Mittwoch, 25. Mai 2016

{Landstraße - Brot - Bistro} Nee, nicht Bernd!


Hallo Leute!

Natürlich, Glutenfrei und Vegan - das liegt ja derzeit voll im Trend. Auch bei den Bäckerein und Kaffeehäusern in Wien. Joseph Brot ist gleich eine ganze Kette mit einem angegliederten Kaffeehaus bzw. Bistro. Das musste auch mal probiert werden.

Joseph Brot - Landstraße
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Lage
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Das Joseph Brot Landstraße liegt im 3. Bezirk, direkt an der Landstraßer Hauptstraße schräg gegenüber der Mall.

Die zweite Filiale befindet sich in der Naglergasse im 1. Bezirk.

Geöffnet ist täglich von 8 bis 21 Uhr - Samstags bis 18 Uhr - Sonntags ist geschlossen.


Die Bäckerei
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Die Bäckerei ist wohl das, was man eine klassische Biobäckerei nennen würde. Es gibt Biobrote und Brötchen, die z.T. auch im wiederverwendbaren Brotsackerl verkauft werden. Es gibt aber auch allerhand für Naschkatzen - Muffins, Cupcakes und Windbeutel z.B. Natürlich ist alles etwas teurer als in der klassischen Bäckerei, aber das spielt für das Klientel der Bäckerei wohl nicht die größte Rolle. Auch gibt es hier Dinge wie Biohonig und hausgemachte Senfsorten etc.


Charme geht anders
Das Bistro
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Vom Bistro habe ich mir einiges erwartet, gerade weil die Leckereien in der Theke so viel versprachen.

Doch ich war ein wenig enttäuscht. Die Tische waren schmutzig und die beiden Kellner, die man wohl am ehesten als Hipster beschreiben könnte, waren eher desinteressiert.

Das Lokal an sich versprühte für mich eher den Charme einer Mensa, vermutlich aufgrund der hohen Decken und der wenigen Lärmschluckenden Elemente empfand ich es als sehr laut und das obwohl ich mich in die hinterste Ecke zurückgezogen hatte.

Für mich fehlte nur noch die Selbstbedienung - aber nein, irgendwann nahm man mich dann doch wahr während man zu zweit am Computer einen Plausch hielt.


Das Essen
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Ich hatte die Frühstückskarte und wollte gerne etwas Süßes. Die Auswahl war nicht sonderlich groß, daher entschied ich mich für die Pancakes mit Ricotta Käse für 6,90€. Die waren wirklich lecker - garniert mit Blaubeeren und Sauce sowie etwas Krokant. Die wurden frisch zubereitet und kamen nach etwa 10 Minuten, was ich völlig in Ordnung fand.

Die Karte wechselt wöchentlich.


Fazit
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Meins wird das Joseph wohl nicht werden - also zumindest das Bistro nicht. Es hat für mich leider nicht den Charme, den ich mir erwartet hätte. Die beiden Kellner waren desinieressiert, die Tische dreckig und das Lokal an sich hat in etwa das Ambiente wie die Gießener Mensa oder auch einem McDonalds Restaurant - mit Papieruntersetzern.

Das Essen dagegen war wirklich lecker und auch nicht zu teuer - trotzdem, ins Bistro werde ich wohl nicht nochmal gehen - aber an der Theke die Leckereien sahen so gut aus, das ist sicherlich nochmal einen Besuch wert.

Insgesamt gibt es von mir 3 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

{Innere Stadt - Eiszeit} Hier kommt Kurt

Hallo Leute!

Endlich ist wieder Eiszeit - zumindest gelegentlich. Und ab 20°C strömen die Wiener in die Eisdielen. Und zu Kurt - denn Kurt liebt Jogurt.

Kurt Frozen Yogurt
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Lage
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In Wien gibt es 2 Shops von Kurt, eine in der Krugergasse, eine in der Schultergasse - beide im Ersten Bezirk. Außerdem gibt es einen Shop in Innsbruck.

Mein Test fand in der Krugergasse statt, einer Seitengasse der Kärntner Straße in der Nähe des Haus der Musik.


Konzept
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Kurt bietet in der Hauptsache Frozen Yogurt aus natürlichen Zutaten. Zuerst muss man entscheiden, welche Größe man haben möchte. Es gibt 3: Little, Classic und Big. Zudem kann man 2, 3 oder 4 Toppings aussuchen.

