Dienstag, 18. November 2014

This is Ladys Night

Hallo Leute!

Heute darf ich euch mal wieder ein nettes Lokal in der Wiener Innenstadt vorstellen...

Vapiano Wien Mitte
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Lage
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Das Restaurant liegt direkt in der Mall Wien-Mitte, am besten erreichbar mit der U3/U4 Wien-Mitte, Straßenbahn O, Bus 74A und verschiedenen S-Bahnen.


Kontakt
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Landstrasser Hauptstrasse 1 D
A-1030 Wien

E-Mail: wienmitte@vapiano.at


Ambiente
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Das Vapiano gehört zu einer Kette, die in Deutschland wohl inzwischen auch sehr bekannt ist. Alleine in Wien gibt es 6 Filialen.

Zunächst bekommt man beim Eingang eine Chipkarte, auf die die einzelnen Positionen, Getränke und Essen, aufgebucht werden. Beim Herausgehen gibt man die Karte wieder ab und zahlt. Ganz nett, weil man sich so das Zusammenrechnen bei einer größeren Rechnung spart.

Das zweistöckige Restaurant in Wien Mitte ist ganz nett eingerichtet mit schön dekorierten Tischen, die alle etwas abgetrennt sind, so dass man trotz des recht vollen Restaurants noch miteinander reden kann.

Wir waren zur 1x im Monat stattfindenden Ladys Night, weshalb die Tische zusätzlich mit kleinen Goody-Bags von Miss dekoriert waren.


Das Essen
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Jetzt wird es kompliziert. Zwar hatten wir wegen der Ladys Night einen netten Kellner, der war aber nur für Getränke zuständig.

Zum Essen musste man eine Etage tiefer gehen. Hier gibt es 3 Stationen, an denen man hauptsächlich italienisches Essen gibt. An der 1. Station gibt es Suppen und Salate, an der 2. Risotto und Pasta und an der 3. Station gibt es Pizza. Nun heißt es, sich in die Schlange zu stellen und warten bis man drankommt, mit einem Tablett in der Hand. Ich entschied mich noch dazu fatalerweise für Pasta. Hier gibt es 2 Köche, die jeweils 2 Gäste gleichzeitig bedienen. Man entscheidet sich für eine Zubereitung und eine Nudelsorte und dann kann man dabei zuschauen, wie das ganze in 2 großen Wokpfannen zubereitet wird. Man beachte, man steht dabei in der Schlange. Bei der Pizza bekommt man wohl einen Piepser und kann dann zurück an den Tisch gehen und sich seine Pizza abholen, wenn der Piepser piepst, bei der Pasta muss man warten.

Ich entschied mich für Pasta Rusticana. Das war ganz nett, mit Speck, Champignons, Kartoffeln und Rucola. Das war geschmacklich ganz nett, für 7,90€ auch preislich ganz OK, aber auch nicht gerade eine Offenbarung.




Personal
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Unser Ladys Night Kellner war super nett, allerdings auch etwas verwirrt - man merkt, dass man sich die Getränke normalerweise auch an einer Station holen muss. So hatte ich auf einmal ein Soda Zitron vor mir, das ich nicht bestellt hatte, sondern die Dame gegenüber. Nicht schlimm, kann bei einem so vollen Lokal passieren.

Der Koch war sehr missmutig und hat auf meine Bitte, wenig Chili, wohl doch etwas mehr genommen. Das hat mich echt geärgert.


Fazit
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Mich hat mein Besuch im Vapiano irgendwie an meine Studienzeiten erinnert. Schlange stehen mit einem Tablett in der Hand um eine Portion Nudeln zu bekommen? Das erinnert doch fatal an eine Uni-Mensa. Selbst die Geschichte mit dem Abbuchen von einer Karte - die Gießener Unimensa hatte sowas auch. Und wenn ich essen gehe, will ich einfach nicht 20 Minuten in der Schlange stehen für meine Portion Nudeln, während meine Begleitung an der Suppenstation schneller vorankommt und sie mit dem Essen schon fertig ist, während ich noch nichtmal angefangen habe. Preislich war die Potion Nudeln für 7,90€ OK, aber auch nicht richtig billig.

Die Ladys Night war ganz nett, man bekam noch zusätzlich einen Begrüßungsdrink, eine Nachspeise und ein Goodybag mit einer Ausgabe der Miss, einem Deo, einer Espresso-Tasse und einem Schlüsselband. Aber das war auch das Highlight des Abends.

Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum alle ins Vapiano rennen und warum das Lokal auch gut 2 Jahre nach Eröffnung noch so voll - fast überlaufen ist. Da kann man echt auch in die Kantine gehen, da ists billiger.

In diesem Sinne

Eure Anke

Dienstag, 11. November 2014

Ein bisschen peruanisches Flair auch in Wien

Hallo Leute!

Im vergangenen Sommer hat in Wien tatsächlich auch ein Peruaner aufgemacht. Und als wir davon hörten, musste der nach unserem Peruurlaub natürlich getestet werden... Man muss ja mal schauen, wie authentisch peruanisch man in Wien so kocht...

Lima 56
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Lage
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Das Lima 56 liegt im 4. Wiener Gemeindebezirk, direkt an der Favoritenstraße, weniger als 200 m vom neuen Wiener Hauptbahnhof entfernt.


Kontaktinformationen
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ADRESSE
Favoritenstraße 56 in 1040 Wien
Tel  +43.1.5035888

Die Reservierung kann auch über Quandoo erfolgen, der neuen App zum Tische reservieren.


ÖFFNUNGSZEITEN

MONTAG BIS FREITAG
11:30 bis 15:00 Uhr
17:00 bis 23:00 Uhr

SAMSTAG UND SONNTAG
11:00 bis 23:00 Uhr


Empfang
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Das Lokal macht auf den ersten Blick schon einen etwas schickeren Eindruck. So sprang natürlich auch gleich der Kellner mir zur Seite und half mir aus meiner Jacke. Der Empfang war wirklich extrem freundlich.


Ambiente
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Das Restaurant ist sehr modern eingerichtet, allerdings auch mit traditionell peruanischen Elementen. So sind zur Wanddekoration Bilder von traditionellen Festen in Peru angebracht und auch die Tischdecken haben das bekannte Muster - so wie man es in Peru öfter sieht. An der gegenüberliegenden Wand waren Bilder verschiedener Chilis angebracht, natürlich auch passend zur Küche.


Essen
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Wir bekamen gleich eine Vorspeisenplatte für 4 Personen für 54€ offeriert. Hier gab es traditionelle peruanische Vorspeisen wie Causa und Papas alla Huacachina. Hier merkte man gleich, dass die Küche sogar relativ starke Authentizität aufweist.

Hauptspeisen - hier dominieren Fisch und Hühnchen - gibt es zwischen 9 und 13€, wobei man dafür wirklich eine reichliche Portion bekommt.

Meine Hauptspeise - Aji - war sogar sehr authentisch, wie ich es auch in Peru bekommen habe. Nur leider war es eiskalt - das kann aber bei einer Gruppe  von 12 Personen schonmal passieren. Ich habe mich allerdings auch nicht beschwert, da ich den anderen 11 nicht beim Essen zuschauen wollte. Das war zwar ein bisschen schade, aber geschmacklich wars echt OK.

Meerschweinchen gab es übrigens nicht - das Braten von Meerschweinchen ist aus rechtlichen Gründen leider untersagt. So mussten sich die anderen mit unseren Cuy-Geschichten aus Peru - wo man die wirklich am Spieß am Straßenrand kaufen kann - begnügen.

Versagt hat man für mich leider beim Pisco Sour. Das Nationalgetränk bekamen wir als Absacker serviert. Geschmacklich war er ganz OK, leider war er aber nicht genug gemixt, weshalb noch kleine Eisstückchen im Eischnee zu finden waren. Das hatten wir in Peru nie und ich empfand das als eher unangenehm. Aber wenn man keinen Pisco Sour kennt, sollte man den ruhig probieren - schmecken tut er nämlich wirklich.





Fazit
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Das Lima 56 ist ein wirklich gelungenes und sehr authentisches peruanisches Lokal in Wien, geleitet von echten Peruanern. Ich durfte auch den Koch kennenlernen, natürlich ebenfalls ein Peruaner.

Besonders die Vorspeisen - Causa de Pollo und Papa alla Huacachina - konnten wir in Peru zu Hauf ausprobieren und ich konnte keinen Unterschied feststellen.

Kleiner Abzug in der B-Note - meine Hauptspeise war kalt. Das lag aber sicher an der Gruppengröße. Bei 2-4 Leuten wäre das wohl nicht passiert. Alle Gerichte werden frisch zubereitet und haben den original peruanischen Flavour.

Bei den Getränken gab es natürlich auch Cusquena, das peruanische Bier. Was leider fehlte - oder ich habs übersehen - war peruanischer Wein, es gab nur welchen aus Chile. Aber das störte mich weniger als die Eisstückchen im Pisco. Das geht wirklich besser. Aber wenn ich vorher keinen in Peru getrunken hätte, hätte ich das wahrscheinlich gar nicht gemerkt.

Pluspunkte kann das Lokal aber wieder mit dem gehobenen Ambiente und den peruanischen Akzenten sammeln. Auch die Bewirtung ging nicht freundlicher und herzlicher.

Insgesamt ein gutes Lokal, das es sich zu testen lohnt.

In diesem Sinne

Eure Anke

Montag, 10. November 2014

Nettes Lokal in der Wiener Innenstadt

Hallo Leute!

Wer kennt das nicht? Je länger man in einer Stadt ist, umso mehr Restaurants entdeckt man, in denen man echt gut essen kann. Im ersten Bezirk ist ja alles etwas schicker und etwas teurer. Dieses Lokal jedoch ist gemütlich und auch preislich im erträglichen Bereich...

Das Heinz
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Lage
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Das Heinz ist am Rudolfsplatz im ersten Bezirk. Der liegt zwischen der Rupprechtskirche und Maria am Gstade. Am besten erreicht man das Lokal mit dem Bus 3A, der gleich am Rudolfsplatz hält.


Ambiente
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Das Ambiente ist gemütlich und sehr modern. Es gibt eine aus Zinn gegossene Bar (Raucherbereich) und schöne Tische teils mit Holzstühlen und zum Teil mit Sitzbänken ausgerüstet. Die Tische sind sehr liebevoll dekoriert. Schön ist übrigens auch, dass man vom Gastraum einen kleinen Einblick in die Küche hat. Das macht immer einen sehr guten Eindruck, wenn man in die saubere, aufgeräumte Küche schaun kann.

Die Einrichtung ist ganz in weiß gehalten, der Rest ist grün akzentuiert, was dem ganzen Lokal ein angenehmes, sehr warmes und einladendes Ambiente gibt. Ganz spannend ist auch, dass man sich ab 10 Personen einen Extraraum mieten kann.

Das Lokal wirkt sehr sauber aber nicht steril, sondern einfach gemütlich.

An den Toiletten ist auch nichts zu bemängeln.


Essen
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Die Küche ist bodenständig österreichisch mit ein paar mediteranen Einflüssen. Ich hatte geröstete Knödel auf Blattsalat und die waren schön saftig und obwohl es die in so gut wie jedem österreichischem Lokal gibt, ich sie auch schon oft probiert habe, habe ich noch keine besseren gehabt. Auf der Karte stehen außerdem Dinge wie Cheeseburger, Roastbeef, Beef Tartare oder gegrillte Calamari. Dabei ist die Karte angenehm übersichtlich und trotzdem wird wohl jeder etwas finden.


Personal
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Obwohl das Lokal voll war und nur eine Dame die Bedienung übernahm, war sie sehr aufmerksam und freundlich. Wie ich an den Nebentischen mitbekam, war auch eine Bedienung auf Englisch überhaupt kein Problem.

Das Essen kam nach einer vernünftigen Zeit, wir mussten nicht übermäßig lange warten.




Preise
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Das Heinz ist eines der wenigen Lokale im ersten Bezirk, die ich bisher kennengelernt habe, in die man guten Gewissens ohne großen Touristenaufschlag gehen kann. Hauptgerichte kosten zwischen 10 und 27€, wobei die 26,30€ für das Steak vom heimischen Pferd (eine Wiener Spezialität) schon sehr speziell ist. Die meisten Gerichte liegen zwischen 10 und 16€. Das sind Preise, die man in jedem vernünftigen Lokal in Wien erwarten muss.


Fazit
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Ich persönlich fand das Heinz sehr angenehm. In gemütlicher Atmosphäre gab es wirklich gutes, bodenständiges aber qualitativ hochwertiges österreichisches Essen. Die Bedienung war sehr freundlich, die Preise sind für die Lage mehr als in Ordnung,

Ich bin sehr zufrieden und kann das Lokal uneingeschränkt empfehlen. Von mir gibt es klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Freitag, 7. November 2014

[Rezension] Design in Wien

Hallo Leute!

Heute darf ich euch mal wieder ein ganz nettes Fundstück aus der Bibliothek meiner Wienbücher vorstellen... Nach mehr als 2,5 Jahren ist man ja schon ein bisschen über den Inhalt des Marco Polo Reiseführers hinweg. Im Metroverlag ist daher ein zweisprachiger Designguide erschienen, der einen auch mal etwas abseits der Touristischen Pfade zu dem führt, was Wien besonders macht...










The Vienna Design Guide
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Daten
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Autor: Peter Stuiber
Verlag: Metroverlag
ISBN: 3993001974
Preis: 14,90€


Inhalt
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Wien ist nicht nur eine Stadt der Musik, Wien ist auch nicht nur morbid. Wien hat viele Seiten. In dem Buch werden Designobjekte vorgestellt, die Wien prägen, die mir aber so noch gar nicht aufgefallen waren - etwa das Meinl-Sackerl. Diese Tüte einer Kaffeerösterei im 1. Bezirk landet nur selten im Müll, sondern wird immer wieder verwendet. Aber auch die bekannten Büromöbel eines Wiener Designers werden vorgestellt oder die von der berühmten Köchin vorgestellten Sarah Wiener, die Thonet-Stühle oder die Lomo-Kamera - Dinge, die aus Wien stammen oder die man zum Teil nur in Wien bekommen kann.

Natürlich dürfen meine persönlichen Lieblinge - die Enzis im Museumsquartier - nicht fehlen. Die Designstücke sind im Sommer immer besonders bequem zum Sonnen.

Die Texte sind jeweils zweisprachig in Deutsch und Englisch aufgesetzt. Die Designobjekte werden fototechnisch zudem perfekt in Szene gesetzt.


Fazit
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Mit diesem kleinen Büchlein erfährt man doch so einiges mehr über Wien. Von der Doppelliterweinflasche bis zur DIY-Papier-Lampe werden in diesem Büchlein echte Wiener Designklassiker vorgestellt, die ich so noch nicht kannte.

Von den Enzis beispielsweise wusste ich bisher nur, dass sie existieren und jedes Jahr eine andere Farbe haben. Dass sie aber nach der MQ Prokuristin benannt wurden wusste ich beispielsweise nicht. Und die Entwicklung des Designs der Kaffeehausstühle bzw. der Thonets ist schon echt interessant. Ich wusste nicht, dass in Wien so viele Sitzmöbel designt werden.

Ich finde das Buch echt super. Allerdings muss man ehrlicherweise sagen, dass man schon eine gewisse Faszination für Design und natürlich auch für Wien haben muss. Es lädt immer wieder zu einer netten Schmökerrunde ein und man entdeckt immer was tolles, neues.

In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 29. Oktober 2014

[Rezension] Fleischlos in Austria





Hallo Leute!

Mein Mann und ich ernähren uns zwar nicht ausschließlich vegetarisch, essen aber verhältnismäßig wenig bis gar kein Fleisch. Das Thema kommt ja immer mehr in Mode. Im Holzbaum-Verlag ist daher ein ganz interessanter Lokalführer erschienen...

Vegetarischer Lokalführer Österreich
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Daten
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Herausgeber: Clemens Ettenauer
Verlag: Holzbaum
ISBN: 978-3-902980-07-6
Preis: 10€


Inhalt
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In diesem sehr kompakten Büchlein werden alle Lokale vorgestellt, die in Österreich weder Fisch noch Fleisch servieren - also vollkommen vegetarisch sind. Jedem Lokal wird dabei eine ganze Seite gewidmet. Die Lokale sind dabei nach Bundesländern geordnet.

Naturgemäß sind die meisten Lokale in Wien. Aber auch in jedem anderen Bundesland gibt es zahlreiche  Vegetarierlokale.

Zunächst werden dabei die wichtigen Daten - Adresse, Internetauftritt, Öffnungszeiten, Telefonnummer vorgestellt. Dann kommen die Bewertungskriterien "Ambiente", "Speiß und Trank", "Service" und "Preise", in denen die Lokale jeweils bis zu 10 Sterne bzw. 1-3 € Zeichen erreichen.

Im Anschluss folgt dann noch eine kleine Bewertung mit Worten - eine Beschreibung der Lage, des Ambiente, des Service und natürlich auch des Essens.


Fazit
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Für den Wiener mit leichtem Hang zum fleischlosen Essen - wie gesagt, ich würde mich selbst nicht als Vegetarier bezeichnen - ist dieses kleine Büchlein eine wahre Fundgrube. Auch für Ausflüge in Restösterreich findet man immer wieder nette Lokale, bekannt wie unbekannt.

Besonders schön finde ich, dass man in diesem Buch die Vergleiche zwischen den Lokalen genauso wenig scheut, wie die Kritik. Manch ein Lokal, gleich das erste beispielsweise, kommt bei der Kritik gar nicht gut weg.

Für den Wiener - weit über 70 Lokale - ist das Buch super. Ein weniger schönes Präsent ist es jedoch für den Kärntner mit gerade einmal 2 gelisteten Lokalen.

Wir werden uns in Wien noch ordentlich durchtesten. Ich kann aber auf jeden Fall sagen, dass ich mit den Lokalen, die wir schon getestet haben, bevor wir den Führer hatten, mit der Bewertung 100% übereinstimme und ich bin gespannt, was wir noch tolles finden...

In diesem Sinne

Eure Anke

Samstag, 18. Oktober 2014

Hier wird einem eingeheizt

Hallo Leute!

Brennpunkt - das klingt ja zunächst einmal mehr nach einer Currywurstbude irgendwo im Ruhrpott oder nach einer In-Bar irgendwo in der Innenstadt. In Wien allerdings assoziiert man mit "Brennpunkt" ein eher außergewöhnliches Museum...

Brennpunkt - Museum für Heizkultur
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Lage
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Brennpunkt liegt im 12. Gemeindebezirk ganz in der Nähe der U-Bahn-Station Längenfeldgasse (U4/U6) in der Malfatigasse.


Öffnungszeiten und Eintrittspreise
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    Montag bis Mittwoch: 9 bis 12 und 13 bis 16 Uhr
    Sonntag: 10 bis 16 Uhr
    Führungen: jeweils 10.30 Uhr und 13.30 Uhr (gratis)

Geschlossen ist in den Sommermonaten (vermutlich wegen der Schulferien). Führungen sind zusätzlich ab 10 Personen individuell unter  +43 1 4000-34100 oder office@brennpunkt.at zu vereinbaren.


Bezüglich der Eintrittspreise gibt es eine gute Nachricht für Großfamilien: Kinder unter 19 Jahren haben freien Eintritt. Der ermäßigte Eintritt (für Pensionisten, Studenten bis 27 Jahre usw) beträgt 3€, Erwachsene zahlen 5€.



Was gibts zu sehen?
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Ich hatte zunächst einmal das Glück, in der Nacht der Museen 2014 den Brennpunkt zu besuchen, weshalb ich an der Führung teilnehmen konnte (die äußerst witzig gestaltet war).

Das Museum führt in 11 Ausstellungsräumen in die Geschichte der Heizkultur ein, von der Gewinnung von Brennstoffen über eine Sammlung der verschiedensten Öfen findet man hier alles rund um das Thema Heizen. Auch gibt es 2 Spielstationen, in denen man etwa austesten kann, wie viel Energie man aufbringen muss, um 100 ml Wasser zu erhitzen - man muss dazu ein Handpedal betätigen. Auch kann man bei einem interaktiven Rätsel beim Hausbau zum Energiesparmeister werden.

Man sieht hier auch alles zum Thema Müllverbrennung und Fernwärme (wird in Wien ganz groß geschrieben). Am Ende sieht man dann auch noch anhand zweier Klassenzimmer den Aufbau einer groß angelegten Heizung früher und heute. Kinder können hier außerdem lernen, wie man sich früher im Waschzuber gebadet hat oder wie man in Wien früher zum Duschen ins Brausebad gehen musste.

Momentan gibt es außerdem eine Sonderausstellung zum Thema Toiletten - hier sieht man unter anderem unter Schwarzlicht, welche Teile der Toilette am meisten mit Keimen belastet sind. Witzig fand ich persönlich den Imitator eines Toilettengeräusches aus Japan. Als man die Spültoilette in Japan einführte, stieg der Wasserverbrauch dort nämlich rasant an, da sich die Japaner wegen des Pieselgeräusches schämten und deshalb permanent die Spülung laufen ließen, um das Geräusch zu übertönen.







Fazit
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Nun, "Museum für Heizkultur" klingt für den Erwachsenen natürlich etwas unspannend. Als meine Bekannten vorschlugen, unbedingt in der Nacht der Museen dorthin zu gehen, dachte ich "Na muss das denn sein". Aber ich muss sagen, ich habe mich getäuscht.

Natürlich merkt man schon an den Öffnungszeiten (keine Saison in den Sommerferien) dass das Museum ganz auf den Besuch von Schulklassen ausgelegt ist - deshalb ja auch die interaktiven Stationen. Aber auch als Erwachsener kann man dort durchaus viel lernen und viel Spaß haben. Für Frauen stehen ein paar schöne Öfen da, Männer können große Heizkessel gucken - also für jeden was dabei.

Sicherlich ist das Museum für Heizkultur nichts, was man in seinen ersten Wochenendbesuch in Wien UNBEDINGT einbauen muss, da gibt es Wien-typischeres. Aber dennoch ist das Brennpunkt Museum wirklich sehenswert und für mich ein klarer Geheimtipp für einen regnerischen Sonntag - wenn man halt dann mal keine Lust hat auf Kunst oder Naturkunde.

In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 24. September 2014

[Rezension] All about Coffee

Hallo Leute!

Wenn man in Wien eins lernt, dann ist das Kaffee trinken. Ich habe, bevor ich herzog, keinen Kaffee getrunken, inzwischen bin ich ein leidenschaftlicher Kaffeehausbesucher... Eins lernt man schnell, wenn man in Deutschland einen Kaffee bestellt, ist das ganz einfach, in Wien gleicht das schon beinahe einer Wissenschaft.

Nun, ein schönes und sehr amüsantes Buch ist in der Stadtbekannt-Reihe im Holzbaum-Verlag erschienen...

Kaffee in Wien
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Daten
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Verlag: Holzbaum
ISBN: 978-3-902980-14-4
Preis: 9,99€


Inhalt
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In diesem Buch geht es um das Schwarze und Braune, was die Wiener Seele weit mehr bewegt als die Politik. In kaum einer anderen Stadt habe ich so viele gemütliche Kaffeehäuser erlebt, wie in Wien. Und in kaum einem Cafe gibt es weniger als 10 Sorten Kaffee. Die Melange gehört schon zur Wissenschaft des Wienerseins dazu.

In diesem Buch geht es darum, wie Kaffee funktioniert. Es geht um die Kaffeehauskultur, um die Gäste im Kaffeehaus kurzum einfach um alles rund um den Kaffee und das Kaffeehaus, was es zu wissen gilt. Die wichtigsten Kaffeehäuser werden dabei genauso dargestellt, wie allerhand skurriles rund um den Kaffee, die Röstereien in Wien und die hippen Neuen in der Wiener Kaffeeszene. Selbst die Kaffeeketten - Coffee Bay oder McCafe - kommen mit einem eigenen Kapitel nicht zu kurz.




Fazit
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Als Neuwiener merkt man schnell, dass der Kaffeehauskellner die Nase rümpft, wenn man im Kaffeehaus einen Kaffee bestellt. Das klingt erstmal ungewöhnlich. Wenn man als Tourist kommt, ist das noch OK. Aber die Ober scheinen eine Nase dafür zu haben, wer länger als ein paar Tage in Wien bleibt. Und so ist es ein echter Faux Pas. Und wenn man das auch noch mit einem Piefke-Akzent macht, so wie ich, dann hat man Glück, wenn man nicht gleich des Lokals verwiesen wird. So werden in diesem Buch alleine im Bereich "Lexikon" 32 Kaffeespezialitäten vorgestellt. Inzwischen habe ich auch alles vom Advokat bis zum Zarenkaffee durchprobiert - man muss sich nur trauen.

In diesem kleinen, wirklich amüsant geschriebenen Büchlein wird alles vorgestellt, was man über Kaffee wissen sollte, bevor man sich als Zugezogener, vielleicht auch noch außerhalb des 1. Bezirks ins Kaffeehaus trauen kann. Auch die einzelnen Cafes von hipp bis ganz klassisch werden hier vorgestellt.

Einfach rundum ein gelungenes Buch. Für mich ist es sogar das beste aus der Stadtbekannt-Reihe, es ist amüsant und sehr komprimiert geschrieben, beschränkt sich aber eben doch nicht auf die Touri-Cafes, wie das Sacher oder das Hawelka, die eigentlich in jedem Reiseführer stehen.

Von mir gibt es ganz klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke