Hallo Leute!
Wenn Österreich eins außer Berge hat, dann sind das Klöster. Eins in Niederösterreich möchte ich euch heute vorstellen...
Stift Geras
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Lage
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Das Stift in Geras liegt malerisch im kleinen Dorf Geras zwischen Retz und Drosendorf. Erreichbar ist es am besten mit dem Auto oder mit dem Reblausexpress. Von dort aus muss man allerdings noch ein kleines Stück laufen. Es gehen auch Busse, wie und wann die fahren ist mir allerdings unbekannt.
Geschichte
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Das Kloster wurde bereits 1153 als Tochter des Stifts Seelau gegründet von den Grafen Pernegg. Es gehört zum Prämonstratenserorden aus Böhmen.
Nach mehreren Krisen, vor allem zur Reformationszeit, ist das Kloster bis heute in Betrieb und betreut 23 Pfarren in der Umgebung. Vor allem ist es bekannt für seine Fischwirtschaft, im großen Teich wird regelmäßig geangelt und geräuchert.
Der Hauptteil der Gebäude stammt aus der Renaisance. Besonders beeindruckend ist hierbei der Marmorsaal mit seinem prächtigen Deckenfresko. Auch sehr schön ist die Stiftskirche, eine ursprünglich romanische und später gotisierte Kirche mit sehr sehenswertem Hauptaltar.
Zum Kloster gehört auch ein super schöner Kräutergarten mit einer ausführlichen Beschriftung der einzelnen Heilpflanzen.
Eintrittspreise und Öffnungszeiten
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November und Dezember
Dienstag bis Samstag 10 - 15 Uhr
(Feiertags geschlossen)
Vorsaison:
Palmsonntag bis 30. April
Dienstag bis Samstag 10 - 15 Uhr
(Feiertags geschlossen)
Hauptsaison:
1. Mai bis 31.Oktober
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen: 10–17 Uhr
Erwachsene € 9,–
mit Ermäßigungskarte € 6,50
Ermäßigungen für Senioren, Kinder und Familien Senioren € 6,–
Kinder € 3,–
Familien (2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder bis 15 Jahre) € 14,–
Fazit
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Ich persönlich fand den Stift Geras wirklich sehr sehenswert. Nett war schon alleine der Gang vorbei am Teich auf das Kloster zu und durch den Park mit einem kleinen Springbrunnen.
Tickets gibt es dann im Klosterladen. Wir konnten hier mal wieder einmal unsere Niederösterreich-Card einsetzen und bekamen den Eintrittscoin kostenlos. Wir gingen dann durch die Schranke ein paar Stufen nach oben. Witzig war, dass man hier die längste Holzkette der Welt sehen darf, die einen entlang der Treppe nach oben führt.
Man kommt dann in ein kleines Museum mit dem Stiftsschatz, einigen Gemälden und derzeit einer Ausstellung über Heilkräuter. Das ist ganz nett, da man hier zum Beispiel auch verschiedene Kräuter erschnuppern und sein Wissen testen kann.
Besonders eindrucksvoll ist natürlich der große Marmorsaal, in dem auch Konzerte stattfinden.
Wir haben im Stift Geras gut 2 Stunden verbracht und anschließend noch im schönen Heilkräutergarten eine Pause gemacht. Im Vergleich zu Melk oder Heiligenkreuz ist Geras natürlich relativ klein, aber dennoch wirklich schön, es gibt einen schönen Klosterladen und ein kleines Cafe. Sehr geeignet für einen schönen Sonntagsausflug...
In diesem Sinne
Eure Anke
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Donnerstag, 20. November 2014
Eine Zugfahrt, die ist lustig...
Hallo Leute!
Heute darf ich euch mal wieder einen kleinen Ausflug vorstellen, den man von Wien aus machen kann...
Reblausexpress
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Start
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Der Reblausexpress fährt vom Bahnhof Retz in Niederösterreich über das Anglerparadies Hessendorf und Geras bis nach Drosendorf und zurück.
Tickets
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Tickets gibt es direkt im Zug beim Schaffner.
Die einzelne Fahrt kostet für die gesamte Strecke für Erwachsene 14€ und für Kinder 7€.
Die Tageskarte kostet für Erwachsene 19€, für Kinder 9,50€.
Fahrplan
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Der Zug startet in Retz um 09:30, 13:20 und 16:20. Die Rückfahrt startet in Drosendorf um 11:50, 14:50 und 17:50. Pro Strecke braucht der Zug 1 Stunde und 35 min und hat zahlreiche Haltestellen.
Saison ist vom 1. Mai bis zum 26. Oktober. Die Züge verkehren jeweils Samstags, Sonntags & Feiertags.
Von Drosendorf gibt es verschiedene Anschlussmöglichkeiten, etwa nach Znjomo.
Fahrt
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Die Fahrt erfolgt im alten Dieselzug der ÖBB. Hier gibt es noch die netten Übergänge von Waggon zu Waggon gehen kann. Neben den normalen Waggons gibt es auch einen Heurigen Waggon, wo man Kleinigkeiten zu Essen und natürlich auch Wein bekommt.
Die Strecke, die von der ÖBB an sich nicht mehr betrieben wird, führt um Retz erstmal durch die Weinberge und anschließend vorbei an mehreren Sehenswürdigkeiten - etwa dem Anglerparadies Hessendorf, wo mehrere große Teiche angelegt sind. Hier konnten wir mehrere Kaninchen beobachten und natürlich viele Angler, die hier ihren Sonntag verbrachten.
Außerdem kommt man an Geras vorbei, wo eine große Klosteranlage steht. Die haben wir uns dann auch angeschaut - Bericht folgt später. In Drosendorf gibt es noch ein Schloss.
Auf dem Weg dorthin kommt man durch endlose Felder und Wälder. Wir konnten an einer Stelle auch mehrere Rehe beobachten.
Fazit
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Die Fahrt auf der stillgelegten Strecke von Retz nach Drosendorf ist wirklich nett, gerade weil man hier durch die tolle Natur des Wein- und Waldviertels kommt. Sich einfach mal gemütlich durch die Landschaft schippern lassen, das ist schon nett. Allerdings muss man ehrlicherweise sagen, dass 19€ für die Tageskarte schon recht teuer ist. Wir hatten ja die Niederösterreichkarte, mit der man eine Fahrt gratis bekommt.
Ich kann mir allerdings vorstellen, dass die Erhaltung der Strecke wirklich teuer ist. Einige derartige Strecken, wie der Leiser Berge Express, sind schon in Gefahr, weil sie sich nicht mehr tragen. Und das wäre schon echt schade. Die Strecke Retz-Drosendorf jedoch scheint sich noch ganz gut zu halten, da der Heurigenwaggon erst zur Saison 2014 neu dazugenommen wurde.
Die Fahrt ist sicher was cooles für Kinder und für große und kleine Eisenbahnfans. Aber auch für Wanderfans kann man von den einzelnen Haltestellen aus optimal größere und kleine Wandertouren starten oder das tolle Stift in Geras besichtigen. Eine schöne, aber auch teure Sache.
In diesem Sinne
Eure Anke
Mittwoch, 29. Oktober 2014
[Rezension] Fleischlos in Austria
Hallo Leute!
Mein Mann und ich ernähren uns zwar nicht ausschließlich vegetarisch, essen aber verhältnismäßig wenig bis gar kein Fleisch. Das Thema kommt ja immer mehr in Mode. Im Holzbaum-Verlag ist daher ein ganz interessanter Lokalführer erschienen...
Vegetarischer Lokalführer Österreich
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Daten
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Herausgeber: Clemens Ettenauer
Verlag: Holzbaum
ISBN: 978-3-902980-07-6
Preis: 10€
Inhalt
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In diesem sehr kompakten Büchlein werden alle Lokale vorgestellt, die in Österreich weder Fisch noch Fleisch servieren - also vollkommen vegetarisch sind. Jedem Lokal wird dabei eine ganze Seite gewidmet. Die Lokale sind dabei nach Bundesländern geordnet.
Naturgemäß sind die meisten Lokale in Wien. Aber auch in jedem anderen Bundesland gibt es zahlreiche Vegetarierlokale.
Zunächst werden dabei die wichtigen Daten - Adresse, Internetauftritt, Öffnungszeiten, Telefonnummer vorgestellt. Dann kommen die Bewertungskriterien "Ambiente", "Speiß und Trank", "Service" und "Preise", in denen die Lokale jeweils bis zu 10 Sterne bzw. 1-3 € Zeichen erreichen.
Im Anschluss folgt dann noch eine kleine Bewertung mit Worten - eine Beschreibung der Lage, des Ambiente, des Service und natürlich auch des Essens.
Fazit
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Für den Wiener mit leichtem Hang zum fleischlosen Essen - wie gesagt, ich würde mich selbst nicht als Vegetarier bezeichnen - ist dieses kleine Büchlein eine wahre Fundgrube. Auch für Ausflüge in Restösterreich findet man immer wieder nette Lokale, bekannt wie unbekannt.
Besonders schön finde ich, dass man in diesem Buch die Vergleiche zwischen den Lokalen genauso wenig scheut, wie die Kritik. Manch ein Lokal, gleich das erste beispielsweise, kommt bei der Kritik gar nicht gut weg.
Für den Wiener - weit über 70 Lokale - ist das Buch super. Ein weniger schönes Präsent ist es jedoch für den Kärntner mit gerade einmal 2 gelisteten Lokalen.
Wir werden uns in Wien noch ordentlich durchtesten. Ich kann aber auf jeden Fall sagen, dass ich mit den Lokalen, die wir schon getestet haben, bevor wir den Führer hatten, mit der Bewertung 100% übereinstimme und ich bin gespannt, was wir noch tolles finden...
In diesem Sinne
Eure Anke
Besonders schön finde ich, dass man in diesem Buch die Vergleiche zwischen den Lokalen genauso wenig scheut, wie die Kritik. Manch ein Lokal, gleich das erste beispielsweise, kommt bei der Kritik gar nicht gut weg.
Für den Wiener - weit über 70 Lokale - ist das Buch super. Ein weniger schönes Präsent ist es jedoch für den Kärntner mit gerade einmal 2 gelisteten Lokalen.
Wir werden uns in Wien noch ordentlich durchtesten. Ich kann aber auf jeden Fall sagen, dass ich mit den Lokalen, die wir schon getestet haben, bevor wir den Führer hatten, mit der Bewertung 100% übereinstimme und ich bin gespannt, was wir noch tolles finden...
In diesem Sinne
Eure Anke
Dienstag, 12. August 2014
[Rezension] Wandern in der Wachau
Hallo Leute!
Nachdem wir dieses Jahr schon einige Touren des Welterbesteigs Wachau gemacht haben, haben wir uns noch einen zweiten Wachauwanderführer zugelegt, den ich euch heute ans Herz legen möchte...
Wachau
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Daten
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Autoren: Franz und Rudolf Hauleitner
Verlag: Rother
ISBN: 978-3-7633-4050-7
Preis: 14,90€ (D) 15,40€ (A)
Inhalt
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Der Führer führt in insgesamt 55 Touren in die verschiedensten Bereiche. Der Fokus liegt dabei natürlich auf der Wachau zwischen Krems und Melk, aber es gibt weitere Touren Donauaufwärts bis Ypps und Neustadt. Ein paar Touren liegen auch etwas abseits der Donau im Dunkelsteiner Wald.
Enthalten sind insgesamt 5 Touren der schwierigsten Kategorie, bei denen man sich auch schonmal anseilen muss. 11 Touren entstammen der mittleren Kategorie, die schon etwas anspruchsvoller sind und für die man die Kondition schon recht gut im Griff haben muss. Der große Rest sind allerdings leichte Touren, die auch für Anfänger geeignet sind.
Die einzelnen Touren sind auf 4-6 Seiten vorgestellt, wobei auf besondere Schwierigkeiten natürlich genauso hingewiesen wird, auf Markierungen und auch auf Parkplätze und zum Teil auch auf öffentliche Verkehrsmittel und Einkehrmöglichkeiten. Die Route wird als Höhenprofil gezeigt, auf einer Karte und sie wird ausführlich beschrieben. Außerdem kann man sich noch die GPS Daten der Orientierungspunkte aufs Smartphone laden und mit diversen Apps abrufen, was man zusätzlich zur Orientierung nutzen kann.
Fazit
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Ich bin zugegeben ein echter Fan der Rother Wanderbücher. Nicht nur dass sie im Hosentaschenformat gedruckt sind und daher unterwegs absolut unproblematisch zu handhaben sind. Sie liefern noch dazu absolut traumhafte Wanderrouten für alle Bedürfnisse. OK, wir sind zwar immernoch bei der "Leicht" Stufe hängengeblieben, haben aber mit diesen Büchern das Wiener Umland schon kennengelernt. Das einzige, was ich bei allen Büchern dieser Rother Reihe zu bemängeln habe, ist dass immer nur eine Zeit für die Tour angegeben wird. Das ist eine sehr subjektive Angabe. Kilometer wären mir lieber, aber das ist sicher Geschmackssache. Ich finde es eben immer etwas deprimierend, wenn ich eine Stunde mehr brauche als der Autor.
Wir haben bisher 6 Routen ausprobiert. Von Wien aus ist man ja recht schnell in der Wachau (nach Krems sind es gut 80 km) und wir sind eben echte Fans der traumhaft schönen Gegend. Die Routen haben uns alle gefallen und sie entsprachen unseren Vorstellungen. Es gibt traumhafte Routen durch die Weinberge, zu Ruinen aber auch durch den dunklen Wald oder entlang der Donau.
Ich bin absolut zufrieden und kann diesen Wanderführer uneingeschränkt empfehlen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Nachdem wir dieses Jahr schon einige Touren des Welterbesteigs Wachau gemacht haben, haben wir uns noch einen zweiten Wachauwanderführer zugelegt, den ich euch heute ans Herz legen möchte...
Wachau
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Daten
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Autoren: Franz und Rudolf Hauleitner
Verlag: Rother
ISBN: 978-3-7633-4050-7
Preis: 14,90€ (D) 15,40€ (A)
Inhalt
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Der Führer führt in insgesamt 55 Touren in die verschiedensten Bereiche. Der Fokus liegt dabei natürlich auf der Wachau zwischen Krems und Melk, aber es gibt weitere Touren Donauaufwärts bis Ypps und Neustadt. Ein paar Touren liegen auch etwas abseits der Donau im Dunkelsteiner Wald.
Enthalten sind insgesamt 5 Touren der schwierigsten Kategorie, bei denen man sich auch schonmal anseilen muss. 11 Touren entstammen der mittleren Kategorie, die schon etwas anspruchsvoller sind und für die man die Kondition schon recht gut im Griff haben muss. Der große Rest sind allerdings leichte Touren, die auch für Anfänger geeignet sind.
Die einzelnen Touren sind auf 4-6 Seiten vorgestellt, wobei auf besondere Schwierigkeiten natürlich genauso hingewiesen wird, auf Markierungen und auch auf Parkplätze und zum Teil auch auf öffentliche Verkehrsmittel und Einkehrmöglichkeiten. Die Route wird als Höhenprofil gezeigt, auf einer Karte und sie wird ausführlich beschrieben. Außerdem kann man sich noch die GPS Daten der Orientierungspunkte aufs Smartphone laden und mit diversen Apps abrufen, was man zusätzlich zur Orientierung nutzen kann.
Fazit
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Ich bin zugegeben ein echter Fan der Rother Wanderbücher. Nicht nur dass sie im Hosentaschenformat gedruckt sind und daher unterwegs absolut unproblematisch zu handhaben sind. Sie liefern noch dazu absolut traumhafte Wanderrouten für alle Bedürfnisse. OK, wir sind zwar immernoch bei der "Leicht" Stufe hängengeblieben, haben aber mit diesen Büchern das Wiener Umland schon kennengelernt. Das einzige, was ich bei allen Büchern dieser Rother Reihe zu bemängeln habe, ist dass immer nur eine Zeit für die Tour angegeben wird. Das ist eine sehr subjektive Angabe. Kilometer wären mir lieber, aber das ist sicher Geschmackssache. Ich finde es eben immer etwas deprimierend, wenn ich eine Stunde mehr brauche als der Autor.
Wir haben bisher 6 Routen ausprobiert. Von Wien aus ist man ja recht schnell in der Wachau (nach Krems sind es gut 80 km) und wir sind eben echte Fans der traumhaft schönen Gegend. Die Routen haben uns alle gefallen und sie entsprachen unseren Vorstellungen. Es gibt traumhafte Routen durch die Weinberge, zu Ruinen aber auch durch den dunklen Wald oder entlang der Donau.
Ich bin absolut zufrieden und kann diesen Wanderführer uneingeschränkt empfehlen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Dienstag, 29. Juli 2014
[Ausflugstipps] Tu felix Austria (7)
Hallo Leute!
Am vergangenen Wochenende war ich mal wieder unterwegs und habe dabei wieder eine neue Seite von Österreich kennengelernt. Diesmal ging es mit der Wachaubahn durch die Wachau...
Wachaubahn
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Abfahrt
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Die Wachaubahn fährt vom Hauptbahnhof in Krems vorbei an Dürnstein und Spitz bis nach Emmersdorf an der Donau und passiert dabei einmal die Wachau.
Fahrplan
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Von 12. April bis 26. Oktober fährt die Bahn an allen Samstagen, Sonntagen und Feiertagen. Es gibt nur einen Zug, der auf der eingleisigen Strecke jeweils um 10 Uhr, 13 Uhr und 16 Uhr ab Krems startet. Die Rückfahrt ab Emmersdorf ist jeweils um 11:40 Uhr, 14:40 Uhr und 17:40 Uhr. Die Fahrt dauert 1h 10 min.
Fahrkarten
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Die Fahrkarten gibt es jeweils im Zug.
Erwachsene zahlen für die ganze Strecke 16€ (Tageskarte 22€), von Krems bis Spitz kostet 11€ (16€ Tageskarte). Eine Teilstrecke (z.B. Krems bis Dürnstein) kostet 6€ (10€). Kinder zahlen jeweils die Hälfte.
Mit der NÖ-Karte gibt es mal wieder eine Gratis-Fahrt.
Fahrt
^^^^^^^^^^
Unsere Fahrt startete in Krems. Da wir mit der NÖ-Card eh eine Gratistageskarte hatten, fuhren wir zunächst bis Emmersdorf, auf dem Rückweg machten wir dann in Spitz halt.
Die Fahrt erfolgt in einem Dieselzug, der schätzungsweise aus den frühen 70er Jahren stammt. Fahrradmitnahme ist bedingt möglich.
Die Fahrt geht zunächst vorbei an der JVA Krems Stein und dann weiter nach Dürnstein. Auf der Strecke hat man einen netten Ausblick auf das Kloster Göttweig in der Ferne. An Dürnstein selbst (also an der Altstadt) fährt der Zug vorbei, die berühmte Kirche ist allerdings mit einem kurzen Fussmarsch zu erreichen. Einen kurzen Blick auf die Ruine, auf der Richard Löwenherz gefangengehalten wurde, kann man allerdings erhaschen.
Dann geht es weiter in Richtung Spitz, wo der Bahnhalt tatsächlich mitten in der Stadt ist. Man kommt entlang der malerischen Weinlandschaft der Wachau, Weinberge rechts, die Donau und Marillenbäume links. Von Spitz geht es weiter vorbei an der Ruine Aggsbach bis nach Emmersdorf, wo der Zug dann rangiert wird.
Auf der Rückfahrt machten wir einen kleinen Halt in Spitz für einen Spaziergang entlang der Donau, um die Fahrt dann mit dem nächsten Zug nach Krems weiterzuführen.
Fazit
^^^^^^^^^^^^^^
Die Bahnfahrt durch die Wachau ist schon ganz nett, vor allem für Fotografen, da man hier wesentlich mehr Fotomöglichkeiten hat als auf der parallelen Straße, die etwas weiter unten liegt. Allerdings ist man mit dem Zug, der ja nur alle 3 Stunden fährt, selbst mit der Tageskarte nicht sonderlich flexibel. Wenn man sich nur Spitz und Dürnstein anschauen will, ist man schon den ganzen Tag unterwegs. Will man dann vielleicht noch einen Halt in St. Michael einlegen, muss man schon eine 2. Fahrt einlegen.
Als Tipp, wenn man die Wachau an einem Tag wirklich intensiv anschauen will, gibt es bei den Wachau-Info-Büros in Krems und Melk das "Autofrei in der Wachau" Ticket für 10€. Damit kann man die stündlich fahrenden Buslinien nutzen und ist wesentlich flexibler.
Der Nostalgiefaktor im Zug selbst ist jetzt auch nicht sooooo riesig. Wie gesagt, der unklimatisierte Dieselzug stammt aus den 70ern. Der ist zwar sehr sauber und vermutlich restauriert, aber bei Sonnenschein muss man schon die Fenster aufreißen, um überhaupt im Zug sitzen zu können.
Es ist eine nette Fahrt, man hat ein paar neue Perspektiven in der Wachau gefunden, ehrlicherweise muss ich aber sagen, es gibt günstigere Alternativen, mit denen man am Ende wesentlich flexibler ist. Die Schiffe teste ich auch noch aus, das wäre nämlich Alternative Nummer 3. Bericht folgt!
In diesem Sinne
Eure Anke
Am vergangenen Wochenende war ich mal wieder unterwegs und habe dabei wieder eine neue Seite von Österreich kennengelernt. Diesmal ging es mit der Wachaubahn durch die Wachau...
Wachaubahn
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Abfahrt
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Die Wachaubahn fährt vom Hauptbahnhof in Krems vorbei an Dürnstein und Spitz bis nach Emmersdorf an der Donau und passiert dabei einmal die Wachau.
Fahrplan
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Von 12. April bis 26. Oktober fährt die Bahn an allen Samstagen, Sonntagen und Feiertagen. Es gibt nur einen Zug, der auf der eingleisigen Strecke jeweils um 10 Uhr, 13 Uhr und 16 Uhr ab Krems startet. Die Rückfahrt ab Emmersdorf ist jeweils um 11:40 Uhr, 14:40 Uhr und 17:40 Uhr. Die Fahrt dauert 1h 10 min.
Fahrkarten
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Die Fahrkarten gibt es jeweils im Zug.
Erwachsene zahlen für die ganze Strecke 16€ (Tageskarte 22€), von Krems bis Spitz kostet 11€ (16€ Tageskarte). Eine Teilstrecke (z.B. Krems bis Dürnstein) kostet 6€ (10€). Kinder zahlen jeweils die Hälfte.
Mit der NÖ-Karte gibt es mal wieder eine Gratis-Fahrt.
Fahrt
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Unsere Fahrt startete in Krems. Da wir mit der NÖ-Card eh eine Gratistageskarte hatten, fuhren wir zunächst bis Emmersdorf, auf dem Rückweg machten wir dann in Spitz halt.
Die Fahrt erfolgt in einem Dieselzug, der schätzungsweise aus den frühen 70er Jahren stammt. Fahrradmitnahme ist bedingt möglich.
Die Fahrt geht zunächst vorbei an der JVA Krems Stein und dann weiter nach Dürnstein. Auf der Strecke hat man einen netten Ausblick auf das Kloster Göttweig in der Ferne. An Dürnstein selbst (also an der Altstadt) fährt der Zug vorbei, die berühmte Kirche ist allerdings mit einem kurzen Fussmarsch zu erreichen. Einen kurzen Blick auf die Ruine, auf der Richard Löwenherz gefangengehalten wurde, kann man allerdings erhaschen.
Dann geht es weiter in Richtung Spitz, wo der Bahnhalt tatsächlich mitten in der Stadt ist. Man kommt entlang der malerischen Weinlandschaft der Wachau, Weinberge rechts, die Donau und Marillenbäume links. Von Spitz geht es weiter vorbei an der Ruine Aggsbach bis nach Emmersdorf, wo der Zug dann rangiert wird.
Auf der Rückfahrt machten wir einen kleinen Halt in Spitz für einen Spaziergang entlang der Donau, um die Fahrt dann mit dem nächsten Zug nach Krems weiterzuführen.
Fazit
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Die Bahnfahrt durch die Wachau ist schon ganz nett, vor allem für Fotografen, da man hier wesentlich mehr Fotomöglichkeiten hat als auf der parallelen Straße, die etwas weiter unten liegt. Allerdings ist man mit dem Zug, der ja nur alle 3 Stunden fährt, selbst mit der Tageskarte nicht sonderlich flexibel. Wenn man sich nur Spitz und Dürnstein anschauen will, ist man schon den ganzen Tag unterwegs. Will man dann vielleicht noch einen Halt in St. Michael einlegen, muss man schon eine 2. Fahrt einlegen.
Als Tipp, wenn man die Wachau an einem Tag wirklich intensiv anschauen will, gibt es bei den Wachau-Info-Büros in Krems und Melk das "Autofrei in der Wachau" Ticket für 10€. Damit kann man die stündlich fahrenden Buslinien nutzen und ist wesentlich flexibler.
Der Nostalgiefaktor im Zug selbst ist jetzt auch nicht sooooo riesig. Wie gesagt, der unklimatisierte Dieselzug stammt aus den 70ern. Der ist zwar sehr sauber und vermutlich restauriert, aber bei Sonnenschein muss man schon die Fenster aufreißen, um überhaupt im Zug sitzen zu können.
Es ist eine nette Fahrt, man hat ein paar neue Perspektiven in der Wachau gefunden, ehrlicherweise muss ich aber sagen, es gibt günstigere Alternativen, mit denen man am Ende wesentlich flexibler ist. Die Schiffe teste ich auch noch aus, das wäre nämlich Alternative Nummer 3. Bericht folgt!
In diesem Sinne
Eure Anke
Mittwoch, 9. Juli 2014
Anke in der Wachau (2): Das schönste Kloster
Hallo Leute!
Am Wochenende hatte ich das große Glück, die schöne Wachau zu besuchen. Eines der schönsten - mit Sicherheit aber das bekannteste Kloster in der Wachau ist der Stift Melk...
Benediktinerstift Melk an der Donau
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Lage
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Melk liegt am Eingang zur Wachau, direkt an der Donau. Kommt man mit dem Zug (ab St. Pölten) dort an, ist der Benediktinerstift nicht zu übersehen, nehmen ihre gigantischen gelben Mauern doch die komplette Bergkuppe über der kleinen Stadt Melk ein. Zu Fuss geht man über den Rathausplatz und dann die Stufen nach oben (gut ausgeschildert).
Mit dem Auto kommt man die gut ausgeschilderte Straße nach oben und landet direkt auf dem großen Parkplatz. Touristisch gut erschlossen sind auch zahlreiche Parkplätze vorhanden.
Geschichte
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Der Stift Melk kann in diesem Jahr (2014) auf eine exakt 2000-jährige Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1014 wurde hier der heilige Koloman zu Grabe getragen. Schon zu dieser Zeit war Melk das erste Zentrum der Babenberger, die die Mark Ostarrichi regierten. Mit der Erweiterung Richtung Osten verlor es dann doch ein bisschen an Bedeutung - so dass Leopold entschied, auf dem Berg ein Kloster zu erbauen, in das 1089 die ersten Benediktinermönche einzogen.
Seine heutige Form erhielt das Kloster als Neubau im 18. Jahrhundert.
Eintrittspreise und Öffnungszeiten
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Mit der Niederösterreichcard kamen wir (mal wieder, also echte Empfehlung) kostenlos in den Stift. Normalerweise zahlt man als Erwachsener 10€ für die Besichtigung. Mit Führung beträgt der Eintritt 12€.
Der Stift ist in der Sommersaison (Mai-September) von 9 bis 17.30 Uhr und im März, April und Oktober von 9 bis 16.30 Uhr geöffnet. Den Rest der Zeit ist die Besichtigung nur mit Führungen (täglich um 11.00 und 14.00 Uhr (in Deutsch und Englisch)) möglich.
Unser Besuch
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Wir kamen gleich um 9 Uhr, Sonntags. Das hatte den großen Vorteil, dass wir etwas vor den Busgruppen kamen. Gerade die ganzen Donaukreuzfahrtschiffe kommen auf jedenfall nach Melk, als wir um 12 Uhr wieder gingen, war der ganze Parkplatz voll mit Reisebussen.
Man kommt an der Ostbastei vorbei - in der Sonderausstellungen sind - und kommt durch das Portal in den ersten Hof, dann weiter bis in den 2. Hof, direkt vor die Rückseite der Kirche. Neben der Kirche findet man den Eingang zum Museum. Über die Kaiserstiege steigt man in den ersten Stock. Wie genau das Kinderwagen und Rollstuhlfahrer machen, weiß ich nicht, da ich aber Leute gesehen habe, gehe ich davon aus, dass es Möglichkeiten gibt.
Oben geht man dann rechts direkt in das sehr modern ausgestattete Stiftsmuseum. Dieses befindet sich im Kaisertrakt des Stifts, der alleine der Kaiserlichen Familie vorbehalten war. Man schaut zunächst entlang des Kaisergangs, einem gut 200 m langen Gang, in dem unter anderem Bilder von Maria Theresia und anderen österreichischen Herrschern aufgehängt sind.
Im Museum selbst gibt es eine reiche Illustration der Geschichte des Klosters und des Benediktinerordens. Unter den Ausstellungsstücken sind dabei unter anderem ein original josephinischer Klappsarg und der berühmte Breu-Altar. Mich hat dabei vor allem ein großes Modell des Klosters, das sich konstant dreht. So kann man jeden Teil der Klosteranlage sehen.
Über einen barocken Festsaal kommt man dann auf eine große Terrasse, die sich direkt vor dem Hauptportal der Kirche findet und einen schönen Blick auf die Donau bietet. Von dort aus geht es dann zunächst in die Stiftsbibliothek (leider Fotoverbot) und dann die Treppen runter in die traumhafte barocke Stiftskirche.
Auch im Ticket enthalten ist der Besuch der Sonderausstellung, die von teils Schülern gestaltet wurde. Hier kommt man auf eine Aussichtsterrasse und weiter in den Stiftspark, der etwas größer ist, als er zunächst erscheint. Hier gibt es allerhand an Kunst (auch modernerer Art) zu entdecken.
Fazit
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Wenn man sich überlegt, dass man hier für seine 10€ wirklich viel zu sehen bekommt, lohnt sich ein Besuch in Melk auf alle Fälle. Alleine die Größe des barocken Klosters ist absolut beeindruckend. Schon wenn man aus dem Zug steigt und die riesige Klosterfassade sieht, ist man absolut begeistert. Auch die beiden ruhigen, schattigen Höfe sind absolut genial. Mir hat der Park, der recht ruhig ist, besonders gefallen. Vor allem ist der Park vorne Barock, weiter hinten findet man dann aber auch ruhige und schattige Orte.
Das Museum ist sehr modern und wirklich schön eingerichtet. Auch wenn hier nicht unbedingt der Stiftsschatz im Mittelpunkt steht, sondern viel mehr die Geschichte, sind alleine die Räume klasse. Witzig sind immer wieder kleine Soundeffekte mit "Höre" und die Ausschnitte aus dem Leben des Heiligen Benedikt.
Genial ist für mich der Ausblick von der Terrasse und die darauf folgende Stiftsbibliothek. Ich mag solche alten Bibliotheken ja wirklich sehr gerne. Die Stiftsbibliothek Melk hat irgendwie etwas von einer Miniatur der Nationalbibliothek in Wien.
Die Stiftskirche konnten wir leider nicht intensiv besichtigen, da Messe war.
Die gesamte Anlage wirkt sehr gepflegt, die Toiletten sind sehr sauber, alles ist auf die Abfertigung großer Menschenmengen abgestimmt, wirklich perfekt.
Wir waren absolut begeistert. Stift Melk ist ganz klar einen Sonntagsausflug wert.
In diesem Sinne
Eure Anke
Am Wochenende hatte ich das große Glück, die schöne Wachau zu besuchen. Eines der schönsten - mit Sicherheit aber das bekannteste Kloster in der Wachau ist der Stift Melk...
Benediktinerstift Melk an der Donau
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Lage
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Melk liegt am Eingang zur Wachau, direkt an der Donau. Kommt man mit dem Zug (ab St. Pölten) dort an, ist der Benediktinerstift nicht zu übersehen, nehmen ihre gigantischen gelben Mauern doch die komplette Bergkuppe über der kleinen Stadt Melk ein. Zu Fuss geht man über den Rathausplatz und dann die Stufen nach oben (gut ausgeschildert).
Mit dem Auto kommt man die gut ausgeschilderte Straße nach oben und landet direkt auf dem großen Parkplatz. Touristisch gut erschlossen sind auch zahlreiche Parkplätze vorhanden.
Geschichte
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Der Stift Melk kann in diesem Jahr (2014) auf eine exakt 2000-jährige Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1014 wurde hier der heilige Koloman zu Grabe getragen. Schon zu dieser Zeit war Melk das erste Zentrum der Babenberger, die die Mark Ostarrichi regierten. Mit der Erweiterung Richtung Osten verlor es dann doch ein bisschen an Bedeutung - so dass Leopold entschied, auf dem Berg ein Kloster zu erbauen, in das 1089 die ersten Benediktinermönche einzogen.
Seine heutige Form erhielt das Kloster als Neubau im 18. Jahrhundert.
Eintrittspreise und Öffnungszeiten
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Mit der Niederösterreichcard kamen wir (mal wieder, also echte Empfehlung) kostenlos in den Stift. Normalerweise zahlt man als Erwachsener 10€ für die Besichtigung. Mit Führung beträgt der Eintritt 12€.
Der Stift ist in der Sommersaison (Mai-September) von 9 bis 17.30 Uhr und im März, April und Oktober von 9 bis 16.30 Uhr geöffnet. Den Rest der Zeit ist die Besichtigung nur mit Führungen (täglich um 11.00 und 14.00 Uhr (in Deutsch und Englisch)) möglich.
Unser Besuch
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Wir kamen gleich um 9 Uhr, Sonntags. Das hatte den großen Vorteil, dass wir etwas vor den Busgruppen kamen. Gerade die ganzen Donaukreuzfahrtschiffe kommen auf jedenfall nach Melk, als wir um 12 Uhr wieder gingen, war der ganze Parkplatz voll mit Reisebussen.
Man kommt an der Ostbastei vorbei - in der Sonderausstellungen sind - und kommt durch das Portal in den ersten Hof, dann weiter bis in den 2. Hof, direkt vor die Rückseite der Kirche. Neben der Kirche findet man den Eingang zum Museum. Über die Kaiserstiege steigt man in den ersten Stock. Wie genau das Kinderwagen und Rollstuhlfahrer machen, weiß ich nicht, da ich aber Leute gesehen habe, gehe ich davon aus, dass es Möglichkeiten gibt.
Oben geht man dann rechts direkt in das sehr modern ausgestattete Stiftsmuseum. Dieses befindet sich im Kaisertrakt des Stifts, der alleine der Kaiserlichen Familie vorbehalten war. Man schaut zunächst entlang des Kaisergangs, einem gut 200 m langen Gang, in dem unter anderem Bilder von Maria Theresia und anderen österreichischen Herrschern aufgehängt sind.
Im Museum selbst gibt es eine reiche Illustration der Geschichte des Klosters und des Benediktinerordens. Unter den Ausstellungsstücken sind dabei unter anderem ein original josephinischer Klappsarg und der berühmte Breu-Altar. Mich hat dabei vor allem ein großes Modell des Klosters, das sich konstant dreht. So kann man jeden Teil der Klosteranlage sehen.
Über einen barocken Festsaal kommt man dann auf eine große Terrasse, die sich direkt vor dem Hauptportal der Kirche findet und einen schönen Blick auf die Donau bietet. Von dort aus geht es dann zunächst in die Stiftsbibliothek (leider Fotoverbot) und dann die Treppen runter in die traumhafte barocke Stiftskirche.
Auch im Ticket enthalten ist der Besuch der Sonderausstellung, die von teils Schülern gestaltet wurde. Hier kommt man auf eine Aussichtsterrasse und weiter in den Stiftspark, der etwas größer ist, als er zunächst erscheint. Hier gibt es allerhand an Kunst (auch modernerer Art) zu entdecken.
Fazit
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Wenn man sich überlegt, dass man hier für seine 10€ wirklich viel zu sehen bekommt, lohnt sich ein Besuch in Melk auf alle Fälle. Alleine die Größe des barocken Klosters ist absolut beeindruckend. Schon wenn man aus dem Zug steigt und die riesige Klosterfassade sieht, ist man absolut begeistert. Auch die beiden ruhigen, schattigen Höfe sind absolut genial. Mir hat der Park, der recht ruhig ist, besonders gefallen. Vor allem ist der Park vorne Barock, weiter hinten findet man dann aber auch ruhige und schattige Orte.
Das Museum ist sehr modern und wirklich schön eingerichtet. Auch wenn hier nicht unbedingt der Stiftsschatz im Mittelpunkt steht, sondern viel mehr die Geschichte, sind alleine die Räume klasse. Witzig sind immer wieder kleine Soundeffekte mit "Höre" und die Ausschnitte aus dem Leben des Heiligen Benedikt.
Genial ist für mich der Ausblick von der Terrasse und die darauf folgende Stiftsbibliothek. Ich mag solche alten Bibliotheken ja wirklich sehr gerne. Die Stiftsbibliothek Melk hat irgendwie etwas von einer Miniatur der Nationalbibliothek in Wien.
Die Stiftskirche konnten wir leider nicht intensiv besichtigen, da Messe war.
Die gesamte Anlage wirkt sehr gepflegt, die Toiletten sind sehr sauber, alles ist auf die Abfertigung großer Menschenmengen abgestimmt, wirklich perfekt.
Wir waren absolut begeistert. Stift Melk ist ganz klar einen Sonntagsausflug wert.
In diesem Sinne
Eure Anke
Montag, 7. Juli 2014
Anke in der Wachau (1): Donaudampfschifffahrtskapitänsgehilfin
Hallo Leute!
Am Wochenende war ja schönes Wetter. Und wenn schönes Wetter ist, besteht bei uns ja immer besonders große Ausflugsgefahr. Ein absoluter Top-Ausflug von Wien aus ist natürlich die etwa 100 km entfernte Wachau. So machten wir uns auf den Weg und ließen uns mal überraschen...
Schifffahrtsmuseum Spitz
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Lage
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Das Museum liegt im Spitzer Tal, etwa 800 m von der Donau entfernt nahe der Ruine Hinterhaus. Mit dem Auto kommt man bis vor die Türe (ab Donauufer gut ausgeschildert). Mit dem Bus nimmt man die WL1, die zwischen Krems und Melk fährt und steigt bei der Station Spitz Hinterhaus aus. Von dort folgt man einem kleinen Wanderweg (ca. 10 Minuten), der bestens mit gelben Schildern ausgezeichnet ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise
^^^^^^^^^^^
12. April - 31.Oktober 2014täglich von 10:00 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr
Sonn- und Feiertage 10:00 - 16:00 Uhr durchgehend
Kein Schließtag
1x freier Eintritt mit der Niederösterreichcard
Ausstellung
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Das Museum befindet sich seit 1970 im barocken Erlahof in Spitz an der Donau. Es widmet sich der Geschichte der Donauschifffahrt von den Römern hauptsächlich bis in die Zeit der Dampfschifffahrt. So wird etwa die Originalausstattung eines Pferdegespanns gezeigt, das die Schiffe stromaufwärts ziehen musste. In Miniaturen wird auch gezeigt, wie die bis zu 60 Pferde ganze Schiffszüge auf dem Treppelweg ziehen mussten, um stromaufwärts zu gelangen.
Oben sind auch noch Spuren der barocken Geschichte des Hauses zu sehen. Absolutes Highlight ist hier eine alte Schiffsorgel. Auch gibt es hier zahlreiche historische Schiffsmodelle, etwa das Kriegsschiff Maria Theresias oder die Schiffe, die genutzt wurden, um den Unterlauf der Donau zu erkunden.
Im Außenbereich ist außerdem die historische Rollfähre Spitz zu sehen.
Die Ausstellung ist partiell auch multimedial gestaltet, mit einem Kinosaal, in dem Filme zu Zitaten über die Donau in der Wachau zu sehen sind. Oder man schaut durch kleine Bullaugen. Auch die Schiffsorgel spielt per Tastendruck.
Fazit
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Für mich ist dieses Museum absolut sehenswert, gerade weil es die Mühen der frühen Donauschifffahrt so wunderbar illustriert. Mich hat vor allem die Miniatur des Pferdegespanns fasziniert. Gerade wenn man sich überlegt, dass die Gespanne teils vom heutigen Rumänien aus bis Bayern gezogen werden mussten von solch einer riesigen Anzahl von Pferden, die Schiffe die Versorgung für die Tiere geladen haben musste, die Tiere bei jedem Nebenfluss erstmal mit kleinen Schiffen übergesetzt werden mussten, ist das schon ziemlich krass.
Das Schifffahrtsmuseum ist ein tolles, sehr lehrreiches kleines Museum in der Wachau, was man, wenn man ausreichend Zeit mitbringt, unbedingt anschauen sollte. Den kleinen Abstecher von der Uferstraße ist es absolut wert.
Von mit gibt es klare 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Am Wochenende war ja schönes Wetter. Und wenn schönes Wetter ist, besteht bei uns ja immer besonders große Ausflugsgefahr. Ein absoluter Top-Ausflug von Wien aus ist natürlich die etwa 100 km entfernte Wachau. So machten wir uns auf den Weg und ließen uns mal überraschen...
Schifffahrtsmuseum Spitz
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Lage
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Das Museum liegt im Spitzer Tal, etwa 800 m von der Donau entfernt nahe der Ruine Hinterhaus. Mit dem Auto kommt man bis vor die Türe (ab Donauufer gut ausgeschildert). Mit dem Bus nimmt man die WL1, die zwischen Krems und Melk fährt und steigt bei der Station Spitz Hinterhaus aus. Von dort folgt man einem kleinen Wanderweg (ca. 10 Minuten), der bestens mit gelben Schildern ausgezeichnet ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise
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12. April - 31.Oktober 2014täglich von 10:00 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr
Sonn- und Feiertage 10:00 - 16:00 Uhr durchgehend
Kein Schließtag
| Erwachsene | € 5,50 |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | € 4,50 |
| Senioren (mit Ausweis) | € 4,50 |
| Kinder | € 3,50 |
| Kindergruppen (ab 10 Pers.) | € 3,00 |
| Führungen neben Eintrittspreis pro Pers. | € 1,00 (mindestens jedoch € 15,–) |
1x freier Eintritt mit der Niederösterreichcard
Ausstellung
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Das Museum befindet sich seit 1970 im barocken Erlahof in Spitz an der Donau. Es widmet sich der Geschichte der Donauschifffahrt von den Römern hauptsächlich bis in die Zeit der Dampfschifffahrt. So wird etwa die Originalausstattung eines Pferdegespanns gezeigt, das die Schiffe stromaufwärts ziehen musste. In Miniaturen wird auch gezeigt, wie die bis zu 60 Pferde ganze Schiffszüge auf dem Treppelweg ziehen mussten, um stromaufwärts zu gelangen.
Oben sind auch noch Spuren der barocken Geschichte des Hauses zu sehen. Absolutes Highlight ist hier eine alte Schiffsorgel. Auch gibt es hier zahlreiche historische Schiffsmodelle, etwa das Kriegsschiff Maria Theresias oder die Schiffe, die genutzt wurden, um den Unterlauf der Donau zu erkunden.
Im Außenbereich ist außerdem die historische Rollfähre Spitz zu sehen.
Die Ausstellung ist partiell auch multimedial gestaltet, mit einem Kinosaal, in dem Filme zu Zitaten über die Donau in der Wachau zu sehen sind. Oder man schaut durch kleine Bullaugen. Auch die Schiffsorgel spielt per Tastendruck.
Fazit
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Für mich ist dieses Museum absolut sehenswert, gerade weil es die Mühen der frühen Donauschifffahrt so wunderbar illustriert. Mich hat vor allem die Miniatur des Pferdegespanns fasziniert. Gerade wenn man sich überlegt, dass die Gespanne teils vom heutigen Rumänien aus bis Bayern gezogen werden mussten von solch einer riesigen Anzahl von Pferden, die Schiffe die Versorgung für die Tiere geladen haben musste, die Tiere bei jedem Nebenfluss erstmal mit kleinen Schiffen übergesetzt werden mussten, ist das schon ziemlich krass.
Das Schifffahrtsmuseum ist ein tolles, sehr lehrreiches kleines Museum in der Wachau, was man, wenn man ausreichend Zeit mitbringt, unbedingt anschauen sollte. Den kleinen Abstecher von der Uferstraße ist es absolut wert.
Von mit gibt es klare 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Dienstag, 27. Mai 2014
Tu felix Austria (6)
Hallo Leute!
Am vergangenen Wochenende war ich mal wieder für euch im schönen Niederösterreich unterwegs... Mit der Semmeringbahn (Bericht folgt) ging es von Wien Meidling aus nach Semmering und von dort mit der Gondelbahn hinauf auf den Hirschenkogel. Dort bei der Bergstation findet man die Milleniumswarte, benannt ausnahmsweise mal nicht nach irgendeinem Habsburger, sondern nach dem aktuellen Kaiser von Niederösterreich, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.
Milleniumswarte
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Lage
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Die Milleniumswarte liegt direkt oberhalb der Bergstation der Gondelbahn und dem Liechtensteinhaus. Man fährt entweder mit der Gondelbahn hinauf oder man wandert an der Forststraße aus dem Tal hinauf aus Semmering (Dauer ca. 1 Stunde). Parkplätze sind bei der Gondelbahn ausreichend vorhanden.
Der Turm
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Der Turm ist aus Holz gebaut und erinnert mich ein wenig an solche Wassertürme aus den USA. Er steht auf 1350 m und ist 30,5 m hoch. Die Aussichtsplattform befindet sich auf 25 m Höhe und ist über 155 Holzstufen zu erreichen. Die Holzstufen sind breit und zwischendurch bietet sich immer schon ein traumhafter Ausblick. Geländer sind ausreichend vorhanden (einen Aufzug gibt es nicht).
Der Turm ist vollständig aus Lärchenholz gebaut. Er befindet sich dort seit dem Jahr 1999 und wirkt sehr gepflegt.
Ausblick
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Wenn man das richtige Wetter trifft, hat man von oben einen absolut genialen Ausblick. Oben stehen zwei Münzfernrohre. Man schaut auf der einen Seite bis hinein ins Wiener Becken, Wiener Neustadt ist sehr deutlich zu erkennen. Direkt unterhalb schaut man auf die Passhöhe des Semmeringpasses und den Skiort Semmering. Auch einige Viadukte der Semmeringbahn sind deutlich zu erkennen. In der Ferne meint man sogar, Wien zu erkennen.
Auf der anderen Seite schaut man auf die beiden "Hausberge" Rax und Schneeberg bis hin zu den Fischbacher Alpen.
Fazit
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Wenn man auf dem Gipfel des Hirschenkogels ist (übrigens direkt oberhalb der Weltcup-Ski-Piste), sollte man den Aufstieg auf die Milleniumswarte nicht verpassen. Der Eintritt ist gratis und man hat eben einen absolut traumhaften Rundumblick (natürlich nur bei schönem Wetter).
Man schaut bis ins Wiener Becken, man schaut auf den Schneeberg und auf die Weltcuppiste am Semmering, man sieht den Rax und Teile der Semmeringbahn (immerhin UNESCO Welterbe).
Bei manchen solcher Aussichtswarten lohnt sich der Aufstieg kaum, da man oben nicht mehr sieht als unten. Hier aber ist das anders. Man kommt über die Baumwipfel und hat somit einen wirklich traumhaften Rundumblick, den man auf keinen Fall verpassen darf.
In diesem Sinne
Eure Anke
Am vergangenen Wochenende war ich mal wieder für euch im schönen Niederösterreich unterwegs... Mit der Semmeringbahn (Bericht folgt) ging es von Wien Meidling aus nach Semmering und von dort mit der Gondelbahn hinauf auf den Hirschenkogel. Dort bei der Bergstation findet man die Milleniumswarte, benannt ausnahmsweise mal nicht nach irgendeinem Habsburger, sondern nach dem aktuellen Kaiser von Niederösterreich, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.
Milleniumswarte
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Lage
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Die Milleniumswarte liegt direkt oberhalb der Bergstation der Gondelbahn und dem Liechtensteinhaus. Man fährt entweder mit der Gondelbahn hinauf oder man wandert an der Forststraße aus dem Tal hinauf aus Semmering (Dauer ca. 1 Stunde). Parkplätze sind bei der Gondelbahn ausreichend vorhanden.
Der Turm
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Der Turm ist aus Holz gebaut und erinnert mich ein wenig an solche Wassertürme aus den USA. Er steht auf 1350 m und ist 30,5 m hoch. Die Aussichtsplattform befindet sich auf 25 m Höhe und ist über 155 Holzstufen zu erreichen. Die Holzstufen sind breit und zwischendurch bietet sich immer schon ein traumhafter Ausblick. Geländer sind ausreichend vorhanden (einen Aufzug gibt es nicht).
Der Turm ist vollständig aus Lärchenholz gebaut. Er befindet sich dort seit dem Jahr 1999 und wirkt sehr gepflegt.
Ausblick
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Wenn man das richtige Wetter trifft, hat man von oben einen absolut genialen Ausblick. Oben stehen zwei Münzfernrohre. Man schaut auf der einen Seite bis hinein ins Wiener Becken, Wiener Neustadt ist sehr deutlich zu erkennen. Direkt unterhalb schaut man auf die Passhöhe des Semmeringpasses und den Skiort Semmering. Auch einige Viadukte der Semmeringbahn sind deutlich zu erkennen. In der Ferne meint man sogar, Wien zu erkennen.
Auf der anderen Seite schaut man auf die beiden "Hausberge" Rax und Schneeberg bis hin zu den Fischbacher Alpen.
| Die Warte vom Sonnenwendstein aus gesehen |
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Wenn man auf dem Gipfel des Hirschenkogels ist (übrigens direkt oberhalb der Weltcup-Ski-Piste), sollte man den Aufstieg auf die Milleniumswarte nicht verpassen. Der Eintritt ist gratis und man hat eben einen absolut traumhaften Rundumblick (natürlich nur bei schönem Wetter).
Man schaut bis ins Wiener Becken, man schaut auf den Schneeberg und auf die Weltcuppiste am Semmering, man sieht den Rax und Teile der Semmeringbahn (immerhin UNESCO Welterbe).
Bei manchen solcher Aussichtswarten lohnt sich der Aufstieg kaum, da man oben nicht mehr sieht als unten. Hier aber ist das anders. Man kommt über die Baumwipfel und hat somit einen wirklich traumhaften Rundumblick, den man auf keinen Fall verpassen darf.
In diesem Sinne
Eure Anke
Montag, 5. Mai 2014
Tu felix Austria (3)
Hallo Leute!
Am Wochenende war ich mal wieder in meiner schönen Wahlheimat unterwegs. Diesmal verschlug es mich zum höchsten Berg von Niederösterreich... Und da der Großstädter ja etwas faul ist, ließ ich mich nach oben und wieder nach unten kutschieren. Also genau genommen, weil es eben mit der Niederösterreichcard kostenlos war...
Schneebergbahn
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Startpunkt
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Der Start ist direkt am Bahnhof von Puchberg am Schneeberg. Dieser Ort ist mit der Bahn innerhalb von 45 min mit dem Zug von Wiener Neustadt aus zu erreichen. Über Parkplätze kann ich leider nix sagen, ich habe keine gesehen...
Tarife
^^^^^^^^^^^^^^
Wichtig ist vielleicht zu sagen, dass man vorher online reservieren sollte. Die Sitzplatzanzahl ist beschränkt und wenn der Zug voll ist, nimmt er niemanden mehr mit. Das ist vor allem wichtig, wenn man auch runterfahren will, ist schon ärgerlich, wenn man nachmittags auf 1800 m steht und nicht mehr mit runtergenommen wird.
Die Tarife grenzen für mich an Wucher.
Berg- und Talfahrt kosten für Erwachsene 35€, für Kinder (6 - 15 Jahre) 22 €.
Die Einzelne Fahrt kostet 25,40€ bzw. 22€ für Kinder.
Es gibt noch ein paar Spezialtarife, die könnt ihr auf Schneebergbahn.at nachschauen.
Wichtig zu wissen, wer sich länger in Niederösterreich aufhält und noch mehr besichtigen will, der sollte sich den Kauf der Niederösterreichcard überlegen. Die kostet 54€ und man hat damit 319 Sehenswürdigkeiten frei, darunter eben auch eine Berg- und Talfahrt mit der Schneebergbahn. Das kann sich lohnen.
Fahrplan
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Der Fahrplan ist wohl recht unterschiedlich. Momentan fährt die Bahn in etwa alle 1,5 Stunden, es ist auch nur ein Zug unterwegs, da es oben noch sehr kalt ist (der Winter hat sich dort versteckt).
Ich habe die Plätze am Samstag für Sonntag nach Fahrplan gebucht und bekam 30 min später telefonisch mitgeteilt, dass diese Züge nicht fahren und ich umgebucht werden sollte. Das war so weit in Ordnung. Gerade im Sommer ist die Reservierung über www.schneebergbahn.at aber unbedingt angeraten!
Der Zug
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Als ich den Zug sah, musste ich echt lachen. OK, Salamanderbahn... Aber dass das Ding äußerlich auch noch angemalt ist wie ein Salamander fand ich dann schon extrem geil. Für die Kinder sicher toll, ich fands ehrlicherweise eher albern. Der Zug wirkt dafür aber relativ modern und sauber. Gelegentlich fährt wohl ein Nostalgiezug, der ist aber sehr überlaufen.
Die Zahnradbahn schafft im Schnitt etwa 20 km/h und überwindet eine Steigung von bis zu 20 Grad.
Fahrt
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Die Fahrt bringt einen innerhalb von 40 Minuten vorbei an 3 Stationen vom Bahnhof Puchberg auf 1800 m zur Bergstation Schneeberg.
Die Fahrt empfand ich eher als unangenehm. Nicht nur, dass jeder Sitzplatz so breit ist, dass ein normalgewichtiger Erwachsener kaum sitzen kann (also Platz hat man etwa die Hälfte wie in einer Wiener Straßenbahn). Man wird auch noch teils zu dritt nebeneinander gequetscht, was schon sehr intim werden kann. Ich saß auf einem Zweiersitz mit meinem Verlobten, der hatte aber nur noch Platz für eine halbe Pobacke und wir sind beide nicht extrem breit.
Was mich auch enorm gestört hat - ich fühlte mich die ganze Zeit ein wenig wie auf einer Kaffeefahrt. Nicht nur, dass bei jeder Station für irgendwas Werbung gemacht wurde, auf der letzten Station vorm Berg wurde dann auch noch ein 5 minütiger Zwischenstop gemacht, um aussteigen und Buchteln essen zu können.
OK, der Blick ins Tal ist schon echt schön, aber ich muss ganz ehrlich sagen, für 35€ hätte ich mir schon wenigstens so viel Platz versprochen, dass mein Hintern hinpasst. Und die Werbeblöcke und vor allem den merkwürdigen Zwischenstopp fand ich mehr als unangemessen. Aber wie die Lemminge hat der Wirt mindestens 50 Buchteln verkauft, auch nicht so schlecht...
Fazit
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Gut, die Alternative wäre gewesen, auf 1800 m zu wandern, was sicher auch nicht jedem wirklich liegt. Wir sind dann oben noch ein bisschen rumgewandert (es war arschkalt, aber dazu gibt es dann noch einen anderen Bericht). Aber diese Bahn war für mich mehr als merkwürdig, wenn sie für mich dank der NÖ Card nicht kostenlos gewesen wäre, wäre ich auch sicherlich nicht mitgefahren, dann wäre ich wohl lieber hoch und wieder runtergewandert... Anschließend hätte mein A*** auch auf den Sitz gepasst.
Die Fahrt war durchaus OK, wenn die Werbung auch ein bisschen genervt hat, aber die Sitzbänke so zu konstruieren, dass sie in der Breite vielleicht für magersüchtige Grundschüler passen, ist schon sehr seltsam. Vor allem weil das schonmal ein bisschen sehr intim werden kann, wenn man 40 min einen leicht nach Schweiß riechenden weiß gott wen halb auf dem Schoß sitzen hat. Es ist eben eine Tourifalle, die geschröpft wird bis zum Umfallen.
Alternative wäre halt hochlaufen. Es war schon ein interessantes Erlebnis, das ich aber nicht bedenkenlos weiterempfehlen kann... Der Blick von oben ist echt grandios und für Kinder ist es sicherlich sehr spannend, im Salamander mitzufahren. Für Erwachsene wie mich war es aber eher unangenehm...
In diesem Sinne
Eure Anke
Am Wochenende war ich mal wieder in meiner schönen Wahlheimat unterwegs. Diesmal verschlug es mich zum höchsten Berg von Niederösterreich... Und da der Großstädter ja etwas faul ist, ließ ich mich nach oben und wieder nach unten kutschieren. Also genau genommen, weil es eben mit der Niederösterreichcard kostenlos war...
Schneebergbahn
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Startpunkt
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Der Start ist direkt am Bahnhof von Puchberg am Schneeberg. Dieser Ort ist mit der Bahn innerhalb von 45 min mit dem Zug von Wiener Neustadt aus zu erreichen. Über Parkplätze kann ich leider nix sagen, ich habe keine gesehen...
Tarife
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Wichtig ist vielleicht zu sagen, dass man vorher online reservieren sollte. Die Sitzplatzanzahl ist beschränkt und wenn der Zug voll ist, nimmt er niemanden mehr mit. Das ist vor allem wichtig, wenn man auch runterfahren will, ist schon ärgerlich, wenn man nachmittags auf 1800 m steht und nicht mehr mit runtergenommen wird.
Die Tarife grenzen für mich an Wucher.
Berg- und Talfahrt kosten für Erwachsene 35€, für Kinder (6 - 15 Jahre) 22 €.
Die Einzelne Fahrt kostet 25,40€ bzw. 22€ für Kinder.
Es gibt noch ein paar Spezialtarife, die könnt ihr auf Schneebergbahn.at nachschauen.
Wichtig zu wissen, wer sich länger in Niederösterreich aufhält und noch mehr besichtigen will, der sollte sich den Kauf der Niederösterreichcard überlegen. Die kostet 54€ und man hat damit 319 Sehenswürdigkeiten frei, darunter eben auch eine Berg- und Talfahrt mit der Schneebergbahn. Das kann sich lohnen.
Fahrplan
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Der Fahrplan ist wohl recht unterschiedlich. Momentan fährt die Bahn in etwa alle 1,5 Stunden, es ist auch nur ein Zug unterwegs, da es oben noch sehr kalt ist (der Winter hat sich dort versteckt).
Ich habe die Plätze am Samstag für Sonntag nach Fahrplan gebucht und bekam 30 min später telefonisch mitgeteilt, dass diese Züge nicht fahren und ich umgebucht werden sollte. Das war so weit in Ordnung. Gerade im Sommer ist die Reservierung über www.schneebergbahn.at aber unbedingt angeraten!
Der Zug
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Als ich den Zug sah, musste ich echt lachen. OK, Salamanderbahn... Aber dass das Ding äußerlich auch noch angemalt ist wie ein Salamander fand ich dann schon extrem geil. Für die Kinder sicher toll, ich fands ehrlicherweise eher albern. Der Zug wirkt dafür aber relativ modern und sauber. Gelegentlich fährt wohl ein Nostalgiezug, der ist aber sehr überlaufen.
Die Zahnradbahn schafft im Schnitt etwa 20 km/h und überwindet eine Steigung von bis zu 20 Grad.
Fahrt
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Die Fahrt bringt einen innerhalb von 40 Minuten vorbei an 3 Stationen vom Bahnhof Puchberg auf 1800 m zur Bergstation Schneeberg.
Die Fahrt empfand ich eher als unangenehm. Nicht nur, dass jeder Sitzplatz so breit ist, dass ein normalgewichtiger Erwachsener kaum sitzen kann (also Platz hat man etwa die Hälfte wie in einer Wiener Straßenbahn). Man wird auch noch teils zu dritt nebeneinander gequetscht, was schon sehr intim werden kann. Ich saß auf einem Zweiersitz mit meinem Verlobten, der hatte aber nur noch Platz für eine halbe Pobacke und wir sind beide nicht extrem breit.
Was mich auch enorm gestört hat - ich fühlte mich die ganze Zeit ein wenig wie auf einer Kaffeefahrt. Nicht nur, dass bei jeder Station für irgendwas Werbung gemacht wurde, auf der letzten Station vorm Berg wurde dann auch noch ein 5 minütiger Zwischenstop gemacht, um aussteigen und Buchteln essen zu können.
OK, der Blick ins Tal ist schon echt schön, aber ich muss ganz ehrlich sagen, für 35€ hätte ich mir schon wenigstens so viel Platz versprochen, dass mein Hintern hinpasst. Und die Werbeblöcke und vor allem den merkwürdigen Zwischenstopp fand ich mehr als unangemessen. Aber wie die Lemminge hat der Wirt mindestens 50 Buchteln verkauft, auch nicht so schlecht...
Fazit
^^^^^^^^^^^^^^
Gut, die Alternative wäre gewesen, auf 1800 m zu wandern, was sicher auch nicht jedem wirklich liegt. Wir sind dann oben noch ein bisschen rumgewandert (es war arschkalt, aber dazu gibt es dann noch einen anderen Bericht). Aber diese Bahn war für mich mehr als merkwürdig, wenn sie für mich dank der NÖ Card nicht kostenlos gewesen wäre, wäre ich auch sicherlich nicht mitgefahren, dann wäre ich wohl lieber hoch und wieder runtergewandert... Anschließend hätte mein A*** auch auf den Sitz gepasst.
Die Fahrt war durchaus OK, wenn die Werbung auch ein bisschen genervt hat, aber die Sitzbänke so zu konstruieren, dass sie in der Breite vielleicht für magersüchtige Grundschüler passen, ist schon sehr seltsam. Vor allem weil das schonmal ein bisschen sehr intim werden kann, wenn man 40 min einen leicht nach Schweiß riechenden weiß gott wen halb auf dem Schoß sitzen hat. Es ist eben eine Tourifalle, die geschröpft wird bis zum Umfallen.
Alternative wäre halt hochlaufen. Es war schon ein interessantes Erlebnis, das ich aber nicht bedenkenlos weiterempfehlen kann... Der Blick von oben ist echt grandios und für Kinder ist es sicherlich sehr spannend, im Salamander mitzufahren. Für Erwachsene wie mich war es aber eher unangenehm...
In diesem Sinne
Eure Anke
Samstag, 3. Mai 2014
Tu felix Austria (2)
Hallo Leute!
Heute gibt es einen weiteren Teil aus meiner neuen Reihe, die man auch nennen kann "mit der Niederösterreichcard unterwegs in der Nachbarschaft". Auch diesmal war ich wieder im schönen Baden unterwegs...
Arnulf Rainer Museum
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Lage
^^^^^^^^^^^^^^
Das Arnulf Rainer Museum liegt am Josefsplatz und damit direkt bei der Endstation der Badner Bahn. Parkplätze gibt es in der Gegend, wobei ich mir der Verkehrsführung aufgrund der vielen Baustellen nicht ganz sicher bin. Wir kamen mit der S-Bahn aus Wien. Vom Bahnhof sind es noch einmal etwa 10 min Fussweg.
Gebäude
^^^^^^^^^^^^^^
Das Arnulf Rainer Museum ist in den historischen Räumen des alten Badner Frauenbades untergebracht, deren Überreste wie Badebecken und Umkleidekabinen auch teils noch erkennbar sind. Der Badebetrieb wurde 1973 eingestellt. Anschließend wurde es hauptsächlich als Ausstellungsgebäude genutzt. Seit 2009 wird hier das Werk des in Baden geborenen Künstlers Arnulf Rainer ausgestellt.
Eintrittspreise und Öffnungszeiten
^^^^^^^^^^^^^^
Erwachsene 6€
Kinder, Schüler, Studenten, Präsenzdiener 3€
Kinder unter 6 Jahren frei
Öffnungszeiten Täglich 10 bis 17 Uhr
Führungen Samstag, Sonntag und Feiertag jeweils 15 Uhr (2,50€ Aufpreis)
Gegenwärtige Ausstellung
^^^^^^^^^^^^^^
Die Gegenwärtige Ausstellung "Durcheinander - Commotion" zeigt Werke von Damien Hirst und Arnulf Rainer. Sie läuft noch bis 5. Oktober 2014. Darin werden Werke des britischen Künstlers, die durch spotted Painting sehr von Ordnung geprägt sind, Werken von Rainer gegenübergestellt, die hauptsächlich auf sehr energische Fingermalerei (teils auch Fussmalerei) zurückgehen.
Behindertenfreundlichkeit
^^^^^^^^^^^^^^
Das Erdgeschoss ist gut zu erreichen. Einige Bilder hängen eben im Gallerie-Geschoss, aber man kann fast die gesamte Ausstellung ebenerdig besuchen.
Fazit
^^^^^^^^^^^^^^
Die Räumlichkeiten des alten Frauenbades (leider Fotoverbot im Inneren) sind durchaus interessant, vor allem weil die mit Marmor ausgelegten Bäder durchaus noch gut zu erkennen sind. Die vermutlichen alten Umkleidekabinen werden genauso wie eben die Badefläche als Ausstellungsraum genutzt. Die Räumlichkeiten wirken sehr modern und passen perfekt zu den Gemälden.
Allerdings muss ich ganz ehrlich gestehen, ich als bekennender Kunstbanause kann durchaus etwas mehr mit den Bildern von Hirst (man sieht halt Vögel und Punkte) als mit den Bildern von Arnulf Rainer anfangen (man sieht halt, dass er zu viel Farbe hatte und irgendwie sauer war, aber das kann mein Neffe auch). Aber das ist sicherlich geschmackssache. Ich persönlich bin eigentlich nur in das Museum rein, weil es eben mit meiner Niederösterreich Card freien Eintritt gab. Mit einer gewissen Kunstbegeisterung kann man sicher viel in die Bilder reininterpretieren und stundenlang diskutieren.
Es ist ein schönes und vor allem auch schön gestaltetes Museum mit den schönen, offenen und hellen Räumen und der Atmosphäre eines wirklich alten und luxuriösen Kurbades. Die Ausstellung ist auch wirklich schön gemacht, nur eben nicht so ganz mein Fall. Da moderne Kunst aber - wie immer - Geschmackssache ist, halte ich mich mit dem negativen zurück und gebe trotzdem sehr gute 4 Sterne. Wenn man mal in Baden ist, ist das Museum schon einen Besuch wert.
In diesem Sinne
Eure Anke
Heute gibt es einen weiteren Teil aus meiner neuen Reihe, die man auch nennen kann "mit der Niederösterreichcard unterwegs in der Nachbarschaft". Auch diesmal war ich wieder im schönen Baden unterwegs...
Arnulf Rainer Museum
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Lage
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Das Arnulf Rainer Museum liegt am Josefsplatz und damit direkt bei der Endstation der Badner Bahn. Parkplätze gibt es in der Gegend, wobei ich mir der Verkehrsführung aufgrund der vielen Baustellen nicht ganz sicher bin. Wir kamen mit der S-Bahn aus Wien. Vom Bahnhof sind es noch einmal etwa 10 min Fussweg.
Gebäude
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Das Arnulf Rainer Museum ist in den historischen Räumen des alten Badner Frauenbades untergebracht, deren Überreste wie Badebecken und Umkleidekabinen auch teils noch erkennbar sind. Der Badebetrieb wurde 1973 eingestellt. Anschließend wurde es hauptsächlich als Ausstellungsgebäude genutzt. Seit 2009 wird hier das Werk des in Baden geborenen Künstlers Arnulf Rainer ausgestellt.
Eintrittspreise und Öffnungszeiten
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Erwachsene 6€
Kinder, Schüler, Studenten, Präsenzdiener 3€
Kinder unter 6 Jahren frei
Öffnungszeiten Täglich 10 bis 17 Uhr
Führungen Samstag, Sonntag und Feiertag jeweils 15 Uhr (2,50€ Aufpreis)
Gegenwärtige Ausstellung
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Die Gegenwärtige Ausstellung "Durcheinander - Commotion" zeigt Werke von Damien Hirst und Arnulf Rainer. Sie läuft noch bis 5. Oktober 2014. Darin werden Werke des britischen Künstlers, die durch spotted Painting sehr von Ordnung geprägt sind, Werken von Rainer gegenübergestellt, die hauptsächlich auf sehr energische Fingermalerei (teils auch Fussmalerei) zurückgehen.
Behindertenfreundlichkeit
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Das Erdgeschoss ist gut zu erreichen. Einige Bilder hängen eben im Gallerie-Geschoss, aber man kann fast die gesamte Ausstellung ebenerdig besuchen.
Fazit
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Die Räumlichkeiten des alten Frauenbades (leider Fotoverbot im Inneren) sind durchaus interessant, vor allem weil die mit Marmor ausgelegten Bäder durchaus noch gut zu erkennen sind. Die vermutlichen alten Umkleidekabinen werden genauso wie eben die Badefläche als Ausstellungsraum genutzt. Die Räumlichkeiten wirken sehr modern und passen perfekt zu den Gemälden.
Allerdings muss ich ganz ehrlich gestehen, ich als bekennender Kunstbanause kann durchaus etwas mehr mit den Bildern von Hirst (man sieht halt Vögel und Punkte) als mit den Bildern von Arnulf Rainer anfangen (man sieht halt, dass er zu viel Farbe hatte und irgendwie sauer war, aber das kann mein Neffe auch). Aber das ist sicherlich geschmackssache. Ich persönlich bin eigentlich nur in das Museum rein, weil es eben mit meiner Niederösterreich Card freien Eintritt gab. Mit einer gewissen Kunstbegeisterung kann man sicher viel in die Bilder reininterpretieren und stundenlang diskutieren.
Es ist ein schönes und vor allem auch schön gestaltetes Museum mit den schönen, offenen und hellen Räumen und der Atmosphäre eines wirklich alten und luxuriösen Kurbades. Die Ausstellung ist auch wirklich schön gemacht, nur eben nicht so ganz mein Fall. Da moderne Kunst aber - wie immer - Geschmackssache ist, halte ich mich mit dem negativen zurück und gebe trotzdem sehr gute 4 Sterne. Wenn man mal in Baden ist, ist das Museum schon einen Besuch wert.
In diesem Sinne
Eure Anke
Freitag, 2. Mai 2014
Tu felix Austria (1)
Hallo Leute!
Yeay, endlich gehts wieder los. Mit der Niederösterreich-Card waren wir gestern unterwegs im schönen Baden...
In meiner neuen kleinen Reihe werde ich euch immer mal wieder Sehenswürdigkeiten vorstellen, die auch mal etwas außerhalb von Wien gelegen sind.
Kaiserhaus Baden
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Lage
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Das Kaiserhaus liegt direkt gegenüber dem Rathaus am Hauptplatz bei der Pestsäule in Baden. Mit den Öffentlichen kommt man von Wien aus mit der Badner Bahn oder mit der S-Bahn (Baden Bahnhof) dorthin. Parkplätze wird es wohl in der Nähe des Kurparks einige geben, da kann ich allerdings nicht aus Erfahrung sprechen.
Eintrittspreise
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Erwachsene zahlen 6€, Kinder zahlen 3€ Eintritt. Mit der Niederösterreich Card hat man freien Eintritt.
Führungen finden Samstag, Sonntag & Feiertag jeweils um 16.00 Uhr statt.
Öffnungszeiten
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Das Museum hat Dienstags bis Sonntags und Feiertags jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Kaiserhaus
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Das Kaiserhaus an sich ist ein klassizistisches Gebäude mit welthistorischer Bedeutung, schließlich war hier unter Kaiser Karl I. hier das Armeeoberkommando der k&k Armee während des 1. Weltkriegs untergebracht. Aber schon vorher war es eine gern genutzte Kurunterkunft.
So ließ es Kaiser Franz I. (II.) 1813 aus dem Besitz des Grafen Esterhazy kaufen und nach den Wünschen seiner Gattin Maria Ludovika umbauen. Von der damaligen Ausstattung ist allerdings nicht besonders viel erhalten. Etwa fand man ein Stück ehemalige Tapete als Füllmaterial in Wänden.
Die Ausstellung
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Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wurde das Haus 2013 neu eröffnet. In der 1. Etage befindet sich eine Ausstellung, die den Titel "Welt der Habsburger" trägt. Sie zeigt im wesentlichen arrangierte Figurinengruppen, die vor allem Szenen der Habsburger in Niederösterreich zeigt, etwa die Erbhuldigung von Kaiser Franz Stephan oder auch ein Jagdfrühstück. Die Figurinen stammen aus der Werkstatt von Helmut Krauhs und sollen angeblich große Ähnlichkeit zu historischen Persönlichkeiten haben. Die jeweiligen Kaiser habe ich tatsächlich - von diversen Bildern - erkannt.
Auch sind einige Ölgemälde zu sehen.
Fazit
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Also wir waren zwar nur etwa 30 Minuten in der Ausstellung, dafür fand ich sie persönlich ziemlich genial. Gerade der Erbhuldigungszug für Maria Theresia und Franz Stephan war durch seinen Detailreichtum kaum zu überbieten. Auch die anderen Figurinengruppen fand ich wirklich toll.
Das Museum an sich ist relativ klein, man kann es aber ganz schön mithilfe einer kostenlosen Brochure wunderbar anschauen. Auch ohne den Audioguide (kostet 2,50€) oder Führung (kostet 8€) findet man so alle nötigen Infos.
Ein kleines, aber feines Museum, was innerhalb von 30 Minuten von Wien aus wunderbar zu erreichen ist... Gerade wenn man sich ein bisschen für die Geschichte der Habsburger interessiert, ist dieses Museum mit seinen plastischen Figurinen sehr empfehlenswert.
Über Behindertenfreundlichkeit kann ich leider nur sagen, dass mir zumindest kein passender Aufzug aufgefallen ist. Ob es einen gibt, muss man am besten vorher selbst erfragen unter Telefon +432252/86 800.
In diesem Sinne
Eure Anke
Yeay, endlich gehts wieder los. Mit der Niederösterreich-Card waren wir gestern unterwegs im schönen Baden...
In meiner neuen kleinen Reihe werde ich euch immer mal wieder Sehenswürdigkeiten vorstellen, die auch mal etwas außerhalb von Wien gelegen sind.
Kaiserhaus Baden
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Lage
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Das Kaiserhaus liegt direkt gegenüber dem Rathaus am Hauptplatz bei der Pestsäule in Baden. Mit den Öffentlichen kommt man von Wien aus mit der Badner Bahn oder mit der S-Bahn (Baden Bahnhof) dorthin. Parkplätze wird es wohl in der Nähe des Kurparks einige geben, da kann ich allerdings nicht aus Erfahrung sprechen.
Eintrittspreise
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Erwachsene zahlen 6€, Kinder zahlen 3€ Eintritt. Mit der Niederösterreich Card hat man freien Eintritt.
Führungen finden Samstag, Sonntag & Feiertag jeweils um 16.00 Uhr statt.
Öffnungszeiten
^^^^^^^^^^
Das Museum hat Dienstags bis Sonntags und Feiertags jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Kaiserhaus
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Das Kaiserhaus an sich ist ein klassizistisches Gebäude mit welthistorischer Bedeutung, schließlich war hier unter Kaiser Karl I. hier das Armeeoberkommando der k&k Armee während des 1. Weltkriegs untergebracht. Aber schon vorher war es eine gern genutzte Kurunterkunft.
So ließ es Kaiser Franz I. (II.) 1813 aus dem Besitz des Grafen Esterhazy kaufen und nach den Wünschen seiner Gattin Maria Ludovika umbauen. Von der damaligen Ausstattung ist allerdings nicht besonders viel erhalten. Etwa fand man ein Stück ehemalige Tapete als Füllmaterial in Wänden.
Die Ausstellung
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Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wurde das Haus 2013 neu eröffnet. In der 1. Etage befindet sich eine Ausstellung, die den Titel "Welt der Habsburger" trägt. Sie zeigt im wesentlichen arrangierte Figurinengruppen, die vor allem Szenen der Habsburger in Niederösterreich zeigt, etwa die Erbhuldigung von Kaiser Franz Stephan oder auch ein Jagdfrühstück. Die Figurinen stammen aus der Werkstatt von Helmut Krauhs und sollen angeblich große Ähnlichkeit zu historischen Persönlichkeiten haben. Die jeweiligen Kaiser habe ich tatsächlich - von diversen Bildern - erkannt.
Auch sind einige Ölgemälde zu sehen.
Fazit
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Also wir waren zwar nur etwa 30 Minuten in der Ausstellung, dafür fand ich sie persönlich ziemlich genial. Gerade der Erbhuldigungszug für Maria Theresia und Franz Stephan war durch seinen Detailreichtum kaum zu überbieten. Auch die anderen Figurinengruppen fand ich wirklich toll.
Das Museum an sich ist relativ klein, man kann es aber ganz schön mithilfe einer kostenlosen Brochure wunderbar anschauen. Auch ohne den Audioguide (kostet 2,50€) oder Führung (kostet 8€) findet man so alle nötigen Infos.
Ein kleines, aber feines Museum, was innerhalb von 30 Minuten von Wien aus wunderbar zu erreichen ist... Gerade wenn man sich ein bisschen für die Geschichte der Habsburger interessiert, ist dieses Museum mit seinen plastischen Figurinen sehr empfehlenswert.
Über Behindertenfreundlichkeit kann ich leider nur sagen, dass mir zumindest kein passender Aufzug aufgefallen ist. Ob es einen gibt, muss man am besten vorher selbst erfragen unter Telefon +432252/86 800.
In diesem Sinne
Eure Anke
Donnerstag, 24. April 2014
Die NÖ Karte
Hallo Leute!
Heute möchte ich euch mal wieder eine tolle Art vorstellen, Wien und die nähere Umgebung zu entdecken...
Niederösterreich Card
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Kosten
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Die Karte kostet für Erwachsene 54€, für Jugendliche (6 bis 16 Jahre) 25€. Sie ist vom 1. April bis zum 31. März des Folgejahres gültig. Für eine Verlängerung gelten reduzierte Preise (49€ ab 16 Jahre, 22€ Jugendliche). Bis zu 3 Kinder unter 6 Jahren haben in Begleitung eines NÖ Karten-Inhabers freien Eintritt.
Bezug
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Ich habe meine NÖ Card online bestellt. Sie wird personalisiert und dann zugeschickt. Bezahlung erfolgt entweder mit Kreditkarte oder per Sofortüberweisung. Die Verlängerung erfolgt ebenfalls online über www.niederösterreichcard.at.
Was hat die Karte zu bieten?
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Das wichtigste ist: Die Karte bietet freien Eintritt zu 319 Ausflugszielen in Niederösterreich und den angrenzenden Bundesländern. Darunter sind alleine 21 in Wien (u.a. Madame Tussauds, das Riesenrad, das Heeresgeschichtliche Museum, die Nationalbibliothek). Darunter fallen auch einige Schifffahrten auf der Donau (Krems - Melk - Krems oder Wien - Bratislava - Wien) allerdings nur zu eingeschränkten Zeiten. Auch das Weltkulturerbe Stift Melk, der Heldenberg oder kleinere Museen wie das Industriemuseum in Wiener Neustadt, einige Freibäder oder Bahnen gehören dazu. Beispielsweise die Schneebergbahn gehört dazu.
Außerdem gibt es reduzierte Preise bei so einigen Unternehmen. Etwa bietet carsharing.at reduzierte Preise für NÖ-Card Inhaber. Auch gibt es spezielle Reiseangebote mit Spezialpreisen in Hotels usw.
Schließlich gibt es noch Partnergasthäuser, bei denen man mit der NÖ-Card Punkte sammelt. Das allerdings finde ich eher witzig, muss man doch innerhalb des Jahres 500€ ausgeben, um einen 10€ Gutschein zu erhalten. Wir haben das letztes Jahr gar nicht genutzt, so viel gehen wir dann auch wieder nicht essen.
Einsatz
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Die Karte gilt in manchen Museen zu einem beliebig häufigen Eintritt, manchmal jedoch wird man registriert und erhält nur einmaligen Eintritt, was auch verständlich ist.
Fazit
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Wir haben die NÖ Card im vergangenen Jahr wirklich häufig eingesetzt und damit bei Ausflügen so einiges gespart. So kostet alleine Madame Tussauds normalerweise schon 19,50€ Eintritt. Angeblich kann man, wenn man alles innerhalb eines Jahres macht 2.350€ sparen.
Beim nächsten schönen Wochenende schauen wir immer erstmal, was die NÖ Card so zu bieten hat. Beispielsweise werden wir beim nächsten mal einen Ausflug auf den Schneeberg machen.
Die Karte lohnt sich für den einen oder anderen schon für einen NÖ-Urlaub, für uns, die wir in Wien wohnen und beinahe jedes Wochenende unterwegs sind, lohnt sie sich allemal. Sogar ein Wochenende in Wien kann die 54€ schon locker rausholen (Riesenrad kostet 10€, Madame Tussauds kostet 19,50€, dazu vielleicht noch 3 Museen und man hat die 54€ locker raus.
Die Karte macht Werbung für eine tolle Ausflugsregion und lockt einen quasi, auch mal wohin zu fahren und eine Region zu entdecken, die man bisher noch nicht gesehen hat. Innerhalb von 1 Jahr schafft man sicher nicht alles.
In diesem Sinne
Eure Anke
Heute möchte ich euch mal wieder eine tolle Art vorstellen, Wien und die nähere Umgebung zu entdecken...
Niederösterreich Card
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Kosten
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Die Karte kostet für Erwachsene 54€, für Jugendliche (6 bis 16 Jahre) 25€. Sie ist vom 1. April bis zum 31. März des Folgejahres gültig. Für eine Verlängerung gelten reduzierte Preise (49€ ab 16 Jahre, 22€ Jugendliche). Bis zu 3 Kinder unter 6 Jahren haben in Begleitung eines NÖ Karten-Inhabers freien Eintritt.
Bezug
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Ich habe meine NÖ Card online bestellt. Sie wird personalisiert und dann zugeschickt. Bezahlung erfolgt entweder mit Kreditkarte oder per Sofortüberweisung. Die Verlängerung erfolgt ebenfalls online über www.niederösterreichcard.at.
Was hat die Karte zu bieten?
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Das wichtigste ist: Die Karte bietet freien Eintritt zu 319 Ausflugszielen in Niederösterreich und den angrenzenden Bundesländern. Darunter sind alleine 21 in Wien (u.a. Madame Tussauds, das Riesenrad, das Heeresgeschichtliche Museum, die Nationalbibliothek). Darunter fallen auch einige Schifffahrten auf der Donau (Krems - Melk - Krems oder Wien - Bratislava - Wien) allerdings nur zu eingeschränkten Zeiten. Auch das Weltkulturerbe Stift Melk, der Heldenberg oder kleinere Museen wie das Industriemuseum in Wiener Neustadt, einige Freibäder oder Bahnen gehören dazu. Beispielsweise die Schneebergbahn gehört dazu.
Außerdem gibt es reduzierte Preise bei so einigen Unternehmen. Etwa bietet carsharing.at reduzierte Preise für NÖ-Card Inhaber. Auch gibt es spezielle Reiseangebote mit Spezialpreisen in Hotels usw.
Schließlich gibt es noch Partnergasthäuser, bei denen man mit der NÖ-Card Punkte sammelt. Das allerdings finde ich eher witzig, muss man doch innerhalb des Jahres 500€ ausgeben, um einen 10€ Gutschein zu erhalten. Wir haben das letztes Jahr gar nicht genutzt, so viel gehen wir dann auch wieder nicht essen.
Einsatz
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Die Karte gilt in manchen Museen zu einem beliebig häufigen Eintritt, manchmal jedoch wird man registriert und erhält nur einmaligen Eintritt, was auch verständlich ist.
Fazit
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Wir haben die NÖ Card im vergangenen Jahr wirklich häufig eingesetzt und damit bei Ausflügen so einiges gespart. So kostet alleine Madame Tussauds normalerweise schon 19,50€ Eintritt. Angeblich kann man, wenn man alles innerhalb eines Jahres macht 2.350€ sparen.
Beim nächsten schönen Wochenende schauen wir immer erstmal, was die NÖ Card so zu bieten hat. Beispielsweise werden wir beim nächsten mal einen Ausflug auf den Schneeberg machen.
Die Karte lohnt sich für den einen oder anderen schon für einen NÖ-Urlaub, für uns, die wir in Wien wohnen und beinahe jedes Wochenende unterwegs sind, lohnt sie sich allemal. Sogar ein Wochenende in Wien kann die 54€ schon locker rausholen (Riesenrad kostet 10€, Madame Tussauds kostet 19,50€, dazu vielleicht noch 3 Museen und man hat die 54€ locker raus.
Die Karte macht Werbung für eine tolle Ausflugsregion und lockt einen quasi, auch mal wohin zu fahren und eine Region zu entdecken, die man bisher noch nicht gesehen hat. Innerhalb von 1 Jahr schafft man sicher nicht alles.
In diesem Sinne
Eure Anke
Freitag, 29. November 2013
Des Kaisers Burg
Hallo Leute!
Heute möchte ich euch eine Burg der Habsburger vorstellen, die etwas außerhalb von Wien liegt...
Franzensburg
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Lage
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Laxenburg ist ein eigentlich ziemlich kleines Nest etwa 10 km südlich von Wien. Von Wien aus gibt es eine direkte Buslinie (566), die einen ab Südtiroler Platz nach Laxenburg bringt. Ansonsten ist der Weg aber auch nicht schwer zu finden, quer durch den 10. Bezirk, immer auf der Laxenburger Straße bleibend, gelangt man quasi auf den Spuren des Kaisers nach Laxenburg.
Die Franzensburg ist direkt nicht mit dem Auto zu erreichen. Man folgt der Parkplatzbeschilderung (es gibt 3 Großparkplätze) und läuft dann gemütlich durch den traumhaften Schlosspark. Die Franzensburg liegt an einem kleinen, künstlich angelegten See, auf dem man im Sommer auch mit Paddel- bzw. Tretbooten fahren kann. Auf der Seeseite gibt es sogar eine kostenlose Fähre, die einen zur Burg bringt, auf der anderen Seite kommt man aber auch über eine kleine Brücke auf die Insel.
Geschichte
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Die Franzensburg wurde zu Anfang des 19. Jahrhunderts unter ihrem Namensgeber Kaiser Franz (nein nicht Beckenbauer sondern von Österreich) als eine der ersten Burgen im Stil des Historismus geplant. Allerdings sollte sie nie als Wohnburg, sondern viel mehr schon gleich zu Anfang als Museum verwendet werden.
Besichtigung
^^^^^^^^^^^^^^
Führungen gibt es täglich 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 Uhr. Führungen auf den hohen Turm und über die Dächer gibt es täglich um 13 und 16 Uhr. Jede Führung kostet 5€ für Kinder, 9€ für Erwachsene. Außerdem gibt es ein Familienticket (2 Erw., 2 Kinder) für 22€.
Die Fähre kostet pro Passage 0,50€. Wir sind allerdings jeweils über die Brücke gekommen.
Wir haben die normale, klassische Führung mitgemacht. Dabei geht es durch die verschiedenen, historischen Säle der Burg. Man beginnt im Waffensaal mit einem riesigen Reiterstandbild von Kaiser Josef II. Hier sind verschiedene Waffen und Wappenschilde ausgestellt.
Im nächsten Saal, dem Habsburgersaal sind 17 Marmorstatuen der Habsburger, die Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.
Weiter geht es durch 2 Empfangssäle, in denen verschiedene Kunstwerke ausgestellt sind. Außerdem geht es durch Schlafzimmer, Speisezimmer und immer weiter durch beeindruckend ausgestattete Räume.
Cafe
^^^^^^^^^^^^^
Im Sommer ist direkt am Seeufer ein nettes Cafe, bei dem man traumhaft schön draußen sitzen und das Treiben auf dem See verfolgen kann. Allerdings ist das Cafe eigentlich immer voll und die Preise können locker mit den klassischen Kaffeehäusern mithalten (Melange 4,30€).
Fazit
^^^^^^^^^^^^^^
Die Franzensburg ist wirklich traumhaft schön. Gerade von Außen ist es ein sehr malerisches Schloss, nicht allzu groß, irgendwie einfach hübsch und sehr stark durch ihren Historismus an eine mittelalterliche Burg erinnernd. Dafür sind die Eintrittspreise jedoch auch gesalzen, zumal man zu diesem Zeitpunkt schon den Eintritt für den Park und ggf. für die Fähre gezahlt hat.
Die Burg an sich ist super hübsch mitten auf einer Insel im Schlosspark gelegen. Die Besichtigung an sich ist schon ganz interessant, mich hat speziell der Habsburgersaal beeindruckt. Allerdings muss man sagen, dass der Rest der Burg sich kaum von anderen Burgen aus dieser Zeit unterscheidet. Wirklich spannendes gibt es da leider nicht. Und gerade in Wien habe ich manchmal das Gefühl, siehst du eins, hast du sie alle gesehen - zumindest von Innen.
Wir werden mit Sicherheit nochmal hinfahren und uns auf den Weg über die Dächer der Burg machen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Heute möchte ich euch eine Burg der Habsburger vorstellen, die etwas außerhalb von Wien liegt...
Franzensburg
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Lage
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Laxenburg ist ein eigentlich ziemlich kleines Nest etwa 10 km südlich von Wien. Von Wien aus gibt es eine direkte Buslinie (566), die einen ab Südtiroler Platz nach Laxenburg bringt. Ansonsten ist der Weg aber auch nicht schwer zu finden, quer durch den 10. Bezirk, immer auf der Laxenburger Straße bleibend, gelangt man quasi auf den Spuren des Kaisers nach Laxenburg.
Die Franzensburg ist direkt nicht mit dem Auto zu erreichen. Man folgt der Parkplatzbeschilderung (es gibt 3 Großparkplätze) und läuft dann gemütlich durch den traumhaften Schlosspark. Die Franzensburg liegt an einem kleinen, künstlich angelegten See, auf dem man im Sommer auch mit Paddel- bzw. Tretbooten fahren kann. Auf der Seeseite gibt es sogar eine kostenlose Fähre, die einen zur Burg bringt, auf der anderen Seite kommt man aber auch über eine kleine Brücke auf die Insel.
Geschichte
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Die Franzensburg wurde zu Anfang des 19. Jahrhunderts unter ihrem Namensgeber Kaiser Franz (nein nicht Beckenbauer sondern von Österreich) als eine der ersten Burgen im Stil des Historismus geplant. Allerdings sollte sie nie als Wohnburg, sondern viel mehr schon gleich zu Anfang als Museum verwendet werden.
Besichtigung
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Führungen gibt es täglich 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 Uhr. Führungen auf den hohen Turm und über die Dächer gibt es täglich um 13 und 16 Uhr. Jede Führung kostet 5€ für Kinder, 9€ für Erwachsene. Außerdem gibt es ein Familienticket (2 Erw., 2 Kinder) für 22€.
Die Fähre kostet pro Passage 0,50€. Wir sind allerdings jeweils über die Brücke gekommen.
Wir haben die normale, klassische Führung mitgemacht. Dabei geht es durch die verschiedenen, historischen Säle der Burg. Man beginnt im Waffensaal mit einem riesigen Reiterstandbild von Kaiser Josef II. Hier sind verschiedene Waffen und Wappenschilde ausgestellt.
Im nächsten Saal, dem Habsburgersaal sind 17 Marmorstatuen der Habsburger, die Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.
Weiter geht es durch 2 Empfangssäle, in denen verschiedene Kunstwerke ausgestellt sind. Außerdem geht es durch Schlafzimmer, Speisezimmer und immer weiter durch beeindruckend ausgestattete Räume.
Cafe
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Im Sommer ist direkt am Seeufer ein nettes Cafe, bei dem man traumhaft schön draußen sitzen und das Treiben auf dem See verfolgen kann. Allerdings ist das Cafe eigentlich immer voll und die Preise können locker mit den klassischen Kaffeehäusern mithalten (Melange 4,30€).
Fazit
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Die Franzensburg ist wirklich traumhaft schön. Gerade von Außen ist es ein sehr malerisches Schloss, nicht allzu groß, irgendwie einfach hübsch und sehr stark durch ihren Historismus an eine mittelalterliche Burg erinnernd. Dafür sind die Eintrittspreise jedoch auch gesalzen, zumal man zu diesem Zeitpunkt schon den Eintritt für den Park und ggf. für die Fähre gezahlt hat.
Die Burg an sich ist super hübsch mitten auf einer Insel im Schlosspark gelegen. Die Besichtigung an sich ist schon ganz interessant, mich hat speziell der Habsburgersaal beeindruckt. Allerdings muss man sagen, dass der Rest der Burg sich kaum von anderen Burgen aus dieser Zeit unterscheidet. Wirklich spannendes gibt es da leider nicht. Und gerade in Wien habe ich manchmal das Gefühl, siehst du eins, hast du sie alle gesehen - zumindest von Innen.
Wir werden mit Sicherheit nochmal hinfahren und uns auf den Weg über die Dächer der Burg machen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Montag, 21. Oktober 2013
Goldener Herbst im Schlosspark Laxenburg
Hallo Leute!
Gestern habe ich mal wieder einen tollen Ausflug gemacht. Mit dem Bus ab Südtiroler Platz geht es 30 min raus ins 17 km von Wien entfernte Laxenburg. Hier hat der Kaiser schon sehr gerne gelebt. Im 2,5 qkm großen Schlosspark kann man wunderbar spazierengehen...
Schlosspark Laxenburg
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Lage
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Mit dem Postbus 566 von Wien aus kommend steigt man am Franz-Josephs-Platz aus. Von dort aus sind es noch 3 min Fussweg bis zum Haupteingang. Es werden auch 1000 Parkplätze zur Verfügung gestellt.
Eintritt
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Für Erwachsene kostet der Eintritt 1,80€.
Geschichte
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Das erste Schloss (Altes Schloss) wurde bereits im 14. Jahrhundert angelegt. Der heute umgebende Landschaftsgarten wurde im englischen Stil um 1780 angelegt.
Was gibt es zu sehen?
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Neben dem Schloss, dem alten Schloss und der Franzensburg umfasst der Garten 250 ha. Es werden 3 Laufrunden angeboten. Wir haben die längste Runde, die "Sisi-Runde" genommen, die gut 8 km lang ist. Sie geht zunächst am Kanal entlang und dann zum Concordia-Tempel, der unter Maria Theresia errichtet wurde (er trägt am Giebel sogar ihre Initialien). Weiter geht es vorbei am Schlossteich, der gut 1/10 des Parks bedeckt. Dort findet man die Franzensburg, die auf einer kleinen Insel am Wasser liegt. Außerdem gibt es hier eine kleine Grotte und einen Bootsverleih. Schließlich geht es am Haus der Laune und der Rittersäule vorbei zurück zum Haupteingang.
Fazit
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Die Farben des Herbstes leuchten besonders schön in Laxenburg. Wir hatten einen tollen Spaziergang. Im Gegensatz zu Schönbrunn ist der Park zwar auch relativ voll, aber das ganze verläuft sich etwas mehr. Außerdem merkt man schon, dass es dann doch mehr Wiener sind, die auf der Flucht vor den Touristen hier rumlaufen. In Schönbrunn sieht man sie schließlich kaum.
Der Park ist ein absoluter Traum, vor allem weil er nicht ganz so übergepflegt und megaperfekt ist wie der in Schönbrunn. Hier sieht man schonmal einen morschen Ast und fühlt sich weniger in einem Barockschloss, wie es in Schönbrunn der Fall ist. Man kann hier traumhaft schön spazierengehen.
Laxenburg ist einfach schön und ganz klar empfehlenswert.
In diesem Sinne
Eure Anke
Gestern habe ich mal wieder einen tollen Ausflug gemacht. Mit dem Bus ab Südtiroler Platz geht es 30 min raus ins 17 km von Wien entfernte Laxenburg. Hier hat der Kaiser schon sehr gerne gelebt. Im 2,5 qkm großen Schlosspark kann man wunderbar spazierengehen...
Schlosspark Laxenburg
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Lage
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Mit dem Postbus 566 von Wien aus kommend steigt man am Franz-Josephs-Platz aus. Von dort aus sind es noch 3 min Fussweg bis zum Haupteingang. Es werden auch 1000 Parkplätze zur Verfügung gestellt.
Eintritt
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Für Erwachsene kostet der Eintritt 1,80€.
Geschichte
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Das erste Schloss (Altes Schloss) wurde bereits im 14. Jahrhundert angelegt. Der heute umgebende Landschaftsgarten wurde im englischen Stil um 1780 angelegt.
Was gibt es zu sehen?
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Neben dem Schloss, dem alten Schloss und der Franzensburg umfasst der Garten 250 ha. Es werden 3 Laufrunden angeboten. Wir haben die längste Runde, die "Sisi-Runde" genommen, die gut 8 km lang ist. Sie geht zunächst am Kanal entlang und dann zum Concordia-Tempel, der unter Maria Theresia errichtet wurde (er trägt am Giebel sogar ihre Initialien). Weiter geht es vorbei am Schlossteich, der gut 1/10 des Parks bedeckt. Dort findet man die Franzensburg, die auf einer kleinen Insel am Wasser liegt. Außerdem gibt es hier eine kleine Grotte und einen Bootsverleih. Schließlich geht es am Haus der Laune und der Rittersäule vorbei zurück zum Haupteingang.
| Englischer Landschaftsgarten Schloss Laxenburg (c) Anke Killian |
| Concordia-Tempel Schlosspark Laxenburg (c) Anke Killian |
| Schlossteich Schlosspark Laxenburg (c) Anke Killian |
| Franzensburg und Schlossteich Schloss Laxenburg (c) Anke Killian |
| Kanal Schlosspark Laxenburg (c) Anke Killian |
Fazit
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Die Farben des Herbstes leuchten besonders schön in Laxenburg. Wir hatten einen tollen Spaziergang. Im Gegensatz zu Schönbrunn ist der Park zwar auch relativ voll, aber das ganze verläuft sich etwas mehr. Außerdem merkt man schon, dass es dann doch mehr Wiener sind, die auf der Flucht vor den Touristen hier rumlaufen. In Schönbrunn sieht man sie schließlich kaum.
Der Park ist ein absoluter Traum, vor allem weil er nicht ganz so übergepflegt und megaperfekt ist wie der in Schönbrunn. Hier sieht man schonmal einen morschen Ast und fühlt sich weniger in einem Barockschloss, wie es in Schönbrunn der Fall ist. Man kann hier traumhaft schön spazierengehen.
Laxenburg ist einfach schön und ganz klar empfehlenswert.
In diesem Sinne
Eure Anke
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