Hallo Leute!
Den Film "Der Dritte Mann" kennen viele wohl als Klassiker. Neben der Filmmusik, die wie kaum eine andere mit Österreich verbunden ist, ist wohl die bekannteste Szene, wie Harry Lime in die Wiener Kanalisation hinabsteigt und dort unten verfolgt wird. Teile dieser Szene sind tatsächlich im Wiener Kanal gedreht worden. Auf den Spuren dieses Films gibt es eine kleine Tour...
Dritte Mann Tour
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Lage
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Start der Tour ist am Wiener Karlsplatz, direkt gegenüber der Sezession auf einer Verkehrsinsel. Am besten kommt man mit der U1, U2 oder U4 Station Oper/Karlsplatz dorthin.
Eintrittspreise
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Die Tour kostet 7€ für Erwachsene, 3,50€ für Kinder. Es gibt einen ermäßigten Preis von 5,50€ für PensionistInnen, StudentInnen, Zivil- oder Präsenzdiener, Gruppe ab 10 Personen, Kooperationsgäste.
Kinder unter 12 Jahren haben leider keinen Zutritt.
Öffnungszeiten
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Die Touren finden Donnerstag bis Sonntag von 10 bis 19 Uhr stündlich statt. Man muss allerdings obligatorisch vorher unter www.drittemanntour.at reservieren. Trotz Karlsfest und freiem Eintritt war es kein Problem, für den nächsten Tag ein Ticket zu reservieren. Wie es in der Hauptsaison ist, kann ich leider nicht sagen. Der Zutritt ist auf 20 Personen pro Tour beschränkt.
Außerdem muss man eine Telefonnummer angeben, da die Tour bei Hochwasser kurzfristig abgesagt werden könnte.
Tour
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Die Tour beginnt beim Sterndeckel. Hier erfährt man von der Kanalisierung des Wienflusses, der in dem Bereich überbaut wurde. Hier bekommt man auch eine Papierhaube und einen Helm mit Stirnlampe. Danach steigt man über eine Beton-Wendeltreppe runter in den ersten von 4 Räumen. Es kommt außerdem ein echter Kanalarbeiter von Wien Kanal mit.
Im ersten Raum, dem Schotterfang, berichtet der Kanalarbeiter von seiner Arbeit, von den 6 Tonnen Schutt, die täglich aus der Kanalisation nach oben gebracht werden. Er erzählt, wie eben diese Schotterfänge funktionieren, wie die Kanalisation der Millionenstadt (Wien war die erste mit einer vollständigen Kanalisation) funktioniert, dass etwa das Abwasser nach Simmering geleitet wird um dort innerhalb von 23 Stunden wieder zu Trinkwasser zu werden und danach wird es der Donau zugeleitet.
Im zweiten Raum, der Überfallkammer, wurden neben dem dritten Mann zahlreiche Filme gedreht, darunter Kommissar Rex und Soko Donau. Hier bekommt man eine Projektion wichtiger Filmszenen und eben vor allem den dritten Mann in Kurzform erzählt.
Im nächsten Raum, dem Ottakringer Bach erfährt man etwas über Abwässer. Etwa dass nach dem ersten Weltkrieg Menschen in der Kanalisation gelebt haben, um etwa Fette bei Abflüssen von Gasthäusern abzuscheiden und an Seifenfabriken zu verkaufen. Witziger Nebeneffekt in diesem Raum - Teile des Abwassers, die aus Ottakring stammen, sind dunkelbraun. Das liegt allerdings nicht an menschlichen Ausscheidungen, sondern die Färbung stammt von 2 Fabriken in Ottakring: Die Ottakringer Brauerei und Manner. So roch es in dem Raum sogar sehr angenehm, nämlich nach Schokolade.
Als letztes geht es dann in den Wienfluss. Der wurde zu Kaiserzeiten auf einer langen Strecke kanalisiert und überbaut, weil der Kaiser gerne eine Prachtstraße haben wollte. Dann allerdings ging das Geld aus, so dass das Vorhaben nie komplettiert wurde. Hier hört man auch in regelmäßigen Abständen ein lautes Rauschen, welches der U4 zugeordnet wird.
Fazit
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Ich hatte ja das Glück, im Rahmen des Karlsfestes vergangenen Freitag die Tour kostenlos zu machen und muss sagen, ich war relativ begeistert, zumal der Fokus nur am Rande auf dem Film lag. In der immerhin einstündigen Tour bekommt man eben die wichtigsten Funktionen der Wiener Kanalisation nähergebracht. Sicherlich eine Tour, auf die man nicht unbedingt kommt, wenn man in Wien unterwegs ist,
Nach der Tour wünscht man sich zwar nix mehr als eine Dusche, da es eben doch nicht grade frisch riecht da unten, aber man hört spannende Geschichten über diverse Funktionen des Kanals. Mir war bisher etwa nicht bekannt, dass die Kanalisation aus mehren Bächen aus dem Wiener Wald besteht und daher täglich mehrere Tonnen Gestein eingeschwämmt werden oder etwa wie und wo das Wasser gereinigt wird.
Ich fand die Tour sehr empfehlenswert und war absolut begeistert.
In diesem Sinne
Eure Anke
Dienstag, 27. Mai 2014
Tu felix Austria (6)
Hallo Leute!
Am vergangenen Wochenende war ich mal wieder für euch im schönen Niederösterreich unterwegs... Mit der Semmeringbahn (Bericht folgt) ging es von Wien Meidling aus nach Semmering und von dort mit der Gondelbahn hinauf auf den Hirschenkogel. Dort bei der Bergstation findet man die Milleniumswarte, benannt ausnahmsweise mal nicht nach irgendeinem Habsburger, sondern nach dem aktuellen Kaiser von Niederösterreich, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.
Milleniumswarte
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Lage
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Die Milleniumswarte liegt direkt oberhalb der Bergstation der Gondelbahn und dem Liechtensteinhaus. Man fährt entweder mit der Gondelbahn hinauf oder man wandert an der Forststraße aus dem Tal hinauf aus Semmering (Dauer ca. 1 Stunde). Parkplätze sind bei der Gondelbahn ausreichend vorhanden.
Der Turm
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Der Turm ist aus Holz gebaut und erinnert mich ein wenig an solche Wassertürme aus den USA. Er steht auf 1350 m und ist 30,5 m hoch. Die Aussichtsplattform befindet sich auf 25 m Höhe und ist über 155 Holzstufen zu erreichen. Die Holzstufen sind breit und zwischendurch bietet sich immer schon ein traumhafter Ausblick. Geländer sind ausreichend vorhanden (einen Aufzug gibt es nicht).
Der Turm ist vollständig aus Lärchenholz gebaut. Er befindet sich dort seit dem Jahr 1999 und wirkt sehr gepflegt.
Ausblick
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Wenn man das richtige Wetter trifft, hat man von oben einen absolut genialen Ausblick. Oben stehen zwei Münzfernrohre. Man schaut auf der einen Seite bis hinein ins Wiener Becken, Wiener Neustadt ist sehr deutlich zu erkennen. Direkt unterhalb schaut man auf die Passhöhe des Semmeringpasses und den Skiort Semmering. Auch einige Viadukte der Semmeringbahn sind deutlich zu erkennen. In der Ferne meint man sogar, Wien zu erkennen.
Auf der anderen Seite schaut man auf die beiden "Hausberge" Rax und Schneeberg bis hin zu den Fischbacher Alpen.
Fazit
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Wenn man auf dem Gipfel des Hirschenkogels ist (übrigens direkt oberhalb der Weltcup-Ski-Piste), sollte man den Aufstieg auf die Milleniumswarte nicht verpassen. Der Eintritt ist gratis und man hat eben einen absolut traumhaften Rundumblick (natürlich nur bei schönem Wetter).
Man schaut bis ins Wiener Becken, man schaut auf den Schneeberg und auf die Weltcuppiste am Semmering, man sieht den Rax und Teile der Semmeringbahn (immerhin UNESCO Welterbe).
Bei manchen solcher Aussichtswarten lohnt sich der Aufstieg kaum, da man oben nicht mehr sieht als unten. Hier aber ist das anders. Man kommt über die Baumwipfel und hat somit einen wirklich traumhaften Rundumblick, den man auf keinen Fall verpassen darf.
In diesem Sinne
Eure Anke
Am vergangenen Wochenende war ich mal wieder für euch im schönen Niederösterreich unterwegs... Mit der Semmeringbahn (Bericht folgt) ging es von Wien Meidling aus nach Semmering und von dort mit der Gondelbahn hinauf auf den Hirschenkogel. Dort bei der Bergstation findet man die Milleniumswarte, benannt ausnahmsweise mal nicht nach irgendeinem Habsburger, sondern nach dem aktuellen Kaiser von Niederösterreich, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.
Milleniumswarte
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Lage
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Die Milleniumswarte liegt direkt oberhalb der Bergstation der Gondelbahn und dem Liechtensteinhaus. Man fährt entweder mit der Gondelbahn hinauf oder man wandert an der Forststraße aus dem Tal hinauf aus Semmering (Dauer ca. 1 Stunde). Parkplätze sind bei der Gondelbahn ausreichend vorhanden.
Der Turm
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Der Turm ist aus Holz gebaut und erinnert mich ein wenig an solche Wassertürme aus den USA. Er steht auf 1350 m und ist 30,5 m hoch. Die Aussichtsplattform befindet sich auf 25 m Höhe und ist über 155 Holzstufen zu erreichen. Die Holzstufen sind breit und zwischendurch bietet sich immer schon ein traumhafter Ausblick. Geländer sind ausreichend vorhanden (einen Aufzug gibt es nicht).
Der Turm ist vollständig aus Lärchenholz gebaut. Er befindet sich dort seit dem Jahr 1999 und wirkt sehr gepflegt.
Ausblick
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Wenn man das richtige Wetter trifft, hat man von oben einen absolut genialen Ausblick. Oben stehen zwei Münzfernrohre. Man schaut auf der einen Seite bis hinein ins Wiener Becken, Wiener Neustadt ist sehr deutlich zu erkennen. Direkt unterhalb schaut man auf die Passhöhe des Semmeringpasses und den Skiort Semmering. Auch einige Viadukte der Semmeringbahn sind deutlich zu erkennen. In der Ferne meint man sogar, Wien zu erkennen.
Auf der anderen Seite schaut man auf die beiden "Hausberge" Rax und Schneeberg bis hin zu den Fischbacher Alpen.
| Die Warte vom Sonnenwendstein aus gesehen |
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Wenn man auf dem Gipfel des Hirschenkogels ist (übrigens direkt oberhalb der Weltcup-Ski-Piste), sollte man den Aufstieg auf die Milleniumswarte nicht verpassen. Der Eintritt ist gratis und man hat eben einen absolut traumhaften Rundumblick (natürlich nur bei schönem Wetter).
Man schaut bis ins Wiener Becken, man schaut auf den Schneeberg und auf die Weltcuppiste am Semmering, man sieht den Rax und Teile der Semmeringbahn (immerhin UNESCO Welterbe).
Bei manchen solcher Aussichtswarten lohnt sich der Aufstieg kaum, da man oben nicht mehr sieht als unten. Hier aber ist das anders. Man kommt über die Baumwipfel und hat somit einen wirklich traumhaften Rundumblick, den man auf keinen Fall verpassen darf.
In diesem Sinne
Eure Anke
Donnerstag, 22. Mai 2014
Zu den einsamen Schotten...
Hallo Leute!
Mitten in der Wiener Innenstadt, auf der Freyung gibt es ein riesiges Kloster - das Benediktinerkloster zu den Schotten. Mit der Niederösterreichcard hat es mich dorthingetrieben, zur Besichtigung eines kleinen aber feinen Museums, in der Teile des Stiftschatzes ausgestellt werden.
Museum Schottenstift
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Lage
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Der Eingang zum Museum geht über den Klosterladen. Dort an der Kasse bekommt man auch die Tickets. Man kommt dorthin am besten mit der U-Bahn (U3-Herrengasse) dorthin. Auf der Freyung gibt es ein großes Parkhaus.
Eintrittspreise
^^^^^^^^^^^^^^
Eintritt Euro 8,-
Eintritt ermässigt Euro 6,-
(Senioren, Studenten, Führungen und Gruppen ab 10 Personen)
Eintritt mit NÖ-Card gratis
Eintritt mit Wien-Card Euro 4,-
Eintritt Kinder (6 – 15 Jahre) Euro 2,-
Eintritt mit Führungsbeitrag (Samstag 14h30) Euro 10,-
Führungsbeitrag mit NÖ-Card (Samstag 14h30) Euro 4,-
Führungsbeitrag pauschal:
Montag – Samstag bis 18 Uhr Euro 60,-
Sonntag und Abendführungen Euro 95,-
Kinderführungen Euro 35,-
Öffnungszeiten
^^^^^^^^^^^^^^
Dienstag bis Freitag 11 – 17h, Samstag 11 – 16h30,
Feiertage geschlossen
Führungen
^^^^^^^^^^^^^^
Führung jeden Samstag 14h30 (Außer Feiertage)
Kirche, Museum, Krypta, Romanische Kapelle,
Prälatensaal und Bibliothek
Was gibt's?
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Im Museum werden in der alten Prälatur Gemälde, alte Möbel und liturgische Geräte aus mehreren Jahrhunderten ausgestellt. Darunter ist ein wertvoller Altar aus dem 15. Jahrhundert, der berühmte Schottenaltar. Unter den Gemälden sind auch Arbeiten etwa von Peter Paul Rubens.
Die Gemäldesammlung ist weitestgehend aus dem flämischen und österreichischen Bereich angesiedelt. In zahlreichen liturgischen Gefäßen und Gemälden wird auch die Geschichte des Schottenstifts dokumentiert.
Ganz versteckt im Eck ist zudem noch ein Natur-Kabinett, eine Sammlung zahlreicher ausgestopfter Tiere.
Mein Besuch
^^^^^^^^^^^^^^
Das Museum an sich ist klein, aber fein. Das Museum ist jetzt kein absolutes Wien Highlight. Es ist eben schwierig, neben den ganzen ehemals kaiserlichen Sammlungen zu bestehen. Es ist mehr ein entspanntes, kleines Museum mit teils spektakulären Kunstwerken. Besonders der Schottenaltar mit seinen Stadtansichten im Hintergrund ist schon echt schick.
Der Besuch war für mich ein ganz spezielles Erlebnis. Ich meine, ich bin in Wien, komme um 13 Uhr in ein Museum im ersten Bezirk, und bekomme erst einmal gesagt, dass ich die erste Besucherin des Tages bin. Aber nun gut, es ist eben ein Museum, das nicht so wirklich bekannt ist. Also rein - ist ja manchmal auch ganz nett, eine Ausstellung so ganz alleine anschauen zu können, ganz in Ruhe, ohne Trubel. Eine neue, aber dennoch spannende Erfahrung in Wien. Da kann man sich gleich ein bisschen mehr Zeit nehmen.
In diesem Sinne
Eure Anke
PS: Im Innenraum herrschte absolutes Fotoverbot... Daher gibt es nur ein Foto von der Fassade!
Mitten in der Wiener Innenstadt, auf der Freyung gibt es ein riesiges Kloster - das Benediktinerkloster zu den Schotten. Mit der Niederösterreichcard hat es mich dorthingetrieben, zur Besichtigung eines kleinen aber feinen Museums, in der Teile des Stiftschatzes ausgestellt werden.
Museum Schottenstift
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Lage
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Der Eingang zum Museum geht über den Klosterladen. Dort an der Kasse bekommt man auch die Tickets. Man kommt dorthin am besten mit der U-Bahn (U3-Herrengasse) dorthin. Auf der Freyung gibt es ein großes Parkhaus.
Eintrittspreise
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Eintritt Euro 8,-
Eintritt ermässigt Euro 6,-
(Senioren, Studenten, Führungen und Gruppen ab 10 Personen)
Eintritt mit NÖ-Card gratis
Eintritt mit Wien-Card Euro 4,-
Eintritt Kinder (6 – 15 Jahre) Euro 2,-
Eintritt mit Führungsbeitrag (Samstag 14h30) Euro 10,-
Führungsbeitrag mit NÖ-Card (Samstag 14h30) Euro 4,-
Führungsbeitrag pauschal:
Montag – Samstag bis 18 Uhr Euro 60,-
Sonntag und Abendführungen Euro 95,-
Kinderführungen Euro 35,-
Öffnungszeiten
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Dienstag bis Freitag 11 – 17h, Samstag 11 – 16h30,
Feiertage geschlossen
Führungen
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Führung jeden Samstag 14h30 (Außer Feiertage)
Kirche, Museum, Krypta, Romanische Kapelle,
Prälatensaal und Bibliothek
Was gibt's?
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Im Museum werden in der alten Prälatur Gemälde, alte Möbel und liturgische Geräte aus mehreren Jahrhunderten ausgestellt. Darunter ist ein wertvoller Altar aus dem 15. Jahrhundert, der berühmte Schottenaltar. Unter den Gemälden sind auch Arbeiten etwa von Peter Paul Rubens.
Die Gemäldesammlung ist weitestgehend aus dem flämischen und österreichischen Bereich angesiedelt. In zahlreichen liturgischen Gefäßen und Gemälden wird auch die Geschichte des Schottenstifts dokumentiert.
Ganz versteckt im Eck ist zudem noch ein Natur-Kabinett, eine Sammlung zahlreicher ausgestopfter Tiere.
Mein Besuch
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Das Museum an sich ist klein, aber fein. Das Museum ist jetzt kein absolutes Wien Highlight. Es ist eben schwierig, neben den ganzen ehemals kaiserlichen Sammlungen zu bestehen. Es ist mehr ein entspanntes, kleines Museum mit teils spektakulären Kunstwerken. Besonders der Schottenaltar mit seinen Stadtansichten im Hintergrund ist schon echt schick.
Der Besuch war für mich ein ganz spezielles Erlebnis. Ich meine, ich bin in Wien, komme um 13 Uhr in ein Museum im ersten Bezirk, und bekomme erst einmal gesagt, dass ich die erste Besucherin des Tages bin. Aber nun gut, es ist eben ein Museum, das nicht so wirklich bekannt ist. Also rein - ist ja manchmal auch ganz nett, eine Ausstellung so ganz alleine anschauen zu können, ganz in Ruhe, ohne Trubel. Eine neue, aber dennoch spannende Erfahrung in Wien. Da kann man sich gleich ein bisschen mehr Zeit nehmen.
