Mittwoch, 27. April 2016

{Rudolfsheim-Fünfhaus - Verkehr} Ehemals das Tor zur Welt

Blick in die Empfangshalle
Hallo Leute!

Das erste, was ich damals von Wien sah, war sein Westbahnhof - damals noch mit Meidling der einzige Fernbahnhof in Wien, zumal der Hauptbahnhof damals noch in Bau war. Inzwischen ist es nur noch mehr oder minder ein Regionalbahnhof, aber immernoch ziemlich schick.


Wien Westbahnhof
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Lage und Anbindung
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Der Westbahnhof liegt am Schnittpunkt zwischen Mariahilferstraße und Gürtel im 15. Wiener Gemeindebezirk - Etwas westlich von "Mittendrin" quasi.

Das zeigt sich auch bei der Anbindung, denn neben den beiden U-Bahnen U3 und U6 fahren auch diverse Straßenbahnen zum Westbahnhof, darunter die 5, die 6, die 9, die 18, die 52 und die 58.

Seit Neuestem ist der Westbahnhof auch ans Netz von meinfernbus.at angebunden.

Die Anbindung ist sogar etwas besser als die vom Hauptbahnhof. Außerdem fahren von hier Busse zum Flughafen.


Geschichte
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Ursprünglich war der Westbahnhof Ausgangspunkt der Wiener Westbahn, die bis 1918 die k. u k Kaiserin Elisabeth Bahn. Alle Züge nach Westen gingen von hier ab.

Der heutige Bau stammt aus der Nachkriegszeit, was man deutlich an der stark marmorlastigen Architektur spürt. Erweitert und umgebaut wurde der Komplex 2008 bis 2011. Das Ganze wurde durch das unterirdische Einkaufszentrum und durch die Bahnhofscity Wien West und dem Mercure Hotel am Bahnhof.

Der Bahnhof ist ein Sackbahnhof mit 11 Gleisen, die bis zur Fertigstellung des Hauptbahnhofs (ehemals Südbahnhof) von allen nach Westen startenden Fernzügen angefahren, also auch den ICEs aus Deutschland. Inzwischen sind vor allem die Westbahn und hauptsächlich Regiozüge, die von hier starten.


Shops
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Das Einkaufszentrum ist klein, aber fein. Man findet hier Läden wie Deichmann, Tchibo und Cyberport sowie ein Lebensmittelladen der Merkur-Kette, die Drogerie Müller hat hier ebenso einen Standort wie der Buchladen Thalia oder die Modekette Desigual. Viel ist es nicht, aber die Shops sind clever ausgewählt.


Kulinarisches
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Das kulinarische Angebot ist grandios. Natürlich gibt es einen McDonalds, aber auch die Burgerkette Burgerista hat hier eine Filiale. Dazu kommen Subway, Wienerwald, diverse Bäckerein, ein Asiashop, also eigentlich alles, was das Herz begehrt. Das ganze zentriert sich um die große Ankunftshalle, die viel Platz bietet um gleich auch noch zu Essen.


Sauberkeit
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Der Bahnhof ist sehr sauber, selbst die Toiletten sind benutzbar und eigentlich glänzt immer alles. Die Toiletten kosten allerdings (man bekommt einen Konsumationsgutschein).


Sonstige Dienstleistungen
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Eigentlich hat jede Bank hier seinen eigenen Automaten - an Geld kommt man also ohne Probleme. Dazu gibt es auch eine kleine Postfiliale.


Fazit
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Ich mag den Westbahnhof, vor allem seit er nur noch ein Regionalbahnhof ist. Hier ist eigentlich immer sehr wenig los, weshalb es in den Geschäften eher entspannt zugeht. Sicherlich ist die Auswahl nicht riesig, dafür kann man hier entspannt shoppen.

Der Bahnhof ist sehr übersichtlich, überall hängen Monitore, man findet sich entsprechend schnell zurecht. Noch dazu hat die historische Bahnhofshalle ein gewisses Flair. Man kommt aus dem Sackbahnhof in die große, helle Halle und fühlt sich gleich wie in einer Metropole.

Von mir gibt es sehr gute 4 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

{Landstraße - Shopping - Schuhe} Gibts an jeder Ecke

Hallo Leute!

Auf Suche nach neuen Schuhen landet man in Wien (und vermutlich auch in Restösterreich) immer wieder bei Humanic, einer riesigen Kette von Schuhläden, die man in Wien in beinahe JEDEM Shoppingcenter findet.

Humanic
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Lage
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Ich komme hauptsächlich zu zwei Shops in Wien, einer liegt im Stadioncenter im 2. Bezirk, der andere in der Galleria an der Landstraße im 3. Bezirk (dort sind auch die angehängten Fotos entstanden). Man stößt in Wien allerdings immer wieder auf Filialen, denn alleine in Wien gibt es 18 Filialen.


Der Shop
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Die Shops sind alle sehr ähnlich aufgebaut. Wenn man reinkommt, liegen rechts die Frauen- und links die Herrenabteilung. Im hinteren Bereich gibt es dann eine Kinder- und eine Sportabteilung.

Der Shop macht direkt einen sehr modernen Eindruck. Die Schuhe sind auf den Regalen ausgestellt, darunter stehen die Kartons, man braucht also entsprechend eigentlich niemanden zum Anprobieren, der einem Schuhe aus dem Lager holt. Größen sind größtenteils alle vorhanden, bei 46 bei den Herren wird es gelegentlich etwas schwierig, man kann aber ohne Weiteres auch nachbestellen und bestellte Schuhe im Store erstmal anprobieren.

Die Kasse steht im Zentrum des Shops.


Angebot
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Im Angebot sind vor allem Markenschuhe (zu durchschnittlichen Preisen, Schnäppchen gibt es nur zu Aktionen). Die sind von Regal zu Regal geordnet. GEOX, Ecco, Adidas, Lacoste, eigentlich alles, was Rang und Namen hat.

Ganz nett ist das Schnäppchenregal, in dem Einzelpaare zu reduzierten Preisen angeboten werden, da muss man eben manchmal ein bisschen suchen, ich hatte aber auch schon 1-2 mal Glück.


Bedienung
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Viel los ist eher selten in den Humanic Shops - daher sind die Berater meist ein bisschen aufdringlich, doch sie gehen auch wieder, wenn man sagt, man will sich nur umsehen. Gerade in der Landstraßer Hauptstraße der Kerl wirkte teils etwas übermotiviert, das was man sich eigentlich von jedem Mediamarktverkäufer wünschen würde.

Die Beratung ist aber - wenn man sie wahrnimmt - kompetent und wirklich gut, dezent ohne jemandem etwas aufschwatzen zu wollen.


Fazit
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Ich mag die Humanic-Shops. Gerade wenn man etwas hochwertigere Schuhe sucht, ist man hier goldrichtig und die Schuhe sind größtenteils in der entsprechenden Größe vorhanden - ich habe 39, das ist eben eine gängige Größe. Bei meinem Mann ist es Größe 46, die ist nicht ganz so gängig, ist aber trotzdem noch bei 50% der Schuhe vorhanden und kann bei Bedarf innerhalb von 24 Stunden bestellt werden.

Die Shops sind alle beinahe identisch, haben ein solides Angebot an Schuhen aller Art und wenn man Glück hat, kann man an der Schnäppchenwand ein Einzelpaar günstig bekommen. Aber auch sonst findet man eigentlich immer alles, was man braucht.

Die Preise sind sicherlich keine Schnäppchen, bei manchen Aktionen kann man z.B. 3 Schuhe zum Preis von 2 kaufen oder ähnliches. Ansonsten entsprechen die Preise wohl der UVP.

Von mir gibt es sehr gute 4 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 6. April 2016

{Ausflüge - Niederösterreich - Baden} Kuren wie die Kaiser

Hallo Leute!

Dass Wien ganz toll ist, habe ich ja schon oft genug erwähnt - vor allem weil man so toll fliehen kann. Nur etwa 20 Minuten mit dem Zug entfernt (Richtung Süden) liegt die wunderschöne kaiserliche Kurstadt Baden.


Kurpark
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Lage
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Der Kurpark schließt direkt an die Altstadt an und ist kaum zu verfehlen. Er liegt direkt am Kaiser Franz Ring.


Geschichte
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Baden, damals noch Aquae genannt, war mit seinen schwefelhaltigen Quellen schon in der Römerzeit ein beliebter Kurort.

Zur kaiserlichen Kurstadt wurde Baden dann unter Kaiser Franz I., der 1796 bis 1834 die Stadt zur Sommerresidenz erhob. Dadurch kam im Sommer der gesamte Hofstaat nach Baden und damit auch der Reichtum - und nach dem großen Stadtbrand von 1812 erhielt die Kurstadt das noch heute einheitliche Biedermeier-Stadtbild.

Der Kurpark ist geprägt durch die Casinos, die im Jugendstil errichtet wurden. Sie werden seit 1936 als Casino betrieben. An dieser Stelle stand zuvor das kaiserliche Kurbad, das Theresienbad aus dem der Kurort entstand.


Der Park
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Insgesamt ist der Park beeindruckende 54 Hektar groß und ist zum Wald hin kaum klar begrenzt - so gibt es auch bei meinem inzwischen 5. Besuch noch immer Ecken, die neu zu entdecken sind. Es ist schließlich der größte Kurpark Europas.

Der Park liegt am äußeren Hang des Wienerwaldes. Im unteren Bereich gibt es vor allem im Sommer nachmittägliche Konzerte, die in einer Konzertmuschel abgehalten werden. Zusätzlich gibt es ein schickes und immer gut besuchtes Café.

Auch im unteren Bereich, aber schon am Hang, erkennt man einen kleinen Tempel (der Mozarttempel) und ein Denkmal für Lanner und Strauß. Bei weiterer Suche findet man zahllose Denkmäler diverser Komponisten und Kaiser, die die Geschichte Badens prägten. Hier ist schon im März eine reiche und bunte Bepflanzung.

Steil nach oben führen die Wanderwege, die sich immer wieder kreuzen. Diese führen dann weiter über den Kalvarienberg über den Anninger bis nach Pfaffstätten und Gumpoldskirchen. Leider sind die innerhalb des Parks nicht sonderlich gut ausgeschildert.

Im oberen Bereich kommt man an 3 historischen Villen vorbei, von denen eine eine Pension beheimatet.


Fazit
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Ich mag den Kurpark in Baden, weil man bei jedem Besuch neue, beeindruckende Ecken entdecken kann - und das nicht nur aufgrund der eher schlechten Beschilderung der Wanderwege.

Auch sind die Ecken ganz unterschiedlich. Der Park bietet schattige und sonnige Ecken, gärtnerisch gepflegte und scheinbar der Natur überlassene Ecken und auch bei starkem Besuch (am Wochenende ist immer recht voll) findet man hier in manchen Ecken auch absolute Ruhe. Im Sommer gibt es jeden Nachmittag klassische Konzerte.

Zum Wandern bietet der Park einen optimalen Ausgangspunkt für Wanderungen in den Wienerwald - das wusste Beethoven auch schon, ist er doch ein wichtiger Teil des Beethovengangs zwischen Gumpoldskirchen und Baden - Abzug gibt es aber trotzdem, weil gerade für Wanderer eine bessere Beschilderung der Wege toll wäre - außerhalb des Parks funktioniert es schließlich wieder.

Eintritt ist übrigens frei!

Von mir gibt es 4 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 30. März 2016

{Josefstadt, Museum, Volkskunde} Das Chaos-Museum

Hallo Leute!

Volkskundemuseen kennt wohl jedes Kind - es gibt sie überall und sie beschäftigen sich mit den unterschiedlichsten Völkern. Und das Wiener Volkskundemuseum beschäftigt sich mit einem kleinen, wilden Bergvölkchen genannt Österreichern.


Volkskundemuseum Wien
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Lage
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Das Museum liegt im kleinsten der Wiener Bezirke, in der Josefsstadt, im 8. Bezirk nahe der Alserstraße in der Laudongasse - bestens mit der Tram Linie 5 oder dem Bus Linie 13A zu erreichen.


Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Kontakt
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Öffnungszeiten:

Dienstag - Sonntag 10-17 Uhr
Montag geschlossen
außer an Feiertagen
24. und 31. Dezember 10-15 Uhr

Schließtage:
1. Jänner, Ostersonntag,
1. Mai, 1. November,
25. Dezember


Eintrittspreise:

wir hatten mal wieder mit der Niederösterreichcard freien Eintritt (1x pro Jahr)

Eintritt € 8

SeniorInnen, Ö1 Club Mitglieder, Josefstadt Card, u.a. € 6

Studierende und Lehrlinge (19 bis 27 Jahre), Arbeitslose € 4

Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 19. Lebensjahr,
KulturpassinhaberInnen, Mitglieder des  Vereins für Volkskunde
Mitglieder von ICOM und Museumsbund Österreich Inhaber der NÖ Card
und der Erste Bank Card FREI

Jahreskarte € 22

Familienkarte € 15

Wien Karte € 6

Gruppentarif ab 10 Personen, Eintritt pro Person € 5

(ab 11 Personen hat der Gruppenleiter freien Eintritt)

Führungstarif pro Person € 4

Gruppenpauschale für Führungen unter 10 Personen € 40


Kontakt:

Österreichisches Museum
für Volkskunde
Laudongasse 15-19, 1080 Wien

T: +43 1 406 89 05
F: +43 1 408 53 42
E: office@volkskundemuseum.at
W: www.volkskundemuseum.at


Ausstellung
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Die Ausstellung gliedert sich in eine Dauerausstellung (Erdgeschoss) und einer Sonderausstellung (Obergeschoss). Die Sonderausstellung wechselt etwa alle 3 Monate. Derzeit ist das eine spannende und außergewöhnliche Ausstellung zum Thema Flucht und Vertreibung nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Hier werden mit Beamern unterschiedliche Interviews an die Wände projiziert, man kann sich setzen und den alten Menschen (Vertriebenen wie Verbliebenen) zuhören. Mich hat das bewegt, da meine Großeltern zwar nicht nach Österreich sondern nach Deutschland vertrieben wurden. Viele Geschichten haben mich sehr an die Berichte meiner Großeltern erinnert.

Die Ausstellung im Untergeschoss beschäftigt sich mit dem Österreichischen Brauchtum, beschäftigt sich aber zu geschätzt 50% mit kunstvoll bemalten Möbeln. Sogar eine komplette Bauernstube wurde rekonstruiert. Eine Sonderausstellung, die in die Dauerausstellung integriert wurde, beschäftigt sich mit den Möbeln von Anna und Sigmund Freud, die teils sogar aus Wien nach England transferiert wurden, weil sie vor allem Anna das Gefühl von Heimat gab,

Die Ausstellung an sich wirkt auf mich nicht nur unspektakulär, sondern auch relativ chaotisch konzipiert - manche Möbel verdeckten andere komplett oder Erklärungen dazu, so dass man sich förmlich durch die Bauernschränke hindurchschieben musste. Auch der Weg, den man durch die Ausstellung nehmen soll, schien nicht so recht klar, ich jedenfalls sah Teile mehrmals, andere Teile nur einmal, irgendwie wirkte das Ganze etwas Labyrinthartig.

Ein relativ günstiges Cafe gibt es auch noch, das haben wir allerdings nicht genutzt.


Fazit
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Das Positive zu erst: Die Sonderausstellung im Obergeschoss des schönen, alten Gebäudes, ist bewegend und außergewöhnlich. Ich hätte den alten Leuten Stundenlang zuhören können. Sie erzählen aus der Zeit vor, während und nach dem Krieg - eine Generation, die ihre Geschichte nicht mehr allzu lange erzählen kann - wirklich interessant.

Das Negative: Die Dauerausstellung ist mir nicht durch irgendwelche hochinteressanten Stücke in Erinnerung geblieben, sondern viel mehr dadurch, dass sie mehr als zugestellt wurde - als Besucher verliert man hier leicht den Überblick - und irgendwie zusammenhangslos wurde dann die Freud-Ausstellung eingebunden, bei Erklärungstafeln musste man gelegentlich raten, zu welchem Stück sie denn nun gehören.

Ich komme nur wieder, wenn eine spannende Sonderausstellung ist - die Dauerausstellung ist eher schwach.

In diesem Sinne

Eure Anke

Freitag, 25. März 2016

{Favoriten - Pizzeria - Restaurant} Schicke Pizza am Hauptbahnhof

Hallo Leute!

In diesem Frühjahr habe ich beschlossen, mich mal auf die Suche nach der besten Pizzeria in Wien zu machen. Einen Anfang macht die L'Osteria am Hauptbahnhof. Man war schon auf nem guten Weg - aber lest selbst...

L'Osteria
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Lage
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L'Osteria ist eine Deutsche Kette, die in Wien mit 2 Filialen ihren Einzug gehalten hat. Eine davon ist in der Bräunerstraße im Ersten Bezirk (nahe Stephansdom) und die zweite, von mir getestete Filiale ist am Wiener Hauptbahnhof im Zehnten Bezirk. Allerdings ist sie nicht im Food Corner, sondern sie liegt vorm Haupteingang neben dem McDonalds



Ambiente
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Das Ambiente macht zunächst einmal einen ganz netten Eindruck, in der offenen Küche kann man den Köchen bei der Zubereitung zuschauen.

Die Tische stehen leider ein bisschen eng - wenn mans mit Humor nimmt, ist alles okay. Wir hatten zwei Damen im besten Alter neben uns, die eine hat ohne Punkt und Komma geredet (auch während dem Essen) und die andere hat währenddessen über die Weight Watchers und vor allem über eklige Operationen zu philosophieren. Ich wollte zwischendurch mal mein Mitgefühl ausdrücken, dass der Schönheitschirurg sie 12 Stunden in Narkose hate - genau genommen wollte ich mal fragen, warum er nicht geschnitten hat... Nee, war lustig, aber für ein romantisches Date ist das eher nix.


Essen
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Ich hatte eine Spaghetti Pomodoro und mein Mann hatte eine Pizza Rucula. Die Pizza ist sehr groß (kostet 11€), aber auch sehr lecker, schön dünn und mit lecker knusprigem Rand. Ein bisschen hätten wir wissen können, wie groß die Pizza wird, als mein Mann eine Papierunterlage bekam, sie ragte rundherum wirklich mindestens 3 cm über den Tellerrand hinaus.

Die Spaghetti waren geschmacklich auch sehr gut, auch wenn ich noch ein bisschen nachsalzen musste (aber es gilt wie immer, besser zu wenig als zu viel Salz). Der Preis für die Portion lag bei 7€.

Ein bisscchen merkwürdig war, dass meine Spaghetti 15 Minuten nach der Pizza meines Mannes kamen. Das war ein bisschen doof, da mein Mann aber eh eine kleinere Pizza erwartet hatte, hab ich von dort was abbekommen und musste nicht hungrig bleiben.


Service
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Der Service ist wirklich gut. Man wird gleich von einem freundlichen "Buon Giorno" begrüßt und trotz vollem Lokal lief alles ganz fix - auch die Getränke kamen schnell, man war sehr aufmerksam - ganz prima.

Das einzige, was ich ein bisschen ärgerlich fand, war die Sache dass mein Essen so arg zu spät kam. Das beruhte jedoch anscheinend auf einem Missverständnis in der Küche. Und das kann bei einem großen, gut gefüllten Lokal mal passieren.


Fazit
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Das L'Osteria ist vergleichbar mit dem Vapiano, der anderen großen Pizzakette in Wien. Hier jedoch muss man nicht an der Theke bestellen, sondern bekommt eine klassische Bedienung, was mir persönlich wesentlich lieber ist - bei gleichen Preisen (also Pi x Daumen) bekommt man so ein richtiges Restaurantfeeling.

Das Ambiente war insgesamt okay, allerdings nix für ein romantisches Date - und die beiden Damen, die sich 1 Stunde ohne Punkt und Komma über Krankheiten unterhalten haben, fand ich persönlich eher lustig.

Die Pizza war wirklich grandios - schön dünn, mit knusprigen, nicht zu dünnem und nicht zu dickem Rand und frischem Rucola. Sie war maximal ein bisschen zu fettig, aber das ist sicher Geschmackssache.

Auch die Spaghetti waren richtig gut, ganz frisch gemacht und al Dente, was in solchen Lokalen ja nicht selbstverständlich ist. Etwas unangenehm (und schließlich auch deutlicher  Grund für den Punktabzug) war der Zeitverzug. Wäre die Pizza kleiner gewesen, hätte ich meinem Mann hungrig beim Essen zusehen müssen - gemein...

In diesem Sinne

Eure Anke

PS: Sorry für die unscharfen Bilder, ich glaub ich brauch mal ein neues Smartphone...

Montag, 21. März 2016

{Donaustadt - Fastfood - Mexikanisch} Mexican Fastfood im Donauzentrum

Hallo Leute!

Kein Wunder, dass McDonalds und Burger King inzwischen ziemlich zu kämpfen haben. Denn Fastfood Ketten schießen in Wien derzeit wie Pilze aus dem Boden - egal ob Burger (Burgerista, Le Burger etc.) oder gesund (Schillingers Swing Kitchen) - an jeder Ecke gibt es was neues zu probieren - so auch die Kette, die sich mexikanischem Fastfood verschrieben hat... Das musste natürlich probiert werden...

Nacho Libre
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Lage
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Nacho Libre hat 3 Filialen in Wien - eine bei der WU im 2. Bezirk, eine in der Lugner City im 15. Bezirk und eine im Donauplex im 22. Bezirk. Mein Test fand in der letzten Filiale statt - im Food Court des Donauplex bzw. Donauzentrums. Dort liegt es gegenüber von Le Burger direkt beim Übergang zum Donauzentrum.


Ambiente
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Das Ambiente wirkt sehr modern und für einen Fastfood Laden auch halbwegs sauber - die Tabletts werden regelmäßig entfernt. Ansonsten sind die Tische und Stühle sehr einfach - ohne Polster, einfache Kunststoffstühle - funktional und ganz zufriedenstellend.


Essen
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Das Essen bestellt man an der Theke. Es wird dort individuell zusammengestellt. Man kann sich entscheiden zwischen Nachos, Taccos, Burritos und Bowls, die es dann in verschiedenen Varianten gibt - also z.B. mit Chili con Carne, mit verschiedenen Fleischsorten und vegetarisch.

Ich habe mich für eine Bowl mit Chili con Carne für 7,90€ entschieden. Man bekam in einer Pappschale Reis mit Salsa, Salat und Bohnen, Guacamole und noch dazu ein paar Nachos. Man kann sich das Ganze (Konzept ähnlich wie bei Subways) individuell zusammenstellen - Sour Creme, Mais, Käse etc. Was ich ein bisschen schade fand - ich wurde nach Guacamole gefragt, habe aber erst auf der Rechnung erfahren, dass das 1€ zusätzlich kostet.

So wurde ich mal eben 11,10€ für ein schnelles Mittagessen (mit Cola) los. Was für mich noch erschwerend dazu kam - Reis und Chili waren kalt. Ob das von Beginn an so war oder ob das an den vielen kalten Zutaten lag, die dazukamen, konnte ich nicht mehr nachvollziehen. Geschmeckt hat es okay, sicherlich kein perfektes Mexikogericht.


Service
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Die beiden an der Theke waren sehr freundlich und es wurde auch aufmerksam immer wieder geputzt - also für ein Fastfoodlokal echt okay. Wir hatten unser Essen sehr schnell - also alles gut.


Fazit
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Nun sollte man sich schon fragen warum - wenn man Samstags mittags im größten Einkaufszentrum in Wien ein halbleeres Lokal vorfindet. Ich war von der mexikanischen Art des Fastfoods nicht wirklich begeistert.

Ein bisschen Wärme und ein paar mehr Nachos wären bei DEM Preis nun wirklich angebracht und wenn man 11€ verlangt, kann man auch Teller und echtes Besteck rausgeben und das ganze als Restaurant bezeichnen.

Es gibt im DZ Foodcourt so viele wesentlich bessere Alternativen, dass ich mehr als 3 Sterne kaum übers Herz bringen kann.

In diesem Sinne

Eure Anke

Sonntag, 20. März 2016

{Alsergrund - Cocktailbar - Kreativ} Da schwimmt was in meinem Glas

Hallo Leute!

Immer mal wieder einen guten Cocktail - das kann man sich schon genehmigen, gerade wenn man in einer Stadt mit sovielen tollen Cocktailbars lebt. Eine davon, die leider viel zu weit weg von meiner Wohnung ist, stelle ich euch heute vor..

The Sign
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Lage
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Die Cocktailbar ist in der Liechtensteinstraße 104-106 unweit der Endstation der Straßenbahnlinie 33 und der U6 Station Nussdorfer Straße im 9. Wiener Gemeindebezirk.


Öffnungszeiten
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Die Bar ist täglich ab 18 Uhr geöffnet (ohne Ruhetag).


Zur Bar
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Schon beim reinkommen versprüht die Bar trotz ihrer rund 150 Sitzplätze einen sehr modernen aber gemütlichen Chic - und hier steht der Chef Kan Zuo noch persönlich hinter der wahnsinnig großen Theke und mixt was das Zeug hält. Und dabei ist er mehrfach ausgezeichnet - wiederholt hat etwa das Falstaff Magazin die Bar als "Beste Bar Österreichs" ausgezeichnet.

Die Getränkekarte ist ein halbes Buch - kennt man ja von Cocktailbars - aber die üblichen Caipirinha nimmt hier kaum jemand, stehen schließlich so kreative Kreationen wie der Fish-a-Tonic (wer Nemo immernoch sucht, sollte diesen Drink bestellen) oder einen super leckeren Drink mit Avocado und Tequilla. Außergewöhnlich ist meist auch das Glas - so wird zum Beispiel der "Suck my titties" Mojito in der Nuckelflasche serviert - muss man mögen, ich fands ganz lustig.

Diese Kreationen haben allerdings auch ihren Preis - ab 12€ muss man schon für einen Cocktail rechnen. Zu Essen werden nur kleinere Snacks angeboten - reicht aber absolut, ist ja kein Restaurant.

                                              

Service
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Der Service ist super aufmerksam und man hat auch bei vollem Laden seinen Cocktail wirklich schnell auf dem Tisch - und dabei wirkte die Dame, die uns bediente super entspannt und freundlich - perfekt für einen gemütlichen Abend.

Auch den Mixern (sind natürlich bei voller Bude mehr als nur Kan) kann man zusehen und spürt, dass sie Spaß bei der Arbeit haben.


Fazit
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Genug von der immer gleichen Cocktailkarte? Auf Besuch in Wien? Da lohnt sich der Weg in den 9. Bezirk wirklich - genial kreative Kreationen, die - so war der Tenor - nicht nur gut aussehen sondern auch wirklich lecker schmecken.

Allerdings muss man sich als Besucher ein bisschen auf das Konzept einlassen - wie gesagt, ein Cocktail in der Nuckelflasche oder mit einem Kunststofffisch drin ist sicherlich nicht jedermanns Sache, genausowenig wie Tequilla mit Avocado - man muss halt einfach probieren.

Aber genau das hebt den Laden von so vielen Cocktailbars in Wien ab und genau das macht den Laden so erfolgreich...

Leider ist er auf der anderen Seite der Stadt, sonst würde ich sicherlich häufiger vorbeischauen - denn es gibt noch so viele Kreationen zu probieren.

In diesem Sinne

Eure Anke