Hallo Leute!
Nachdem ich euch vergangene Woche meinen Gesamtbezirk vorgestellt habe, möchte ich euch heute eine Sehenswürdigkeit einzeln zeigen...
Hundertwasserhaus
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Lage
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Das Hundertwasserhaus liegt Löwengasse Ecke Kegelgasse im 3. Bezirk, etwa 100 Meter vom Donaukanal entfernt. Vom Schwedenplatz gelangt man am besten mit der Straßenbahn 1 dorthin und steigt Haltestelle Hetzgasse aus. Von dort aus muss man einfach dem Pulk folgen.
Geschichte
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Das Haus entstand in Zusammenarbeit mit dem Wiener Architekten Krawina. Der wurde ihm von der Stadt Wien zur Verfügung gestellt, um die Gestaltung eines Wohnhauses nach seinen Vorstellungen umzusetzen. Neben der Suche nach einem geeigneten Grundstück war auch diese Zusammenarbeit nicht gerade einfach, da Krawina die Vorschriften für einen Gemeindebau einhalten wollte, Hundertwasser aber ein Haus für "die Menschen und die Bäume". Daher konnte das Haus erst 1983 bis 1985 umgesetzt werden, wobei mit den Planungen schon 1977 begonnen wurde. Es muss dabei derartig übel hergegangen sein, dass Krawina inzwischen aus dem gemeinsamen Projekt ausgestiegen war.
Architektur
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„Ein Maler träumt von Häusern und einer schönen Architektur, in der der Mensch frei ist und dieser Traum wird Wirklichkeit.“
Dies ist ein Zitat von Hundertwasser über dieses Haus. Die offene Bauweise macht das Gebäude zu ein besonders außergewöhnlichem. Hundertwasser hat Dachflächen und Hof mit 250 Bäumen begrünt. Es gibt nur sehr wenig grade Linien, die Balkone sind unregelmäßig angebracht. Die Fassade ist im Vergleich zu anderen Gemeindebauten extrem bunt.
Fazit
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Das Haus ist sehr außergewöhnlich und bunt, wirklich sehenswert ist es aber nicht. Ich wundere mich jedesmal aufs Neue, warum hier Hunderte Menschen rumstehen und nach oben gucken. In dem Haus sind immerhin 52 Wohnungen und interessanterweise sind überall Schilder angebracht, man solle doch bitte nicht klingeln und die Bewohner in Ruhe lassen.
Für mich ist das ganze etwas überbewertet, sicher lohnenswert, wenn man mit der 1 eh in den Prater fährt. Dabei kann man mal kurz aussteigen und mal ein kleines Fotochen wagen, mal einen Blick in den Hof werfen. Das Haus ist außergewöhnlich, aber nicht wirklich außergewöhnlich sehenswert. Nett ist das kleine Terrassencafe, das allerdings auch ständig stark überfüllt ist. Kommt man am Vormittag, hat man allerdings vielleicht sogar eine Chance. Auch hier kann man schön im Schatten sitzen, die Melange ist aber vergleichsweise teuer.
Insgesamt merkt man, dass das Hundertwasserhaus eine echte Attraktion bei Touris sein muss, immerhin ist alles voll mit Souvenirläden und einer Bäckerei, bei der man das doppelte zahlt, wie anderen Filialen.
Das Hundertwasserhaus ist schon sehenswert, aber nicht so sehr, als dass ich es jetzt zum Pflichtprogramm rechnen würde.
In diesem Sinne
Eure Anke
Ein paar Impressionen...
Dienstag, 20. August 2013
Montag, 19. August 2013
Wien-Apps (3): Sag mir Qando sag mir wann...
Hallo Leute!
Heute stelle ich euch mal wieder eine ganz nette Wien-App vor, statistisch sicher eine der häufigsten Apps auf Wiener Smartphones...
Qando
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Installation
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Die App gibt es gratis im Google Play Store.
Worum gehts?
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Qando ist die Fahrplan-App der Wiener Linien.
Man kann sich direkt die zu den nächsten Haltestellen anzeigen lassen. Dort wird einem direkt angezeigt, welche Bahnen und Busse der Wiener Linien wann abfahren. Bei den Straßen- und U-Bahnen kann man direkt sehen, wie viele Minuten es noch dauert (Dank Live Track), bei Bussen wird die Fahrplanmäßige Uhrzeit gezeigt.
Unter Route wird angezeigt, wo man wechseln muss, um zeitlich am schnellsten von A nach B zu gelangen.
Sogar Störungen wie defekte Aufzüge usw. werden angezeigt.
Außerdem kann man Handytickets buchen, wobei das Single-Ticket ganze 50 ct teurer ist als beim Automaten. Das ist aber vor allem ganz praktisch, wenn man irgendwo in der Pampas steht und keine Fahrkarte hat.
Unter POI werden sogar die nächsten Car2Go Autos (Carsharing-Unternehmen in Wien) angezeigt.
Fazit
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Prinzipiell ist die App ganz toll und dennoch steckt die aktuelle Version noch etwas in den Kinderschuhen. Das GPS funktioniert nicht immer, man kann aber auch die Haltestellen individuell anwählen, ohne GPS. Die Zeiten passen dank Live Track exakt und stimmen mit denen an der Haltestelle angezeigten Zeiten überein. Es fehlt zwar noch etwas an Stabilität, in 9 von 10 Fällen passt das GPS aber gut und es wird zudem direkt angezeigt, in welcher Richtung die nächste Haltestelle ist und wo man von dort hinfahren kann.
Die für mich wichtigste Funktion ist die "Route", die einem schnell anzeigt, wie man von A nach B gelangt, was ja in der Großstadt durchaus wichtig sein kann.
Dass die Car2Go Autos angezeigt werden, ist zwar nett, aber da man sie über diese App nicht reservieren kann, muss ich die Car2Go App wohl trotzdem behalten.
Insgesamt ist die App sehr übersichtlich und selbsterklärend.
Für das Leben in Wien, gerade wenn man viel unterwegs ist, ist diese App absolut wichtig und eine der von mir am häufigsten genutzten Apps. Gerade wenn man nachts von A nach B will, kann man direkt schauen, wann die nächste U-Bahn kommt usw.
Aufgrund der leichten Stabilitätsprobleme gibt es von mir 4 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Mittwoch, 14. August 2013
Eine Reise durch die Wiener Bezirke (3): Home Sweet Home
Hallo Leute!
Ich möchte mich in der nächsten Zeit des öfteren mal auf die Reise durch die unterschiedlichsten Wiener Bezirke machen. 23 Stück sinds. Und entgegen jeder Logik werde ich mit dem 3. Bezirk beginnen. Das hat aber einen ganz einfachen Grund... Es ist mein neuer Heimatbezirk...
Dritter Bezirk - Landstraße
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Lage
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Der 3. Bezirk liegt südöstlich des Stadtzentrums (1. Bezirk). Er zieht sich vom Donaukanal (im Osten) bis etwas über den Gürtel im Westen. Im Süden grenzt er an den 11. Bezirk (Simmering).
Ein paar Daten
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Auf 7,39 Quadratkilometern leben gut 85000 Menschen. Bezirksvorsteher ist derzeit Erich Hohenberger von der SPÖ.
Leute
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Die Bevölkerung ist ziemlich gemischt, wobei man sagen muss, es gibt definitiv mehrere Stadtteile, in denen man auf wesentlich weniger grantelnde Wiener trifft. Die Wiener mögen es mir nicht übel nehmen, aber ich finde es immer göttlich, vorhin saß im 77er mal wieder ein altes Ehepaar vor mir, die rumgegrantelt haben. Die Leute von auswärts müssen wissen - wenn man sich an ein paar Freundlichkeitsregeln hält, sind die Wiener nicht so unfreundlich, wie sie manchmal scheinen, selbst wenn man sich als Piefke outet. Ich hatte gerade hier im 3. schon echt nette Unterhaltungen an Busstationen. Als Tipp, wenn man mal herzieht: Wenn einer auf dem Amt blöd kommt, muss man nur auf Cordoba zu sprechen kommen und schon werden die grantigsten Wiener nett.
Sehenswertes
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Ich empfinde den 3. Bezirk als besonders nett, weil er so wahnsinnig vielfältig ist. Man hat das Schloss Belvedere am Gürtel mit beinahe sämtlichen Botschaften (incl. der Deutschen) am Rennweg. Man hat den Donaukanal, wo man auch mal fast ganz ruhig spazierengehen kann.
Am Donaukanal nahe der Rotunden- bzw. Franzensbrücke hat man das Hundertwasserviertel mit dem Hundertwasserhaus und dem Kunsthaus sowie der Weissgerber Lände, an denen Hundertwasser zumindest mit seinen Ideen beteiligt war.
Dann hat man Teile wie den Biedermeierfriedhof St. Marx - immerhin die vermutete Begräbnisstätte von Mozart. Westlich davon hat man das große Mediencenter St. Marx, wo neben sämtlichen Fernsehsendern auch die Biowissenschaftliche Universität und viele Pharmaunternehmen untergebracht sind.
Zu gleichen Zeit hat man zahlreiche Straßen mit wunderschönen, sanierten und unsanierten traditionellen Wiener Altbauten. Man hat Parks (wie den direkt angrenzenden Stadtpark oder den botanischen Garten). Man hat Museen wie das Heeresgeschichtliche Museum am Arsenal oder das Straßenbahnmuseum in Erdberg.
Als besonderes Highlight empfand ich die russisch orthodoxe Kirche im Botschaftsviertel mit ihren goldenen Zwiebeltürmen.
Mieten
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Die Mieten hier sind echt OK, dafür dass man so gut angebunden ist. Wir haben 70 qm und zahlen kalt incl. Nebenkosten in Erdberg in direkter U-Bahn-Nähe unter 800€. Das ganze variiert natürlich, je näher man an die Innenstadt kommt, umso höher wird der Preis.
Öffentlicher Personenverkehr
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Der 3. Bezirk ist wohl einer der am besten versorgten Bezirke. Haupt-Pulsadern sind die Busse 77 A (Rennweg bis Schlachthausgasse; dann rüber in den 2. Bezirk) und 74 A (St. Marx bis Landstraße; dann rüber in den 1. Bezirk). Daneben gibt es die U3 (Stationen Landstraße, Rochusgasse, Kardinal Nagl Platz, Schlachthausgasse und Erdberg) sowie viele Straßenbahnlinien (18, O, D, 71), die eigentlich jeden kleinen Teil des Bezirkes problemlos erreichen. Auch die berühmte 1er Tram streift den 3. Bezirk.
Fazit
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Ich liebe den 3. Bezirk und kann mir keinen vorstellen, in dem ich lieber wohnen möchte. Man lebt zentral, ist innerhalb von 15 Minuten (maximal) mitten im Stadtzentrum. Gleichzeitig ist man überall angebunden, man hat ein perfektes Nahverkehrssystem, Lebensmittelläden gibt es wirklich an jeder Ecke.
Als Tourist ist der 3. Bezirk meiner Meinung nach für ein Quartier optimal, da man von hier aus mit der U-Bahn schnell überall hinkommt und man ist gleichzeitig nicht mitten drin im Touristengedeh. Man zahlt wesentlich weniger, als für ein Hotel direkt am Ring, ist aber gleichzeitig, gerade wenn man in der Nähe der U3 ist, schnell am Stephansplatz.
Er wird häufig von Touris unterschätzt, dabei gibt es hier beinahe genauso viel sehenswertes, wie im 1. Bezirk, Belvedere und Hundertwasserhaus gehören in der Regel ja sogar bei vielen zum Wien-Pflichtprogramm.
Der dritte Bezirk ist und bleibt ein toller Bezirk zum leben.
In diesem Sinne
Eure Anke
Der Bericht wird noch fortgeführt. Ich entdecke hier beinahe täglich neues...
| Mozartgrab auf dem Marxer Friedhof (71, 18, 74 A S-Bahn St. Marx) |
| Weissgerber Lände am Donaukanal |
| Hundertwasser Village |
| Hundertwasser Haus (Straßenbahn Linie 1) |
| Will man da wirklich wohnen? |
| Kunsthaus Wien |
| Werbung für die berühmte Klimtausstellung von Belvedere |
| Schloss Belvedere |
| Unteres Belvedere |
| Russisch Orthodoxe Kirche |
| Fiaker auf dem Weg zur Arbeit (Rennweg) |
S
| Straßenbahnmuseum Erdberger Lände |
| Altbauten am Donaukanal |
Dienstag, 13. August 2013
Das Riesenrad gehört zu Wien wie Walzer und Schnitzel
Hallo Leute!
Heute stelle ich euch die Sehenswürdigkeit vor, die man mit Wien verbindet, wie sonst wohl nur Schönbrunn und den Stephansdom...
Riesenrad
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Lage
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Das Riesenrad liegt am Wiener Würstelprater. Achtung für Besucher: Der Prater an sich ist riesig. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt man am besten zum Praterstern (U1, U2, 5, 5B, O, 80A oder S-Bahn). Vom Bahnhof Praterstern wird man direkt hingeleitet. Auch mit der 1 kommt man gut dorthin. Von der Haltestelle Hauptallee muss man allerdings etwa 15 Minuten laufen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise
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Das Ticket kostet für Erwachsene 8€ für Kinder 4€. Achtung, je nach Tageszeit muss man sich auf LANGE Wartezeiten einstellen. Ich bin zuletzt Ostermontag vormittags mitgefahren, da habe ich ca. 40 Minuten in der Schlange gestanden.
Die Öffnungszeiten richten sich nach der Jahreszeit. Für 2013 sind sie wiefolgt:
01.01. - 06.01. 10:00 – 21:45 Uhr
07.01. - 18.01. wegen Revisionsarbeiten geschlossen
19.01. - 28.02. 10:00 – 19:45 Uhr
01.03. - 19.04. 10:00 – 21:45 Uhr
20.04. - 01.09. 09:00 – 23:45 Uhr
02.09. - 30.09. 09:00 – 22:45 Uhr
01.10. - 03.11. 10:00 – 21:45 Uhr
04.11. - 15.11. 10:00 – 19.45 Uhr
16.11. - 30.12. 10:00 – 21:45 Uhr
31.12. 10:00 – 02:00 Uhr
Quelle: www.riesenrad.com
Geschichte des Riesenrades
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Das Wiener Riesenrad wurde 1897 anläßlich des Thronjubiläums von Kaiser Franz Josef errichtet (wie so vieles in Wien). Entworfen wurde es vom Engländer Walter Bassett.
1916 hat der Betreiber kein Geld. Eigentlich sollte das Riesenrad bereits abgerissen werden, was aber aus Mangel an Geld nicht durchgeführt wurde.
1944 brennen das Riesenrad fast vollständig ab. Schon 1945 wird mit dem Wiederaufbau begonnen, wobei nur noch die Hälfte der Waggons eingesetzt wurden als eine Art Mahnmal gegen Krieg (wie mir gesagt wurde). Die Aufhängungen sind nämlich noch vorhanden. 1947 ging das Riesenrad wieder in Betrieb und ist seit dem ein Symbol für Wien, was wohl in so gut wie jedem Film über Wien zu sehen ist (am prominentesten wohl im Dritten Mann).
Fahrt mit dem Riesenrad
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Hat man einmal die lange Schlange hinter sich gelassen, kommt man zunächst in eine Ausstellung, die die Geschichte des Riesenrades zeigt. In 8 alten Waggons werden verschiedene Szenen aus der Geschichte Wiens und der Geschichte des Praters in Diuramen gezeigt, u.a. die Schlacht gegen die Türken, den Bau des Stephansdoms und den Brand des Riesenrades.
Als nächstes kommt dann das obligatorische Touristenfoto, wo man dann in Gruppen ein lustiges Foto im Fenster eines Waggons machen darf. Das kann man dann am Ausgang käuflich erwerben.
Dann geht es in einen der Waggons. Die Waggons werden so beladen, dass alle gut sehen können, also nicht mehr als etwa 10-15 Leute pro Waggon. Man hat in den historischen Waggons einen wirklich schönen Rundumblick. In der Mitte ist eine Bank, so dass auch Fusskranke sich setzen können. An der oberen Kante des Fensters ist ein Panorama aufgedruckt.
Zu beachten ist, dass nicht jeder Waggon beladen wird. Etwa 50% der Waggons sind sogenannte Luxus-Waggons, die man für romantische Dinners oder Privatrunden mieten kann. Das kostet pro Stunde etwa 200 - 300 €.
Die Fahrt an sich dauert etwa 10 Minuten, je nach Andrang auch länger. Man wird immer wieder stehengelassen, damit unten Leute ein- und aussteigen können.
Fazit
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Das Riesenrad gehört zu einem Wienbesuch einfach dazu. Das hören wir immer wieder, wenn uns Leute besuchen. Deshalb bin ich inzwischen auch schon 3x mitgefahren.
Die Fahrt ist auch wirklich nett, allerdings meiner Meinung nach eher aus nostalgischen Gründen. Wer es mehr auf eine Aussicht abgesehen hat, sollte vielleicht den Donauturm bevorzugen und sich das Riesenrad lieber nur von unten anschauen, da man in dem Falle halt hauptsächlich den Praterwald und das Stadion sieht. Wenn ist eine Fahrt nachts zu empfehlen, da hier die bunten Lichter der Fahrgeschäfte am Würstelprater schon toll sind. Tagsüber fand ich den Donauturm von der Aussicht her interessanter, weil man eben einen weiteren Überblick hat. Außerdem muss man dort nicht ganz so lange warten, bis man hochfahren kann... Gerade jetzt in den Sommermonaten ist die Schlange am Riesenradplatz immer gigantisch.
Außerdem wäre es ganz nett, wenn die Scheiben in den Waggons öfter geputzt würden...
Von unten bin ich allerdings immer wieder aufs Neue fasziniert von den leuchtend roten Waggons und vom nostalgischen Flair, das vom Riesenrad verbreitet wird. Selbst wenn ich nur mit dem Bus daran vorbeifahre, kann ich kaum die Augen von diesem Gefährt lassen.
Das ganze Drumherum ist nett, das komische Foto sparen wir uns immer und lehnen es gleich ab. Die Diuramen sind nett und sehenswert.
Von mir gibt es für dieses Gefährt 4 Sterne. An sich ist das Riesenrad wirklich traumhaft. Das einzige, was ich nicht so nett finde, ist der Betrieb. Und bezüglich Aussicht ist die Konkurrenz am Donauturm schon cooler. Anschauen langt, fahren muss man nur, wenn man unbedingt ne Stunde in der Schlange stehen will...
In diesem Sinne
Eure Anke
Ein paar Eindrücke
Freitag, 9. August 2013
Vermählungsbrunnen - Mal wieder ein bisschen Deko...
Hallo Leute!
Heute stelle ich euch mal wieder ein nettes Denkmal aus dem 1. Bezirk vor, auf das man bei seinen Streifzügen dort stoßen kann...
Vermählungsbrunnen
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Lage
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Der Vermählungsbrunnen liegt am Hohen Markt im 1. Bezirk, prinzipiell direkt neben der Ankeruhr. Um dorthinzukommen, steigt man am besten am Stephansplatz aus der U-Bahn. Von dort geht man am Hauptportal des Doms vorbei, durch die Rothenturmstraße und dann die zweite links. Das ist ein Fussweg von ca. 5 Minuten.
Historie
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Der Brunnen an sich geht auf das Gelübte von Kaiser Leopold I zurück, der versprochen hatte, dass er an dieser Stelle einen Brunnen errichten würde, wenn sein Sohn Joseph von der Belagerung der Festung Landau 1702 zurückkehren würde. Es wurde dort zunächst ein hölzernes Monument, die Josephssäule errichtet.
Im Jahre 1732 wurde dann der Brunnen fertiggestellt, der allerdings im Jahr 1944 durch Kriegsbomben stark beschädigt wurde.
Aufbau
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Man hat an jeder Seite ein großes Brunnenbecken, diese wurden zunächst von der Hernalser Wasserleitung und von der Alser Quelle gespeist, was den Betrieb zahlreicher Brunnen in der Innenstadt ermöglichte. Der über den Becken liegende Sockel zeigt Reliefs, unter anderem die Anbetung der Könige und der Hirten. Auf der vierten Seite ist eine Inschrift dargestellt, die laut meinem Reiseführer übersetzt soviel heißt wie " „Dieses dem heiligen Josef aus Davids Stamm, dem Gatten der gottähnlichen Jungfrau, dem Ernährer Christi des Erlösers, dem allgegenwärtigen Schutzherrn Österreichs zugedachte, von den Kaisern Leopold und Joseph gelobte Denkmal hat Karl VI., römischer Kaiser und König von Spanien, von Vater und Bruder umschattet, durch Errichtung als Werk in festem Erz und Marmor ausgeführt. Unter der Aufsicht des obersten kaiserlichen Baupräfekten Gundaker Graf von Althann im Jahre 1732."
Darüber stehen marmorne Statuen von Maria, Josef und dem Hohepriester, sowie 4 Engel unterhalb eines Baldachins. Dagestellt wird die Vermählung von Maria und Josef.
Fazit
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Der Brunnen an sich ist schon echt sehenswert und einen Ausflug wert, wenn man eh schonmal am Stephansplatz ist. Dabei kann man auch direkt die Ankeruhr mitnehmen. Die Statuen und Reliefs sind wirklich hübsch und nach dem Krieg sehenswert restauriert worden und seit 1955 wieder im Originalzustand zu sehen.
Die Figuren sind wirklich wunderschön. Für mich ist der Vermählungsbrunnen einer der schönsten barocken Brunnen- und Säulenanlagen in Wien (und davon gibts hier echt viele). Alleine die Höhe ist schon wirklich beeindruckend. Dann die künstlerisch wirklich schönen Figuren...
In Kombination mit der Ankeruhr ist der Vermählungsbrunnen echt eine halbe Stunde wert, zumal, wenn man nicht gerade die Mittagszeit an der Ankeruhr erwischt, hier auch nicht so extrem viel los ist, wie etwa am Stephansplatz. Das Gewusel ist hier dann auch nur noch halb so schlimm.
Von mir gibt es 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Ein paar Eindrücke
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Mittwoch, 7. August 2013
Just another Brick in the Mall
Hallo Leute!
Erst im April machte in Wien Mitte der neue Regionalbahnhof auf. Passend dazu gibt es jetzt dort auch ein großes Einkaufszentrum...
The Mall Wien Mitte
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Lage
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Die Mall liegt über der U3/U4 Station Landstraße. Außerdem liegt dort die S-Bahn, sowie die Straßenbahn Linie D und der Bus 74A. The Mall liegt im 3. Bezirk,
Architektur
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Die vollständige Eröffnung erfolgte ja erst kürzlich. Dementsprechend ist die Architektur außen wie Innen sehr modern gehalten. Es gibt ausreichend Aufzüge, so dass eine problemlose Barrierefreiheit gewährleistet wird. Außerdem stehen jeweils zwei Treppen und eine Rolltreppe zur Verfügung, Spar, Müller und New Yorker haben auch eigene Rolltreppen innerhalb ihrer Läden.
Die Innenarchitektur steht ganz im Zeichen des Ovals, überall sind ovale Öffnungen, alles ist stark lichtdurchflutet.
Auch von Außen ist alles sehr auffällig und modern gestaltet. Das Gebäude wölbt sich quasi nach außen und wirkt sehr bunt.
Was mich irgendwie ein bisschen nervt ist, dass ein direkter Zugang in die U-Bahn bzw. S-Bahn fehlt. Man muss immer erstmal raus und dann nach unten, innen gibt es keine Verbindung zu den beiden Bahnen, was eigentlich ganz schön gewesen wäre, gerade bei Regen, da müsste man nicht durchs Freie rennen.
Shops
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Shops gibt es in ausreichenden Maßen und auch aus allen möglichen Bereichen.
Die wichtigsten Shops sind mit Sicherheit Interspar und der Mediamarkt. Interspar geht über 2 Etagen und dort bekommt man alles, was man so braucht. Der Mediamarkt hat eine durchschnittliche Größe und ist eine von mehreren Filialen der Elektronikkette.
Modetechnisch findet man hier einen Desigual-Store, einen großen New Yorker und einen H&M und einen S-Oliver. Außerdem gibt es noch 2 Sportläden: Hervis und The North Face. Den Hervis finde ich zwar groß, aber leider ein bisschen chaotisch, mit irgendwas, was sich Future Store nennt, wo man bei den Umkleidekabinen entsprechende Hintergründe gezeigt wird. So werden etwa bei Wanderklamotten Berge im Hintergrund angezeigt. Einen Sinn finde ich nicht darin, aber was solls. Der Store ist nett, aber nicht mein Lieblings-Sportladen, weil er mir zu chaotisch ist.
Schließlich gibt es noch einen Deichmann (Schuhe), einen Libro (Schreibwaren) und einen Großen Laden der Drogerie Müller (alles mögliche).
Für den einen super praktisch ist sicherlich der Interspar Pronto, der täglich, also auch Sonntags von 6 bis 23 Uhr geöffnet hat. Hier bekommt man die wichtigsten Dinge des täglichen Bedarfs. Er ist etwas teurer als der normale Spar, aber dafür bekommt man eben auch Sonntags seinen Liter Milch.
Insgesamt ist die Zusammensetzung recht nett. Was mir ein bisschen fehlt, ist ein normaler Haushaltswarenladen, sowas wie WMF o.ä.. Ansonsten bekommt man alles, man hat meistens nur nicht 3 oder 4 Shops zur Auswahl, wie etwa im Donauzentrum, sondern meistens gibt es nur 1-2.
Essen&Trinken
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Es gibt einen großen Food-Bereich. Der wird dominiert durch einen großen McDonalds. Außerdem bekommt man hier auch alles andere denkbare, von Pizza über Kuchen bis Chinesisch. Es gibt eine Saftbar und mit Henrys auch eine richtige Cocktail-Bar.
Der Bereich wird sehr schön in Ordnung gehalten. Bis auf der Bereich bei McDonalds ist alles sehr sauber, beim Mc Donalds bleibt eben schonmal ein Tablett stehen.
Sauberkeit
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Insgesamt ist The Mall extrem sauber. Sogar die Toiletten wirken absolut hygienisch und werden soweit ich das überblicken konnte stündlich geputzt. Der Rest wirkt eben auch sehr neu und sauber.
The Mall - Ein Fazit
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Da The Mall nur 3 U-Bahn Stationen von meiner Wohnung entfernt ist, gehe ich hier sehr gerne zum Einkaufen. Man bekommt alles, was man braucht, von Turnschuhen bis zum Notebook, vom Ersatz für die Kohlensäure aus dem Sodastreamer bis zur Sonnencreme.
Das Einkaufszentrum ist modern, alles ist in ausreichendem Maße vorhanden. Dennoch ist The Mall nix wirklich besonderes, sondern eben eine von vielen Einkaufszentren in Wien. Das Angebot ist eher Durchschnitt. Wenn ich mal richtig zum Shoppen will, fahre ich eher ins Donauzentrum, da hat man eben wesentlich mehr Auswahl, etwa einen Esprit Store und einen großen Buchladen. Ein echter Buchladen ist ebeen das, was mir dort vor allem fehlt. Man hat einzig und alleine den Libro, wo die Buchauswahl sehr eingeschränkt ist. Der große Thalia liegt gegenüber, also nicht weit weg, er ist aber eben nicht in The Mall.
The Mall ist eben nicht mehr und nicht weniger als noch ein Einkaufszentrum in Wien. Es ist nichts, was man empfehlen kann, wenn man von Auswärts auf Shopping Tour nach Wien kommt, sondern mehr das, wo ich hinfahre, wenn meine Inline Skates ein Ersatzteil brauchen o.ä, also eben mit einem konkreten Anlass.
In diesem Sinne
Eure Anke
Ein paar Impressionen...
Donnerstag, 1. August 2013
Wien-Apps (2): Schwarzfahren leicht gemacht?
Hallo Leute!
Heute stelle ich euch eine weitere Wien-App vor...
Kontrollen der Wiener Linien
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Download
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Auch diese App ist gratis. Man lädt sie sich aus dem Google Play Store runter. Sie ist 2,84 MB groß.
Worum gehts?
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In dieser App werden die aktuellen Kontrollen in den Wiener Öffis gezeigt. Registrierte User können die - im Volksmund sogenannten - Schwarzkappler melden. Außerdem werden die Daten bekanntgegeben, die die Wiener Linien immer Montags auf ihrer eigenen Homepage bekanntgeben (die auch immer in einer der Tageszeitungen stehen.
Dabei werden sowohl stationäre (alle, die aus der Station rauskommen werden kontrolliert) als auch mobile Kontrollen (in den Bahnen) bekanntgegeben.
Als "Melder" kann man sich auf www.schwarzkappler.info oder via Facebook registrieren. Das war mir aber ehrlich gesagt zu doof.
Wichtig ist: Die App weist darauf hin, dass sie weder Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, noch zum Schwarzfahren animieren will.
Grafik
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Die Grafik und die Navigation sind sehr übersichtlich. Man kommt schnell überall dort hin, wo man hinwill. Großartige Specials gibt es nicht. Man bekommt eben die letzten Meldungen, sei es direkt von den Wiener Linien oder von Usern chronologisch mit Uhrzeit angezeigt, das wars auch schon.
Geschwindigkeit
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Aufgrund der wenig komplexen Navigation und der geringen Größe ist die App relativ schnell...
Fazit
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Also mal ganz ehrlich: wer schaut vorher in eine App, bevor er sich ohne Fahrkarte in eine Bahn oder einen Bus setzt? Und wer meldet Fahrkartenkontrollen in einer App (außer jemand, der erwischt wurde)?
Ich habe die App gleich nach dem Test wieder gelöscht, da die Meldungen meist ohnehin, bis sie erscheinen, wieder hinfällig sind. Die mobilen Kontrollen sind ständig in Bewegung, wechseln auch gerne mal von der U- in die Straßenbahn und zurück, so dass man da ohnehin keine aktuellen Meldungen bekommt, sondern Meldungen, wo die Schwarzkappler gerade waren. Und wenn man wirklich Angst hat, kommt man an den Stationären Kontrollen meistens gut vorbei, in dem man sich einfach umdreht und die Treppen wieder runter geht und eine Station weiter fährt. Nicht dass ich das schonmal gemacht habe, aber gesehen habe ich es schon zu Hauf.
Die Aktualität der stationären Meldungen passt, ich bin gestern erst zu Hause in eine geraten, die in der App bereits gemeldet war.
Ich habe eine Jahreskarte und habe damit mit Schwarzfahren ohnehin keine Sorgen. Wer sich die 100€ Strafe sparen will, braucht wohl diese App nicht wirklich, sondern mehr Glück, dass gerade keine Kontrollen sind. Weil vorher reingucken, wer macht das schon.
In diesem Sinne
Eure Anke
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