Freitag, 23. August 2013

Stephansplatz: Tourizentrum

Hallo Leute!

Plätze gibt es in Wien unzählige. Einige der schönsten stelle ich euch in nächster Zeit vor. Der Platz, der einem natürlich als erstes einfällt, wenn man an Wien denkt, ist der Stephansplatz...

Stephansplatz
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Lage
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Der Stephansplatz bildet das Zentrum des 1. Wiener Bezirks "Innere Stadt". Mit dem Auto hinkommen ist schwer und wenn ein Wiener etwas auf sich hält, vermeidet er das auch in der Regel, weil die engen Gassen im 1. Bezirk echt nervig sein können, besonders wenn die Touris mit ihren Navis unterwegs sind.

Am besten nimmt man eigentlich die U3 bzw. die U1 bis zur Station Stephansplatz.


Architektur
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Städtebaulich bietet der Stephansplatz mit Sicherheit das Zentrum unserer schönen Stadt. Die Wichtigkeit demonstriert die dichte Bebauung rund um den Dom

Am Umstrittensten am Domplatz ist mit Sicherheit der Neubau des sogenannten Haas-Haus. Dieses Haus fällt sofort auf, spiegelt sich doch bei Sonnenschein wunderschön das Dach des Stephansdoms in seiner Glasfassade. Hier befindet sich auch eine Bar am Dach.

Haas Haus am Stephansplatz


Bedeutend ist auch, dass der rein als Fußgängerzone konstruierte Platz als Ende der bekannten Einkaufsstraßen am Graben und der Kärntner Straße. Richtung Hoher Markt schließt sich die Rothenturmstraße an.


Geschichte
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Der Platz vor dem Dom wurde bereits im 12. Jahrhundert erwähnt. Bis ins 18. Jahrhundert hinein diente er sogar als Begräbnisstätte der Dompfarre. Bereits sehr früh sind das Haus des Deutschordens, der Pfarrhof und verschiedene Priesterhäuser erwähnt.




Von verschiedenen Bränden immer wieder in Mitleidenschaft gezogen, wurde der Platz immer weiter verändert. Dennoch galt er permanent als Zentrum der Stadt, wurden hier doch Begräbnisse und verschiedene Feiertagsprozessionen (Himmelfahrt usw.) dort abgehalten.

Gravierend war der Brand des Doms 1945, als nach der Kriegszerstörung Feuer der umliegenden Gebäude auf den Dachstuhl des Doms übergegriffen haben. Beinahe alle Häuser sind damals rekonstruiert worden.


Fazit
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Der Stephansplatz ist eigentlich immer eins, nämlich voll. Kommt man Richtung Dom aus der U-Bahnstation, wimmelt es gleich von als Mozart verkleideten Ticketverkäufern, die einen gleich umschwärmt, die einem überteuerte Tickets für klassische Konzerte verkaufen wollen.

Auf der Seite des Doms weht einem dann gleich ein bestialischer Gestank in die Nase, hier stehen eigentlich konstant 15 bis 20 Fiaker, die zwar mit einem Gackerlsack versorgt sind, aber trotzdem auch noch ein bisschen Pippi loswerden müssen.

Schlange der Fiaker gesehen vom Pummerinnenturm


Der Platz an sich ist wirklich wunderschön, aber es gibt dennoch viele, wenn nicht sogar unzählige ruhigere Plätze in der Stadt. Aber er ist eben das Zentrum, auf dem unser wunderschöner Dom steht. Wenn man mal vor 9 kommt, sieht man hier nur die Leute von der MA48, die die Mülleimer leeren. Dann kann man sich glatt in diesen traumhaften Platz verlieben, wie in diese wunderschöne Stadt.

Ich finde, ein Besuch am Stephansplatz gehört zu jedem Erstbesuch in Wien, alleine schon, weil der Dom so wunderschön und beeindruckend ist. Wer Ruhe sucht, braucht was anderes. Neben dem spektakulären Dom und den wartenden Fiakern und vielleicht auch dem Haas Haus gibt es auch eigentlich nix, was diesen Platz wirklich für einen unendlich langen Aufenthalt einlädt, die Cafes rund herum sind vor allem teuer (außer vielleicht der Mc Donalds). Aber dennoch hat dieser Platz eine Atmosphäre, die einfach zu dieser Stadt gehört und in die man sich irgendwie verlieben muss. Die Freizeitmozarts nerven echt, aber wenn man den echten Wienern mal zuschaut, wie die die loswerden, merkt man schnell, dass man nicht mehr angequatscht wird (einfach weitergehen und niemals angucken).

Von mir gibt es 4 Sterne.

Eure Anke

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