Hallo Leute!
Inzwischen habe ich mich in Wien schon super eingelebt. Zeit, mal durch die heimischen Museen zu touren...
Hofmobiliendepot Wien
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Lage
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Das Möbelmuseum liegt im 7. Bezirk in der Andreasgasse. Das ist eine Nebenstraße der bekannten Einkaufsmeile Mariahilferstraße. Am besten kommt man mit der U3 Zieglerstraße dorthin. Von dort sind es nur wenige Meter.
Öffnungszeiten
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Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr. Montags ist Ruhetag.
Eintrittspreise
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Da ich im Besitz einer Wien Club Card bin habe ich 6,50€ Eintritt gezahlt.
Erwachsene zahlen sonst 7,90€, Studenten bis 25 Jahre 6,50€, Kinder (bis 18 Jahre) 5,50€. Die Führungen, die Dienstags bis Sonntags um 15 Uhr stattfinden kosten für Erwachsene 2€ mehr, für Kinder 1€.
Die Ausstellung
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Die Ausstellung beruht auf der Möbelsammlung der Habsburger. Einst waren nicht alle Schlösser der Familie voll möbliert. Kam der Kaiser, wurden mehrere Hundert Frachtwagen vorangeschickt um die Möbel zu bringen. Aber jede Kaiserin hatte natürlich auch ihren eigenen Geschmack und so wurde jeweils neues Mobiliar angeschafft. So kam das Hofmobiliendepot auf eine beachtliche Sammlung von mehr als 100 000 Möbelstücken - von der Schnupftabak-Dose bis hin zum Schreibtisch von Maria Thersia.
Wie so vieles in Wien beruht diese Sammlung auf die Idee von Kaiser Franz Joseph (ja, der Franzl aus den Sissi-Filmen). War es zunächst nur ein Lager, wurde nach dem Zusammenbruch der Monarchie ein Museum eröffnet, welches die teils aufgearbeiteten Stücke aus dem Schatz der Habsburger zeigt. Mit den Jahren wurde die Sammlung immer erweitert.
Ein Thema, welches sich durch die ganze Ausstellung zieht, sind die Sissi-Filme, die mit Möbeln aus dem Bestand des Depots ausgestattet wurde. Überall werden solche Stücke besonders in Szene gesetzt und dazu natürlich der Film gezeigt, in dem die Stücke zu sehen sind.
Besonders beeindruckend fand ich den Wappensaal, eine Bibliothek aus einem der Jagdschlösser von Franz Joseph. Der reich verziehrte Raum, der alle Wappen zeigt, die zum Habsburger-Reich gehörten, liegt sehr versteckt, ist wirklich duster - so würde heute sicher keiner mehr möblieren, aber einfach der Wahnsinn.
Ganze Thron-Arrangements werden gezeigt, das Audienzzimmer einer Kaiserin und sogar der Überführungssarg von Maximilian I. des Kaisers von Mexiko (kleiner Bruder von Franz Joseph). Besonders irre fand ich ja, dass man teils durch Räume geht, in der sich die Stühle und Sofas nur stapeln, wie in einem Lagerraum. Reich verziehrte Toilettenstühle, ein Türkenzimmer und und und. Das Klavier von Rudolph, Sissis ältestem Sohn, der Schreibtisch Maria Theresias. Überall Geschichte.
Fazit
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Ich kann von diesem Museum absolut nur schwärmen. Anfangs dachte ich "Möbelmuseum - na toll". Aber mit vielen dieser Möbelstücke wurde Weltgeschichte geschrieben.
Die obere Etage kann man sich zwar sparen - "Moderne Möbel". Das wirkt ein bisschen wie IKEA, aber das wirklich alte Habsburger Depot mit den Möbeln von den Menschen, von denen überall Statuen in der Stadt rumstehen, das finde ich, macht Geschichte fast begreifbar. Und dafür lohnt sich die Ausgabe von 6,50€ auf alle Fälle.
Von mir gibt es für dieses wahnsinnig liebevoll gestaltete Museum klare 5 Sterne. Wenn man in Wien nicht nur die Klassiker (Schönbrunn, Prater, Hofburg, Stephansplatz) machen will, sollte sich dieses Museum merken!
In diesem Sinne
Eure Anke
Samstag, 24. August 2013
Mariahilferstraße - Auf Entdeckungstour in der neuen Fuzo Begegnungszone
Hallo Leute!
In Wien gibt es derzeit nur noch ein Thema: Die Mariahilferstraße (kurz Mahü) ist jetzt eine sogenannte Begegnungszone. Das bedeutet, es gibt eine Busspur, einen Radweg und ansonsten ist sie seit neuestem Fussgängerzone. Vorher durften die Autos noch durchfahren. Das ganze befindet sich noch in der Probephase. Ich war heute mal für euch dort.
Mariahilferstraße Wien
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Zum Einstieg
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Wichtig für die Nichtwiener ist natürlich, was ist überhaupt die Mahü:
Die Mahü (innere Mahü) ist eine der größten Einkaufsstraßen des Landes. Vom Museumsquartier bis zum Westbahnhof reihen sich die Geschäfte aneinander. Darunter ist das Traditionskaufhaus Gerngross (darüber habe ich bereits berichtet), aber auch viele Markenshops (Jack Wolfskin, Nike, Fossil, Esprit, s'Oliver usw.), C&A, Thalia usw. Alles, was eine große Shoppingstraße so braucht, vergleichbar etwa mit der Zeil in Frankfurt oder der Kö in Düsseldorf. In den Seitenstraßen befinden sich zahlreiche angesagte Kaffeehäuser und Bars. Ich denke, insgesamt wird das eine Kombination sein, wie sie aus zahlreichen Städten bekannt ist.
Besonders schön finde ich ja den Baumbestand, der die Mahü schon fast zu einer Art Allee werden lässt. Die alten Bäume rahmen die Straße ein. Es wechseln sich insgesamt moderne Gebäude mit Altbauten ab. Selbstverständlich gehört auch der eine oder andere Würstelstand dazu. Ich habe bisher allerdings ehrlicherweise noch keinen getestet.
Der Abschnitt der Mariahilferstraße (äußere Mahü), der vom Westbahnhof bis raus nach Penzing führt, ist dann weniger speziell.
Wie kommt man hin?
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Es gibt für die innere Mahü im Prinzip 4 relevante U-Bahn Stationen:
Mariahilferstraße/Museumsquartier (U2)
Neubaugasse (U3)
Zieglergasse (U3)
Westbahnhof (U3)
Die äußere Mahü wird von der U-Bahn nicht erschlossen, hierhin fahren aber ab Westbahnhof einige Straßenbahnen (Richtung Hietzing).
Geschichte
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Schon während der k&k Monarchie galt die Mariahilferstraße als exklusive Einkaufsmeile. Die nach der zweiten Türbenbelagerung fast komplett zerstörte Gegend wurde bald zur Poststraße, was das Ansiedeln zahlreicher Geschäfte und Manufakturen ermöglichte. Schon 1869 fuhr hier eine Pferdestraßenbahn.
Der Kaiser Franz Joseph nutzte die Straße gerne, um zwischen der Hofburg und Schönbrunn zu pendeln, da diese Straße beinahe die gesamte Länge abdeckt.
Sehenswertes rundrum
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Auf Höhe der Zieglergasse gibt es das Hofmobiliendepot (darüber wurde schon berichtet), in dem Möbel der Habsburger ausgestellt sind).
Im alten Flakturm an der Neubaugasse befindet sich das Haus des Meeres, ein beliebtes Aquarium für groß und klein.
Nett ist auch die Rahlstiege gleich am Anfang der Mahü, die die Rahlgasse mit der Mariahilferstraße verbindet. Diese 1870 errichtete Freitreppe wird durch den Gänsemädchenbrunnen von Anton Paul Wagner bekrönt.
Außerdem befinden sich an der Mariahilferstraße auch einige Kirchen, in die sich ein Blick lohnt.
Sauberkeit/Sicherheit/Sanitäre Anlagen
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Die Mahü ist, wie man es von Wien gewohnt ist, sehr sauber. Das Müllkommando von der MA48 ist ständig unterwegs.
Aufgrund der neuen Situation mit der Fußgängerzone ist die Polizei momentan omnipräsent. Ich muss sagen, ich habe mich dort allerdings trotz des hohen Andrangs tagsüber noch nie unsicher gefühlt, vermutlich weil ich eh nie Geld dabei habe.
Auf Höhe der U3 Zieglergasse gibt es eine öffentliche Toilette. Außerdem gibt es in allen U-Bahn-Stationen zumindest bei einem Eingang Toiletten. Die, die ich schon gesehen habe, sind von der Sauberkeit in Ordnung gewesen. Jetzt nix, wo man "gerne" sein Geschäft verrichtet, aber wenns eben prässiert... Klopapier fehlt allerdings IMMER.
Mahü Fuzo? Der Test
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Grundsätzlich findet der Wiener erstmal alles bläd. Vor einer Woche wurde nun die Mahü, die sonst in beide Richtungen befahren werden konnte, zur vollständigen Fußgängerzone. Einzig der rote Streifen in der Mitte sollte der Autobuslinie 13A vorbehalten sein.
Aber gleich gab es Protestströme. Vor allem die Busfahrer beklagten sich, dass die Passanten grundsätzlich auf dem (übrigens riesig groß mit "BUS" bedruckten) Fahrspur rumliefen. So wurde diese Linie gleich mal geteilt und lässt den Abschnitt durch die Fussgängerzone jetzt aus.
Insgesamt muss ich sagen, die Mahü war, gerade an Samstag Nachmittagen, immer voll. So fühlt es sich fast schon außergewöhnlich an, jetzt auf der schmalen Fahrspur laufen zu dürfen. Aber gefühlt weniger Leute, da muss ich nein sagen. Gut, dass alle auf der Busspur rumrennen, muss man sagen, das stimmt, aber es kommt ja derzeit kein Bus, also muss man das ja auch dürfen. Wenn man eh mit den Öffis kommt, hat man hier also keine großen Probleme. Sicher wird sich das alles noch ein bisschen einspielen müssen, aber ich bin ehrlich gespannt, wie das weitergeht...
Um die neue MaHü schmackhaft zu machen, gab es Ende August allerhand Straßenkünstler. Ein paar Videos dazu habe ich mal für euch hochgeladen...
Fazit
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Also, wer sich nicht ganz bescheuert anstellt, ist mit der Mahü auch ohne Fuzo schon ganz gut zurechtgekommen. Ich bin gespannt, was draus wird, wenn die Testphase mal vorbei ist. Vor allem bin ich gespannt, wenn sich die Cafes mal auf die Fahrbahn ausdehnen dürfen. Gerade in den Straßencafes sitzt man doch recht beengt. Aber man soll dem ganzen doch erst einmal eine Chance geben, bevor man es verteufelt.
Ich mag die Mahü, egal ob als Fußgängerzone, Begegnungszone oder als ganz normale Straße. Man hat hier eine ordentliche Auswahl an Geschäften, die ich als meine Mama zu Besuch war auch alle kennengelernt habe, man hat alle möglichen einigermaßen erschwinglichen Marken, die hier vertreten sind (die Fuzo für die Reichen mit Gucci usw. ist dann eher am Kornmarkt), man hat einige nette Eisdielen und Straßencafes, besonders in den Seitenstraßen. Die Mahü lädt zum Shopping ein, hier ist immer was los, daher gibt es von mir klare 5 Sterne.
Besonders angenehm finde ich, dass quasi kein Laden leersteht. Das ist für mich immer ein Anzeichen für eine gute Einkaufsstraße mit brauchbaren Läden. Auch die sehenswerten Kirchen und Museen rund um die Mahü runden das ganze ab.
In diesem Sinne
Eure Anke
Einige Eindrücke...
In Wien gibt es derzeit nur noch ein Thema: Die Mariahilferstraße (kurz Mahü) ist jetzt eine sogenannte Begegnungszone. Das bedeutet, es gibt eine Busspur, einen Radweg und ansonsten ist sie seit neuestem Fussgängerzone. Vorher durften die Autos noch durchfahren. Das ganze befindet sich noch in der Probephase. Ich war heute mal für euch dort.
