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Mittwoch, 29. Oktober 2014

[Rezension] Fleischlos in Austria





Hallo Leute!

Mein Mann und ich ernähren uns zwar nicht ausschließlich vegetarisch, essen aber verhältnismäßig wenig bis gar kein Fleisch. Das Thema kommt ja immer mehr in Mode. Im Holzbaum-Verlag ist daher ein ganz interessanter Lokalführer erschienen...

Vegetarischer Lokalführer Österreich
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Daten
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Herausgeber: Clemens Ettenauer
Verlag: Holzbaum
ISBN: 978-3-902980-07-6
Preis: 10€


Inhalt
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In diesem sehr kompakten Büchlein werden alle Lokale vorgestellt, die in Österreich weder Fisch noch Fleisch servieren - also vollkommen vegetarisch sind. Jedem Lokal wird dabei eine ganze Seite gewidmet. Die Lokale sind dabei nach Bundesländern geordnet.

Naturgemäß sind die meisten Lokale in Wien. Aber auch in jedem anderen Bundesland gibt es zahlreiche  Vegetarierlokale.

Zunächst werden dabei die wichtigen Daten - Adresse, Internetauftritt, Öffnungszeiten, Telefonnummer vorgestellt. Dann kommen die Bewertungskriterien "Ambiente", "Speiß und Trank", "Service" und "Preise", in denen die Lokale jeweils bis zu 10 Sterne bzw. 1-3 € Zeichen erreichen.

Im Anschluss folgt dann noch eine kleine Bewertung mit Worten - eine Beschreibung der Lage, des Ambiente, des Service und natürlich auch des Essens.


Fazit
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Für den Wiener mit leichtem Hang zum fleischlosen Essen - wie gesagt, ich würde mich selbst nicht als Vegetarier bezeichnen - ist dieses kleine Büchlein eine wahre Fundgrube. Auch für Ausflüge in Restösterreich findet man immer wieder nette Lokale, bekannt wie unbekannt.

Besonders schön finde ich, dass man in diesem Buch die Vergleiche zwischen den Lokalen genauso wenig scheut, wie die Kritik. Manch ein Lokal, gleich das erste beispielsweise, kommt bei der Kritik gar nicht gut weg.

Für den Wiener - weit über 70 Lokale - ist das Buch super. Ein weniger schönes Präsent ist es jedoch für den Kärntner mit gerade einmal 2 gelisteten Lokalen.

Wir werden uns in Wien noch ordentlich durchtesten. Ich kann aber auf jeden Fall sagen, dass ich mit den Lokalen, die wir schon getestet haben, bevor wir den Führer hatten, mit der Bewertung 100% übereinstimme und ich bin gespannt, was wir noch tolles finden...

In diesem Sinne

Eure Anke

Dienstag, 12. August 2014

[Rezension] Wandern in der Wachau

Hallo Leute!

Nachdem wir dieses Jahr schon einige Touren des Welterbesteigs Wachau gemacht haben, haben wir uns noch einen zweiten Wachauwanderführer zugelegt, den ich euch heute ans Herz legen möchte...

Wachau
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Daten
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Autoren: Franz und Rudolf Hauleitner
Verlag: Rother
ISBN: 978-3-7633-4050-7
Preis: 14,90€ (D) 15,40€ (A)


Inhalt
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Der Führer führt in insgesamt 55 Touren in die verschiedensten Bereiche. Der Fokus liegt dabei natürlich auf der Wachau zwischen Krems und Melk, aber es gibt weitere Touren Donauaufwärts bis Ypps und Neustadt. Ein paar Touren liegen auch etwas abseits der Donau im Dunkelsteiner Wald.

Enthalten sind insgesamt 5 Touren der schwierigsten Kategorie, bei denen man sich auch schonmal anseilen muss. 11 Touren entstammen der mittleren Kategorie, die schon etwas anspruchsvoller sind und für die man die Kondition schon recht gut im Griff haben muss. Der große Rest sind allerdings leichte Touren, die auch für Anfänger geeignet sind.

Die einzelnen Touren sind auf 4-6 Seiten vorgestellt, wobei auf besondere Schwierigkeiten natürlich genauso hingewiesen wird, auf Markierungen und auch auf Parkplätze und zum Teil auch auf öffentliche Verkehrsmittel und Einkehrmöglichkeiten. Die Route wird als Höhenprofil gezeigt, auf einer Karte und sie wird ausführlich beschrieben. Außerdem kann man sich noch die GPS Daten der Orientierungspunkte aufs Smartphone laden und mit diversen Apps abrufen, was man zusätzlich zur Orientierung nutzen kann.




Fazit
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Ich bin zugegeben ein echter Fan der Rother Wanderbücher. Nicht nur dass sie im Hosentaschenformat gedruckt sind und daher unterwegs absolut unproblematisch zu handhaben sind. Sie liefern noch dazu absolut traumhafte Wanderrouten für alle Bedürfnisse. OK, wir sind zwar immernoch bei der "Leicht" Stufe hängengeblieben, haben aber mit diesen Büchern das Wiener Umland schon kennengelernt. Das einzige, was ich bei allen Büchern dieser Rother Reihe zu bemängeln habe, ist dass immer nur eine Zeit für die Tour angegeben wird. Das ist eine sehr subjektive Angabe. Kilometer wären mir lieber, aber das ist sicher Geschmackssache. Ich finde es eben immer etwas deprimierend, wenn ich eine Stunde mehr brauche als der Autor.

Wir haben bisher 6 Routen ausprobiert. Von Wien aus ist man ja recht schnell in der Wachau (nach Krems sind es gut 80 km) und wir sind eben echte Fans der traumhaft schönen Gegend. Die Routen haben uns alle gefallen und sie entsprachen unseren Vorstellungen. Es gibt traumhafte Routen durch die Weinberge, zu Ruinen aber auch durch den dunklen Wald oder entlang der Donau.

Ich bin absolut zufrieden und kann diesen Wanderführer uneingeschränkt empfehlen.

In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 9. Juli 2014

Anke in der Wachau (2): Das schönste Kloster


 Hallo Leute!

Am Wochenende hatte ich das große Glück, die schöne Wachau zu besuchen. Eines der schönsten - mit Sicherheit aber das bekannteste Kloster in der Wachau ist der Stift Melk...

Benediktinerstift Melk an der Donau
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Lage
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Melk liegt am Eingang zur Wachau, direkt an der Donau. Kommt man mit dem Zug (ab St. Pölten) dort an, ist der Benediktinerstift nicht zu übersehen, nehmen ihre gigantischen gelben Mauern doch die komplette Bergkuppe über der kleinen Stadt Melk ein. Zu Fuss geht man über den Rathausplatz und dann die Stufen nach oben (gut ausgeschildert).

Mit dem Auto kommt man die gut ausgeschilderte Straße nach oben und landet direkt auf dem großen Parkplatz. Touristisch gut erschlossen sind auch zahlreiche Parkplätze vorhanden.


Geschichte
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Der Stift Melk kann in diesem Jahr (2014) auf eine exakt 2000-jährige Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1014 wurde hier der heilige Koloman zu Grabe getragen. Schon zu dieser Zeit war Melk das erste Zentrum der Babenberger, die die Mark Ostarrichi regierten. Mit der Erweiterung Richtung Osten verlor es dann doch ein bisschen an Bedeutung - so dass Leopold entschied, auf dem Berg ein Kloster zu erbauen, in das 1089 die ersten Benediktinermönche einzogen.

Seine heutige Form erhielt das Kloster als Neubau im 18. Jahrhundert.


Eintrittspreise und Öffnungszeiten
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Mit der Niederösterreichcard kamen wir (mal wieder, also echte Empfehlung) kostenlos in den Stift. Normalerweise zahlt man als Erwachsener 10€ für die Besichtigung. Mit Führung beträgt der Eintritt 12€.

Der Stift ist in der Sommersaison (Mai-September) von 9 bis 17.30 Uhr und im März, April und Oktober von 9 bis 16.30 Uhr geöffnet. Den Rest der Zeit ist die Besichtigung nur mit Führungen (täglich um 11.00 und 14.00 Uhr (in Deutsch und Englisch)) möglich.


Unser Besuch
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Wir kamen gleich um 9 Uhr, Sonntags. Das hatte den großen Vorteil, dass wir etwas vor den Busgruppen kamen. Gerade die ganzen Donaukreuzfahrtschiffe kommen auf jedenfall nach Melk, als wir um 12 Uhr wieder gingen, war der ganze Parkplatz voll mit Reisebussen.

Man kommt an der Ostbastei vorbei - in der Sonderausstellungen sind - und kommt durch das Portal in den ersten Hof, dann weiter bis in den 2. Hof, direkt vor die Rückseite der Kirche. Neben der Kirche findet man den Eingang zum Museum. Über die Kaiserstiege steigt man in den ersten Stock. Wie genau das Kinderwagen und Rollstuhlfahrer machen, weiß ich nicht, da ich aber Leute gesehen habe, gehe ich davon aus, dass es Möglichkeiten gibt.

Oben geht man dann rechts direkt in das sehr modern ausgestattete Stiftsmuseum. Dieses befindet sich im Kaisertrakt des Stifts, der alleine der Kaiserlichen Familie vorbehalten war. Man schaut zunächst entlang des Kaisergangs, einem gut 200 m langen Gang, in dem unter anderem Bilder von Maria Theresia und anderen österreichischen Herrschern aufgehängt sind.

Im Museum selbst gibt es eine reiche Illustration der Geschichte des Klosters und des Benediktinerordens. Unter den Ausstellungsstücken sind dabei unter anderem ein original josephinischer Klappsarg und der berühmte Breu-Altar. Mich hat dabei vor allem ein großes Modell des Klosters, das sich konstant dreht. So kann man jeden Teil der Klosteranlage sehen.

Über einen barocken Festsaal kommt man dann auf eine große Terrasse, die sich direkt vor dem Hauptportal der Kirche findet und einen schönen Blick auf die Donau bietet. Von dort aus geht es dann zunächst in die Stiftsbibliothek (leider Fotoverbot) und dann die Treppen runter in die traumhafte barocke Stiftskirche.

Auch im Ticket enthalten ist der Besuch der Sonderausstellung, die von teils Schülern gestaltet wurde. Hier kommt man auf eine Aussichtsterrasse und weiter in den Stiftspark, der etwas größer ist, als er zunächst erscheint. Hier gibt es allerhand an Kunst (auch modernerer Art) zu entdecken.












Fazit
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Wenn man sich überlegt, dass man hier für seine 10€ wirklich viel zu sehen bekommt, lohnt sich ein Besuch in Melk auf alle Fälle. Alleine die Größe des barocken Klosters ist absolut beeindruckend. Schon wenn man aus dem Zug steigt und die riesige Klosterfassade sieht, ist man absolut begeistert. Auch die beiden ruhigen, schattigen Höfe sind absolut genial. Mir hat der Park, der recht ruhig ist, besonders gefallen. Vor allem ist der Park vorne Barock, weiter hinten findet man dann aber auch ruhige und schattige Orte.

Das Museum ist sehr modern und wirklich schön eingerichtet. Auch wenn hier nicht unbedingt der Stiftsschatz im Mittelpunkt steht, sondern viel mehr die Geschichte, sind alleine die Räume klasse. Witzig sind immer wieder kleine Soundeffekte mit "Höre" und die Ausschnitte aus dem Leben des Heiligen Benedikt.

Genial ist für mich der Ausblick von der Terrasse und die darauf folgende Stiftsbibliothek. Ich mag solche alten Bibliotheken ja wirklich sehr gerne. Die Stiftsbibliothek Melk hat irgendwie etwas von einer Miniatur der Nationalbibliothek in Wien.

Die Stiftskirche konnten wir leider nicht intensiv besichtigen, da Messe war.






Die gesamte Anlage wirkt sehr gepflegt, die Toiletten sind sehr sauber, alles ist auf die Abfertigung großer Menschenmengen abgestimmt, wirklich perfekt.

Wir waren absolut begeistert. Stift Melk ist ganz klar einen Sonntagsausflug wert.

In diesem Sinne

Eure Anke

Montag, 7. Juli 2014

Anke in der Wachau (1): Donaudampfschifffahrtskapitänsgehilfin

Hallo Leute!

Am Wochenende war ja schönes Wetter. Und wenn schönes Wetter ist, besteht bei uns ja immer besonders große Ausflugsgefahr. Ein absoluter Top-Ausflug von Wien aus ist natürlich die etwa 100 km entfernte Wachau. So machten wir uns auf den Weg und ließen uns mal überraschen...

Schifffahrtsmuseum Spitz
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Lage
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Das Museum liegt im Spitzer Tal, etwa 800 m von der Donau entfernt nahe der Ruine Hinterhaus. Mit dem Auto kommt man bis vor die Türe (ab Donauufer gut ausgeschildert). Mit dem Bus nimmt man die WL1, die zwischen Krems und Melk fährt und steigt bei der Station Spitz Hinterhaus aus. Von dort folgt man einem kleinen Wanderweg (ca. 10 Minuten), der bestens mit gelben Schildern ausgezeichnet ist.


Öffnungszeiten und Eintrittspreise
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12. April - 31.Oktober 2014täglich von 10:00 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr
Sonn- und Feiertage 10:00 - 16:00 Uhr durchgehend
Kein Schließtag 

Erwachsene € 5,50
Gruppen (ab 10 Pers.) € 4,50
Senioren (mit Ausweis) € 4,50
Kinder € 3,50
Kindergruppen (ab 10 Pers.) € 3,00
Führungen neben Eintrittspreis pro Pers. € 1,00 (mindestens jedoch € 15,–)

1x freier Eintritt mit der Niederösterreichcard



Ausstellung
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Das Museum befindet sich seit 1970 im barocken Erlahof in Spitz an der Donau. Es widmet sich der Geschichte der Donauschifffahrt von den Römern hauptsächlich bis in die Zeit der Dampfschifffahrt. So wird etwa die Originalausstattung eines Pferdegespanns gezeigt, das die Schiffe stromaufwärts ziehen musste. In Miniaturen wird auch gezeigt, wie die bis zu 60 Pferde ganze Schiffszüge auf dem Treppelweg ziehen mussten, um stromaufwärts zu gelangen.

Oben sind auch noch Spuren der barocken Geschichte des Hauses zu sehen. Absolutes Highlight ist hier eine alte Schiffsorgel. Auch gibt es hier zahlreiche historische Schiffsmodelle, etwa das Kriegsschiff Maria Theresias oder die Schiffe, die genutzt wurden, um den Unterlauf der Donau zu erkunden.

Im Außenbereich ist außerdem die historische Rollfähre Spitz zu sehen.

Die Ausstellung ist partiell auch multimedial gestaltet, mit einem Kinosaal, in dem Filme zu Zitaten über die Donau in der Wachau zu sehen sind. Oder man schaut durch kleine Bullaugen. Auch die Schiffsorgel spielt per Tastendruck.









Fazit
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Für mich ist dieses Museum absolut sehenswert, gerade weil es die Mühen der frühen Donauschifffahrt so wunderbar illustriert. Mich hat vor allem die Miniatur des Pferdegespanns fasziniert. Gerade wenn man sich überlegt, dass die Gespanne teils vom heutigen Rumänien aus bis Bayern gezogen werden mussten von solch einer riesigen Anzahl von Pferden, die Schiffe die Versorgung für die Tiere geladen haben musste, die Tiere bei jedem Nebenfluss erstmal mit kleinen Schiffen übergesetzt werden mussten, ist das schon ziemlich krass.

Das Schifffahrtsmuseum ist ein tolles, sehr lehrreiches kleines Museum in der Wachau, was man, wenn man ausreichend Zeit mitbringt, unbedingt anschauen sollte. Den kleinen Abstecher von der Uferstraße ist es absolut wert.

Von mit gibt es klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

[Rezension] Die Wachau erlaufen

Hallo Leute!

Wir sind ja bekanntlich leidenschaftliche Wanderer. Und eines der schönsten Wandergebiete, die ich kenne, ist die Wachau zwischen Krems und Melk, gehört diese Gegend des Donautals schließlich zum UNESCO Welterbe. Eine schöne Fernwanderung wurde entlang beider Flussufer zusammengestellt. Wir haben uns vorgenommen, diese Strecke nach und nach abzuwandern. Den Wanderführer dazu stelle ich euch heute vor...


Welterbesteig Wachau
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Daten
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Verlag: Esterbauer
ISBN: 978-3-85000-610-1
Preis: 14,95€


Inhalt
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Die Fernwanderung wird in 14 Etappen vorgestellt, wobei davon 8 Etappen südlich der Donau von Krems nach Melk und 6 Etappen von Melk nach Krems führen. Was ganz nett ist, keine Etappe ist länger als 17,1 km, so dass sie auch für gut konditionierten Anfänger an einem Tag gut zu bewältigen sind. Der Weg ist gut markiert - mit einem weißen W, das ein wenig aussieht wie eine Welle.

Neben dem Welterbesteig wird die Jauerling-Runde rund um Spitz mit 7 Etappen vorgestellt. Hier liegt die längste Strecke bei 17,2 km.

Die einzelnen Etappen werden ausführlich vorgestellt. In einem Roten Feld am Anfang der Vorstellung findet man eine Zusammenfassung der jeweiligen Etappe: Startpunkt und Ziel, ungefähre Dauer, Aufstieg, Abstieg und, was ich bei den Hikeline Reiseführern immer ganz nett finde, eine Vorstellung der Wegzusammensetzung in "Hartbelag", "Wanderwege" und "Wanderwege". Das finde ich persönlich immer ganz nett, weil ich mit anderen Wanderführern schon auf Wege gekommen bin, die zwar nur 5 km waren, aber durch die Schmelzwasserrinnen steil nach unten führten.

Nach dem roten Kasten kommt eine Vorstellung der Streckencharakteristik inklusive Anfahrt mit dem Auto oder den Öffentlichen Verkehrsmitteln sowie der Rückreise zum Ausgangspunkt, falls man die Welterberunde nicht komplett machen will.

Danach kommt eine genaue Beschreibung des Streckenverlaufs mit Höhenprofil, Karte und zusätzlichen Informationen, etwa zum Naturschutzgebiet oder zu Sehenswerten entlang des Weges. Auch Informationen zu Stempelstellen gibt es. Ganz nett ist auch, dass an die Wegbeschreibung immer ein aktueller Kilometerstand im Bezug auf den Startpunkt der Etappe gekoppelt ist.

Wenn man sich im Internet registriert, kann man sich zudem die GPS-Tracks fürs Smartphone oder das GPS Gerät runterladen.

Ein Übernachtungs- und Restaurantverzeichnis rundet das ganze ab.




Fazit
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Beides sind bestehende Rundwanderwege in der Wachau. Mit zusätzlichen Varianten - die manchmal den Schwierigkeitsgrad etwas entschärfen - ist es ein rundum toller Fernwanderweg, den man notfalls auch unterbrechen kann.

Wir sind bisher die ersten 5 Etappen verteilt an mehreren Wochenenden gegangen und natürlich hatten wir den Hikeline Führer immer mit dabei und bisher rundum zufrieden. Besonders das ausführliche Kartenmaterial in Verbindung mit den GPS Tracks am Smartphone hat dazu geführt, dass wir uns bisher nie verlaufen haben. Natürlich ist der Weg auch toll ausgeschildert, aber auch bei den kleinen Ausflügen abseits des Welterbesteigs haben wir immer den Weg gefunden. Auch zu den einzelnen Orten gibt es tolle Ortspläne.

Der Wanderführer ist kompakt und wasserfest, was ihn optimal für draußen macht. Dabei ist die Hülle sehr stabil. Durch die Spiralbindung ist er außerdem besonders leicht zu handhaben.

Abgesehen von der tollen Wanderung bzw. den tollen Wanderungen, die wir bisher hatten, ist Esterbauer ein rundum gelungener Wanderführer gelungen, den ich allen empfehlen kann, die den Welterbesteig - oder Etappen davon - gehen wollen.

In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 18. Juni 2014

[Rezension] Unterwegs in Wien

Hallo Leute!

Das tolle an Wien ist ja, dass viele Sehenswürdigkeiten auf einem Platz sind. Daher hat sich Polyglott einen spannenden Reiseführer einfallen lassen...

Wien Polyglott zu Fuss entdecken
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Daten
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Herausgeber: Travel Media
Verlag: Polyglott
ISBN: 978-3-8464-6197-6
Preis: 9,99€ (D) 10,30€ (A)


Inhalt
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In diesem kleinen, kompakten Spiralbuch werden 30 tolle Touren entlang der Wiener Sehenswürdigkeiten vorgestellt. Jede steht unter einem anderen Thema und es werden eigentlich alle touristischen Sehenswürdigkeiten abgedeckt.

Die Touren haben alle unterschiedliche Längen. Begonnen wird beispielsweise mit dem Stephansdom, einer kurzen Tour durch das Stadtzentrum, vorbei am Diözesanmuseum , der Akademie der Wissenschaften und der Jesuitenkirche führt die Tour zum Stubentor.

Eine weitere Tour führt etwa vom Hochstrahlbrunnen am Schwarzenbergplatz über das untere Belvedere und den Belvedere Garten hinauf zum oberen Belvedere.

Die Touren sind farblich nach ihrer Lage im Stadtgebiet (Zentrum und Himmelsrichtungen) geordnet.

Jede Tour wird zunächst in ihrer Charakteristik vorgestellt und die einzelnen Zwischenstationen werden gesammelt. Dann erfolgt eine ausführliche Beschreibung mit einigen Fotos und am Ende gibt es einen Stadtplan, damit man sich auch nicht verläuft. Auch auf direkte Anschlusstouren wird hingewiesen. Auch besondere Restaurants entlang der Strecke sind den Autoren ein Hinweis wert.

Am Ende gibt es schließlich noch ein paar Hinweise, Adressen von Restaurants und Hotels, von Bars und Shoppingadressen. Die Auswahl ist dabei zwar nicht groß, dafür werden die einzelnen Adressen auch ausführlich beschrieben.


Fazit
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Ich denke, diesen Reiseführer muss man etwas differenziert betrachten. Wenn ich jetzt das erste mal in Wien wäre, ist er sicherlich eine nette Ergänzung zum normalen Reiseführer, die Informationen zu einzelnen Punkten wären mir persönlich aber zu wenig. Gleichzeitig aber bietet er wirklich nette Anregungen, etwa auch Touren speziell konzipiert für Kinder.

Für den erfahreneren Wien Besucher ist der Reiseführer allerdings top, da einen einige Touren auch mal wegführen von den überfüllten Touristenrouten, etwa in die Josefstadt, in die Rossau oder auf die Donauinsel, wohin sich sicherlich nicht alle Touristen verirren. Das dazu passende Kartenmaterial lässt einem auch praktisch keine Chance, dass man sich verirren könnte.

Ganz schön finde ich auch die eher ausführlichen Beschreibungen der Restaurants entlang der Strecke. So weiß man gleich, wo man auch einkehren kann (bei den Vierteln, die ich kenne, wären die Empfehlungen bei mir ähnlich ausgefallen also durchaus gelungen!).

Auch die beschriebenen Sehenswürdigkeiten sind durchaus nicht nur das, was sich der Neuling in Wien anschauen würde (dafür sind natürlich auch Touren dabei), sondern eben auch Dinge wie das Kriminalmuseum oder das Hutmuseum.

Ich kann diesen Reiseführer durchaus empfehlen für alle, die nicht zu faul sind, diese Stadt zu Fuß zu erkunden.

In diesem Sinne

Eure Anke

Donnerstag, 5. Juni 2014

[Rezension] Das Wandern ist des Wieners Lust

Hallo Leute!

Der Wiener hat einen klaren Vorteil: Man wohnt in der Großstadt, zu einer Seite ist es flach, zur anderen Seite liegt der Wiener Wald und Richtung Süden beginnen schon die Alpen. Da wundert es kaum einen, dass der Wiener Hausberge hat - also quasi Berge direkt vor der Tür.


Hikeline - Wiener Hausberge
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Daten
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Autor: Roland Esterbauer
Verlag: Hikeline
ISBN: 978-3-85000-530-2
Preis: 14,90€


Inhalt
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In diesem Wanderführer werden 50 Touren einer Gesamtlänge von 525 km vorgestellt. Alle liegen in den Niederösterreichischen Alpen, sind also von Wien aus - auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln - innerhalb kürzester Zeit zu erreichen. Die Routen haben Schwerpunkte im Bereich Schneeberg, Rax und Semmering.

Die einzelnen Touren haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und Längen. Sie gliedern sich in 7 unterschiedliche Gebiete:

Traisental (8 Touren)
Gölsental, Triestingtal (8 Touren)
Piestingtal (6 Touren)
Hohe Wand, Flatzer Wand (5 Touren)
Puchberg, Schneeberg (7 Touren)
Höllental, Rax (9 Touren)
Semmering, Wechsel (7 Touren)

Die Touren gehen teils sogar über 2 Tage.

Zudem gibt es zu einzelnen Gebieten noch historische Facts, so wird etwa über die Geschichte der Semmeringbahn berichtet oder auch über die erste Wiener Hochquellleitung.

Die einzelnen Touren sind sehr ausführlich beschrieben und - zumindest die 5, die ich bisher durchprobiert habe - folgen auch aktuellen Beschilderungen und sind einfach zu finden. Sie sind in "Leicht", "Mittel" und "Schwer" gegliedert, wobei ich "Schwer" noch nicht probiert habe. Die meisten Touren sind leicht. Die von mir probierten "Leichten" sind absolut für Anfänger geeignet.

Die einzelnen Touren sind meist auf 2 Doppelseiten beschrieben. Zunächst kommt eine kurze Beschreibung mit Daten: Start Ziel, Gehzeit, Aufstieg, Abstieg und, was mir besonders gefällt Angaben zum Belag der Wanderwege. Das habe ich bisher immer bei Wanderführern vermisst, die mich zum Teil auf absolute Horrorstrecken geschickt haben.

Außerdem gibt es ein Höhenprofil der Strecke und eine kleine Wanderkarte (Format 1:35000). Außerdem ist jede Route bebildert.

In der Beschreibung gibt es zunächst eine Beschreibung der Charakteristik. Hier wird unter anderem begründet, warum eine Strecke "Leicht" oder "Schwer" kategorisiert wurde. Dann kommt eine Beschreibung der Anfahrt. Hierbei beschreibt der Autor die Anfahrt von Wien aus. Die öffentlichen Verkehrsmittel kommen hier aber nur vor, wenn die Anfahrtszeit von Wien in vernünftigem Verhältnis zur Tourenlänge steht. Durchaus sinnvoll, wenn man bei einer 2 Stunden Wanderung keine 4 Stunden Anfahrt haben will.

Als nächstes erfolgt eine ausführliche Wegbeschreibung, wobei vor allem auf neuralgische Stellen, also Orte an denen man sich leicht verirren kann, eingegangen wird. Die Angaben erfolgen direkt in Verbindung mit den jeweiligen Kilometern.


Aufmachung
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Ich finde schon die Bindung des Buchs echt klasse. Gedruckt ist es auf Wasserfestem Papier, wodurch man sich nicht scheut, den Führer auch bei Regen rauszuholen (wurde schon einmal getestet). Auch die Bindung, eine sogenannte "geschützte Spiralbindung" finde ich echt klasse.

Ansonsten habe ich das meiste ja schon oben beschrieben. Richtig klasse finde ich die vielen Bilder, die gleich Lust machen auf die Touren.

Die jeweiligen GPS Tracks kann man online downloaden. Wir laufen allerdings immer ohne GPS..


Fazit
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Ich habe ja nun schon mehrere Wanderführer durch, auch für die Region der Hausberge und ich muss sagen, dieser gefällt mir bisher am besten. Nicht nur die Aufmachung gefällt mir sehr gut. Er ist super kompakt und passt in jede Tasche. Auch die Papierqualität ist super. Das Buch hält sogar einem kleinen Regenschauer stand.

Auch die Wahl der Touren denkt auch mal an konditionell etwas schwächere - wie mich. Bei den anderen Wanderführern waren immer unrealistische Gehzeiten angegeben, so dass wir pro 2 Stunden immer 30 Minuten draufgeben mussten. Die Gehzeiten passen gut.

Besonders gefallen mir die aktuellen Beschreibungen und eben, dass auch noch Angaben zum jeweiligen Wegbelag gemacht werden. Bei dem anderen Hausberge Wanderführer hatte ich da schonmal echte Probleme, als ich plötzlich auf einer leichten Route steil an Wurzeln den Wald hochklettern sollte. Das kann einen schonmal echt in die Predullie bringen

In diesem Sinne

Eure Anke.






Montag, 5. Mai 2014

Tu felix Austria (3)

Hallo Leute!

Am Wochenende war ich mal wieder in meiner schönen Wahlheimat unterwegs. Diesmal verschlug es mich zum höchsten Berg von Niederösterreich... Und da der Großstädter ja etwas faul ist, ließ ich mich nach oben und wieder nach unten kutschieren. Also genau genommen, weil es eben mit der Niederösterreichcard kostenlos war...


Schneebergbahn
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Startpunkt
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Der Start ist direkt am Bahnhof von Puchberg am Schneeberg. Dieser Ort ist mit der Bahn innerhalb von 45 min mit dem Zug von Wiener Neustadt aus zu erreichen. Über Parkplätze kann ich leider nix sagen, ich habe keine gesehen...


Tarife
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Wichtig ist vielleicht zu sagen, dass man vorher online reservieren sollte. Die Sitzplatzanzahl ist beschränkt und wenn der Zug voll ist, nimmt er niemanden mehr mit. Das ist vor allem wichtig, wenn man auch runterfahren will, ist schon ärgerlich, wenn man nachmittags auf 1800 m steht und nicht mehr mit runtergenommen wird.

Die Tarife grenzen für mich an Wucher.

Berg- und Talfahrt kosten für Erwachsene 35€, für Kinder (6 - 15 Jahre) 22 €.

Die Einzelne Fahrt kostet 25,40€ bzw. 22€ für Kinder.

Es gibt noch ein paar Spezialtarife, die könnt ihr auf Schneebergbahn.at nachschauen.

Wichtig zu wissen, wer sich länger in Niederösterreich aufhält und noch mehr besichtigen will, der sollte sich den Kauf der Niederösterreichcard überlegen. Die kostet 54€ und man hat damit 319 Sehenswürdigkeiten frei, darunter eben auch eine Berg- und Talfahrt mit der Schneebergbahn. Das kann sich lohnen.


Fahrplan
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Der Fahrplan ist wohl recht unterschiedlich. Momentan fährt die Bahn in etwa alle 1,5 Stunden, es ist auch nur ein Zug unterwegs, da es oben noch sehr kalt ist (der Winter hat sich dort versteckt).

Ich habe die Plätze am Samstag für Sonntag nach Fahrplan gebucht und bekam 30 min später telefonisch mitgeteilt, dass diese Züge nicht fahren und ich umgebucht werden sollte. Das war so weit in Ordnung. Gerade im Sommer ist die Reservierung über www.schneebergbahn.at aber unbedingt angeraten!


Der Zug
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Als ich den Zug sah, musste ich echt lachen. OK, Salamanderbahn... Aber dass das Ding äußerlich auch noch angemalt ist wie ein Salamander fand ich dann schon extrem geil. Für die Kinder sicher toll, ich fands ehrlicherweise eher albern. Der Zug wirkt dafür aber relativ modern und sauber. Gelegentlich fährt wohl ein Nostalgiezug, der ist aber sehr überlaufen.

Die Zahnradbahn schafft im Schnitt etwa 20 km/h und überwindet eine Steigung von bis zu 20 Grad.


Fahrt
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Die Fahrt bringt einen innerhalb von 40 Minuten vorbei an 3 Stationen vom Bahnhof Puchberg auf 1800 m zur Bergstation Schneeberg.

Die Fahrt empfand ich eher als unangenehm. Nicht nur, dass jeder Sitzplatz so breit ist, dass ein normalgewichtiger Erwachsener kaum sitzen kann (also Platz hat man etwa die Hälfte wie in einer Wiener Straßenbahn). Man wird auch noch teils zu dritt nebeneinander gequetscht, was schon sehr intim werden kann. Ich saß auf einem Zweiersitz mit meinem Verlobten, der hatte aber nur noch Platz für eine halbe Pobacke und wir sind beide nicht extrem breit.

Was mich auch enorm gestört hat - ich fühlte mich die ganze Zeit ein wenig wie auf einer Kaffeefahrt. Nicht nur, dass bei jeder Station für irgendwas Werbung gemacht wurde, auf der letzten Station vorm Berg wurde dann auch noch ein 5 minütiger Zwischenstop gemacht, um aussteigen und Buchteln essen zu können.

OK, der Blick ins Tal ist schon echt schön, aber ich muss ganz ehrlich sagen, für 35€ hätte ich mir schon wenigstens so viel Platz versprochen, dass mein Hintern hinpasst. Und die Werbeblöcke und vor allem den merkwürdigen Zwischenstopp fand ich mehr als unangemessen. Aber wie die Lemminge hat der Wirt mindestens 50 Buchteln verkauft, auch nicht so schlecht...





Fazit
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Gut, die Alternative wäre gewesen, auf 1800 m zu wandern, was sicher auch nicht jedem wirklich liegt. Wir sind dann oben noch ein bisschen rumgewandert (es war arschkalt, aber dazu gibt es dann noch einen anderen Bericht). Aber diese Bahn war für mich mehr als merkwürdig, wenn sie für mich dank der NÖ Card nicht kostenlos gewesen wäre, wäre ich auch sicherlich nicht mitgefahren, dann wäre ich wohl lieber hoch und wieder runtergewandert... Anschließend hätte mein A*** auch auf den Sitz gepasst.

Die Fahrt war durchaus OK, wenn die Werbung auch ein bisschen genervt hat, aber die Sitzbänke so zu konstruieren, dass sie in der Breite vielleicht für magersüchtige Grundschüler passen, ist schon sehr seltsam. Vor allem weil das schonmal ein bisschen sehr intim werden kann, wenn man 40 min einen leicht nach Schweiß riechenden weiß gott wen halb auf dem Schoß sitzen hat. Es ist eben eine Tourifalle, die geschröpft wird bis zum Umfallen.

Alternative wäre halt hochlaufen. Es war schon ein interessantes Erlebnis, das ich aber nicht bedenkenlos weiterempfehlen kann... Der Blick von oben ist echt grandios und für Kinder ist es sicherlich sehr spannend, im Salamander mitzufahren. Für Erwachsene wie mich war es aber eher unangenehm...

In diesem Sinne

Eure Anke

Samstag, 15. März 2014

Wiens ungewöhnlichste Orte: Der kleine Prater

Hallo Leute!

Auch wenn das aktuelle Wochenende leider das schlechte Wetter ein bisschen zurück nach Wien gebracht hat, war ich am vergangenen Wochenende schonmal unterwegs in den Frühling. Unsere diesmalige Wanderung ging vom Oberlaaer Kurpark zum Böhmischen Prater...


Böhmischer Prater
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Lage
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Der Böhmische Prater ist am schnellsten mit der U1 (Reumannplatz) zu erreichen. Von dort aus läuft man nur etwa 20 min bis an den Stadtrand. Parkplätze sind rund rum vorhanden.


Geschichte
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Der Böhmische Prater entwickelte sich aus der Werkskantine der dortigen Ziegelwerke. Rund herum siedelten sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verschiedene Schausteller an, die vor allem aus Böhmen und Mähren stammten. Im 2. Weltkrieg völlig zerstört, wurde er wieder aufgebaut und besitzt seit 1988 sogar - wie der große Prater - ein etwas kleineres Riesenrad. Daneben findet man dort einen Autoscouter, eine kleine Achterbahn und verschiedene Karussells, alles ein bisschen wie im großen Prater, nur etwas kleiner. Auch verschiedene Ausflugsgaststätten sind dort zu finden.

Auch eine historische Tram ist hier als Süßigkeitenshop aufgestellt. Außerdem fand man eine Geisterbahn oder auch ein Kinderkarussell. Es ist alles dabei, was der große Prater auch so bietet, nur eben in wesentlich kleineren Dimensionen.





Preise
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Die Preise an sich sind etwas günstiger als im Prater. Im Gasthaus gab es beispielsweise das die Frankfurter Würstel mit Brötchen für 2,10€, die Torte für 2,50€. Die Fahrt mit dem Riesenrad kostet 3,20€.


Fazit
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Ich muss sagen, ich fand den Böhmischen Prater vor allem deshalb sehr interessant, weil es so unerwartet kam. Ich wusste vorher nicht wirklich davon, dass man dort weitere teils wirklich historische Fahrgeschäfte sieht.

Dadurch dass das ganze touristisch nicht ganz so erschlossen ist, ist hier auch wesentlich weniger los. Man konnte wunderbar in der Sonne sitzen und sein Würsterl mit Radler genießen, im Schweizerhaus im großen Prater muss man da ja auf sein Platzerl warten.

Klar waren auch hier einige Spaziergänger unterwegs bei dem schönen Wetter, aber irgendwie kam mir die Atmosphäre dort wesentlich gemütlicher und ruhiger vor als beim großen Touristenmagneten, den ich im übrigen auch sehr gerne besuche. Hier geht es eben etwas entspannter und gemächlicher vonstatten, die Atmosphäre ist eben so wie früher, wenn bei uns zu Hause (in der Kleinstadt) Rummel war. Das mag ich, das ist gemütlich.

In diesem Sinne

Eure Anke

Montag, 3. März 2014

Frühjahrsstimmung im Wasserpark

Hallo Leute!

Heute möchte ich euch mal zur Abwechslung einen tollen Park in Wien Floridsdorf vorstellen...

Wasserpark Floridsdorf
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Lage
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Der Wasserpark bildet den nördlichen Teil der Alten Donau. Am besten gelangt man mit der S-Bahn oder U-Bahn (U6) dorthin. Dazu nimmt man jeweils die Station Floridsdorf und läuft dann am Bahndamm entlang ein Stück zurück. Nach etwa 500 m kommt man direkt zum Wasserpark.


Geschichte
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Der Teich im Wasserpark stellt den nördlichen Teil der alten Donau dar. Dabei handelt es sich um den alten Hauptarm, der nach der Donauregulierung Ende des 19. Jahrhunderts durch den Bau des Hubertusdamms vom heutigen Flusslauf abgetrennt wurde. Da das Gelände versumpfte, wurde es trockengelegt und 1928/29 an dieser Stelle ein Wasserpark angelegt, der heute vor allem ein beeindruckendes Reservoir für Wasservögel ist.


Sauberkeit
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Das ist ein Aspekt, den ich in Wiener Parks allgemein immer ganz toll finde. Sie sind wirklich super sauber. Anscheinend ist der Wiener relativ diszipliniert und findet die zahlreichen Mülleimer. Es lag nix rum, die Bänke waren alle sauber, das Wasser klar. Ich bin immer wieder begeistert.

Ich wundere mich nicht, dass sich die Wasservögel hier wohlfühlen. Eins habe ich allerdings nicht gesehen: Eine öffentliche Toilette.



Natur
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Mich hat besonders die nördliche Ecke des Sees beeindruckt. Da im Winter immer warmes Donauwasser durch den Hubertusdamm weicht, ist hier ein ideales Reservoir für Wasservögel. So gibt es dort eine kleine Insel, auf der unzählige (ich vermute) Reiher ihre Nester gebaut haben.



Mich hat dies vor allem deshalb verwundert, da diese Ecke direkt flankiert wird von der Donauuferautobahn zum einen und der Zufahrt zur Floridsdorfer Brücke auf der anderen Seite. Man befindet sich an dieser Stelle also keineswegs irgendwo mitten in den Auenwäldern der Lobau, sondern mitten in der Großstadt.

Neben den Reihern waren auch einige Schwäne und Enten auf dem See zu sehen...


Das Ufer ist relativ natürlich mit Schilf und zahlreichen Graupappeln befestigt. Überall gibt es Bänke und zu dieser Jahreszeit ist auch immer angenehme Ruhe.


Weitere Impressionen
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Fazit
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Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie viel Natur in Wien dann doch "mitten in der Stadt" ist. Wo sonst hat man sonst ein Nistgebiet für Reiher direkt neben einem Hochhaus wie dem Floridotower, direkt neben der Stadtautobahn.

Ich finde diesen Park einfach traumhaft schön und er ist immer wieder einen Sonnenspaziergang wert. Er ist gut erreichbar, sehr sauber und einfach schön.

In diesem Sinne

Eure Anke

Dienstag, 3. September 2013

Burg Kreuzenstein - Das Wandern ist des Wieners Lust (3)

Hallo Leute!

Auch außerhalb von Wien gibt es allerhand Sehenswertes. Eine nette Burg liegt in der Nähe von Kornneuburg. Es handelt sich dabei um die Burg Kreuzenstein, die wir im Sommer erwandert haben...


Burg Kreuzenstein
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Lage
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Die Burg Kreuzenstein liegt oberhalb des Ortes Leobendorf und ist ganz gut mit dem Auto zu erreichen. Die S-Bahn hält am Ortsrand, man sollte ca. 45 min Fussweg bis rauf zur Burg kalkulieren.

Wir sind mit unserer Wanderung schon in Langenzersdorf gestartet und dann entlang der Donau nach Kornneuburg und von dort über Leobendorf zur Burg und dann von dort aus zurück mit der S-Bahn. Das war eine sehr nette Wanderung.

Der Weg hinauf zur Burg war teils recht schmal und vom Regenwasser ausgespült. Da sollte man einigermaßen trittsicher sein und vielleicht auch nicht unbedingt mit den Flipflops wandern.


Geschichte
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Im 12. Jahrhundert von den Fornbachern gebaut, gelangte die Burg 1258 in den Besitz der Habsburger. Bis zum 30jährigen Krieg wurde die Burg nie erobert. Als die Schweden sie in Besitz nahmen und anschließend abzogen, wurde sie allerdings 1645 gesprengt und damit vollständig zerstört.

Die heutige Burg geht auf das Jahr 1874 durch die Grafen Wilczek zu einer mittelalterlichen Schauburg umgestaltet und wieder aufgebaut. Im 2. Weltkrieg wurden Teile der Burg schwer beschädigt und zahlreiche Kunstgegenstände geraubt.

Heute dient die Burg, als klassische mittelalterliche Burg, häufig als Filmkulisse für mittelalterliche Filme. Der bekannteste ist wohl Ken Folletts "Säulen der Erde" 2009.




Mein Eindruck
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Die Wanderung zu der Burg Kreuzenstein ist echt nett. Die Burg sieht von Außen auch echt beeindruckend aus mit ihren vielen Türmchen, eben eine mittelalterliche Burg, die in einem solch guten Zustand ja leider heute meist nur noch in Ruinenform zu sehen ist. Es gibt Zinnen, dicke Mauern und eine Zugbrücke, eben alles, was man sich aus einem Ritterfilm so erwartet.

Der kleine Beisl ist OK, halt sowas, wie man es bei einem solchen Wanderziel erwartet (Bier 3,20€, Schnitzel mit Pommes Preis weiß ich nicht mehr, aber OK).

Dann kommen die Geschichten, die einen aufregen. Die Burg an sich kann man innen nur mit Führungen besichtigen, die für Erwachsene schlappe 10€ kosten sollten. Wir kamen allerdings eh nicht in die Verlegenheit, uns entscheiden zu müssen, da die Räume aufgrund von Dreharbeiten (wie gesagt, die Burg ist beliebter Drehort von TV- und Kinoproduktionen) gesperrt war. Aber 10€ für eine 60 min Führung finde ich schon ein bisschen happig, zumal es ja nicht gerade Schönbrunn ist und man nicht gerade Exkalibur zu erwarten hat. Es gibt eben eine Rüst- eine Jagdkammer, eine Küche usw.

Zusätzlich gibt es noch zumindest Sonntags Greifvogelvorstellungen. Die sollte auch nochmal 8€ (4€ für Kinder) Eintritt kosten und man musste 1 Stunde warten. Daher haben wir uns auch da gegen entschieden, zumal wir solche Vorstellungen zu Genüge kennen und das ganze auch eher was für Kinder ist.

Die Burg an sich ist wirklich toll, man sieht sie bei klarem Wetter schon von Wien aus. Man hat ein tolles Ziel, was man ab Kornneuburg für die Wanderung anvisieren kann, da man diese riesige Festungsanlage wirklich schon von weitem sieht. Und von unten schaut sie auch wirklich beeindruckend aus. Und auch der Fernblick bis nach Wien hinein ist bei klarem Wetter einfach gigantisch!

Als wir dann oben waren, habe ich mich über die teils unverschämten Preise ein wenig geärgert. Gut, 8€ für eine Greifvogelvorstellung ist noch OK, aber 10€ für die Führung finde ich dann schon etwas viel, gerade wenn ich mir überlege, dass man als Familie mit 2 Kindern gleich mal mehr als 50€ für den Besuch los ist. Und nach dem mühevollen Aufstieg will man als Wanderer eben am Ende auch mal in die Burg schauen. Gleichzeitig ist dort aber auch nix so besonderes passiert (die vergleichbare, aber wesentlich ältere Wartburg kostet etwa 9€ Eintritt und da hat dann immerhin Luther die Bibel übersetzt). Hier hat man nur eine quasi mittelalterliche Burg aus dem 19. Jahrhundert. Ich fands ganz gut, dass an dem Tag eh keine Führungen stattfanden, sonst wäre ich wohl jetzt noch ein bisschen griesgrämiger...

Man kommt ohne Probleme mit dem Auto bis rauf. Der Wanderweg könnte ein wenig gepflegter sein, er ist gerade an steilen Stellen ausgewaschen und daher ist festes Schuhwerk nötig.

Der Ausflug ist wirklich schön, für den Wanderweg und für die Eintrittspreise gibt es aber je 1 Stern Abzug. Ich gebe dennoch meine Empfehlung.

In diesem Sinne

Eure Anke



Vorstellungszeiten und Eintrittspreise der Adlerwarte
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Einzelpersonen: € 8,-
Gruppen (ab 20 Personen) € 7,-
Saisonkarte Erwachsene € 32,-- (nur in Verbindung mit einem Lichtbildausweis gültig)

Montag geschlossen (außer Feiertag)
Dienstag 11:00 und 15:00
Mittwoch 11:00 und 15:00
Donnerstag 11:00 und 15:00
Freitag 11:00 und 15:00
Samstag 11:00 und 15:00
Sonntag 11:00 und 14:00 und 16:00
alle Feiertage 11:00 und 14:00 und 16:00

www.adlerwarte-kreuzenstein.at

Mittwoch, 8. Mai 2013

Wien von oben - Jubiläumswarte



Hallo Leute!

Heute stelle ich euch ein tolles Ziel für eine Wanderung vor, von wo aus man einen tollen Überblick über die Stadt bekommt, die ich so sehr liebgewonnen habe...


Jubiläumswarte
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Lage
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Die Jubiläumswarte liegt auf dem 449 m hohen Satzberg im 14. Wiener Gemeindebezirk Hietzing. Am besten kommt man dort hin, wenn man dem Wanderweg 4 der Stadt Wien folgt. Es fährt auch 3x am Tag ein Bus dort hoch: Die 52 B fährt von der Feuerwache am Steinhof gegen 9, gegen 13 Uhr und gegen 17:30 Uhr nach oben.


Geschichte
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Die Geschichte der Jubiläumswarte begann - wie so vieles - 1898 mit dem 50. Thronjubiläum des Kaisers Franz Josef. Damals wurde ja u.a. auch das Riesenrad gebaut. Damals wurde hier auf der Vogeltennwiese ein Holzturm aufgestellt, der aber alsbald durch einen Sturm zerstört wurde. Im gleichen Jahr stand ein 27 m hoher Turm im Prater, den die Ottakringer nach der Jubiläumsausstellung kauften und dort aufstellten, wo die ursprüngliche Holzkonstruktion stand. Im 2. Weltkrieg allerdings verfiel die Konstruktion derartig, dass man sie in den 50ern abriss und dort einen Turm aus Beton hinstellte, der bis heute bestand hat.

Die Jubiläumswarte heute
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 Die Jubiläumswarte heute sieht ein bisschen aus, wie eine überdimensionale Schraube. Man hat einen 31 m hohen Betonturm, an deren oberen Plattform zahlreiche Sendeantennen hängen. Nach oben kommt man über etwa 160 Stufen, die sich schraubenartig um den Turm herum drehen. Dabei gibt es aber immer nach etwa 30 Stufen eine Verbreiterung, so dass man schon weiter unten schauen kann und sich nicht auf den Stufen im Weg steht. 

Die Jubiläumswarte

Auf der oberen Plattform gibt es viele Hinweisschilder zur Orientierung, was man gerade in der Richtung sieht, etwa den Stephansdom oder die UNO City, aber auch weiter entfernte Dinge, die bei klarem Wetter zu sehen sind, wie die weißen Karpathen.

Ausblick
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Der Ausblick von hier oben ist nur mit einem Wort zu beschreiben: Grandios. Auf der einen Seite, Richtung Osten, liegt einem die gesamte Stadt zu Füßen. Bei gutem Wetter schaut man bis zum Flughafen Schwechat und noch viel weiter. Richtung Westen sieht man die Gipfel des Wiener Waldes.

Kaum kommt man auf der oberen Plattform an, liegt einem die ganze österreichische Hauptstadt zu Füßen. Als Wiener beginnt man schnell, nach Orientierungspunkten zu suchen.

Ausblick Richtung City

Im Vordergrund: Kirche am Steinhof (goldene Kuppel). Im Grünen: Schloss Schönbrunn mit Gloriette

UNO City und Donauturm
Überblick über die Stadt

Blick in den Wiener Wald


 Richtung Südwesten sieht man die Gipfel des Kahlenberges (mit Sendeantenne) und des Leopoldsberges (etwas unterhalb). Hier fand 1683 die Entscheidungsschlacht der Wiener gegen die Türken statt. Im Sommer ist hier ein beliebtes Ausflugsziel für Wiener.

Kahlenberg und Leopoldsberg

Der Blick ist wahrlich beeindruckend, es wäre bei klarerem Wetter sicher noch besser gewesen, aber man konnte wirklich über die ganze Stadt schauen. Ich habe dort oben einige Zeit verbracht, weil ich es so witzig fand, zahlreichen Wienern beim Orientierungspunkte suchen zuzuschauen - meist gesucht aber nicht gefunden übrigens: Die Gasometer in Simmering.


Fazit
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Mit Sicherheit ist die Jubiläumswarte kein Ziel für einen 4-Tage-Wien Trip. Wenn man allerdings in Wien schon alles kennt und sich langweilt, oder wenn man eine wirklich schöne Wanderung machen will (Stadtwanderweg 4), ist die Jubiläumswarte wirklich sehr empfehlenswert, alleine schon aufgrund des wirklich sehr beeindruckenden Ausblicks, der bis zu 75 km reichen soll. Allerdings - und das will ich betonen - sollte man das ganze wirklich nur bei einigermaßem klaren Wetter starten, weil es doch schade ist, wenn man dann den Berg und den Turm erklommen hat, und dann nix sieht.

Von mir kriegt dieser wirklich gigantische Blick klare 5 Sterne!

In diesem Sinne

Eure Anke

Donnerstag, 2. Mai 2013

Durch den schönen Schwarzenbergpark und die Hameau

Hallo Leute!

Wiener wandern sehr gerne. Kaum eine Metropole bietet die Möglichkeit, mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln schnell in Wandergebiete zu kommen.

Besonders in Wien sind die 12 Stadtwanderwege. Einen davon stelle ich euch heute vor...


Stadtwanderweg 3 - Hameau
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Erreichbarkeit
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Wie bereits gesagt, die Stadtwanderwege sind optimal erreichbar. Der 3er beginnt in Neuwaldegg an der Endhaltestelle der Straßenbahn 43, die am Schottentor und in der Alser Straße an die Wiener U-Bahn angeschlossen ist.


Der Weg
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Der Weg führt anfangs bergan und dann schnurgerade quer durch den Schwarzenbergpark. Dann geht es in steilen Serpentinen den Berg rauf. Dann führt der Weg durch den Kierlinger Forst und ein Stück entlang der Höhenstraße, die man auch passiert. Man streift kurz den 19. Bezirk (Döbling) und dann durch eine kurze Passage durch den Wald, erreicht man dann erneut Neuwaldegg im 17. Bezirk und somit den Ausgangspunkt.


Laut GPS hat man dabei eine Wegstrecke von 10,2 km und rund 280 Höhenmeter zurückgelegt.



Beschaffenheit der Wege
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Die Wege sind alle absolut TOP. Sie sind breit und sauber, meistens mit Kies ausgelegt, teilweise sogar geteert. Nur wenige Teile der Strecke, besonders zwischen Döbling und Neuwaldegg sind Waldboden. Der Weg ist bei Sonne perfekt zu begehen, auch bei Nässe sollte es keine Probleme geben. Das einzige, was ich nicht so dolle fand, war dass man den Weg stark mit Mountainbikern teilen muss. Ich meine, ich habe nichts gegen normale Mountainbiker, allerdings kann das besonders Downhill gefährlich werden, wenn die Radfahrer schnell von hinten ankommen und sich nicht bemerkbar machen. Einem Wanderer vor uns wäre das beinahe zum Verhängnis geworden. Das fand ich irgendwie ein bisschen Schade.


Beschilderung der Wege
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Die Stadtwanderwege sind alle perfekt beschildert. Dieser ist an absolut jeder Kreuzung mit einem Holzschild mit weißer Schrift "Stadtwanderweg 3" und dem Wiener Wappen beschildert. Diese Schilder sind weder zu übersehen, noch könnte man sich da verlaufen.




Aufkommen an einem Feiertag
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Natürlich sind die Wiener Wanderwege sehr beliebt. Auf diesem Weg war man nicht alleine, wir waren am 1. Mai bei perfektem Wetter (25 Grad und Sonne) unterwegs. Vor allem im Schwarzenbergpark war viel los, viele Familien mit Kindern waren zum Grillen unterwegs. Nach dem Schwarzenbergpark ging es dann. Wir hatten zwar immer Wanderer in Sicht- aber niemals in Hörweite.




Rast
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Wir haben einen Radler beim Alleebeisl getrunken. Ein großes kostet 3€. Ansonsten gibt es überall Rastplätze für ein Picknick. Die Bänke im Schwarzenbergpark sind etwas älter und weniger bequem, weiter auf dem Weg gibt es dann große Picknickplätze.



Fazit
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Wir haben für die 10 km gut 3 Stunden gebraucht. Man muss weder besonders trittsicher noch besonders trainiert sein. Der Anstieg ist zwar nicht gerade was für Leute ohne Kondition, ich kam oben mit leicht errötetem Kopf an, aber gerade die perfekt ausgebauten Wege machen das Wandern leicht, so dass man durchaus Kinder mitnehmen kann. Sogar ein Kinderwagen sollte keine riesen Probleme bereiten. Für echte Alpinisten ist es vielleicht eher ein kleiner Spaziergang.

Die Wege sind absolut perfekt ausgebaut, man kann sich nicht verlaufen, da an absolut jeder Kreuzung ein Hinweisschild steht. Man kann ohne Probleme auch bei schlechtem Wetter wandern.

Der Weg ist angenehm abwechslungsreich. Er geht anfangs durch einen angelegten Park, dann am Waldrand entlang und durch den Wald, sehr kleine Anteile sind in bewohntem Gebiet.

Für diesen tollen Wanderweg gibt es klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke


Wanderbücher über Wien gibt es hier:

Sonntag, 28. April 2013

Wien und Wienerwald - Wien - er - Wandern

Hallo Leute!

Ich lebe seit nunmehr einem Jahr in Wien und habe mich schon ganz gut eingelebt, nicht zu letzt, weil man hier so wunderbare und unterschiedliche Wandertouren gibt. Einige davon werden in diesem Buch vorgestellt.


Wien - Wienerwald
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Daten
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Autor: Fritz Peterka
Verlag: Bergverlag Rother
ISBN: 3763341889
Preis: 14,95€


Inhalt
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In dem Buch werden 50 Touren vorgestellt, die größtenteils im Bereich der Wiener Öffentlichen Verkehrsmittel erreichbar sind. Startpunkt sind meist Endstationen von Straßenbahnen oder Busstationen, die auch in die direkt benachbarten Orte in Niederösterreich führen. Einige, etwa die Tour auf der Donauinsel oder rund um die alte Donau, liegen sogar mitten in der Stadt.

Jede Tour wird auf 3-4 Seiten beschrieben. Zu jeder Tour gibt es etwa ein bis zwei Bilder und eine Karte, die die Routenführung zeigt. Außerdem gibt es ein ausführliches Höhenprofil, in das auch die Lage von Rastplätzen und Gaststätten sowie Aussichtspunkte eingezeichnet sind.

Zu Beginn wird der Reiz jeder Strecke kurz dargestellt. Als nächstes kommt eine Beschreibung der Strecke - also Ausgangs- und Endpunkt (Parkplätze und ÖPNV Anschluss), Höhenunterschiede, besondere Anforderungen und wichtige Tipps entlang der Strecke. Dann folgt eine Routenbeschreibung, also etwa, welcher Straße man folgen muss oder welchen Markierungen.


Fazit
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Von den 50 Touren sind wir bisher 10 gegangen und die waren alle wirklich super. Wien bietet ja als Großstadt den Vorteil, dass man auf der einen Seite die Berge hat, auf der anderen Seite die Donauauen und alles ist mit dem Öffentlichen Nahverkehr gut erreichbar. So bietet die Umgebung alles von einer Flachen Tour durch die Donauauen, die super erschlossen sind bis hin zur Bergtour mit 700 m Höhenunterschied, vom 2 Stunden Spaziergang bis zur 7 Stunden Ganztagstour ist alles dabei.

Von mir bekommt dieses Buch klare 5 Sterne, da es die gesamte Vielfalt der Wiener Gegend vorstellt. Die Touren sind super übersichtlich beschrieben, alles wichtige steht drin, man hat eine perfekte Orientierung, anhand der Karte und anhand des Textes.

Ich bin super zufrieden, weil das Buch für Anfänger wie für Profis geeignet ist, für den kleinen Nachmittagsspaziergang bis zur Tagestour. Und vor allem braucht man für keine der Touren ein Auto.

In diesem Sinne

Eure Anke

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