Die nächste Herausforderung: es gibt 3 Sorten Frozen Jogurt: Natur, Mango und Schokolade (vegan). Die Damen rieten allerdings allen von Schoko ab, weil der wesentlich bitterer sein soll, als man erwartet. Den Test habe ich mir dann für das nächste mal ausgesucht.

Der Jogurt wird in kompostierbaren Bechern serviert. Man bestellt an der Theke, egal ob man sitzenbleibt, oder nicht. Im Lokal selbst gibt es nur wenige Sitzplätze, es ist aber insgesamt sehr gemütlich eingerichtet.

Yummie
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Ich war ja erst etwas skeptisch. Wir wollten ursprünglich zu Ferrari Gelato gegenüber. Doch da war die Schlange so abschreckend, dass wir erstmal weitergingen und auf den leeren Laden trafen. Frozen Yogurt schien doch etwas zu gesund für die Leute.

Ich hatte einen kleinen Becher Mango mit Erdbeere und hausgemachten Brownies als Topping. Insgesamt gibt es 16 Toppings (hauptsächlich Früchte, aber auch Oreo) und dazu 3 verschiedene Saucen. Und ich muss sagen, wir waren wirklich begeistert. Der Jogurt ist wirklich lecker und sehr angenehm cremig, leicht säuerlich und angenehm frisch.

Gezahlt habe ich für den Becher Little Kurt mit Topping 3,80€, was ein ganz guter Preis ist, in etwa entspricht die Menge an Jogurt 2-3 Kugeln Eis.

Das nächste mal lasse ich mir allerdings dann nicht die Schokolade dann nicht mehr ausprobieren - der Plan: Classic Mango und Schoko gemischt.


Fazit
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Ein schnelles Eis ist in Wien bei warmen Wetter schwierig. Vor den Eisdielen stapeln sich dann die Leute, es kommt beinahe zu Prügel - eine halbe Stunde Warten ist keine Seltenheit. Bei Kurt kamen wir gleich dran und bekamen wirklich einen extrem leckeren Becher, eine perfekte Erfrischung und noch dazu mit weniger Kalorien als das entsprechende richtige Eis. Es ist nicht zu sauer, nicht zu süß - absolut lecker.

Von mir gibt es klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Dienstag, 24. Mai 2016

{Mariahilf - Frühstück} Der HAMMER!

Hallo Leute!

Der Gatte hatte Geburtstag. Und da ich mal nicht die übliche Torte ans Bett stellen wollte (er isst ohnehin sehr gerne gesund), machte ich dieses Jahr andere Pläne - es sollte zum Brunch gehen. Und es sollte etwas Besonderes sein. Über Yelp fand ich dann einen Review über ein Lokal in Mariahilf - das musste getestet werden...

Bits & Bites Wien
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Lage
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Das Lokal liegt im 6. Bezirk in einer Seitengasse der Mariahilferstraße, der Webgasse - unweit der U3-Station Zieglergasse.


Frühstück
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Ich reservierte einige Wochen vorher, weil es mir so empfohlen wurde. Das erwies sich auch als ganz gut, denn es war ein Traumwetter und die nette Dame hatte uns gleich einen der drei Tische im kleinen Gastgarten an der Straße reserviert - besetzt waren alle drei.

Drinnen wäre aber auch sehr gemütlich und modern gewesen.

Die Karte ist eher übersichtlich - man kann sich einiges zum Frühstück zusammenstellen oder eine Kombi nehmen. Wir entschieden uns beide relativ schnell für das Vitamin Brekkie für 11,60€. Dazu einen Wiener Klassiker, den "kleinen Braunen" (was ausnahmsweise nicht politisch gemeint ist). Wir wunderten uns erst, weil wir rund 20 Minuten warten mussten.

Bei näherem Studieren der Karte erfährt man, dass sich das Lokal sehr dem nachhaltigen Genuss widmet und damit auch der Slow Food Küche. Nun, wir hatten zwar Hunger, waren aber sehr entspannt in der Sonne.

Und das wurde auch belohnt. Denn das, was uns serviert wurde, war absolut GRANDIOS. Es gehörte dazu: ein kleiner Smoothie, ein super leckeres Brot mit Guacamole, eins überbacken mit Ziegenkäse, gebratenes Gemüse der Saison (Spargel, Champignons, Paprika), etwas Hummus (dazu noch mehr Brot), ein kleines Granola mit Obst (darunter Granatapfel und Melone) und ein Spiegelei. Und alles wirklich extrem liebevoll dekoriert und wirklich super lecker.


Personal
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Wir hatten Kontakt mit der Chefin und der Bedienung und bei beiden spürte man ein gewisses Herzblut, man kam 3x zu uns an den Tisch um zu fragen, ob auch alles passt vor allem wegen der Sonne.


Fazit
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Soll es mal ein besonderes Frühstück sein, ist man im Bits & Bites mit Sicherheit goldrichtig, denn das Vitamin Brekkie ist einfach nur der Hammer - lecker, gesund und es war wirklich nichts dabei, was nicht ansatzweise stimmig gewesen wäre. Es ist kein schnelles Frühstück - das bekommt man um die Ecke bei Mc Donalds - es ist ein gemütliches Frühstück, ein leckeres und großartiges Frühstück.

Wir werden mit Sicherheit demnächst nochmal hinschauen um mal zu sehen, was es abends so gibt - aber ich bin mir Sicher, es wird grandios sein...

In diesem Sinne

Eure Anke

{Favoriten - Park} Am Stadtrand

Hallo Leute!

Wien ist eine grüne Stadt - das kann man nicht nur nach den letzten Wahlergebnissen behaupten. Auch wenn man auf die Karte schaut, sieht man nicht nur einen ausgeprägten Grüngürtel, sondern auch zahllose Parks in unterschiedlichster Ausführung. Ziemlich am Stadtrand findet man den Kurpark am Laaer Berg.

Kurpark Oberlaa^^^^^^^^^^

Lage
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Aus dem dritten Bezirk braucht man schon eine gute Stunde bis zum Kurpark, vor allem aktuell, da aufgrund der U1-Baustelle derzeit die 67 nicht  durchfährt.

Der Park liegt im 10. Bezirk, hoch oben am Berg bei der Kurtherme. Ab 2017 geht es dann aber ganz schnell, denn dann wird der Park an der Endstation der U1 Station liegen, die derzeit bis nach Oberlaa verlängert wird.

Ein Eingang ist direkt neben der gleichnamigen Therme und der Oberlaaer Kurkonditorei. Ein weiterer Eingang ist oben am Berg bei der Musterhaussiedlung.


Geschichte
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Nach der WiG 64 sollte 10 Jahre später erneut eine "Wiener internationale Gartenschau" stattfinden. Diesmal erkor man das Areal einer ehemaligen Ziegelfabrik am Rande von Wien Favoriten dazu. Und mit 2,6 Millionen Gästen sollte auch die WiG 74 ein großer Erfolg.

Der Kurpark zeigt noch heute die Reste der Ausstellung, allerdings ist beispielsweise eine verkehrende Einschienenbahn bereits kurze Zeit später als defizität abgebaut worden.



Areale
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Hoch oben am Berg liegt neben einem Restaurant ein großes Areal für die Kinder mit einem schönen, modernen Spielplatz - hier ist es allerdings natürlich auch im Vergleich zum restlichen Park relativ voll.

Zum Park gehört auch ein japanischer Garten, der allerdings nur Mittwochs und Samstags geöffnet hat (wir kommen öfter Sonntags).

Daneben gibt es einen Rosenhügel, eine Filmstadt, einen Brunnengarten und einen Staudengarten.

Ich mag sehr den Allergiegarten, in dem ausführlich über alle möglichen Pflanzen informiert wird, die Allergien auslösen können.

Beim Eingang unten gibt es große Koi-Teiche mit Springbrunnen.

Besonders schön aber sind die weiten Rasenflächen und die unzähligen schattingen Bänke, auf denen man auch schonmal im Sommer, wenn alle anderen Wiener Parks voll sind, ein stilles Plätzchen findet, wo man auch mal in Ruhe 2 Stunden sitzen kann.


Fazit
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Obwohl der Kurpark so weit außerhalb ist, sind wir gerade im Sommer häufiger dort. Denn gerade wenn etwas mehr Zeit ist, findet man hier ein ruhiges Plätzchen zum Ausspannen - kaum kann man glauben, dass man sich noch in Wien befindet - man hört kaum noch ein Auto.

Gleichzeitig hat der Park mit dem riesigen Spielplatz und rund darum auch einigen Picknickplätzen auch für Familien etwas zu bieten.

Der Park ist sehr sauber und gepflegt, allerdings nicht überpflegt, man hat auch schon mal etwas höheres Gras, was ich persönlich aber überhaupt nicht schlimm finde. Toiletten gibt es beim Eingang, genauso wie einen Kiosk.

Fast kann man hier einen kleinen Kurzurlaub machen.

Von mir gibt es klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke




Dienstag, 10. Mai 2016

{Josefstadt - Eisdiele} Die Eiszeit geht wieder los

Hallo Leute!

Eisdielen gibt es viele in Wien - kleine und große, traditionelle und spezielle.

Eine ganz kleine Eisdiele habe ich jetzt im 8. Bezirk unweit der Alser Straße und dem Alten AKH entdeckt.

Leones
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Lage
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Das Leones ist ein wirklich kleiner Laden, direkt bei der Haltestelle der 5er Linie (Lange Gasse) an der Kreuzung zur Alser Straße.


Ambiente
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Der kleine Shop ist sehr modern eingerichtet und bietet ein paar wenigen Leuten auch einen Sitzplatz. Auch das Eis wird hier speziell Luft- und Lichtdicht aufbewahrt - das macht gleich ein interessantes Feeling wie in einer alten, italienischen Eisdiele.


Bedienung
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Die Bedienung ist wirklich super freundlich. Als wir reinkamen, sprach ich mit meinem Mann, ob wir uns setzen wollen oder ein Eis im Hörnchen nehmen. Die Dame sagte gleich strahlend, dass wir uns auch mit der Waffel setzen können (was ja in Eisdielen eher die Ausnahme ist). Gut, der Shop war ziemlich leer, ich weiß nicht, wie es ist, wenn es streßiger ist, aber so war es absolut perfekt.


Eis
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Nun zum wichtigsten Thema, dem Eis. Ich hatte ein Bällchen Kiwi, ein Bällchen dunkle Schokolade (siehe Bild). Das Eis wird mit frischen Zutaten gemacht und im täglichen bzw. saisonalen Wechsel angeboten. Aber die Frische schmeckt man eben auch, es ist definitiv kein Vergleich zu 08/15 Eisdielen sondern spielt in einer Liga mit den Eisdielen Vidoni (im 3. Bezirk) und La Romana (im 7. Bezirk).

Gerade das Kiwi-Eis hat mich mit seiner angenehmen frische sehr überzeugt. Das Eis wird nach Tradition der italienischen Gelatomacher hergestellt. Dunkle Schokolade hätte etwas cremiger sein können, aber das ist wirklich mäkeln auf hohem Niveau. Selbst die Waffel war extrem lecker und knackig.

Die Qualität hat allerdings auch ihren Preis - 3,20€ wurden für die 2 Bällchen fällig.


Fazit
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Eine kleine, niedliche Eisdiele mit qualitativ hochwertigem und sehr frischem Eis. Wirklich sehr lecker - ich bin schon sehr gespannt auf viele neue Kreationen, ich werde sicherlich nochmal vorbeischauen, wenn ich in der Gegend bin. Momentan liegt das Leones nach dem La Romana und dem Vidoni auf Platz 3 meiner Lieblingseisdielen in Wien - aber das kann sich sicherlich noch ändern.

In diesem Sinne

Eure Anke


Montag, 9. Mai 2016

{Mariahilf - Restaurant - Indisch} Don't Worry Eat Curry

Hallo Leute!

Wenn die indische Kollegin ein Wiener Restaurant als besonders authentisch anpreist, muss der natürlich getestet werden. Der Weg führte uns in den 6. Bezirk.

Nam Nam
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Lage
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Das Nam Nam liegt im hippen 6. Bezirk Mariahilf. Die Webgasse ist eine Quergasse zur Mariahilferstraße. Am Besten ist das Restaurant mit der U3 (Zieglergasse) oder der U4 (Pilgramgasse) dorthin.

Neben dem Restaurant, das wir getestet haben, gibt es inzwischen auch ein Deli (in der Arbeitergasse) und einen weiteren Imbiss namens Dabba in der Operngasse im 1. Bezirk. Meine Bewertung bezieht sich aber ausschließlich auf das Restaurant.


