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Dienstag, 21. Juni 2016

{Wien - ins Grüne} Tagesausflug

Hallo Leute!

Es gibt kaum einen Ort, wo Hauptstädte näher zusammenliegen - zumindest wenn man von Landeshauptstädten spricht - von Wien (Österreich) nach Bratislava (Slowakei) sind es gerade einmal rund 50 km - doch das dort liegende Marchfeld hat nicht nur einiges an Geschichte zu bieten - es ist auch eine Art Obst- und Gemüsekammer Österreichs - Spargel etwa kommt hier nur aus dem Marchfeld, auch Spinat findet man viel aus dem Marchfeld.

Diese Gegend ist also den einen oder anderen Tagesausflug von Wien aus wert.

Unterwegs zwischen Wien und Bratislava
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Daten
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Autorin: Christina Rademacher
Verlag: pichler
ISBN: 3854317212
Preis: 19,90€
Broschiert, 176 Seiten



Inhalt
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Nördlich der Donau zwischen Wien und Bratislava erstreckt sich eine Ebene, die man, wenn man Österreich, dem Land der Berge denkt, so gar nicht auf dem Schirm hat. Doch ist sie nicht nur landschaftlich ein sehr reizvolles Gebiet für Radtouren. Christina Rademacher stellt uns die Gegend vor.

Schon der Adel wusste genau, wo er seine Schlösser baute - so residierte zum Beispiel erst Prinz Eugen und später die Habsburger im prunkvollen Schloss Hof, Kaiser Karl unterschrieb seine Abdankung in Schloss Eckardsau.

Natürlich wird auch der wirtschaftliche Aspekt nicht ausgelassen - der Gemüseanbau versorgt ganz Österreich - vor allem der Marchfeldspargel ist bekannt. Gleichzeitig findet man nördlich der Donau auch einen der letzten verbliebenen Auwälder, den Nationalpark Donauauen.

Auch historisch hat das Marchfeld mit seinen zahllosen Schlachtfeldern einiges zu bieten.

Natürlich kommen bei diesem Guide auch die sportlichen Aktivitäten nicht zu kurz: Wandern, Radfahren, Klettern, Baden, Golf etc.

Der Reihe nach stellt uns die Autorin Schlachtfelder, Bauerndörfer, Gemüsefelder, Schlösser, den Nationalpark und die sportliche Action vor - vergisst dabei auch nicht die Adressen von Gasthäusern oder auch, wo man den besten Marchfeldspargel direkt am Hof kaufen kann. Auch kleinere Touren werden kurz vorgestellt, wie man etwa die Donauauen am besten erkunden kann usw.

Einige tolle Bilder, manches sogar ungewöhnlich für einen Reiseführer, fehlen natürlich nicht.


Fazit
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Ich liebe Wandern im Marchfeld - der große Vorteil für diejenigen, denen es beim Wandern weniger um Kondition geht - es ist wirklich FLACH. Und trotzdem bietet sich eine grandiose Natur - mit unheimlich vielen Gegensätzen. Man hat die Donauauen und gleichzeitig die riesigen Gemüsefelder, riesige Windparks aber auch große Naturparks. Und alles quasi vor der Haustüre-

Ich habe in den letzten 4 Jahren schon einige Ausflüge ins Marchfeld gemacht und dabei immer einen tollen Guide wie diesen vermisst. Ich habe mir immer alles bei wikipedia und ähnlichen Seiten zusammensuchen müssen.

Grandios finde ich, dass der Guide nicht ganz so klassisch aufgebaut ist (Norden: Das sehenswert etc.), sondern viel mehr ein bisschen nach Themen geordnet ist. Und auch die sind nicht ganz so typisch - beispielsweise wird ausführlich über die Gemüsewirtschaft geschrieben - wo bekommt man den besten Spargel? Welches Gemüse bekommt man frisch aus dem Marchfeld?

Auch das "Action" Kapitel finde ich super, das eine oder andere muss da einfach noch probiert werden.

Auch die anderen Kapitel bieten auch für mich das eine oder andere Neue, was es zu erkunden gilt - der Vorteil ist ja, das Ganze liegt ja quasi vor meiner Haustüre.

In diesem Sinne

Eure Anke


Dienstag, 24. Mai 2016

{Favoriten - Park} Am Stadtrand

Hallo Leute!

Wien ist eine grüne Stadt - das kann man nicht nur nach den letzten Wahlergebnissen behaupten. Auch wenn man auf die Karte schaut, sieht man nicht nur einen ausgeprägten Grüngürtel, sondern auch zahllose Parks in unterschiedlichster Ausführung. Ziemlich am Stadtrand findet man den Kurpark am Laaer Berg.

Kurpark Oberlaa^^^^^^^^^^

Lage
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Aus dem dritten Bezirk braucht man schon eine gute Stunde bis zum Kurpark, vor allem aktuell, da aufgrund der U1-Baustelle derzeit die 67 nicht  durchfährt.

Der Park liegt im 10. Bezirk, hoch oben am Berg bei der Kurtherme. Ab 2017 geht es dann aber ganz schnell, denn dann wird der Park an der Endstation der U1 Station liegen, die derzeit bis nach Oberlaa verlängert wird.

Ein Eingang ist direkt neben der gleichnamigen Therme und der Oberlaaer Kurkonditorei. Ein weiterer Eingang ist oben am Berg bei der Musterhaussiedlung.


Geschichte
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Nach der WiG 64 sollte 10 Jahre später erneut eine "Wiener internationale Gartenschau" stattfinden. Diesmal erkor man das Areal einer ehemaligen Ziegelfabrik am Rande von Wien Favoriten dazu. Und mit 2,6 Millionen Gästen sollte auch die WiG 74 ein großer Erfolg.

Der Kurpark zeigt noch heute die Reste der Ausstellung, allerdings ist beispielsweise eine verkehrende Einschienenbahn bereits kurze Zeit später als defizität abgebaut worden.



Areale
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Hoch oben am Berg liegt neben einem Restaurant ein großes Areal für die Kinder mit einem schönen, modernen Spielplatz - hier ist es allerdings natürlich auch im Vergleich zum restlichen Park relativ voll.

Zum Park gehört auch ein japanischer Garten, der allerdings nur Mittwochs und Samstags geöffnet hat (wir kommen öfter Sonntags).

Daneben gibt es einen Rosenhügel, eine Filmstadt, einen Brunnengarten und einen Staudengarten.

Ich mag sehr den Allergiegarten, in dem ausführlich über alle möglichen Pflanzen informiert wird, die Allergien auslösen können.

Beim Eingang unten gibt es große Koi-Teiche mit Springbrunnen.

Besonders schön aber sind die weiten Rasenflächen und die unzähligen schattingen Bänke, auf denen man auch schonmal im Sommer, wenn alle anderen Wiener Parks voll sind, ein stilles Plätzchen findet, wo man auch mal in Ruhe 2 Stunden sitzen kann.


Fazit
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Obwohl der Kurpark so weit außerhalb ist, sind wir gerade im Sommer häufiger dort. Denn gerade wenn etwas mehr Zeit ist, findet man hier ein ruhiges Plätzchen zum Ausspannen - kaum kann man glauben, dass man sich noch in Wien befindet - man hört kaum noch ein Auto.

Gleichzeitig hat der Park mit dem riesigen Spielplatz und rund darum auch einigen Picknickplätzen auch für Familien etwas zu bieten.

Der Park ist sehr sauber und gepflegt, allerdings nicht überpflegt, man hat auch schon mal etwas höheres Gras, was ich persönlich aber überhaupt nicht schlimm finde. Toiletten gibt es beim Eingang, genauso wie einen Kiosk.

Fast kann man hier einen kleinen Kurzurlaub machen.

Von mir gibt es klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke