Posts mit dem Label Kino werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kino werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 18. März 2016

{Margareten - Kino - Nostalgie} US-Kino der 50er

Sieht aus wie ein US-Filmkino
Hallo Leute!

In Wien gibt es so viele tolle Kinos, dass man mit dem Testen kaum nachkommt. Und das beste ist, dass es nicht ausschließlich große Ketten sind, die den Markt bestimmen, sondern es gibt auch viele kleine, unabhängige Kinos - so zum Beispiel das Filmkasino im 5. Bezirk.



Filmcasino
^^^^^^^^^^^

Lage
^^^^
Das Filmcasino liegt direkt an der Margaretenstraße, zu Fuss etwa 7 Minuten von der U4 Station Pilgramgasse entfernt.


Ambiente und Geschichte
^^^^
Schon rein äußerlich lockt das Kino mit den bunten Lichtern, die mich irgendwie gleich an ein Kino erinnern, wie sie in alten US-Filmen vorkommen. Auch der Kassenbereich mit der Holztäfelung und den vielen Filmplakaten fühlt sich für mich an wie eine kleine Zeitreise.

Das Kino besteht an der Stelle schon seit 1911 und wurde als "Kostengünstiges Kino" vor allem für die Dienstmädchen und kleinen Angestellten geplant. Seinen heutigen Zustand erhielt es größtenteils zu Zeiten des Wiederaufbaus. Allerdings musste es in den 70er Jahren zur Zeiten der großen Kinokrise schließen und fiel in einen beinahe 20 Jahre andauernden Dornröschenschlaf. 1989 konnte es wieder eröffnen als Teil der Volkshochschule Margareten, die dort ein "alternatives Filmprogramm" anbot.

Im hinteren Bereich gibt es eine kleine Bar mit zahlreichen Polstern und Stühlen und dem üblichen Snackstand. Leider wird hier das Popcorn nicht selbstgemacht sondern abgepackt verkauft aber - riesiger Pluspunkt - anstatt der üblichen Coca Cola gibt es Afri Cola.



Filmangebot und Saal
^^^^
Es gibt in dem Kino nur einen Saal, in dem hauptsächlich die OmU-Versionen unterschiedlicher Filme gezeigt werden. Das spannende dabei ist, dass es sich nicht nur um die aufwändigen Hollywood-Produktionen handelt, in der Vorschau gab es etwa einen französischen und einen dänischen Film. Wir sahen den Film "Raum" bzw. "Room" mit Brie Larson in der Hauptrolle, die dafür einen Oscar bekam.  Das Ticket (Donnerstag Abend) kostete 8€.

Die Zeitreise durch das Foyer endet nicht an der gepolsterten Tür zum Kinosaal. Auch der Saal an sich ist holzgetäfelt und versprüht einen gewissen Charme. Leider hat es bei unserem Besuch etwas unangenehm gerochen - als hätte man im hinteren Bereich eine Knoblauchfarm (nein, es war nicht mein Nachbar). Mit den modernen Blockbusterkinos hat das nicht allzu viel gemeinsam.



Leider Gottes waren auch die Sitze nicht sonderlich modern - sprich ungemütlich. So etwas wie Abstellmöglichkeiten gab es keine, man saß auch relativ eng, was für mich okay war (ich kannte meine Nachbarn) aber bei Unbekannten wäre mir das eher unangenehm gewesen.


Fazit
^^^^
Sehr charmant kommt das kleine Kino im 5. Wiener Gemeindebezirk daher. Man begibt sich auf dem Weg zum Film auf eine kleine Zeitreise und bekommt sofort den Eindruck, in den 50er Jahren in den USA angekommen zu sein.

Spannend finde ich vor allem das Filmangebot - wo bekommt man schonmal einen Film auf Dänisch (mit Untertitel natürlich). Es ist halt anders wie im Cineplex wo nur Hollywoodblockbuster laufen.

Auch der Saal an sich ist anders - man hat eine gute Sicht und eine große Leinwand und Nostalgiefeeling pur - leider hats etwas unangenehm gerochen und sonderlich bequem war es auch nicht - aber wer bequem will, kann schließlich auch auf dem Sofa bleiben.

Ich fand das Filmcasino insgesamt wirklich spannend und ich werde sicherlich demnächst nochmal vorbeischauen - Dany Boons "Lolo" auf Französisch anschauen, vielleicht kann ich da noch was lernen...

In diesem Sinne

Eure Anke

Montag, 15. Februar 2016

{Innere Stadt - Kino - Nostalgiefeeling} Nostalgiekino

Hallo Leute!

Immer mehr Kinos werden von großen Ketten wie Cineplexx oder Cinestar übernommen oder vom Markt verdrängt. In Wien allerdings hat man das Glück, dass sich doch noch einige der Kinos von Einst halten konnten und sich großer Popularität erfreuen. Eines der bekanntesten davon stelle ich euch heute vor...

Gartenbaukino
^^^^^^^^^^^^

Lage
^^^^^
Das Gartenbaukino liegt schon seit den 60er Jahren direkt an der Wiener Ringstraße im Abschnitt Parkring unweit der U3 Station Stubentor im Ersten Bezirk.



Geschichte
^^^^^
Die Geschichte des Gartenbaukinos geht bereits auf das Jahr 1919 zurück und damit ist es das älteste Einzelsaalkino der Stadt. Es befindet sich im ehemaligen Ausstellungssaal der k.u.k Gartenbaugesellschaft, das dem Kino auch seinen Namen gab.

Im Jahr 1960 wurde das Kino vollständig neu errichtet und war das erste Kino, das über die Möglichkeit verfügte, 70 mm Filme abzuspielen (und das letzte Kino in Österreich, das auch heute diese Möglichkeit noch nutzt).

Das Kino ist eines der Hauptspielorte der Viennale und ist mit seinen 756 Sitzplätzen bis heute ein beliebtes Premierenkino. So feierte unter anderem Tom Cruise schon als Premierengast seinen Film Oblivion.



Mein Eindruck
^^^^^
Unglaublich. Schon wenn man in den Vorsaal hineinkommt, denkt man, hier sei die Zeit stehengeblieben. Hier befindet sich vieles noch im Originalzustand, den der Architekt Kotas 1960 so geplant hatte. Auf den Damentoiletten ist zwar vieles alt, aber wenn man sich dann plötzlich einer Reihe nostalgisch beleuchteter Schminkspiegel gegenübersteht (ohne Waschbecken, die stehen extra), fühlt man sich ein bisschen wie in einer anderen Welt. Die Bar, an der es die Getränke gibt, bietet keine hochtechnisierte Zapfanlage, auch Popcorn kann man nur fertig kaufen. Recht teuer ists - die 0,5 Liter Flasche Cola kostete 3,10€ (allerdings Standard für Wiener Kinos). Dafür ist etwa die Auswahl an Bieren wesentlich größer als normal.



Der Kinosaal ist zunächst einmal für seine Größe auffällig flach, aber man kann auch in den hinteren Reihen gut sehen. Und natürlich springt einem gleich der leuchtend rote Theatervorhang ins Auge.

Die Sitze kamen mir nach 168 Minuten doch recht unbequem vor. Das lag allerdings nicht am Abstand zum Vordermann sondern mehr an dem zum Nachbarn. Dafür hatte man aber das nostalgische Feeling, den neuen Tarrantino in 70 mm (anscheinend wurde der Projektor nach mehr als 20 Jahren extra dafür wieder in Betrieb genommen), zu sehen. Gut, riesig war der Unterschied jetzt nicht, aber wo gibt es schon noch analoges Kino?

Ganz nett finde ich, dass das Programm des Gartenbaukinos weit über den Blockbusterstandard hinausgeht - es gibt zahlreiche Sonderveranstaltungen (demnächst ist wieder Oscarnacht oder auch die Viennale). Dazu kommt, dass eben mehr Programmkinofilme gezeigt werden, Dokumentationen über den Syrienkrieg etc. Alles Sachen, die auf dem Kino auf dem Land selten zu sehen sind. Genauso gibt es demnächst Filme wie Lawrence von Arabien usw.


Fazit
^^^^^^^^
Kino wie zu den Jugendzeiten der Eltern? Sowas kann man im Wiener Gartenbaukino erleben - analoge Filme, analoges Ambiente (ich sag nur Schminktischchen) haben nur wenig mit den großen Blockbusterkinoketten zu tun.

Das Gartenbaukino ist bestens geeignet für eine kleine Zeitreise. Wenn die Sitze noch etwas bequemer wären, wären das für mich eindeutige 5 Sterne. So gibts leider nur 4.

In diesem Sinne

Eure Anke

Dienstag, 18. Februar 2014

Wien für Cineasten (2)

Hallo Leute!

Heute möchte ich euch mal wieder über ein ganz besonderes Thema in Wien berichten. Im 9. Bezirk befindet sich eines der ältesten und traditionsreichsten Kinos der Stadt...

Votivkino
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Lage
^^^^^^^^^^
Das Kino liegt an der Währinger Straße direkt neben der Votivkirche. Der Ort ist optimal erreichbar. Es fahren dort unzählige Straßenbahnen (u.a. 1, D, 71, 41) und die U2 (Schottentor/Universität). Parkplätze sind vorhanden, vor allem in der Votivgarage (rundrum muss man halt wegen Parkpickerl aufpassen).


Geschichte
^^^^^^^^^^
Das Votivkino wurde 1912 an diesem Ort errichtet. Oftmals umgebaut wurde von den aktuellen Besitzern ein zweiter und dritter Saal hinzugefügt. Dabei wurde aber auch auf den historischen Charakter geachtet. So wirkt in etwa der Kassenbereich sehr historisch.


Säle
^^^^^^^^^
Es gibt 3 Säle. Bisher habe ich nur den Neuesten (Votiv 3) getestet. Leider war der bei der Vorstellung bis auf den letzten Platz (85 Personen) besetzt, wodurch sich selbst im Februar die fehlende oder nicht angeschaltete Klimaanlage bemerkbar gemacht hat. Der kleine Saal war vom Aufbau her ganz in Ordnung, allerdings waren die Sitze relativ eng gestellt und nicht besonders gut gepolstert, wodurch das Kinoerlebnis natürlich etwas gelitten hat, in etwa im Vergleich zu den Kinos größerer Ketten.

Gezeigt werden die folgenden Formate:

35 mm (1 : 1,33 / 1 : 1,66 / 1 : 1,85 / Cinemascope), 16 mm, HD-Video, Digital Cinema (DCI-Standard)

Tonformat ist in allen 3 Sälen Dolby Digital



Preise
^^^^^^^^^^
Ganz nett sind die Preise - also wieder im Vergleich zu den anderen Kinos. In den beiden kleineren Sälen (Studio/Votiv3) kostet der Eintritt 7,50€, im großen Saal kostet der Film 8,50€ bzw. 7€ in den ersten beiden Reihen und in der 2. Reihe auf dem Balkon. Die Preise sind meiner Meinung nach durchaus erschwinglich.


Programm
^^^^^^^^^^^^
Ganz nett finde ich das Programm, da hier nicht nur die gängigen Hollywood-Klassiker gezeigt werden (die auch nur in Original mit Untertitel), sondern häufig auch weniger bekannte Filme.


Personal
^^^^^^^^^^^^
Das Personal kam mir persönlich extrem freundlich vor. Es handelt sich dabei größtenteils um Studenten, die Atmosphäre im Cafe war sehr entspannt und freundlich, obwohl alles voll war.


Essen und Getränke
^^^^^^^^^^^^
Im Vergleich zum Cineplexx etwa sind Getränke wesentlich billiger. Kostet die Flasche Cola etwa bei Cineplexx 3,20€, gibt es sie beim Votivkino für 2,40€. Immernoch teuer, aber eben günstiger... Popcorn kaufe ich in Österreich generell nicht mehr, weil man hier nur salziges bekommt (ihhhhhhhhhhhhhhhhhh).


Behindertenfreundlichkeit
^^^^^^^^^^^^^
Das Kino ist, obwohl es im Keller liegt, für Rollstuhlfahrer bestens geeignet. Es gibt spezielle Rolli-Plätze und bei allen Treppen gibt es einen elektrischen Treppenlift.


Toiletten
^^^^^^^^^^^^
Die Toiletten am Eingang sind in Ordnung, sauber und ausreichend vorhanden.


Fazit
^^^^^^^^^^^^^
Ich persönlich finde ja, dass Kinos wie das Votivkino unterstützt gehören. Das Votivkino hat tatsächlich noch immer die Atmosphäre eines uralten Kinos, man wartet fast, dass das Klavier für die Stummfilmbegleitung reingefahren wird. Auch das Programm an sich gefällt mir wirklich gut. Schon beim Eingang hat man den Eindruck, dass man in ein Kino in den 50ern eintritt.

Das einzige, was mir überhaupt nicht gefallen hat, war die schlechte Luft im Kino. Eine Zufuhr von Frischluft wäre voll super, vor allem wenn 85 Menschen auf engstem Raum untergebracht sind. Auch die Sitze waren nicht so bequem wie etwa im Cineplexx, vor allem die Beinfreiheit könnte ein kleines bisschen größer sein, aber ein bisschen gehört das ja auch zur Atmosphäre.

In diesem Sinne

Eure Anke

Sonntag, 24. November 2013

Wiens ungewöhnliche Orte (Rabenhoftheater)

Hallo Leute!

Gelegentlich nehme ich mal an Gewinnspielen teil, vor allem wenn es irgendwelche Tickets zu gewinnen gibt. Neulich gab es Tickets für das Rabenhof Theater.

Rabenhoftheater
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Lage
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Das Rabenhoftheater liegt im 3. Wiener Gemeindebezirk im sogenannten Rabenhof, einem 1927 eröffneten Wiener Gemeindebau nahe der U-Bahnhaltestelle Kardinal-Nagl-Platz in der Wiener Rabengasse.


Geschichte
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
In den Räumen des Theaters war zunächst ein Festsaal für die Bewohner des Gemeindebaus untergebracht, später ein Kino. Im aktuellen Zustand ist das Theater seit 2008.

Seit 1990 befindet sich dort das Rabenhoftheater. Bekannt ist dieses Theater durch verschiedene Produktionen. Aktuell spielen dort unter anderem Stermann und Grissemann (bekannt durch die ORF-Latenight-Show Willkommen Österreich) ihr Bühnenprogramm. Aber auch die Science Busters (ebenfalls eine bekannte ORF-Show) ist dort häufig zu Gast.

Außerdem wird dort aktuell das Puppenprogramm Bye Bye Österreich von Maschek gespielt, in dem alle aktuell bekannten Österreichischen Politiker von Faymann über Spindelegger bis hin zu Stronach ihren Auftritt haben, gespielt.

Insgesamt wird hauptsächlich eher kritisches Theater geboten, bei dem auch wirklich bekannte Künstler (zumindest in Österreich bekannte) auftreten.



Architektur
^^^^^^^^^^^^^^
Das Rabenhoftheater wurde vollständig in den Gemeindebau integriert. Wenn man reinkommt, muss man zunächst einige Stufen nach unten steigen, wo eine kleine Lounge ist, die tatsächlich ein wenig nach 20er Jahre aussieht. Das Theater an sich erinnert dann ein wenig an seine ursprüngliche Nutzung als Kino, wobei man sagen muss, dass an einigen Stellen die Beinfreiheit nicht allzu groß ist, Die Sitze sind einfache Holzsitze zum Klappen, wirklich bequem ists nicht.

Der Saal an sich ist nicht zu groß, so dass man selbst beim Puppentheater von allen Plätzen aus wunderbar sehen kann. Es gibt insgesamt nur 15 Reihen.

Im Saal - Puppentheater Byebye Österreich



Fazit
^^^^^^^^^^^^^
Das Theater ist günstig - für die gewonnenen Karten hätten wir normalerweise 26€ pro Person gezahlt - und in Wien wohl auch relativ bekannt, weil hier immer wieder auch bekannte Künstler auftreten.

Der Vorraum versetzt einen tatsächlich in die 20er Jahre, wobei ich sagen muss, der Saal an sich hat nicht wirklich Atmosphäre. Die Stühle sind eher unbequem, irgendwie habe ich mich ein bisschen wie im Hörsaal an der Uni gefühlt. Dafür war das dargebotene Programm echt klasse (Bericht folgt) und da wir die Kabinett-Sitze (ganz oben an der Treppe ohne einen vor uns) hatten, war das mit der Beinfreiheit für uns auch nicht so dramatisch.

Die Toiletten waren in Ordnung. Auch die Preise für Getränke (2,80€ für ein 0,3l Bier) sind für eine Veranstaltung auch ganz OK.

Für mich ist ein Besuch im Rabenhoftheater klar empfehlenswert, nicht weil das Theater besonders viel Atmosphäre hat, sondern vor allem, weil dort tolle Stücke gespielt werden, die einen (sogar als Piefke) unterhalten. Es ist irgendwie wie ein altes Kino, was nicht nur die neuen Hollywood-Schinken spielt. Da ists auch egal, wie bequem die Sitze sind, man geht da hin, weil das Programm toll ist. Ich werde sicherlich demnächst mir nochmal Karten für ein anderes Stück besorgen...

In diesem Sinne

Eure Anke

Sonntag, 17. November 2013

Village Cinemas: Wien für Cineasten (1)

Hallo Leute!

Wien ist ja bekanntlich groß. Und in einer großen Stadt gibt es viele Kinos. Eines davon stelle ich euch heute vor...


Village Cinemas Wien
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Lage
^^^^^^^^^^
Das Village, das übrigens zur Cineplexx-Kette gehört, die ja auch in Deutschland bekannt ist, liegt in Wien Landstraße in direkter Nachbarschaft zum Bahnhof Wien Mitte. Entsprechend gut ist die Anbindung (U3,U4 jeweils Landstraße; diverse S-Bahnen sowie die Buslinie 74 A und die Straßenbahnlinie O).


Preise
^^^^^^^^^^
Die wirklichen Preise sind immer erst bei der Buchung ersichtlich und variieren abhängig von Tag und Länge des Films. Für einen normalen Film zahlt man Samstags 9,20€. Günstigste Tage sind Montag und Dienstag, da gibts Rabatte und das normale Ticket ohne Überlänge und 3D kostet etwa 6,60€. Es gibt zudem verschiedene Ermäßigungen für Schüler, Nachtvorstellungen etc.

Eine Reservierung online über Cineplexx.at ist sinnvoll, da die Kinos meistens schon relativ voll sind, wobei es - wenn es nicht gerade ein ganz neuer Film ist - reicht, wenn man am Morgen für den Abend reserviert. Hier kann man das Ticket auch direkt mit Kreditkarte zahlen und ausdrucken. Ich zahle allerdings dann doch meistens an der Kasse.


Kasse
^^^^^^^^^^
An der Kasse geht es meistens recht schnell. Zu Stoßzeiten sind 5-6 Kassen besetzt, weshalb es selten zu Wartezeiten kommt. Außerdem ist noch ein Automat in Betrieb, bei dem man mit Bankomat-Karte seine reservierten Tickets abholen kann.





Säle
^^^^^^^^^^
Insgesamt gibt es 10 Kinosäle unterschiedlicher Größe, vom großen Saal bis zum kleinen Wohnzimmerkino mit 10 Reihen. Man hat dort die Möglichkeit, die Filme mit 4K, real3D und HFR-Technologie zu sehen.

Die Sitze bieten in allen Sälen (zumindest in den ca. 6 in denen ich bisher war) ausreichende Beinfreiheit und sind einigermaßen bequem. Man hat von überall einen guten Blick auf die Leinwand.

Technische Pannen gab es bisher noch keine, außer dass einmal die ersten 3 Minuten von der Werbung nicht zu sehen, sondern zu nur zu hören waren. Das war allerdings nicht sonderlich dramatisch und schnell im Griff.



Knabberkram
^^^^^^^^^^
Zuerst einmal die gute Nachricht für alle Piefke - wie mich - auf Wunsch gibt es sogar süßes Popcorn. Ich war damals entsetzt, als ich das erste mal nichts ahnend in Österreich Popcorn bestellte und so salziges Zeug bekam...

Auch ansonsten gibt es alles, was das Herz begehrt. Am "günstigsten" sind die Packages (Partner Package z.B. 2 Getränke und ein großes Popcorn usw.). Da mir das Zeug allerdings meistens zu teuer ist und ich schon dick genug bin, umgehe ich das meistens. Entsetzt habe ich allerdings gestern festgestellt, dass die Flasche Cola (0,5 Liter) 3,10€ kostet. Aber das ist wohl in jedem Kino das gleiche.




Personal
^^^^^^^^^^^^
Ich habe bisher keine negativen Erlebnisse mit dem Personal gemacht. Alle waren bisher freundlich, gelassen und nett. Ein Herr am Imbiss war mal ein bisschen unfreundlich, weil ich zu langsam war, aber das kann 1. passieren wenn die Schlange hinter einem schon ungeduldig wird und 2. gehe ich da ja nicht mehr hin. Von daher ist alles OK.



Fazit
^^^^^^^^^^^
Das Kino liegt zentral und bietet eigentlich alle derzeit gängigen Filme und alle gängigen Technologien. In den Stühlen sitzt man vernünftig und man hat einen guten Blick auf die Leinwand. Die Preise sind am Wochenende schon gesalzen, wir gehen allerdings meistens Montag oder Dienstag, da ist das ganze noch erträglich.

Sanitäre Anlagen und Säle machen einen sauberen, modernen und soliden Eindruck. Es werden alle gängigen Snacks (zu gesalzenen Preisen) angeboten. Alles in Allem ein gutes Kino in zentraler Wiener Lage mit guter Anbindung. Hier kann man sich mit seinen Freunden treffen, die von der anderen Seite von Wien kommen, man ist wirklich mitten drin.

Für die Preise gibt es leichten Abzug, aber ansonsten ist dies schon ein brauchbares Kino.

In diesem Sinne

Eure Anke