In diesem Sinne
Eure Anke
PS: Im Innenraum herrschte absolutes Fotoverbot... Daher gibt es nur ein Foto von der Fassade!
Mittwoch, 21. Mai 2014
Wien wie es ist...
Hallo Leute!
Heute stelle ich euch ein weiteres tolles Buch vor, mal wieder geht es um meine Wahlheimat...
Ein Jahr in Wien
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Daten
^^^^^^^^^^^^
Autorin: Tonja Pölitz
Verlag: Herder
ISBN: 3451066815
Preis: 12,90 €
Inhalt
^^^^^^^^^^^^
Die ZDF-Korrespondentin Tonja Pölitz steht auf dem Balkon bei ihrer Mutter, gewickelt in einen Pinkfarbenen Bademantel, als ihr Chef anruft. Er fragt sie, ob sie für ein Jahr nach Wien gehen möchte um dort Auslandskorrespondentin zu werden. Zunächst zögert sie, ist sie doch schwer verliebt in den Berliner Opernsänger Max. Doch dann entscheidet sie schnell. In 6 Wochen schon soll es nach Wien gehen.
Und so lässt sie den Leser teilhaben an ihrem ersten Jahr in der Kaiserstadt, immerhin meist unter den Top 3 der lebenswertesten Städte. Doch zuerst landet sie am Rennweg, wo - wie der Wiener sagt - der Balkan beginnt. Dort lebt sie in einer trostlosen Pension auf der Suche nach einer Wohnung. Erst nach 6 Wochen findet sie ihre Traumwohnung im Margaretenhof. Doch die soll sie zunächst nicht bekommen.
Schnell lernt sie, was es heißt, als Piefke unter Österreichern zu leben. Sie lernt den Kaffeeknigge kennen, den Bürokratendschungel und die berühmte Piefke-Connection. Sie lernt das Einkaufsalphabet kennen, die Weihnachtsmärkte an jeder Ecke. Ihre erste Liveschalte erfolgt dann auch noch vom Zentralfriedhof zur Beerdigung der Wiener Ikone Peter Alexander.
Mit der Zeit wird sie immer mehr zur Wienerin. Als sich Max von ihr trennt, beginnt sie auch, die Wiener Männer kennenzulernen...
Fazit
^^^^^^^^^^^^^^^^
Ich muss sagen, das Buch gibt Wien eben so wieder, wie man es als Piefke kennenlernt. Witzigerweise sind die ersten Leute, die man kennenlernt, alles Mit-Piefke - fast jeder Deutscher kennt hier etwa Jockel Weichert und seine Piefke-Connection. Als wir kamen, war gerade Fussball-EM und wir waren sehr dankbar dafür, unter Mit-Piefken die Spiele schauen zu können. Aber auch die Trinkgewohnheiten der Österreicher (die man übrigens nie Ösi nennen sollte, man muss aber jederzeit mit einem "Scheipi" (=Scheißpiefke) oder "Marmeladinger" rechnen und das einfach mit viel Humor nehmen) lernt man sehr schnell mit Erstaunen kennen. Wenn man sie mit Humor nimmt, akzeptieren sie einen aber dann tatsächlich auch als "Scheipi". So habe auch ich, genau wie die Protagonistin, meine Würstelbude, wo auch immer 2 oder 3 Pensionisten stehen und einen schonmal auf ne "Eitrige mit Buckel" einladen.
Auch das ABC des Kaffeebestellens lernt man spätestens kennen, wenn man außerhalb des ersten Bezirks (wo die Touristen alles dürfen) im Kaffeehaus einen Kaffee bestellen will. Genauso schnell habe ich kennengelernt, dass es nicht Tüte, sondern Sackerl heißt, wenn man seine Einkäufe heimbringen will. Noch heute stoße ich gelegentlich auf solche kulturellen Hürden, wenn ich im Restaurant bestellen will.
Das Buch ist sehr amüsant zu lesen, auch wenn vielleicht das eine oder andere fiktional ist, ist es für mich tröstlich zu wissen, dass es anderen "Scheipis" genauso geht wie mir. Anfangs hat man das Gefühl, die Stadt hasst einen, bis irgendwann der Knoten aufgeht und man beginnt, diese Stadt zu lieben. Dann liebt einen auch die Stadt und man will hier gar nicht mehr weg. Und das ist spätestens dann, wenn man sich in Deutschland drüber lustig macht, dass man an der Kasse ein Sackerl verlangt und einem die Haare zu Berge stehen, wenn einer einen Kaffee bestellt und keinen Kaffeeeeeee.
Von mir gibt es klare 5 Sterne. Auch wenn das Buch sicher nicht jeden interessieren wird. Es macht Spaß, es zu lesen und zu wissen, dass es anderen genauso geht wie mir. Wenn man diese Stadt liebt, wird man sie auch lieben.
In diesem Sinne
Eure Anke
Heute stelle ich euch ein weiteres tolles Buch vor, mal wieder geht es um meine Wahlheimat...
Ein Jahr in Wien
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Daten
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Autorin: Tonja Pölitz
Verlag: Herder
ISBN: 3451066815
Preis: 12,90 €
Inhalt
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Die ZDF-Korrespondentin Tonja Pölitz steht auf dem Balkon bei ihrer Mutter, gewickelt in einen Pinkfarbenen Bademantel, als ihr Chef anruft. Er fragt sie, ob sie für ein Jahr nach Wien gehen möchte um dort Auslandskorrespondentin zu werden. Zunächst zögert sie, ist sie doch schwer verliebt in den Berliner Opernsänger Max. Doch dann entscheidet sie schnell. In 6 Wochen schon soll es nach Wien gehen.
Und so lässt sie den Leser teilhaben an ihrem ersten Jahr in der Kaiserstadt, immerhin meist unter den Top 3 der lebenswertesten Städte. Doch zuerst landet sie am Rennweg, wo - wie der Wiener sagt - der Balkan beginnt. Dort lebt sie in einer trostlosen Pension auf der Suche nach einer Wohnung. Erst nach 6 Wochen findet sie ihre Traumwohnung im Margaretenhof. Doch die soll sie zunächst nicht bekommen.
Schnell lernt sie, was es heißt, als Piefke unter Österreichern zu leben. Sie lernt den Kaffeeknigge kennen, den Bürokratendschungel und die berühmte Piefke-Connection. Sie lernt das Einkaufsalphabet kennen, die Weihnachtsmärkte an jeder Ecke. Ihre erste Liveschalte erfolgt dann auch noch vom Zentralfriedhof zur Beerdigung der Wiener Ikone Peter Alexander.
Mit der Zeit wird sie immer mehr zur Wienerin. Als sich Max von ihr trennt, beginnt sie auch, die Wiener Männer kennenzulernen...
Fazit
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Ich muss sagen, das Buch gibt Wien eben so wieder, wie man es als Piefke kennenlernt. Witzigerweise sind die ersten Leute, die man kennenlernt, alles Mit-Piefke - fast jeder Deutscher kennt hier etwa Jockel Weichert und seine Piefke-Connection. Als wir kamen, war gerade Fussball-EM und wir waren sehr dankbar dafür, unter Mit-Piefken die Spiele schauen zu können. Aber auch die Trinkgewohnheiten der Österreicher (die man übrigens nie Ösi nennen sollte, man muss aber jederzeit mit einem "Scheipi" (=Scheißpiefke) oder "Marmeladinger" rechnen und das einfach mit viel Humor nehmen) lernt man sehr schnell mit Erstaunen kennen. Wenn man sie mit Humor nimmt, akzeptieren sie einen aber dann tatsächlich auch als "Scheipi". So habe auch ich, genau wie die Protagonistin, meine Würstelbude, wo auch immer 2 oder 3 Pensionisten stehen und einen schonmal auf ne "Eitrige mit Buckel" einladen.
Auch das ABC des Kaffeebestellens lernt man spätestens kennen, wenn man außerhalb des ersten Bezirks (wo die Touristen alles dürfen) im Kaffeehaus einen Kaffee bestellen will. Genauso schnell habe ich kennengelernt, dass es nicht Tüte, sondern Sackerl heißt, wenn man seine Einkäufe heimbringen will. Noch heute stoße ich gelegentlich auf solche kulturellen Hürden, wenn ich im Restaurant bestellen will.
Das Buch ist sehr amüsant zu lesen, auch wenn vielleicht das eine oder andere fiktional ist, ist es für mich tröstlich zu wissen, dass es anderen "Scheipis" genauso geht wie mir. Anfangs hat man das Gefühl, die Stadt hasst einen, bis irgendwann der Knoten aufgeht und man beginnt, diese Stadt zu lieben. Dann liebt einen auch die Stadt und man will hier gar nicht mehr weg. Und das ist spätestens dann, wenn man sich in Deutschland drüber lustig macht, dass man an der Kasse ein Sackerl verlangt und einem die Haare zu Berge stehen, wenn einer einen Kaffee bestellt und keinen Kaffeeeeeee.
Von mir gibt es klare 5 Sterne. Auch wenn das Buch sicher nicht jeden interessieren wird. Es macht Spaß, es zu lesen und zu wissen, dass es anderen genauso geht wie mir. Wenn man diese Stadt liebt, wird man sie auch lieben.
In diesem Sinne
Eure Anke
Freitag, 9. Mai 2014
Da traut sich auch der Piefke mal raus aus Wien...
Hallo Leute!
Ohne Auto ist für mich Landkind ganz ungewohnt, aber als wir nach Wien zogen, war es für mich schnell nur logisch, mein Auto zu verkaufen. Nicht nur wegen Autobahngebühren, sondern auch wegen der komplizierten Verkehrssituation in Wien hat das Auto einfach nix gebracht. Zu den meisten Zeiten kommt man eh leichter mit den Öffentlichen von A nach B.
Nun sind wir aber auch häufiger auf kleinen Ausflügen unterwegs. Und da immer ein Carsharing-Auto für immerhin 69€/Tag ist ja auch teuer, gerade wenn man in der Nähe bleibt...
Daher haben wir uns kürzlich eine Vorteilscard Classic zugelegt.
Vorteilscard Classic
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Kauf
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Gekauft haben wir die Karten online über oebb.at. Dort haben wir uns registriert und die Karten per Kreditkarte (Bankeinzug geht auch) gekauft. Dabei kann man sich noch aussuchen, ab wann die Karte gilt und man kann gleich loslegen. Man bekommt direkt eine vorläufige Karte, mit der man die Rabatte nutzen kann.
Die Karte kostet übrigens 99€ pro Jahr.
Rabatte
^^^^^^^^^^
Man bekommt mit der Karte 50% auf alle Käufe an Fahrkartenautomaten, online und über Handy für Normalfahrkarten im Inland.
Außerdem bekommt man 45% auf alle Tickets an Personenkassen.
Schließlich bekommt man noch 25% auf alle Fahrten ins Ausland.
Einsatz
^^^^^^^^^^
Ich habe die Karte bisher nur bei online-Käufen und am Fahrkartenautomaten eingesetzt. Gibt man dabei an, dass man eine Vorteilscard Classic hat, muss man diese nur bei der Fahrscheinkontrolle vorzeigen. Kein Eingeben einer Nummer und kein Einlesen der Daten o.ä. Bei der Kontrolle muss man Vorteilscard und Ausweis (die Karte ist eben nicht übertragbar) vorzeigen und fertig ist. Den 50% Rabatt habe ich so immer ohne Probleme bekommen.
Fazit
^^^^^^^^^^
Die Karte entspricht beinahe der Bahncard 50 aus Deutschland, ist aber um mehr als die Hälfte günstiger. Wir sind seit dem Kauf auf jeden Fall öfter mit der Bahn unterwegs und verzichten immer mehr auf das Carsharing Auto. Gut für die Umwelt und gut für den Geldbeutel. Ich denke mal, das nächste mal werden wir auch nicht nach Deutschland fliegen, sondern gemütlich mit der Bahn fahren... Billiger und trotzdem kommen wir (dank der Direktverbindung Wien - Fulda mit dem ICE) fast genauso schnell an.
Dafür, dass man an der Personenkassa weniger Rabatt bekommt, habe ich Verständnis. Schließlich genießt man ja dabei auch noch einen Service, den ich allerdings eh meistens nicht brauche. Von daher sind bei mir eigentlich bei allen Inlandsfahrten die 50% drin...
Wir bekommen die 99€ mit Sicherheit nach spätestens 3 Monaten wieder raus, fahren oft zum Wandern nach Niederösterreich, auch ein Trip zur Semmeringbahn ist schon geplant. Es ist eben so, dass man nach 2 Jahren in Wien schon so langsam alles kennt und so traut sich der Piefke eben mal aufs Land.
Von mir bekommts für die Vorteile dieser Karte jedenfalls klare 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Ohne Auto ist für mich Landkind ganz ungewohnt, aber als wir nach Wien zogen, war es für mich schnell nur logisch, mein Auto zu verkaufen. Nicht nur wegen Autobahngebühren, sondern auch wegen der komplizierten Verkehrssituation in Wien hat das Auto einfach nix gebracht. Zu den meisten Zeiten kommt man eh leichter mit den Öffentlichen von A nach B.
Nun sind wir aber auch häufiger auf kleinen Ausflügen unterwegs. Und da immer ein Carsharing-Auto für immerhin 69€/Tag ist ja auch teuer, gerade wenn man in der Nähe bleibt...
Daher haben wir uns kürzlich eine Vorteilscard Classic zugelegt.
Vorteilscard Classic
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Kauf
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Gekauft haben wir die Karten online über oebb.at. Dort haben wir uns registriert und die Karten per Kreditkarte (Bankeinzug geht auch) gekauft. Dabei kann man sich noch aussuchen, ab wann die Karte gilt und man kann gleich loslegen. Man bekommt direkt eine vorläufige Karte, mit der man die Rabatte nutzen kann.
Die Karte kostet übrigens 99€ pro Jahr.
Rabatte
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Man bekommt mit der Karte 50% auf alle Käufe an Fahrkartenautomaten, online und über Handy für Normalfahrkarten im Inland.
Außerdem bekommt man 45% auf alle Tickets an Personenkassen.
Schließlich bekommt man noch 25% auf alle Fahrten ins Ausland.
Einsatz
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Ich habe die Karte bisher nur bei online-Käufen und am Fahrkartenautomaten eingesetzt. Gibt man dabei an, dass man eine Vorteilscard Classic hat, muss man diese nur bei der Fahrscheinkontrolle vorzeigen. Kein Eingeben einer Nummer und kein Einlesen der Daten o.ä. Bei der Kontrolle muss man Vorteilscard und Ausweis (die Karte ist eben nicht übertragbar) vorzeigen und fertig ist. Den 50% Rabatt habe ich so immer ohne Probleme bekommen.
Fazit
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Die Karte entspricht beinahe der Bahncard 50 aus Deutschland, ist aber um mehr als die Hälfte günstiger. Wir sind seit dem Kauf auf jeden Fall öfter mit der Bahn unterwegs und verzichten immer mehr auf das Carsharing Auto. Gut für die Umwelt und gut für den Geldbeutel. Ich denke mal, das nächste mal werden wir auch nicht nach Deutschland fliegen, sondern gemütlich mit der Bahn fahren... Billiger und trotzdem kommen wir (dank der Direktverbindung Wien - Fulda mit dem ICE) fast genauso schnell an.
Dafür, dass man an der Personenkassa weniger Rabatt bekommt, habe ich Verständnis. Schließlich genießt man ja dabei auch noch einen Service, den ich allerdings eh meistens nicht brauche. Von daher sind bei mir eigentlich bei allen Inlandsfahrten die 50% drin...
Wir bekommen die 99€ mit Sicherheit nach spätestens 3 Monaten wieder raus, fahren oft zum Wandern nach Niederösterreich, auch ein Trip zur Semmeringbahn ist schon geplant. Es ist eben so, dass man nach 2 Jahren in Wien schon so langsam alles kennt und so traut sich der Piefke eben mal aufs Land.
Von mir bekommts für die Vorteile dieser Karte jedenfalls klare 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Tu felix Austria (4)
Hallo Leute!
Heute stelle ich euch mal wieder ein kleines Erlebnis von mein Ausflug auf den Schneeberg vor...
Kaleidoskop
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Lage
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Das Kaleidoskop liegt direkt am Eingang zur Elisabethkirche an der Bergstation der Schneebergbahn. Parkplätze gibt es keine, man kann es aber erwandern. Es ist die höchstgelegene Galerie Niederösterreichs auf 1800 m.
Eintrittspreise und Öffnungszeiten
^^^^^^^^^^^
Zuerst die gute Nachricht, der Eintritt ist kostenlos. Er wurde bei unserem Besuch aufgrund der doch relativ frischen Temperaturen sehr stark genutzt.
Die Öffnungszeiten orientieren sich an den Fahrzeiten der Schneebergbahn. Ist die letzte Bahn abgefahren, schließt auch das Kaleidoskop.
Was ist das?
^^^^^^^^^^
Das Kaleidoskop ist eine Art Kunstobjekt. Es ist ein rund 40 m langer Tunnel, in dem man zunächst einen kleinen Film mit Luftaufnahmen des Scheebergs zu sehen bekommt.
Weiter vorne kommt man dann in einen großen, hellen Raum mit einer Glasfront zur Elisabethkirche. Hier gibt es eine kleine Kunstinstallation, in der Federn immer wieder mittels Windanlage rumgewirbelt werden, damit es ausschaut, als würde es schneien.
Fazit
^^^^^^^^^^
Mich erinnerte diese Galerie irgendwie äußerlich an irgendeine Fabelfigur, die sich entlang der Schneebergbahn windet.
Innen geht man zuerst durch einen langen Tunnel, in dem man viele interessante Ausblicke auf den Schneeberg bekommt. Nun, das war für uns ganz nett, weil wir ja leider nicht allzu viel sehen konnten.
Das Kunstwerk mit den Federn am Durchblick zur Elisabethkirche war durchaus interessant, nur hat es draußen ja eh geschneit. Ich denke, im Sommer, wenn die Wiese grün ist, schaut das sicher noch intensiver aus, weil dadurch der Kontrast noch besser zum Tragen kommt.
Das Ding ist ein kleines Kunstwerk, das wir sehr gerne wahrgenommen haben, weil draußen ein eisiger Sturm herrschte. Wenn man halt mit der Schneebergbahn hochfährt, kann man sich das - zumal bei freiem Eintritt - schonmal anschauen. Mehr als 15 Minuten haben wir für die Besichtigung nun auch nicht gebraucht. Extra deshalb hochzufahren, wäre vielleicht auch vermessen, es ist ein ganz nettes "Landmark" wie man ja auf Neuhochdeutsch so schön sagt, mehr aber auch nicht.
In diesem Sinne
Eure Anke
Heute stelle ich euch mal wieder ein kleines Erlebnis von mein Ausflug auf den Schneeberg vor...
Kaleidoskop
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Lage
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Das Kaleidoskop liegt direkt am Eingang zur Elisabethkirche an der Bergstation der Schneebergbahn. Parkplätze gibt es keine, man kann es aber erwandern. Es ist die höchstgelegene Galerie Niederösterreichs auf 1800 m.
Eintrittspreise und Öffnungszeiten
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Zuerst die gute Nachricht, der Eintritt ist kostenlos. Er wurde bei unserem Besuch aufgrund der doch relativ frischen Temperaturen sehr stark genutzt.
Die Öffnungszeiten orientieren sich an den Fahrzeiten der Schneebergbahn. Ist die letzte Bahn abgefahren, schließt auch das Kaleidoskop.
Was ist das?
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Das Kaleidoskop ist eine Art Kunstobjekt. Es ist ein rund 40 m langer Tunnel, in dem man zunächst einen kleinen Film mit Luftaufnahmen des Scheebergs zu sehen bekommt.
Weiter vorne kommt man dann in einen großen, hellen Raum mit einer Glasfront zur Elisabethkirche. Hier gibt es eine kleine Kunstinstallation, in der Federn immer wieder mittels Windanlage rumgewirbelt werden, damit es ausschaut, als würde es schneien.
Fazit
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Mich erinnerte diese Galerie irgendwie äußerlich an irgendeine Fabelfigur, die sich entlang der Schneebergbahn windet.
Innen geht man zuerst durch einen langen Tunnel, in dem man viele interessante Ausblicke auf den Schneeberg bekommt. Nun, das war für uns ganz nett, weil wir ja leider nicht allzu viel sehen konnten.
Das Kunstwerk mit den Federn am Durchblick zur Elisabethkirche war durchaus interessant, nur hat es draußen ja eh geschneit. Ich denke, im Sommer, wenn die Wiese grün ist, schaut das sicher noch intensiver aus, weil dadurch der Kontrast noch besser zum Tragen kommt.
Das Ding ist ein kleines Kunstwerk, das wir sehr gerne wahrgenommen haben, weil draußen ein eisiger Sturm herrschte. Wenn man halt mit der Schneebergbahn hochfährt, kann man sich das - zumal bei freiem Eintritt - schonmal anschauen. Mehr als 15 Minuten haben wir für die Besichtigung nun auch nicht gebraucht. Extra deshalb hochzufahren, wäre vielleicht auch vermessen, es ist ein ganz nettes "Landmark" wie man ja auf Neuhochdeutsch so schön sagt, mehr aber auch nicht.
In diesem Sinne
Eure Anke
Dienstag, 6. Mai 2014
Willkommen im Touri-Wahnsinn
Hallo Leute!
Die Niederösterreich Card (ich weiß, ich mach schon wieder Werbung dafür, ich find die aber ganz toll) bringt so einiges mit sich. Vor allem schaut man sich manchmal auch Dinge näher an, um die man vorher einen großen Bogen gemacht hat. Eins dieser Attraktionen ist die Vienna Ring Tram.
Vienna Ring Tram
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Fahrplan
^^^^^^^^^^^^^^
Die Vienna Ring Tram wird von den Wiener Linien betrieben und hat ihren Start- und Endpunkt am Schwedenplatz direkt neben der Straßenbahnhaltestelle der Linie 1. Sie fährt täglich zwischen 10 und 17:30 im 30 min Takt.
Eintritt
^^^^^^^^^^^^^^
Der Eintritt kostet 8€, für Kinder von 6 bis 16 Jahren kostet es 4€. Der Fahrpreis gilt jeweils für die Runde, die 25 min dauert.
Ein Kopfhörer für den Audioguide ist inklusive. Tickets gibt es direkt beim Schaffner.
Interieur
^^^^^^^^^^^^^
Die Straßenbahn ist eine einfache umgebaute BIM der Wiener Linien. Innen gibt es Holzsitze, wobei jeder Platz mit einem Audioguide ausgestattet ist. Dieser lässt sich in 8 Sprachen betreiben. Neben Deutsch und Englisch sind alle wichtigen Touristensprachen dabei - Ungarisch, Russisch, Spanisch, Italienisch usw.
Audioguide
^^^^^^^^^^^^
Der Audioguide ist relativ nüchtern. Da ich die Ringstraße inzwischen schon ganz gut kenne, war ich von "Deutsch" schnell gelangweilt und sprang auf die 9. Sprache... Wienerisch. In herrlich selbstironischer Art und Weise gemischt mit Schrammelmusik und Wiener Liedern bekommt man erläutert, dass an der Ringstraße viele Denkmäler von Nichtwienern stehen usw.
Touristischer Wert?
^^^^^^^^^^^^
Ich muss sagen, ich hatte eine herrliche Gaudi bei der Fahrt, eben weil ich die ganze Geschichte wirklich witzig fand. Gerade die selbstironische Art, wie ein Urwiener alles erläutert ist schon echt witzig. Die Göttin der Weisheit etwa, die den Parlamentariern aus Enttäuschung den Rücken zeigt.
Touristischen Wert hat die Rundfahrt allerdings keine. Das liegt nicht nur daran, dass die Erläuterungen relativ oberflächlich sind, sondern auch daran, dass die Bahn an sich zu schnell ist. Sie hat das gleiche Tempo wie eine normale Straßenbahn. Wenn man die Sachen nicht kennt, kann man teils gar nicht schnell genug gucken, da war das, was erläutert werden sollte, schon wieder weg. Fotos machen geht so gut wie gar nicht, aber wenigstens einen Kopfhörer habe ich geschenkt bekommen...
Fazit
^^^^^^^^^^^^
Also ich muss sagen, wäre ich jetzt ein Tourist, hätte ich mich geärgert. Zumal man fast die gesamte Runde auch ohne Probleme die Einserbim nehmen kann, mit der kann man dann auch zwischendurch auch aussteigen und sich etwa im Volkspark oder beim Parlament umschauen, ohne dass man vorbeirast. So hat man ja nichtmal Zeit für ein Foto.
Die Erläuterungen auf Deutsch waren jetzt nicht so spannend. Auf Wienerisch wars witzig, eine Gaudi, für die ich aber keine 8€ ausgegeben hätte.
Wenn ich Besuch bekomme, werde ich auch weiterhin mit der 1er BIM vom Prater bis zum Schwarzenbergplatz fahren. Die Bahn führt zwar nicht ganz um die Ringstraße, aber die Strecke die sie nicht nimmt, geht eh entlang des Stadtparks, wo man nicht so viel sieht. Und das, was man per Audioguide erzählt bekommt, kann man in jedem Stadtführer nachlesen. Dann kann man wenigstens auch mal aussteigen und 10 min schauen bis die nächste 1er BIM kommt und dann weiterfahren.
Ich fand die Vienna Ring Tram besser als ich gedacht habe, aber eigentlich nur, weil ich alles entlang der Strecke schon kenne und mich herrlich über die Selbstironie amüsiert habe, mit der auf Wienerisch berichtet wird, warum etwa Goethe am Ring steht, obwohl er kein Wiener war. Einen wirklichen Touristischen Wert hat sie aber überhaupt nicht.
In diesem Sinne
Eure Anke
Die Niederösterreich Card (ich weiß, ich mach schon wieder Werbung dafür, ich find die aber ganz toll) bringt so einiges mit sich. Vor allem schaut man sich manchmal auch Dinge näher an, um die man vorher einen großen Bogen gemacht hat. Eins dieser Attraktionen ist die Vienna Ring Tram.
Vienna Ring Tram
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Fahrplan
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Die Vienna Ring Tram wird von den Wiener Linien betrieben und hat ihren Start- und Endpunkt am Schwedenplatz direkt neben der Straßenbahnhaltestelle der Linie 1. Sie fährt täglich zwischen 10 und 17:30 im 30 min Takt.
Eintritt
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Der Eintritt kostet 8€, für Kinder von 6 bis 16 Jahren kostet es 4€. Der Fahrpreis gilt jeweils für die Runde, die 25 min dauert.
Ein Kopfhörer für den Audioguide ist inklusive. Tickets gibt es direkt beim Schaffner.
Interieur
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Die Straßenbahn ist eine einfache umgebaute BIM der Wiener Linien. Innen gibt es Holzsitze, wobei jeder Platz mit einem Audioguide ausgestattet ist. Dieser lässt sich in 8 Sprachen betreiben. Neben Deutsch und Englisch sind alle wichtigen Touristensprachen dabei - Ungarisch, Russisch, Spanisch, Italienisch usw.
Audioguide
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Der Audioguide ist relativ nüchtern. Da ich die Ringstraße inzwischen schon ganz gut kenne, war ich von "Deutsch" schnell gelangweilt und sprang auf die 9. Sprache... Wienerisch. In herrlich selbstironischer Art und Weise gemischt mit Schrammelmusik und Wiener Liedern bekommt man erläutert, dass an der Ringstraße viele Denkmäler von Nichtwienern stehen usw.
Touristischer Wert?
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Ich muss sagen, ich hatte eine herrliche Gaudi bei der Fahrt, eben weil ich die ganze Geschichte wirklich witzig fand. Gerade die selbstironische Art, wie ein Urwiener alles erläutert ist schon echt witzig. Die Göttin der Weisheit etwa, die den Parlamentariern aus Enttäuschung den Rücken zeigt.
Touristischen Wert hat die Rundfahrt allerdings keine. Das liegt nicht nur daran, dass die Erläuterungen relativ oberflächlich sind, sondern auch daran, dass die Bahn an sich zu schnell ist. Sie hat das gleiche Tempo wie eine normale Straßenbahn. Wenn man die Sachen nicht kennt, kann man teils gar nicht schnell genug gucken, da war das, was erläutert werden sollte, schon wieder weg. Fotos machen geht so gut wie gar nicht, aber wenigstens einen Kopfhörer habe ich geschenkt bekommen...
Fazit
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Also ich muss sagen, wäre ich jetzt ein Tourist, hätte ich mich geärgert. Zumal man fast die gesamte Runde auch ohne Probleme die Einserbim nehmen kann, mit der kann man dann auch zwischendurch auch aussteigen und sich etwa im Volkspark oder beim Parlament umschauen, ohne dass man vorbeirast. So hat man ja nichtmal Zeit für ein Foto.
Die Erläuterungen auf Deutsch waren jetzt nicht so spannend. Auf Wienerisch wars witzig, eine Gaudi, für die ich aber keine 8€ ausgegeben hätte.
Wenn ich Besuch bekomme, werde ich auch weiterhin mit der 1er BIM vom Prater bis zum Schwarzenbergplatz fahren. Die Bahn führt zwar nicht ganz um die Ringstraße, aber die Strecke die sie nicht nimmt, geht eh entlang des Stadtparks, wo man nicht so viel sieht. Und das, was man per Audioguide erzählt bekommt, kann man in jedem Stadtführer nachlesen. Dann kann man wenigstens auch mal aussteigen und 10 min schauen bis die nächste 1er BIM kommt und dann weiterfahren.
Ich fand die Vienna Ring Tram besser als ich gedacht habe, aber eigentlich nur, weil ich alles entlang der Strecke schon kenne und mich herrlich über die Selbstironie amüsiert habe, mit der auf Wienerisch berichtet wird, warum etwa Goethe am Ring steht, obwohl er kein Wiener war. Einen wirklichen Touristischen Wert hat sie aber überhaupt nicht.
In diesem Sinne
Eure Anke
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