz Wien. So sind beispielsweise die äußeren Bezirke noch nicht erfasst.  Dort kann man das Auto dann nicht abstellen. Hinfahren darf man, abgeben aber nicht.


Meine Erfahrungen
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Ich nutze Car2Go jetzt etwa 6 Monate, bin aber völlig begeistert. Es macht einen einfach unabhängig vom eigenen Auto. Hat man was zu besorgen, guckt man einfach in der App nach, wo gerade ein Auto steht und nimmt es sich. Fährt man zu Ikea um kurz was kleines zu kaufen, fährt man einfach los. Und da man gleich wieder reservieren kann, ist es auch kein großes Problem, wenn man das Auto für einen Einkauf irgendwo abstellt. So hat uns der IKEA-Besuch insgesamt 6€ gekostet. Und vor allem ist man dabei unabhängig von irgendeiner Autovermietung, man muss das Auto (wir wohnen im Geschäftsgebiet) nicht wegfahren. Man meldet es einfach hinter dem Haus ab.

Die Autos werden regelmäßig kontrolliert und gewartet. Für mich war es erstmal ungewohnt, mit Automatikgetriebe zu fahren, aber das geht. Für Besorgungen in der Innenstadt ist dieses Konzept einfach perfekt.

Bei gibt es teils Schwierigkeiten mit den Kartenlesern. Da im Umkreis unserer Wohnung allerdings derzeit 10 Autos stehen - eins wird schon funktionieren. Außerdem nutzt es super, die Scheibe aufzuwärmen.

Einmal habe ich den Smart auch für einen ganzen Tag gemietet, was auch relativ problemlos war. Auf der Rückfahrt fiel zwar das GPS aus, das war aber aufgrund der Autobahn kein großes Problem. Das Abmieten war dann allerdings (trotz Geschäftsgebiet) nicht möglich. Ich rief also über den SOS Button im Wagen die Hotline an. Es war gleich jemand dran, der ein Kulanzmietende einleitete. Da sich das Auto dann aber nicht verschließen ließ, sollte ich den Schlüssel mitnehmen. Das war Samstag auf Sonntag Nachts. Montag morgens wurde dann der Schlüssel bei mir abgeholt und das Auto in die Werkstatt gebracht. Ich hatte ca. 5 Minuten Aufwand, bekam von Car2Go aufgrund meiner Unannehmlichkeiten aber gleich 30 Freiminuten gutgeschrieben. Dass an einem Auto mal was ist, kann meiner Meinung nach passieren.

Ein weiteres mal sind wir nachts um 2 von einer Party in Kagran gekommen und wollten nicht mit der U-Bahn fahren (was uns incl. Umsteigen 45 Minuten gekostet hätte). Ein Blick in die App genügte, Auto stand um die Ecke, Einsteigen, Losfahren nach Erdberg, 10 Minuten später das Auto abgegeben und viel Streß gespart.

Ich habe jedenfalls das Auto öfter benutzt als ich es mit meinem Auto getan habe, dass ich immer 2 km entfernt in der Tiefgarage stehen hatte und erstmal hinfahren musste. Ich finde es einfach super und wenn das jetzt noch eingerichtet wird, dass man die Autos in den anderen Städten mit seiner Karte nutzen kann, ist das ganze absolut perfekt, etwa auch für den USA-Urlaub.

In diesem Sinne

Eure Anke

Montag, 19. August 2013

Wien-Apps (3): Sag mir Qando sag mir wann...



Hallo Leute!

Heute stelle ich euch mal wieder eine ganz nette Wien-App vor, statistisch sicher eine der häufigsten Apps auf Wiener Smartphones...

Qando
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Installation
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Die App gibt es gratis im Google Play Store.


Worum gehts?
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Qando ist die Fahrplan-App der Wiener Linien.

Man kann sich direkt die zu den nächsten Haltestellen anzeigen lassen. Dort wird einem direkt angezeigt, welche Bahnen und Busse der Wiener Linien wann abfahren. Bei den Straßen- und U-Bahnen kann man direkt sehen, wie viele Minuten es noch dauert (Dank Live Track), bei Bussen wird die Fahrplanmäßige Uhrzeit gezeigt.

Unter Route wird angezeigt, wo man wechseln muss, um zeitlich am schnellsten von A nach B zu gelangen.

Sogar Störungen wie defekte Aufzüge usw. werden angezeigt.

Außerdem kann man Handytickets buchen, wobei das Single-Ticket ganze 50 ct teurer ist als beim Automaten. Das ist aber vor allem ganz praktisch, wenn man irgendwo in der Pampas steht und keine Fahrkarte hat. 

Unter POI werden sogar die nächsten Car2Go Autos (Carsharing-Unternehmen in Wien) angezeigt.





Fazit
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Prinzipiell ist die App ganz toll und dennoch steckt die aktuelle Version noch etwas in den Kinderschuhen. Das GPS funktioniert nicht immer, man kann aber auch die Haltestellen individuell anwählen, ohne GPS. Die Zeiten passen dank Live Track exakt und stimmen mit denen an der Haltestelle angezeigten Zeiten überein. Es fehlt zwar noch etwas an Stabilität, in 9 von 10 Fällen passt das GPS aber gut und es wird zudem direkt angezeigt, in welcher Richtung die nächste Haltestelle ist und wo man von dort hinfahren kann.

Die für mich wichtigste Funktion ist die "Route", die einem schnell anzeigt, wie man von A nach B gelangt, was ja in der Großstadt durchaus wichtig sein kann.

Dass die Car2Go Autos angezeigt werden, ist zwar nett, aber da man sie über diese App nicht reservieren kann, muss ich die Car2Go App wohl trotzdem behalten.

Insgesamt ist die App sehr übersichtlich und selbsterklärend. 

Für das Leben in Wien, gerade wenn man viel unterwegs ist, ist diese App absolut wichtig und eine der von mir am häufigsten genutzten Apps. Gerade wenn man nachts von A nach B will, kann man direkt schauen, wann die nächste U-Bahn kommt usw.

Aufgrund der leichten Stabilitätsprobleme gibt es von mir 4 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke




Donnerstag, 1. August 2013

Wien-Apps (2): Schwarzfahren leicht gemacht?



Hallo Leute!

Heute stelle ich euch eine weitere Wien-App vor...


Kontrollen der Wiener Linien
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Download
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Auch diese App ist gratis. Man lädt sie sich aus dem Google Play Store runter. Sie ist 2,84 MB groß.


Worum gehts?
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In dieser App werden die aktuellen Kontrollen in den Wiener Öffis gezeigt. Registrierte User können die - im Volksmund sogenannten - Schwarzkappler melden. Außerdem werden die Daten bekanntgegeben, die die Wiener Linien immer Montags auf ihrer eigenen Homepage bekanntgeben (die auch immer in einer der Tageszeitungen stehen.

Dabei werden sowohl stationäre (alle, die aus der Station rauskommen werden kontrolliert) als auch mobile Kontrollen (in den Bahnen) bekanntgegeben.

Als "Melder" kann man sich auf www.schwarzkappler.info oder via Facebook registrieren. Das war mir aber ehrlich gesagt zu doof.

Wichtig ist: Die App weist darauf hin, dass sie weder Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, noch zum Schwarzfahren animieren will.


Grafik
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Die Grafik und die Navigation sind sehr übersichtlich. Man kommt schnell überall dort hin, wo man hinwill. Großartige Specials gibt es nicht. Man bekommt eben die letzten Meldungen, sei es direkt von den Wiener Linien oder von Usern chronologisch mit Uhrzeit angezeigt, das wars auch schon.


Geschwindigkeit
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Aufgrund der wenig komplexen Navigation und der geringen Größe ist die App relativ schnell...


Fazit
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Also mal ganz ehrlich: wer schaut vorher in eine App, bevor er sich ohne Fahrkarte in eine Bahn oder einen Bus setzt? Und wer meldet Fahrkartenkontrollen in einer App (außer jemand, der erwischt wurde)?

Ich habe die App gleich nach dem Test wieder gelöscht, da die Meldungen meist ohnehin, bis sie erscheinen, wieder hinfällig sind. Die mobilen Kontrollen sind ständig in Bewegung, wechseln auch gerne mal von der U- in die Straßenbahn und zurück, so dass man da ohnehin keine aktuellen Meldungen bekommt, sondern Meldungen, wo die Schwarzkappler gerade waren. Und wenn man wirklich Angst hat, kommt man an den Stationären Kontrollen meistens gut vorbei, in dem man sich einfach umdreht und die Treppen wieder runter geht und eine Station weiter fährt. Nicht dass ich das schonmal gemacht habe, aber gesehen habe ich es schon zu Hauf.

Die Aktualität der stationären Meldungen passt, ich bin gestern erst zu Hause in eine geraten, die in der App bereits gemeldet war.

Ich habe eine Jahreskarte und habe damit mit Schwarzfahren ohnehin keine Sorgen. Wer sich die 100€ Strafe sparen will, braucht wohl diese App nicht wirklich, sondern mehr Glück, dass gerade keine Kontrollen sind. Weil vorher reingucken, wer macht das schon.

In diesem Sinne

Eure Anke












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Mittwoch, 31. Juli 2013

Wien-Apps (1): Zooansichten

Hallo Leute!

Wer in Wien mit dem Smartphone unterwegs ist, hat ja allerhand Möglichkeiten. Mit diesem Post möchte ich in nächster Zeit die eine oder andere nette App für das Smartphone vorstellen, die man als Wien Besucher brauchen kann oder eben gar nicht.

Anfangen möchte ich mit dem Wiener Zoo...


Zoo-Schönbrunn App
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Download
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Zumindest für Android-Handys ist der Download ganz einfach. Er erfolgt relativ schnell über den Google-Play Store, wenn man hier das Suchwort "Schönbrunn" eingibt.

Es erfordert eine Android-Version von 2.1 oder höher und einen Speicherplatz von 28k. Zuletzt wurde sie vor 1 Monat aktualisiert.


Nun medias in res
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Startet man die App, sieht man zunächst als Intro das Logo des Tiergartens, das gelbe Auge, aus den Palmen herausschauen, das macht schonmal was her.

Das Menü ist eine Art Rad, auf dem man die Punkte "News", "Fütterung", "Tiere", "Plan" und "mehr" aufrufen kann.

Unter "News" bekommt man alle wichtigen Neuigkeiten über Nachwuchs, Dreharbeiten, Führungen, Sterbefälle, aber auch beispielsweise, wie man versucht, die Tiere bei der Hitze abzukühlen. Die News entsprechen denen der Homepage. Man bekommt dazu ein paar witzige Bilder.

Die Stichpunkte "Plan" und "Fütterung" sind natürlich für den Besuch in Schönbrunn sehr wichtig, damit man exakt planen kann, wann man wo ist (Highlight: Fütterung der Mähnenrobben). Auf dem Plan bekommt man eine Übersicht, sogar mit Tourenvorschlägen, damit man ja nix vom Park verpasst. Der Plan kommt mir allerdings ein bisschen unübersichtlich vor, da man jedes Feld erst antippen muss, um zu erfahren, wer hier lebt. Die Touren sind OK. Unter Fütterung bekommt man genau aufgeführt, wann in welchem Gehege gefüttert wird. Das ist echt super, weil die meisten Fütterungen schon echt cool sind, beispielsweise wenn die Erdmännchenfamilie den Grillen hinterhersprintet.

Der eigentlich coolste Unterpunkt ist "Tiere". Hier sind alle Tierarten von Schönbrunn gelistet mit ihren Charakteristika und normalen Lebensräumen. Man kann hier nach Gruppen suchen, darunter sind dann beispielsweise alle Säugetiere alphabetisch gelistet.

Unter "Mehr" werden dann noch weitere Serviceleistungen angeboten, wie beispielsweise das Handyticket, Besucherinformationen, eine Verlinkung zu Facebook und Youtube, sowie die Möglichkeit, Postkarten zu verschicken. Außerdem gibt es hier noch einen kurzen Film über die Geschichte des Tierparks.








Fazit
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Diese App ist für mich eine der am liebevollsten gestalteten, die sich derzeit auf meinem Smartphone befindet. Man bekommt wirklich alles wissenswerte, was man für einen Besuch im Tierpark Schönbrunn braucht. Man bekommt alle Informationen über die Tiere, man bekommt einen Plan an die Hand, man bekommt sogar die Fütterungszeiten und alle neusten Infos.

Ich als Jahreskartenbesitzer möchte diese App nicht mehr missen, auch wenn ich mich dort inzwischen bestens auskenne. Die App ist super übersichtlich, prima durchdacht und wirklich lohnenswert.

In diesem Sinne

to be continued

Eure Anke





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Dienstag, 16. April 2013

City Airport Train - Günstiger gehts mit der S7

Hallo Leute!

In der vergangenen Woche war ich mal wieder bei den Eltern in Deutschland. Um zum Wiener Flughafen zu gelangen, bin ich mit dem CAT gefahren. Für den Rückweg habe ich dann die wesentlich billigere Variante mit der Schnellbahn genommen.


City Airport Train
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Preise
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Ich habe die Hinfahrt online gekauft. Das Oneway Ticket kostet 11€, das Hin- und Zurück-Ticket kostet 17€. Ermäßigungen gibts für Studenten. Kinder bis zum 15. Geburtstag fahren kostenlos.

Fahrzeiten
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Der Zug fährt von 6.05 Uhr bis 23.35 Uhr alle Halbe Stunde vom Flughafen aus. Reture gehts von 5.38 Uhr bis 23.08 Uhr aus der City.

Fahrstrecke
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Der CAT fährt von Bahnhof Wien Mitte ohne Stop zum Airport Bahnhof. Zum Bahnhof Wien Mitte kommt man am besten mit der U-Bahn U4/U3 Landstraße. Der Zug benötigt dafür 16 Minuten.

Der Zug
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Der Zug erinnert ein bisschen an die doppelstöckigen Regionalzüge der Deutschen Bahn. Der grüne Zug hat 2 Stockwerke und bietet einigermaßen Platz. Ich bin um 17 Uhr Richtung Flughafen aufgebrochen und habe ohne weiteres einen Sitzplatz bekommen. Man hat außerdem einiges an Stauraum für Koffer. Die Sitze sind ebenfalls in etwa wie bei der deutschen Bahn. Also nicht 100% komfortabel, aber für die kurze Strecke reichts.


Fazit
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Der CAT bringt einen in 16 Minuten aus der City zum Flughafen, was im Vergleich zu anderen Städten wirklich schnell ist. Und man hat darin auch einigermaßen Platz.

Als ich am Flughafen ankam, entdeckte ich dann aber, dass auch die Schnellbahn zum Flughafen fährt. Die S7 fährt exakt die gleiche Strecke, bleibt allerdings etwa 5-6x stehen. Daher braucht sie etwas länger, ist aber auch etwas voller. Dafür kostet die Fahrt aber auch mit 4€ nur einen Bruchteil. Wer es eilig hat und es komfortabel will, sollte den CAT nehmen, wer aber 15 Minuten länger Zeit hat und gerne etwas spart, sollte die S7 nehmen (die fährt auch ab Landstraße, aber auch beispielsweise ab Floridsdorf, Rennweg oder St. Marx/Biocenter).

Von mir gibts vor allem aufgrund des hohen Preises aber 2 Sterne Abzug. Es geht eben auch günstiger, wenn aber auch nicht ganz so schnell. Und da ich ja gerne etwas sparsamer bin, werde ich künftig wohl immer die S7 nehmen.

In diesem Sinne

Eure Anke