Mariahilferstraße Wien
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Zum Einstieg
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Wichtig für die Nichtwiener ist natürlich, was ist überhaupt die Mahü:
Die Mahü (innere Mahü) ist eine der größten Einkaufsstraßen des Landes. Vom Museumsquartier bis zum Westbahnhof reihen sich die Geschäfte aneinander. Darunter ist das Traditionskaufhaus Gerngross (darüber habe ich bereits berichtet), aber auch viele Markenshops (Jack Wolfskin, Nike, Fossil, Esprit, s'Oliver usw.), C&A, Thalia usw. Alles, was eine große Shoppingstraße so braucht, vergleichbar etwa mit der Zeil in Frankfurt oder der Kö in Düsseldorf. In den Seitenstraßen befinden sich zahlreiche angesagte Kaffeehäuser und Bars. Ich denke, insgesamt wird das eine Kombination sein, wie sie aus zahlreichen Städten bekannt ist.
Besonders schön finde ich ja den Baumbestand, der die Mahü schon fast zu einer Art Allee werden lässt. Die alten Bäume rahmen die Straße ein. Es wechseln sich insgesamt moderne Gebäude mit Altbauten ab. Selbstverständlich gehört auch der eine oder andere Würstelstand dazu. Ich habe bisher allerdings ehrlicherweise noch keinen getestet.
Der Abschnitt der Mariahilferstraße (äußere Mahü), der vom Westbahnhof bis raus nach Penzing führt, ist dann weniger speziell.
Wie kommt man hin?
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Es gibt für die innere Mahü im Prinzip 4 relevante U-Bahn Stationen:
Mariahilferstraße/Museumsquartier (U2)
Neubaugasse (U3)
Zieglergasse (U3)
Westbahnhof (U3)
Die äußere Mahü wird von der U-Bahn nicht erschlossen, hierhin fahren aber ab Westbahnhof einige Straßenbahnen (Richtung Hietzing).
Geschichte
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Schon während der k&k Monarchie galt die Mariahilferstraße als exklusive Einkaufsmeile. Die nach der zweiten Türbenbelagerung fast komplett zerstörte Gegend wurde bald zur Poststraße, was das Ansiedeln zahlreicher Geschäfte und Manufakturen ermöglichte. Schon 1869 fuhr hier eine Pferdestraßenbahn.
Der Kaiser Franz Joseph nutzte die Straße gerne, um zwischen der Hofburg und Schönbrunn zu pendeln, da diese Straße beinahe die gesamte Länge abdeckt.
Sehenswertes rundrum
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Auf Höhe der Zieglergasse gibt es das Hofmobiliendepot (darüber wurde schon berichtet), in dem Möbel der Habsburger ausgestellt sind).
Im alten Flakturm an der Neubaugasse befindet sich das Haus des Meeres, ein beliebtes Aquarium für groß und klein.
Nett ist auch die Rahlstiege gleich am Anfang der Mahü, die die Rahlgasse mit der Mariahilferstraße verbindet. Diese 1870 errichtete Freitreppe wird durch den Gänsemädchenbrunnen von Anton Paul Wagner bekrönt.
Außerdem befinden sich an der Mariahilferstraße auch einige Kirchen, in die sich ein Blick lohnt.
Sauberkeit/Sicherheit/Sanitäre Anlagen
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Die Mahü ist, wie man es von Wien gewohnt ist, sehr sauber. Das Müllkommando von der MA48 ist ständig unterwegs.
Aufgrund der neuen Situation mit der Fußgängerzone ist die Polizei momentan omnipräsent. Ich muss sagen, ich habe mich dort allerdings trotz des hohen Andrangs tagsüber noch nie unsicher gefühlt, vermutlich weil ich eh nie Geld dabei habe.
Auf Höhe der U3 Zieglergasse gibt es eine öffentliche Toilette. Außerdem gibt es in allen U-Bahn-Stationen zumindest bei einem Eingang Toiletten. Die, die ich schon gesehen habe, sind von der Sauberkeit in Ordnung gewesen. Jetzt nix, wo man "gerne" sein Geschäft verrichtet, aber wenns eben prässiert... Klopapier fehlt allerdings IMMER.
Mahü Fuzo? Der Test
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Grundsätzlich findet der Wiener erstmal alles bläd. Vor einer Woche wurde nun die Mahü, die sonst in beide Richtungen befahren werden konnte, zur vollständigen Fußgängerzone. Einzig der rote Streifen in der Mitte sollte der Autobuslinie 13A vorbehalten sein.
Aber gleich gab es Protestströme. Vor allem die Busfahrer beklagten sich, dass die Passanten grundsätzlich auf dem (übrigens riesig groß mit "BUS" bedruckten) Fahrspur rumliefen. So wurde diese Linie gleich mal geteilt und lässt den Abschnitt durch die Fussgängerzone jetzt aus.
Insgesamt muss ich sagen, die Mahü war, gerade an Samstag Nachmittagen, immer voll. So fühlt es sich fast schon außergewöhnlich an, jetzt auf der schmalen Fahrspur laufen zu dürfen. Aber gefühlt weniger Leute, da muss ich nein sagen. Gut, dass alle auf der Busspur rumrennen, muss man sagen, das stimmt, aber es kommt ja derzeit kein Bus, also muss man das ja auch dürfen. Wenn man eh mit den Öffis kommt, hat man hier also keine großen Probleme. Sicher wird sich das alles noch ein bisschen einspielen müssen, aber ich bin ehrlich gespannt, wie das weitergeht...
Um die neue MaHü schmackhaft zu machen, gab es Ende August allerhand Straßenkünstler. Ein paar Videos dazu habe ich mal für euch hochgeladen...
Fazit
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Also, wer sich nicht ganz bescheuert anstellt, ist mit der Mahü auch ohne Fuzo schon ganz gut zurechtgekommen. Ich bin gespannt, was draus wird, wenn die Testphase mal vorbei ist. Vor allem bin ich gespannt, wenn sich die Cafes mal auf die Fahrbahn ausdehnen dürfen. Gerade in den Straßencafes sitzt man doch recht beengt. Aber man soll dem ganzen doch erst einmal eine Chance geben, bevor man es verteufelt.
Ich mag die Mahü, egal ob als Fußgängerzone, Begegnungszone oder als ganz normale Straße. Man hat hier eine ordentliche Auswahl an Geschäften, die ich als meine Mama zu Besuch war auch alle kennengelernt habe, man hat alle möglichen einigermaßen erschwinglichen Marken, die hier vertreten sind (die Fuzo für die Reichen mit Gucci usw. ist dann eher am Kornmarkt), man hat einige nette Eisdielen und Straßencafes, besonders in den Seitenstraßen. Die Mahü lädt zum Shopping ein, hier ist immer was los, daher gibt es von mir klare 5 Sterne.
Besonders angenehm finde ich, dass quasi kein Laden leersteht. Das ist für mich immer ein Anzeichen für eine gute Einkaufsstraße mit brauchbaren Läden. Auch die sehenswerten Kirchen und Museen rund um die Mahü runden das ganze ab.
In diesem Sinne
Eure Anke
Einige Eindrücke...
Freitag, 23. August 2013
Stephansplatz: Tourizentrum
Hallo Leute!
Plätze gibt es in Wien unzählige. Einige der schönsten stelle ich euch in nächster Zeit vor. Der Platz, der einem natürlich als erstes einfällt, wenn man an Wien denkt, ist der Stephansplatz...
Stephansplatz
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Lage
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Der Stephansplatz bildet das Zentrum des 1. Wiener Bezirks "Innere Stadt". Mit dem Auto hinkommen ist schwer und wenn ein Wiener etwas auf sich hält, vermeidet er das auch in der Regel, weil die engen Gassen im 1. Bezirk echt nervig sein können, besonders wenn die Touris mit ihren Navis unterwegs sind.
Am besten nimmt man eigentlich die U3 bzw. die U1 bis zur Station Stephansplatz.
Architektur
^^^^^^^^^^^^
Städtebaulich bietet der Stephansplatz mit Sicherheit das Zentrum unserer schönen Stadt. Die Wichtigkeit demonstriert die dichte Bebauung rund um den Dom
Am Umstrittensten am Domplatz ist mit Sicherheit der Neubau des sogenannten Haas-Haus. Dieses Haus fällt sofort auf, spiegelt sich doch bei Sonnenschein wunderschön das Dach des Stephansdoms in seiner Glasfassade. Hier befindet sich auch eine Bar am Dach.
Bedeutend ist auch, dass der rein als Fußgängerzone konstruierte Platz als Ende der bekannten Einkaufsstraßen am Graben und der Kärntner Straße. Richtung Hoher Markt schließt sich die Rothenturmstraße an.
Geschichte
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Der Platz vor dem Dom wurde bereits im 12. Jahrhundert erwähnt. Bis ins 18. Jahrhundert hinein diente er sogar als Begräbnisstätte der Dompfarre. Bereits sehr früh sind das Haus des Deutschordens, der Pfarrhof und verschiedene Priesterhäuser erwähnt.
Von verschiedenen Bränden immer wieder in Mitleidenschaft gezogen, wurde der Platz immer weiter verändert. Dennoch galt er permanent als Zentrum der Stadt, wurden hier doch Begräbnisse und verschiedene Feiertagsprozessionen (Himmelfahrt usw.) dort abgehalten.
Gravierend war der Brand des Doms 1945, als nach der Kriegszerstörung Feuer der umliegenden Gebäude auf den Dachstuhl des Doms übergegriffen haben. Beinahe alle Häuser sind damals rekonstruiert worden.
Fazit
^^^^^^^^^^^^
Der Stephansplatz ist eigentlich immer eins, nämlich voll. Kommt man Richtung Dom aus der U-Bahnstation, wimmelt es gleich von als Mozart verkleideten Ticketverkäufern, die einen gleich umschwärmt, die einem überteuerte Tickets für klassische Konzerte verkaufen wollen.
Auf der Seite des Doms weht einem dann gleich ein bestialischer Gestank in die Nase, hier stehen eigentlich konstant 15 bis 20 Fiaker, die zwar mit einem Gackerlsack versorgt sind, aber trotzdem auch noch ein bisschen Pippi loswerden müssen.
Der Platz an sich ist wirklich wunderschön, aber es gibt dennoch viele, wenn nicht sogar unzählige ruhigere Plätze in der Stadt. Aber er ist eben das Zentrum, auf dem unser wunderschöner Dom steht. Wenn man mal vor 9 kommt, sieht man hier nur die Leute von der MA48, die die Mülleimer leeren. Dann kann man sich glatt in diesen traumhaften Platz verlieben, wie in diese wunderschöne Stadt.
Ich finde, ein Besuch am Stephansplatz gehört zu jedem Erstbesuch in Wien, alleine schon, weil der Dom so wunderschön und beeindruckend ist. Wer Ruhe sucht, braucht was anderes. Neben dem spektakulären Dom und den wartenden Fiakern und vielleicht auch dem Haas Haus gibt es auch eigentlich nix, was diesen Platz wirklich für einen unendlich langen Aufenthalt einlädt, die Cafes rund herum sind vor allem teuer (außer vielleicht der Mc Donalds). Aber dennoch hat dieser Platz eine Atmosphäre, die einfach zu dieser Stadt gehört und in die man sich irgendwie verlieben muss. Die Freizeitmozarts nerven echt, aber wenn man den echten Wienern mal zuschaut, wie die die loswerden, merkt man schnell, dass man nicht mehr angequatscht wird (einfach weitergehen und niemals angucken).
Von mir gibt es 4 Sterne.
Eure Anke
Plätze gibt es in Wien unzählige. Einige der schönsten stelle ich euch in nächster Zeit vor. Der Platz, der einem natürlich als erstes einfällt, wenn man an Wien denkt, ist der Stephansplatz...
Stephansplatz
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Lage
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Der Stephansplatz bildet das Zentrum des 1. Wiener Bezirks "Innere Stadt". Mit dem Auto hinkommen ist schwer und wenn ein Wiener etwas auf sich hält, vermeidet er das auch in der Regel, weil die engen Gassen im 1. Bezirk echt nervig sein können, besonders wenn die Touris mit ihren Navis unterwegs sind.
Am besten nimmt man eigentlich die U3 bzw. die U1 bis zur Station Stephansplatz.
Architektur
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Städtebaulich bietet der Stephansplatz mit Sicherheit das Zentrum unserer schönen Stadt. Die Wichtigkeit demonstriert die dichte Bebauung rund um den Dom
Am Umstrittensten am Domplatz ist mit Sicherheit der Neubau des sogenannten Haas-Haus. Dieses Haus fällt sofort auf, spiegelt sich doch bei Sonnenschein wunderschön das Dach des Stephansdoms in seiner Glasfassade. Hier befindet sich auch eine Bar am Dach.
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| Haas Haus am Stephansplatz |
Bedeutend ist auch, dass der rein als Fußgängerzone konstruierte Platz als Ende der bekannten Einkaufsstraßen am Graben und der Kärntner Straße. Richtung Hoher Markt schließt sich die Rothenturmstraße an.
Geschichte
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Der Platz vor dem Dom wurde bereits im 12. Jahrhundert erwähnt. Bis ins 18. Jahrhundert hinein diente er sogar als Begräbnisstätte der Dompfarre. Bereits sehr früh sind das Haus des Deutschordens, der Pfarrhof und verschiedene Priesterhäuser erwähnt.
Von verschiedenen Bränden immer wieder in Mitleidenschaft gezogen, wurde der Platz immer weiter verändert. Dennoch galt er permanent als Zentrum der Stadt, wurden hier doch Begräbnisse und verschiedene Feiertagsprozessionen (Himmelfahrt usw.) dort abgehalten.
Gravierend war der Brand des Doms 1945, als nach der Kriegszerstörung Feuer der umliegenden Gebäude auf den Dachstuhl des Doms übergegriffen haben. Beinahe alle Häuser sind damals rekonstruiert worden.
Fazit
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Der Stephansplatz ist eigentlich immer eins, nämlich voll. Kommt man Richtung Dom aus der U-Bahnstation, wimmelt es gleich von als Mozart verkleideten Ticketverkäufern, die einen gleich umschwärmt, die einem überteuerte Tickets für klassische Konzerte verkaufen wollen.
Auf der Seite des Doms weht einem dann gleich ein bestialischer Gestank in die Nase, hier stehen eigentlich konstant 15 bis 20 Fiaker, die zwar mit einem Gackerlsack versorgt sind, aber trotzdem auch noch ein bisschen Pippi loswerden müssen.
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| Schlange der Fiaker gesehen vom Pummerinnenturm |
Der Platz an sich ist wirklich wunderschön, aber es gibt dennoch viele, wenn nicht sogar unzählige ruhigere Plätze in der Stadt. Aber er ist eben das Zentrum, auf dem unser wunderschöner Dom steht. Wenn man mal vor 9 kommt, sieht man hier nur die Leute von der MA48, die die Mülleimer leeren. Dann kann man sich glatt in diesen traumhaften Platz verlieben, wie in diese wunderschöne Stadt.
Ich finde, ein Besuch am Stephansplatz gehört zu jedem Erstbesuch in Wien, alleine schon, weil der Dom so wunderschön und beeindruckend ist. Wer Ruhe sucht, braucht was anderes. Neben dem spektakulären Dom und den wartenden Fiakern und vielleicht auch dem Haas Haus gibt es auch eigentlich nix, was diesen Platz wirklich für einen unendlich langen Aufenthalt einlädt, die Cafes rund herum sind vor allem teuer (außer vielleicht der Mc Donalds). Aber dennoch hat dieser Platz eine Atmosphäre, die einfach zu dieser Stadt gehört und in die man sich irgendwie verlieben muss. Die Freizeitmozarts nerven echt, aber wenn man den echten Wienern mal zuschaut, wie die die loswerden, merkt man schnell, dass man nicht mehr angequatscht wird (einfach weitergehen und niemals angucken).
Von mir gibt es 4 Sterne.
Eure Anke
Dienstag, 20. August 2013
Hundertwasserhaus - Außergewöhnliche Architektur
Hallo Leute!
Nachdem ich euch vergangene Woche meinen Gesamtbezirk vorgestellt habe, möchte ich euch heute eine Sehenswürdigkeit einzeln zeigen...
Hundertwasserhaus
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Lage
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Das Hundertwasserhaus liegt Löwengasse Ecke Kegelgasse im 3. Bezirk, etwa 100 Meter vom Donaukanal entfernt. Vom Schwedenplatz gelangt man am besten mit der Straßenbahn 1 dorthin und steigt Haltestelle Hetzgasse aus. Von dort aus muss man einfach dem Pulk folgen.
Geschichte
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Das Haus entstand in Zusammenarbeit mit dem Wiener Architekten Krawina. Der wurde ihm von der Stadt Wien zur Verfügung gestellt, um die Gestaltung eines Wohnhauses nach seinen Vorstellungen umzusetzen. Neben der Suche nach einem geeigneten Grundstück war auch diese Zusammenarbeit nicht gerade einfach, da Krawina die Vorschriften für einen Gemeindebau einhalten wollte, Hundertwasser aber ein Haus für "die Menschen und die Bäume". Daher konnte das Haus erst 1983 bis 1985 umgesetzt werden, wobei mit den Planungen schon 1977 begonnen wurde. Es muss dabei derartig übel hergegangen sein, dass Krawina inzwischen aus dem gemeinsamen Projekt ausgestiegen war.
Architektur
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„Ein Maler träumt von Häusern und einer schönen Architektur, in der der Mensch frei ist und dieser Traum wird Wirklichkeit.“
Dies ist ein Zitat von Hundertwasser über dieses Haus. Die offene Bauweise macht das Gebäude zu ein besonders außergewöhnlichem. Hundertwasser hat Dachflächen und Hof mit 250 Bäumen begrünt. Es gibt nur sehr wenig grade Linien, die Balkone sind unregelmäßig angebracht. Die Fassade ist im Vergleich zu anderen Gemeindebauten extrem bunt.
Fazit
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Das Haus ist sehr außergewöhnlich und bunt, wirklich sehenswert ist es aber nicht. Ich wundere mich jedesmal aufs Neue, warum hier Hunderte Menschen rumstehen und nach oben gucken. In dem Haus sind immerhin 52 Wohnungen und interessanterweise sind überall Schilder angebracht, man solle doch bitte nicht klingeln und die Bewohner in Ruhe lassen.
Für mich ist das ganze etwas überbewertet, sicher lohnenswert, wenn man mit der 1 eh in den Prater fährt. Dabei kann man mal kurz aussteigen und mal ein kleines Fotochen wagen, mal einen Blick in den Hof werfen. Das Haus ist außergewöhnlich, aber nicht wirklich außergewöhnlich sehenswert. Nett ist das kleine Terrassencafe, das allerdings auch ständig stark überfüllt ist. Kommt man am Vormittag, hat man allerdings vielleicht sogar eine Chance. Auch hier kann man schön im Schatten sitzen, die Melange ist aber vergleichsweise teuer.
Insgesamt merkt man, dass das Hundertwasserhaus eine echte Attraktion bei Touris sein muss, immerhin ist alles voll mit Souvenirläden und einer Bäckerei, bei der man das doppelte zahlt, wie anderen Filialen.
Das Hundertwasserhaus ist schon sehenswert, aber nicht so sehr, als dass ich es jetzt zum Pflichtprogramm rechnen würde.
In diesem Sinne
Eure Anke
Ein paar Impressionen...
Nachdem ich euch vergangene Woche meinen Gesamtbezirk vorgestellt habe, möchte ich euch heute eine Sehenswürdigkeit einzeln zeigen...
Hundertwasserhaus
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Lage
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Das Hundertwasserhaus liegt Löwengasse Ecke Kegelgasse im 3. Bezirk, etwa 100 Meter vom Donaukanal entfernt. Vom Schwedenplatz gelangt man am besten mit der Straßenbahn 1 dorthin und steigt Haltestelle Hetzgasse aus. Von dort aus muss man einfach dem Pulk folgen.
Geschichte
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Das Haus entstand in Zusammenarbeit mit dem Wiener Architekten Krawina. Der wurde ihm von der Stadt Wien zur Verfügung gestellt, um die Gestaltung eines Wohnhauses nach seinen Vorstellungen umzusetzen. Neben der Suche nach einem geeigneten Grundstück war auch diese Zusammenarbeit nicht gerade einfach, da Krawina die Vorschriften für einen Gemeindebau einhalten wollte, Hundertwasser aber ein Haus für "die Menschen und die Bäume". Daher konnte das Haus erst 1983 bis 1985 umgesetzt werden, wobei mit den Planungen schon 1977 begonnen wurde. Es muss dabei derartig übel hergegangen sein, dass Krawina inzwischen aus dem gemeinsamen Projekt ausgestiegen war.
Architektur
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„Ein Maler träumt von Häusern und einer schönen Architektur, in der der Mensch frei ist und dieser Traum wird Wirklichkeit.“
Dies ist ein Zitat von Hundertwasser über dieses Haus. Die offene Bauweise macht das Gebäude zu ein besonders außergewöhnlichem. Hundertwasser hat Dachflächen und Hof mit 250 Bäumen begrünt. Es gibt nur sehr wenig grade Linien, die Balkone sind unregelmäßig angebracht. Die Fassade ist im Vergleich zu anderen Gemeindebauten extrem bunt.
Fazit
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Das Haus ist sehr außergewöhnlich und bunt, wirklich sehenswert ist es aber nicht. Ich wundere mich jedesmal aufs Neue, warum hier Hunderte Menschen rumstehen und nach oben gucken. In dem Haus sind immerhin 52 Wohnungen und interessanterweise sind überall Schilder angebracht, man solle doch bitte nicht klingeln und die Bewohner in Ruhe lassen.
Für mich ist das ganze etwas überbewertet, sicher lohnenswert, wenn man mit der 1 eh in den Prater fährt. Dabei kann man mal kurz aussteigen und mal ein kleines Fotochen wagen, mal einen Blick in den Hof werfen. Das Haus ist außergewöhnlich, aber nicht wirklich außergewöhnlich sehenswert. Nett ist das kleine Terrassencafe, das allerdings auch ständig stark überfüllt ist. Kommt man am Vormittag, hat man allerdings vielleicht sogar eine Chance. Auch hier kann man schön im Schatten sitzen, die Melange ist aber vergleichsweise teuer.
Insgesamt merkt man, dass das Hundertwasserhaus eine echte Attraktion bei Touris sein muss, immerhin ist alles voll mit Souvenirläden und einer Bäckerei, bei der man das doppelte zahlt, wie anderen Filialen.
Das Hundertwasserhaus ist schon sehenswert, aber nicht so sehr, als dass ich es jetzt zum Pflichtprogramm rechnen würde.
In diesem Sinne
Eure Anke
Ein paar Impressionen...
Montag, 19. August 2013
Wien-Apps (3): Sag mir Qando sag mir wann...
Hallo Leute!
Heute stelle ich euch mal wieder eine ganz nette Wien-App vor, statistisch sicher eine der häufigsten Apps auf Wiener Smartphones...
Qando
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Installation
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Die App gibt es gratis im Google Play Store.
Worum gehts?
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Qando ist die Fahrplan-App der Wiener Linien.
Man kann sich direkt die zu den nächsten Haltestellen anzeigen lassen. Dort wird einem direkt angezeigt, welche Bahnen und Busse der Wiener Linien wann abfahren. Bei den Straßen- und U-Bahnen kann man direkt sehen, wie viele Minuten es noch dauert (Dank Live Track), bei Bussen wird die Fahrplanmäßige Uhrzeit gezeigt.
Unter Route wird angezeigt, wo man wechseln muss, um zeitlich am schnellsten von A nach B zu gelangen.
Sogar Störungen wie defekte Aufzüge usw. werden angezeigt.
Außerdem kann man Handytickets buchen, wobei das Single-Ticket ganze 50 ct teurer ist als beim Automaten. Das ist aber vor allem ganz praktisch, wenn man irgendwo in der Pampas steht und keine Fahrkarte hat.
Unter POI werden sogar die nächsten Car2Go Autos (Carsharing-Unternehmen in Wien) angezeigt.
Fazit
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Prinzipiell ist die App ganz toll und dennoch steckt die aktuelle Version noch etwas in den Kinderschuhen. Das GPS funktioniert nicht immer, man kann aber auch die Haltestellen individuell anwählen, ohne GPS. Die Zeiten passen dank Live Track exakt und stimmen mit denen an der Haltestelle angezeigten Zeiten überein. Es fehlt zwar noch etwas an Stabilität, in 9 von 10 Fällen passt das GPS aber gut und es wird zudem direkt angezeigt, in welcher Richtung die nächste Haltestelle ist und wo man von dort hinfahren kann.
Die für mich wichtigste Funktion ist die "Route", die einem schnell anzeigt, wie man von A nach B gelangt, was ja in der Großstadt durchaus wichtig sein kann.
Dass die Car2Go Autos angezeigt werden, ist zwar nett, aber da man sie über diese App nicht reservieren kann, muss ich die Car2Go App wohl trotzdem behalten.
Insgesamt ist die App sehr übersichtlich und selbsterklärend.
Für das Leben in Wien, gerade wenn man viel unterwegs ist, ist diese App absolut wichtig und eine der von mir am häufigsten genutzten Apps. Gerade wenn man nachts von A nach B will, kann man direkt schauen, wann die nächste U-Bahn kommt usw.
Aufgrund der leichten Stabilitätsprobleme gibt es von mir 4 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Mittwoch, 14. August 2013
Eine Reise durch die Wiener Bezirke (3): Home Sweet Home
Hallo Leute!
Ich möchte mich in der nächsten Zeit des öfteren mal auf die Reise durch die unterschiedlichsten Wiener Bezirke machen. 23 Stück sinds. Und entgegen jeder Logik werde ich mit dem 3. Bezirk beginnen. Das hat aber einen ganz einfachen Grund... Es ist mein neuer Heimatbezirk...
Dritter Bezirk - Landstraße
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Lage
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Der 3. Bezirk liegt südöstlich des Stadtzentrums (1. Bezirk). Er zieht sich vom Donaukanal (im Osten) bis etwas über den Gürtel im Westen. Im Süden grenzt er an den 11. Bezirk (Simmering).
Ein paar Daten
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Auf 7,39 Quadratkilometern leben gut 85000 Menschen. Bezirksvorsteher ist derzeit Erich Hohenberger von der SPÖ.
Leute
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Die Bevölkerung ist ziemlich gemischt, wobei man sagen muss, es gibt definitiv mehrere Stadtteile, in denen man auf wesentlich weniger grantelnde Wiener trifft. Die Wiener mögen es mir nicht übel nehmen, aber ich finde es immer göttlich, vorhin saß im 77er mal wieder ein altes Ehepaar vor mir, die rumgegrantelt haben. Die Leute von auswärts müssen wissen - wenn man sich an ein paar Freundlichkeitsregeln hält, sind die Wiener nicht so unfreundlich, wie sie manchmal scheinen, selbst wenn man sich als Piefke outet. Ich hatte gerade hier im 3. schon echt nette Unterhaltungen an Busstationen. Als Tipp, wenn man mal herzieht: Wenn einer auf dem Amt blöd kommt, muss man nur auf Cordoba zu sprechen kommen und schon werden die grantigsten Wiener nett.
Sehenswertes
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Ich empfinde den 3. Bezirk als besonders nett, weil er so wahnsinnig vielfältig ist. Man hat das Schloss Belvedere am Gürtel mit beinahe sämtlichen Botschaften (incl. der Deutschen) am Rennweg. Man hat den Donaukanal, wo man auch mal fast ganz ruhig spazierengehen kann.
Am Donaukanal nahe der Rotunden- bzw. Franzensbrücke hat man das Hundertwasserviertel mit dem Hundertwasserhaus und dem Kunsthaus sowie der Weissgerber Lände, an denen Hundertwasser zumindest mit seinen Ideen beteiligt war.
Dann hat man Teile wie den Biedermeierfriedhof St. Marx - immerhin die vermutete Begräbnisstätte von Mozart. Westlich davon hat man das große Mediencenter St. Marx, wo neben sämtlichen Fernsehsendern auch die Biowissenschaftliche Universität und viele Pharmaunternehmen untergebracht sind.
Zu gleichen Zeit hat man zahlreiche Straßen mit wunderschönen, sanierten und unsanierten traditionellen Wiener Altbauten. Man hat Parks (wie den direkt angrenzenden Stadtpark oder den botanischen Garten). Man hat Museen wie das Heeresgeschichtliche Museum am Arsenal oder das Straßenbahnmuseum in Erdberg.
Als besonderes Highlight empfand ich die russisch orthodoxe Kirche im Botschaftsviertel mit ihren goldenen Zwiebeltürmen.
Mieten
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Die Mieten hier sind echt OK, dafür dass man so gut angebunden ist. Wir haben 70 qm und zahlen kalt incl. Nebenkosten in Erdberg in direkter U-Bahn-Nähe unter 800€. Das ganze variiert natürlich, je näher man an die Innenstadt kommt, umso höher wird der Preis.
Öffentlicher Personenverkehr
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Der 3. Bezirk ist wohl einer der am besten versorgten Bezirke. Haupt-Pulsadern sind die Busse 77 A (Rennweg bis Schlachthausgasse; dann rüber in den 2. Bezirk) und 74 A (St. Marx bis Landstraße; dann rüber in den 1. Bezirk). Daneben gibt es die U3 (Stationen Landstraße, Rochusgasse, Kardinal Nagl Platz, Schlachthausgasse und Erdberg) sowie viele Straßenbahnlinien (18, O, D, 71), die eigentlich jeden kleinen Teil des Bezirkes problemlos erreichen. Auch die berühmte 1er Tram streift den 3. Bezirk.
Fazit
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Ich liebe den 3. Bezirk und kann mir keinen vorstellen, in dem ich lieber wohnen möchte. Man lebt zentral, ist innerhalb von 15 Minuten (maximal) mitten im Stadtzentrum. Gleichzeitig ist man überall angebunden, man hat ein perfektes Nahverkehrssystem, Lebensmittelläden gibt es wirklich an jeder Ecke.
Als Tourist ist der 3. Bezirk meiner Meinung nach für ein Quartier optimal, da man von hier aus mit der U-Bahn schnell überall hinkommt und man ist gleichzeitig nicht mitten drin im Touristengedeh. Man zahlt wesentlich weniger, als für ein Hotel direkt am Ring, ist aber gleichzeitig, gerade wenn man in der Nähe der U3 ist, schnell am Stephansplatz.
Er wird häufig von Touris unterschätzt, dabei gibt es hier beinahe genauso viel sehenswertes, wie im 1. Bezirk, Belvedere und Hundertwasserhaus gehören in der Regel ja sogar bei vielen zum Wien-Pflichtprogramm.
Der dritte Bezirk ist und bleibt ein toller Bezirk zum leben.
In diesem Sinne
Eure Anke
Der Bericht wird noch fortgeführt. Ich entdecke hier beinahe täglich neues...
| Mozartgrab auf dem Marxer Friedhof (71, 18, 74 A S-Bahn St. Marx) |
| Weissgerber Lände am Donaukanal |
| Hundertwasser Village |
| Hundertwasser Haus (Straßenbahn Linie 1) |
| Will man da wirklich wohnen? |
| Kunsthaus Wien |
| Werbung für die berühmte Klimtausstellung von Belvedere |
| Schloss Belvedere |
| Unteres Belvedere |
| Russisch Orthodoxe Kirche |
| Fiaker auf dem Weg zur Arbeit (Rennweg) |
S
| Straßenbahnmuseum Erdberger Lände |
| Altbauten am Donaukanal |
Dienstag, 13. August 2013
Das Riesenrad gehört zu Wien wie Walzer und Schnitzel
Hallo Leute!
Heute stelle ich euch die Sehenswürdigkeit vor, die man mit Wien verbindet, wie sonst wohl nur Schönbrunn und den Stephansdom...
Riesenrad
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Lage
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Das Riesenrad liegt am Wiener Würstelprater. Achtung für Besucher: Der Prater an sich ist riesig. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt man am besten zum Praterstern (U1, U2, 5, 5B, O, 80A oder S-Bahn). Vom Bahnhof Praterstern wird man direkt hingeleitet. Auch mit der 1 kommt man gut dorthin. Von der Haltestelle Hauptallee muss man allerdings etwa 15 Minuten laufen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise
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Das Ticket kostet für Erwachsene 8€ für Kinder 4€. Achtung, je nach Tageszeit muss man sich auf LANGE Wartezeiten einstellen. Ich bin zuletzt Ostermontag vormittags mitgefahren, da habe ich ca. 40 Minuten in der Schlange gestanden.
Die Öffnungszeiten richten sich nach der Jahreszeit. Für 2013 sind sie wiefolgt:
01.01. - 06.01. 10:00 – 21:45 Uhr
07.01. - 18.01. wegen Revisionsarbeiten geschlossen
19.01. - 28.02. 10:00 – 19:45 Uhr
01.03. - 19.04. 10:00 – 21:45 Uhr
20.04. - 01.09. 09:00 – 23:45 Uhr
02.09. - 30.09. 09:00 – 22:45 Uhr
01.10. - 03.11. 10:00 – 21:45 Uhr
04.11. - 15.11. 10:00 – 19.45 Uhr
16.11. - 30.12. 10:00 – 21:45 Uhr
31.12. 10:00 – 02:00 Uhr
Quelle: www.riesenrad.com
Geschichte des Riesenrades
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Das Wiener Riesenrad wurde 1897 anläßlich des Thronjubiläums von Kaiser Franz Josef errichtet (wie so vieles in Wien). Entworfen wurde es vom Engländer Walter Bassett.
1916 hat der Betreiber kein Geld. Eigentlich sollte das Riesenrad bereits abgerissen werden, was aber aus Mangel an Geld nicht durchgeführt wurde.
1944 brennen das Riesenrad fast vollständig ab. Schon 1945 wird mit dem Wiederaufbau begonnen, wobei nur noch die Hälfte der Waggons eingesetzt wurden als eine Art Mahnmal gegen Krieg (wie mir gesagt wurde). Die Aufhängungen sind nämlich noch vorhanden. 1947 ging das Riesenrad wieder in Betrieb und ist seit dem ein Symbol für Wien, was wohl in so gut wie jedem Film über Wien zu sehen ist (am prominentesten wohl im Dritten Mann).
Fahrt mit dem Riesenrad
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Hat man einmal die lange Schlange hinter sich gelassen, kommt man zunächst in eine Ausstellung, die die Geschichte des Riesenrades zeigt. In 8 alten Waggons werden verschiedene Szenen aus der Geschichte Wiens und der Geschichte des Praters in Diuramen gezeigt, u.a. die Schlacht gegen die Türken, den Bau des Stephansdoms und den Brand des Riesenrades.
Als nächstes kommt dann das obligatorische Touristenfoto, wo man dann in Gruppen ein lustiges Foto im Fenster eines Waggons machen darf. Das kann man dann am Ausgang käuflich erwerben.
Dann geht es in einen der Waggons. Die Waggons werden so beladen, dass alle gut sehen können, also nicht mehr als etwa 10-15 Leute pro Waggon. Man hat in den historischen Waggons einen wirklich schönen Rundumblick. In der Mitte ist eine Bank, so dass auch Fusskranke sich setzen können. An der oberen Kante des Fensters ist ein Panorama aufgedruckt.
Zu beachten ist, dass nicht jeder Waggon beladen wird. Etwa 50% der Waggons sind sogenannte Luxus-Waggons, die man für romantische Dinners oder Privatrunden mieten kann. Das kostet pro Stunde etwa 200 - 300 €.
Die Fahrt an sich dauert etwa 10 Minuten, je nach Andrang auch länger. Man wird immer wieder stehengelassen, damit unten Leute ein- und aussteigen können.
Fazit
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Das Riesenrad gehört zu einem Wienbesuch einfach dazu. Das hören wir immer wieder, wenn uns Leute besuchen. Deshalb bin ich inzwischen auch schon 3x mitgefahren.
Die Fahrt ist auch wirklich nett, allerdings meiner Meinung nach eher aus nostalgischen Gründen. Wer es mehr auf eine Aussicht abgesehen hat, sollte vielleicht den Donauturm bevorzugen und sich das Riesenrad lieber nur von unten anschauen, da man in dem Falle halt hauptsächlich den Praterwald und das Stadion sieht. Wenn ist eine Fahrt nachts zu empfehlen, da hier die bunten Lichter der Fahrgeschäfte am Würstelprater schon toll sind. Tagsüber fand ich den Donauturm von der Aussicht her interessanter, weil man eben einen weiteren Überblick hat. Außerdem muss man dort nicht ganz so lange warten, bis man hochfahren kann... Gerade jetzt in den Sommermonaten ist die Schlange am Riesenradplatz immer gigantisch.
Außerdem wäre es ganz nett, wenn die Scheiben in den Waggons öfter geputzt würden...
Von unten bin ich allerdings immer wieder aufs Neue fasziniert von den leuchtend roten Waggons und vom nostalgischen Flair, das vom Riesenrad verbreitet wird. Selbst wenn ich nur mit dem Bus daran vorbeifahre, kann ich kaum die Augen von diesem Gefährt lassen.
Das ganze Drumherum ist nett, das komische Foto sparen wir uns immer und lehnen es gleich ab. Die Diuramen sind nett und sehenswert.
Von mir gibt es für dieses Gefährt 4 Sterne. An sich ist das Riesenrad wirklich traumhaft. Das einzige, was ich nicht so nett finde, ist der Betrieb. Und bezüglich Aussicht ist die Konkurrenz am Donauturm schon cooler. Anschauen langt, fahren muss man nur, wenn man unbedingt ne Stunde in der Schlange stehen will...
In diesem Sinne
Eure Anke
Ein paar Eindrücke
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