Öffnungszeiten
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Das Lokal hat Dienstags bis Sonntags 11 - 14.30 Uhr und 18 bis 23 Uhr geöffnet. Montags ist Ruhetag.

Reserviert werden kann unter 01 5956127

Ambiente
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Das Ambiente ist rustikal aber mit indischen Akzenten. Das erste, was mir auffiel, war die fehlende Tischdecke - aber man will ja nicht päpstlich sein. Sehr schön ist die feingeschnitzte Theke und die schönen indischen Holzfiguren in den Fensternischen.

Nun kamen wir mit 10 Personen - leider war es in dem Lokal relativ laut, da lärmschluckende Elemente fehlen.


Bedienung
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Die Bedienung ging relativ schnell und auch freundlich. Das einzige, das mich gestört hat, ich musste permanent den Kopf einziehen, weil immer über meinen Kopf hinweg serviert wurde. Das kann man sicher auch anders lösen, mir war das eher unangenehm.


Essen
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Nun, ich hatte große Erwartungen, wie gesagt, die indische Kollegin beschrieb den Laden als besonders authentisch. Ich würde es aber für Wien als etwa durchschnittlich bezeichnen.

Neben einer festen Karte gibt es eine Wochenkarte mit besonderen Angeboten.

Ich hatte das Tandoori-Minze Chicken (11,90€) mit Knoblauch-Naan (3,40€). Das kam auch relativ schnell (etwa 20 Minuten und wie gesagt, wir waren immerhin 10 Leute). Und das Hühnchenfilet war auch sehr zahrt und gut gegart, allerdings hat das Verhältnis von Sauce zu Fleisch einfach nicht gestimmt - kurz gesagt, für mich war einfach zu wenig Fleisch, zu viel Sauce. Selbst mit den 2 Blättern Knoblauch-Naan (übrigens sehr lecker) konnte ich die Sauce nicht ganz aufputzen.


Fazit
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Nun, ich war noch nicht in Indien, aber die Inderin beklagt sich quasi permanent, wie wenig authentisch die Restaurants doch sind. Und wenn sie sagt, die Küche dort ist gut, muss sie wohl authentisch sein.

Aber das heißt eben noch lange nicht, dass ich sie besonders toll finden muss. Das Lokal an sich hat mich von der Atmosphäre her nicht umgehauen. Die Tischdecke konnte man noch verzeihen - kann ja auch vergessen worden sein. Aber dass man im vollen Lokal sein eigenes Wort nicht mehr versteht, hat nicht gerade zu meiner Laune beigetragen, genausowenig der Kellner, bei dem ich immer den Kopf einziehen musste, wenn ich nicht das Bier meines Gegenübers im Nacken haben wollte.

Das Essen war gut bis lecker, das Hähnchen war wirklich zart - leider hat man mit der Sauce etwas übertrieben an Menge und etwas untertrieben an Würzung. Vom Indischen ist man schließlich eine Geschmacksexplosion aufgrund der vielen starken Gewürze gewöhnt - die gab es irgendwie nicht, nach meinen Erfahrungen mit indischen Restaurants war es eben leider nicht mehr als guter Durchschnitt.

Mehr wie 3 Sterne kann ich daher nicht geben.

In diesem Sinne

Eure Anke


{Reiseführer} Ein neuer Kompaktguide

Hallo Leute!

Die meisten meiner Leser planen vermutlich eine kleine Tour in meine Wahlheimat. Und ich muss sagen, alleine werden sie damit nicht sein - denn Wien ist sicherlich eines der absoluten Trendziele in Europa.

Für mich ist eins aber bei solchen Trips unerlässlich, ein vernünftiger Reiseführer. Hier kommt es natürlich ein bisschen auf den eigenen Typ an - will man möglichst viel in kürzester Zeit sehen, eignet sich wohl der Marco Polo am besten. Und der ist in diesem Jahr in modernisierter Form auf den Markt gekommen.

Marco Polo Wien
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Daten
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Autor: Walter M. Weiss
Verlag: Mairdumont
ISBN: 3829729359
Preis: 12,99€
Taschenbuch, 156 Seiten


Inhalt
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Der Aufbau der Marco Polos ist ja immer konstant. Zunächst die 15 Insider Tipps (gut, als Deutsch - Wienerin kann ich euch sagen, dass das keine wirklichen Insider Tipps sind, wenn man sie im Marco Polo findet, aber dafür habt ihr ja meinen Blog) - dabei handelt es sich um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Wien, die, die man unbedingt gesehen haben muss. Wenn wir den Marco Polo in anderen Städten dabei haben, schauen wir auf jeden Fall, dass wir davon möglichst viel erledigt haben - nach 4 Jahren in Wien haben wir sie in dem Fall natürlich alle erledigt.

Als nächstes kommt das "Best of", was mir bei den Marco Polos besonders gefällt. Das sind Doppelseiten unter dem Thema "Tolle Orte zum Nulltarif", "Typisch Wien", "Schön auch wenn es regnet" und "Entspannt zurücklehnen". Hier kann man auch als Ortsunkundiger schnell nach bestimmten Aktivitäten schauen.

Die nächsten Kapitel handeln von aktuellen Entwicklungen, Kultur und Gesellschaft der Stadt. Das ist natürlich sehr vom Fiaker, Kaffeehaus und Kaiserklischee geprägt, aber das braucht man ja, wenn man als Gast nach Wien kommt.

Unter Sehenswert findet man tatsächlich auch außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten, was ganz spannend ist, denn wir haben uns damals nicht alles davon angeschaut, als wir das erste mal in Wien waren. Das allerdings hängt wohl damit zusammen, dass wir ja schon wussten, dass wir länger bleiben. Schön übersichtlich nach Stadtbezirken gegliedert und mit Öffnungszeiten und Eintrittspreisen bestückt findet man hier wirklich alles, was man braucht.

Ähnliches gilt auch für die Kapitel "Essen & Trinken", "Shopping", "Am Abend" und "Übernachten". Natürlich konzentriert man sich hier auf die absoluten Hotspots, allerdings findet man was für quasi jede Geldbörse - von modern bis klassisch. Wer außerhalb des Zentrums Tipps braucht, kann sich ja notfalls auch an mich wenden.

Schließlich kommen die Erlebnistouren, die man mit der App abgehen kann. Die sind wirklich schön und sinnvoll zusammengestellt und entführen einen auch ein bisschen aus der Stadt hinaus, so zum Beispiel hinauf zum Kahlenberg. Zudem liefert das Buch auch ein paar Ideen, wie man Wien den Kids gut näherbringen kann.

Im Weiteren folgen noch ein paar Reisepraktische Dinge, darunter ein Cityatlas aber auch eine ausführliche Vorstellung diverser Webadressen und praktische Hinweise und meine Lieblingsseite "Bloss nicht!".

Gegenüber älteren Auflagen hat der neue Mairdumont 2 große Neuerungen: zum einen gibt es ein Update, das man sich online via QR Code herunterladen kann. Änderungen von Öffnungszeiten und Preisen, Schließung diverser Lokale etc. werden hier in einem PDF aufgeführt und immer aktualisiert. So bleibt der Guide immer auf dem Neuesten Stand.

Die zweite ist eine App, die man offline für die diversen Touren in Wien nutzen kann. Hier kann man sich mit dem Smartphone nicht nur gut orientieren, man bekommt auch noch zusätzliche Informationen - so macht die Stadterkundung Spaß.


Fazit
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Nun, ein großer Fan von Kompaktguides bin ich eigentlich nur bei Citytrips und wenn es was Kompaktes sein soll, gibt es für mich eigentlich keinen anderen Guten außer dem Marco Polo. Denn er liefert nicht nur alle Informationen, um möglichst viel in möglichst kurzer Zeit anzuschauen, sondern auch die Basis für Recherchen, wenn man tiefergehendes wissen will. Notfalls schaut man eben einfach bei mir vorbei...

Auch die Ergänzungen, vor allem durch die App, finde ich persönlich absolut perfekt gelungen. Allerdings sollte man sich dabei nicht komplett auf das Smartphone konzentrieren, sondern auch einfach mal die Atmosphäre der Stadt einatmen. Das Smartphone kann man dabei ja als tolle Ergänzung sehen.

Besonders gefällt mir das moderne Outfit mit den vielen klassischen Zielen, aber auch vielen modernen und hippen Kaffeehäusern, die die Stadt so wie sie ist ausmachen.

Von mir gibt es klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke